Thementhread zur Nikon D850

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Nö ist es nicht
schon mal was von einem Geschwindigkeits-Index bei Reifen gehört ???

Was glaubst du wieviel Sicherheitspuffer da z.B. für die Damen die noch nie einen Luftschlauch in Händen hielten eingebaut ist.
In den 30er Jahren waren 12 Zylinder Rennwagen über dreihundert Km/h schnell, schau dir mal deren Reifen an.
Ist doch alles Erbsenzählerei. Wenn man bedenkt was da an überladenen Wohnwagen und Wohnmobilen in den Urlaub donnert.
Aber meinetwegen explodiert halt ein H Reifen bei 180.
 
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In den 30er Jahren waren 12 Zylinder Rennwagen über dreihundert Km/h schnell, schau dir mal deren Reifen an.

wenn es danach ginge wären wir heute noch mit Trommelbremsen und ohne Sicherheitsgurt unterwegs

Ist doch alles Erbsenzählerei..

und wenn du dann einen "Abflug" wegen falscher/nicht zulässiger Reifen machst, erzähl
deiner Versicherung das es Erbsenzählerei wäre

aber bitte zurück zum Thema D850
 
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Erbsenzählerei Hin- oder Her. Wer gewohnheitsmäßig seine Bilder in 100% Ansicht prüft wird mit der D850 (von D750/D610 oder DX kommend) wahrscheinlich bei manchem Objektiv eine eher unangenehme Überraschung erleben.
 
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Erbsenzählerei Hin- oder Her. Wer gewohnheitsmäßig seine Bilder in 100% Ansicht prüft wird mit der D850 (von D750/D610 oder DX kommend) wahrscheinlich bei manchem Objektiv eine eher unangenehme Überraschung erleben.

Deshalb schraube ich meine alten Nikkore weiterhin an meine Df - obwohl die Df mit meinen neuen Objektiven weitaus bessere Fotos macht.
Was z. B. das Zeiss Apo Sonnar 135/2 aus dem 16MP Sensor der Df an Bildqualität herausholt, ist schon sensationell, finde ich.

Gruß
Hans
 
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Na ja, man könnte auch sagen das durch den höher auflösenden Sensor evidenter wird, welches das Schwächste Glied in der Kette ist

Genau das eben nicht auch wenn ich verstehe, dass diese Erklärung so verlockend und scheinbar logisch wie einfach klingt und damit hartnäckig ihren Verbleib in den Foren sichert.
Aber nachdem es hier um die D850 geht und nicht um Fragen zum Thema Auflösung, die eigentlich schon mit Erscheinen der D800 umfassend abgehandelt wurden, würde ich es dabei belassen.
 
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Ich zähle mich zu den Erbsenzählern, denn für was brauche ich 36MP oder 46 MP wenn ich nur altes Glas habe und nicht mehr investieren will.
Dann kann ich gleich ein Handy verwenden
 
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Bei der D850 geht es um Auflösung und schnell soll sie auch sein

1) Ein durchschnittliches Objektiv liefert an der D850 mehr Auflösung als an der D810. Frage ist: Wie viel mehr? + eventuell kann solch ein Objektiv, den Sensor der D850 nicht voll ausnutzen

2) Ein Spitzenobjektiv liefert an der D850 immer mehr Auflösung als ein durchschnittliches Objektiv

Es könnte passieren, dass ein Spitzenobjektiv an der D810 mehr Auflösung liefert, als ein sehr schlechtes Objektiv an der D850
 
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Ich empfehle allen Lesern hier, sich mal die neue Strecke von Krolop-Gerst zum Thema "Objektive" anzusehen. Martin Krolop spricht dort mit einem der wohl weltweit angesehensten Experten und Messlabor-Betreiber, Anders Uschold, über die verschiedenen Facetten von Objektiven.

Bisher sind 6 der 32 Teile veröffentlicht, aber bereits da wird sehr viel Nützliches vermittelt und so manches Mißverständnis aufgeklärt.

VG,
Peter
 
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Hmm, also in der gedruckten Ausgabe "Zeitraffer-Fotografie" von Gunther Wegner lese ich die Begründung für die Verwendung der Offenblende anders:
Die fürs "Flickern" verantwortlichen Toleranzen ergäben sich insbesondere bei elektronischer Blendensteuerung. Hingegen (Zitat): "Abhilfe schafft das Aufnehmen mit Offenblende oder die Verwendung eines älteren (Nikon-)Objektivs mit manueller Blendensteuerung. Hier springt die Blende bei der Aufnahme gegen den fest eingestellten Blendenring - das ist ein mechanischer Bregenzer und deutlich exakter als die von der Kamera elektronisch gesteuerte Blende."

Gunther Wegner verwendet diese Methode nur deshalb nicht, weil er "nicht immer zusätzlich noch alte 'manuelle' Objektive mitschleppen möchte". Er fotografiert seine TimeLapses deshalb wenn immer möglich mit Offenblende, was in vielen Fällen den Einsatz von Graufiltern bedingt. Ich für mich werte den beschriebenen Sachverhalt ein bisschen anders: nämlich eher als Daseinsberechtigung einiger meiner nach wie vor vorhandenen Objektive mit Blendenring

Mit Wegners Kernforderung - WLAN ungehintert freigeben - bin ich voll einverstanden.
 
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Mooooment - da liegt ein Denkfehler vor.

Historischer Exkurs: Nikon hatte ursprünglich nur Zeitautomatik.
Die Blende wurde am Blendenring vorgewählt und dann per
Abblendhebel geschlossen. Das war recht präzise.

Dann kam die Forderung nach Blendenautomatik oder Multiautomatik,
und Nikon stand mit dem Rücken zur Wand. Der F-Mount war dafür
nicht vorgesehen, hatte keine Steuerkurve für die Betätigung durch die
Kamera.

Also ging man den Weg eines faulen Kompromisses.

Man missbrauchte den Abblendhebel, indem man ihn nicht ganz
zumachte, sondern nur so halb, drittel, viertel...... um darüber die
Blende einzustellen.

Der Einstellweg ist dabei mehrere Größenordnungen kürzer als die
Steuerkurve der Canon FD-Optiken damals waren - entsprechend
ungenau das Resultat. Die Kamera wettete also mit dem Abblendhebel
ob sie es schaffte z.B. f=5.6 zu erreichen. Der Hebel wurde abgeschossen,
dann wurde nachgemessen wo man gelandet war und wenn man daneben
lag, wurde die eingestellte Verschlusszeit verbogen um das auszugleichen.

Stellte man also 1/125 sec ein und bekam eine Blende von f=5.6 angezeigt,
dann konnte es durchaus sein daß die Kamera daran vorbeiratterte, auf
f=8.0 rauskam, und die eingestellte Zeit auf 1/60 korrigierte. Und der
Fotograf wunderte sich, daß er bei 1/125 sec so zitterte.....

Mit der elektronischen E-Blende ist das wieder Geschichte - aber das
sind noch nicht viele Objektive. Die E-Blende kann jetzt auch die Präzision,
die Canon schon seit 30 Jahren liefert.

Also noch mal: Das Problem ist nicht die elektronische Blende, sondern
die von der Kamera in Ermangelung einer Blendensteuerkurve über den
Abblendhebel hingefrickelte Blende.
 
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Voll ausnutzen kann ein Objektiv ohnhin nie den Sensor (was immer das auch heissen mag) weil die Auflösung vom Gesamtsystem stets verlustbehaftet ist.
Und natürlich sind in gewissen Grenzen Kombinationen denkbar wo ein System mit weniger MP mehr Auflösung liefern kann als ein System mit mehr MP. Eben weil nicht eine Komponente die Gesamtperformance bestimmt. Womit wir wieder am Ausgangspunkt wären.
 
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@ Peter Taylor

Bei der Reihe outet sich Martin Krolop allerdings als echter Nixchecker und wie die Tiefpassfilterung bei der Nikon D800/D800E funktioniert, scheint er auch nicht verstanden zu haben Aber das zeigt ja nur wie wichtig so eine Reihe für den Großteil der Fotobegeisterten ist und ein YouTube Format ist für viele vermutlich auch unterhaltsamer und zeitgemäßer, als eine Lektüre.

VG
 
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Das eine sind die fachlichen Kompetenzen, die meiner Meinung nach ein abgeschlossenes Hochschulstudium bedürfen, das andere sind gestalterische Fähigkeiteten. Das kann man nicht gleichsetzen. Und letzteres kann man Hr. Krolop-Gerst nicht absprechen. Der weiß was er tut und er weiß auch welche Werkzeuge er wofür einsetzt. BALL flach halten!
 
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Der weiß was er tut (...)

Er dilettiert sich seinen Weg zurecht.

(...) und er weiß auch welche Werkzeuge er wofür einsetzt.

Wenn die bei denen er kopiert die Werkzeuge in ihren Tutorials genau auflisten.

Auf der Photokina 2008 hat er das SWAT-Team von Joey Lawrence
nachgebaut - genau wie Joey es auf seiner DVD vormacht.

Die One Light Setups lehnen sich verdammt nah an Zack Arias an,
und bei Lighting 101 hat er sogar die Frechheit den Produktnamen des
berühmten Traktats von David Hobby gleich mit zu kopieren.

Wenn man sich auskennt, weiss man immer bei wem er gerade klaut.
 
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Vieles von dem was dort gesagt wurde hab ich auch schon geahnt. Trotzdem ein sehenswerter Beitrag zu sehen, wie komplex das Thema ist. Und vieles wurde ja auch hier schon zu diesem Thema gesagt, dass sich mit dem Beitrag deckt. Mir hat der Beitrag gefallen!
 
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Also noch mal: Das Problem ist nicht die elektronische Blende, sondern
die von der Kamera in Ermangelung einer Blendensteuerkurve über den
Abblendhebel hingefrickelte Blende.

Was aber nur für die Blendenautomatik und die Programmautomatik gilt. Wenn man - was ja in der Regelung sinnvoll ist - die Zeitautomatik mit Blendenvorwahl oder die manuelle Steuerung (beides ggf in Kombination mit der ISO-Automatik) verwendet, gilt der von Dir eingangs gesagte Satz, dass die Zeitautomatik "recht präzise" funktioniert.
 
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Nein, das gilt immer wenn die Blende von der Kamera eingestellt wird
und das keine E-Blende ist.

Mit der E-Blende tritt das nicht auf, und mit alten manuellen Objektiven
bei denen man die Blende über den Blendenring vorwählt ebenfalls nicht.

Die Blendenvorwahl oder manuelle Steuerung hilft in allen anderen Fällen
nicht weiter, weil die Kamera die vorgewählte Blende allein mit dem
Abblendhebel steuern kann. Der F-Mount hat eben keinen Blendenstellhebel.
 
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Wieder was gelernt.
Hätte ich das vor 10 Jahren (oder so) beim Kauf der D80 gewußt dann hätte ich vermutlich für Canon entschieden.


Andererseits:
ob jetzt gerade f1:8 oder tatsächlich f1:7,8 wirken ist (zumindest bei meinen Fotos) auch wieder egal.
 
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Unter diesem Gesichtspunkt werden mir meine alten manuellen Nikkore gleich wieder sympathischer...

Gruß
Hans
 
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Mit der E-Blende tritt das nicht auf, und mit alten manuellen Objektiven
bei denen man die Blende über den Blendenring vorwählt ebenfalls nicht.

O.K., ja, das hatte ich vor Augen, danke für die Klarstellung.

(Aber es geht dann ja wohl nicht darum, ob das Objektiv "manuell" oder "AF" fokussiert, sondern nur, ob es einen Blendenring hat oder nicht und man diesen Blendenring verwendet, um die Blende einzustellen oder nicht. Man kann ja bei einem AF- oder AF-D Nikkor im Menü einer modernen DSLR wählen, ob die Blende über ein Einstellrad (dann wird die kleinste Blende beim Objektiv eingestellt) gewählt wird oder ob man die Blende am Blendenring einstellen möchte.)

Wobei man sagen muss, dass das von Dir geschilderte Verfahren in der Regel unproblematisch funktioniert. Ich habe einige E-Objektive mit G-Objektiven parallel in der Verwendung, und es sind eigentlich keine Unterschiede bei der Belichtung erkennbar. Es funktioniert alles sehr zuverlässig.

Aber im Grundsatz ist es richtig, was Du schreibst.
 
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