Tansania - Expect the Unexpected

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Am Naabi Hill werden die Formalitäten für den Besuch der der Serengeti abgewickelt. Das macht alles unser Guide.
Es gibt dort einen kleinen Rundweg über die Klippen.
Dort hatte ich vor ein paar Jahren Felsagamen, Klippschliefer und Zwergmangusten fotografiert.
Getreu dem Reisemotto expect the unexpeted habe ich das 500er mitgenommen.
Das war leider ein Fehler.
Zu viel Brennweite und zu viel Naheinstellgrenze.
Es hatte in der Nacht vorher geregnet.
Auf dem Fels hat sich eine Pfütze gebildet, die der Vogelwelt als Badeanstalt genutzt wurde.
Da die Vögel am Picknickplatz verbotenerweise gefüttert werden,
haben sie wenig Scheu vor Menschen und Kameras.
Badender Dreifarbenglanzstar und Hildebrandglanzstar im Hintergrund
#134


da bleibt kein Auge trocken.
#135


und da sitzt ein Hildebrandtglanzstar in der Badewanne
#136


Felsagamen gab es auch.
Ob der Schwanz als Antenne für die Funkversteuerung dient?
#137
 
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dort mit nem 180 macro auf jagd gehen ist die richtig brennweite

Am Naabi Hill werden die Formalitäten für den Besuch der der Serengeti abgewickelt........
Getreu dem Reisemotto expect the unexpeted habe ich das 500er mitgenommen.
Das war leider ein Fehler.
Zu viel Brennweite und zu viel Naheinstellgrenze.
 
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dort mit nem 180 macro auf jagd gehen ist die richtig brennweite

Ja, das wäre schon eine gute Lösung gewesen.
Ich hatte aber nur das 60er Macro mit,
da weder das 105 noch das 150er mehr in die Fototasche gepasst haben.
Meine liebstes "Makro" Objektiv ist aber das 200-400.
Das wäre dafür ideal gewesen.
Aber das lag im Auto.
Da wir noch viele Stunden in die Nordserengeti fahren müßten,
gab es keine Möglichkeit es zu holen und die Session damit fortzusetzen.

Vom Naabi Hill bis zur Seronera geht die Kurzgrassavanne in die
Langgrassavanne über. Auch hier ist alles vertrocknet.
Es gibt nur wenige Tiere. Thomson- und Grantgazellen, Strauß,
Kuhantilopen.
Diese Grantgazelle hat sich extra für uns geschmückt.
#138


Durch den Regen am Vorabend gab es ein paar Pfützen am Straßenrand.
Hyänen lieben Pfützen und Schlammlöcher.
Sie lassen sich auch durch den Straßenverkehr nicht stören.
#139


#140


Nach einen Pitstop am Flughafen und an der Tankstelle in der Seronera
sind wir mit einen "Affenzahn" bis Lobo in die Nordserengeti durchgefahren.
Hier ist sehr viel Akazienwald und Buschland. Das am häufigsten
vorkommende Tier war die Tsetsefliege. Somit haben wir Strecke
gemacht.

In Raum Lobo hat es zwei Nächte vorher sehr stark geregnet.
Das Gras und die Bäume haben bereits das erste zarte Grün.
Das wird die Gnuherden bestimmt anlocken und die Wahrscheinlichkeit
auf eine Rivercrossing erhöhen.

In der Nähe von Lobo sind wir auf eine Elefantenherde getroffen.
Auch Elefanten lieben Schlammlöcher
#141


Dann hat es sich zugezogen und Regenwolken bilden sich an
den Lobobergen. Somit war die weitere Fotoausbeute sehr gering
und es war noch immer eine Stunde Fahrzeit bis zum Camp.
Nördlich von Lobo wird der Akazienwald lichter und
es gibt auch wieder größere Savannenflächen.

Dutzende Augenpaare beobachten uns auf dem Weg.
#142
 
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Die folgenden drei Nächte waren wir im Exclusive Mobile Camp.
Exclusive ist in erster Linie der Preis.
Das Camp wandert mit der Migration mit und steht ein paar Monate
am Lake Ndutu im Süden, im Western Korridor und dann im Norden (ca. 1 h nördlich von Lobo).
Dabei wird das ganze Camp jeweils complett ab- und wieder aufgebaut.

Leider ist die Lage des Camps nicht so wirklich optimal.
Bis zum Mara-River sind es nochmal zwei Stunden Fahrt.
Die Aussicht vom Camp aus, ist auch nicht gerade spektakulär.
Hier stehen schon die Stühle am Lagerfeuer mit Blick über eine Freifläche.
#143


180° umgedreht steht eins von zwei Restaurantzelten
#144


Es ist schon für das Abendessen gedeckt
#145


Für die Gäste gibt es 10 Zelte. Hier ist mein Zelt:
#146


Eingerichtet sind sie mit zwei Doppelbetten, Tisch, Stuhl und einer
sehr sehr spärlichen Beleuchtung
#147


mit Waschbecken. Wobei das Abwasser im Blecheimer gesammelt wird.
#148


und das WC


Eine Dusche gibt es auch.
Auf dem Dach ist ein Behälter, da passen zwei Eimer Wasser rein,
ein kalter und ein heißer. Die Durchschnittstemperatur ergibt sich
dann automtatisch. Nach der abendlichen Ankfunft wird dann
von fleißigen Händen die Behälter gefüllt.
Wenn der alle ist, muss man mit dem Duschen fertig sein.
 
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…und einer
sehr sehr spärlichen Beleuchtung

das reicht auf keinen Fall für die Damen. Wenn morgens geweckt wird, ist es noch stockfinster. Rasieren geht ja noch, aber Schminken …

Tipp: Wir haben immer mindestens 2 Taschenlampen dabei. Eine kann man beliebig aufstellen oder anhängen.

Mit bestem Gruß - Jo
 
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mein Gott so ein Luxus boahhhh Neid kommt auf

Der Luxus besteht in erster Linie darin, dass man dort überhaupt
übernachten darf und nicht noch weitere Anfahrtswege hat.

Immerhin gab es abends ein kaltes Bier!


Der Tipp ist gut.
Taschenlampen sind in Afrika Pflicht.
Spätestens wenn man nach und viel im dunkeln
das Zelt wiederfinden muss.
Ideal sind Stirnlampen. Da bleiben die Hände frei.
Dann kann man nach ganz viel auf allen Vieren zum Zelt kriechen.

Immerhin war die Taschenlampe ein Vielfaches heller, als die
1,7W Energiesuperspar-Glimmlampe im Zelt.
Licht ist zum Schminken wichtig, sonst kommt trotz
roter und blauer Farbe im Gesicht so etwas heraus:
#150


Im Bild 148 sieht man auf dem Boden die Batterie.
Die wird tagsüber durch Solarzellen geladen.
Damit der Stromverbrauch nicht eskaliert (Fön, Heizlüfter),
gibt es im Zelt keine Steckdosen.
 
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Die Lage des EMC in der Nordserengeti ist auch für Sonnenaufgänge ungeeignet. Es liegt zu dicht an einer Bergkette.
Durch die Berge gibt es auch erst sehr spät Sonnenlicht.

Auf dem Weg zum Mara-River gelang nach einer Woche
Afrika die erste Sonnaufgangkitschaufnahme.
Die bestellten Giraffen am Horizont hatten leider verschlafen ...
#151


Wir sind auf der Suche nach der Migration.
Schon bald treffen wir auf die ersten Spuren.
Diesem Gnu geht es nicht mehr so gut.
Aber immerhin werden ein paar grüne Fliegen satt.
#152


Auch dieses Gnu macht schon einen etwas abgemagerten Eindruck.
Da wird kein Ohrengeier satt.
#153


So langsam nähern wir uns den großen Herden.
Dieses Gnu wird von Sperpergeiern ausgehöhlt.
So ein langer Geierhals ist schon ein praktisches Werkzeug.
#154
 
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Gegen Mittag waren wir dann am Mara-River.
Es sieht sehr friedlich aus.
Flußpferde sonnen sich auf einer Insel.
Durch den Regen der letzten Tage, führt der Fluß viel Wasser.
#155


aber der Schein trügt.
Überall findet man Gnus, die es nicht ans andere Ufer geschafft haben.
#156


Die Krokodile haben keinen Hunger mehr
#157


Auch die Sperbergeier streiten nicht mehr. Es gibt genug für alle!
#158


Aber auch satt sind sie nicht wiklich hübscher.
#159


Sollten wir die Migration verpasst haben?
Wo sind die Gnus geblieben?
Nächste Woche geht es mit Bildern von der River Crossing weiter! :hallo:
 
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Sehr schöne Bilder, Respekt! Hattest Du schon gepostet, mit welcher Deiner drei/vier Kameras Du die meisten oder die besten Fotos gemacht hast? Deine Objektive passen ja am ehesten zur D700.

Bei solch einem reichhaltigen Motiv-Angebot ist es natürlich auch etwas einfacher, viele gute Bilder zu schießen.
 
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Hattest Du schon gepostet, mit welcher Deiner drei/vier Kameras Du die meisten oder die besten Fotos gemacht hast?

Bei solch einem reichhaltigen Motiv-Angebot ist es natürlich auch etwas einfacher, viele gute Bilder zu schießen.

Ist es wirklich soooo wichtig, wieviele Bilder mit welcher Kamera gemacht wurden? Die Daten habe ich gerade nicht zur Hand, aber mit der
D300 und D700 habe ich in etwa gleichviele Bilder gemacht, mit
der D200 etwas weniger.
Entscheidender als die Kamera ist die Frage, ob die Brennweite
des Objektives für das Motiv geeignet ist.
Die D300 und die D700 sind für mich gleichwertig und sind ein tolles Duo.
Die D200 ist ebenfalls eine gute Kamera, wobei man Abstriche
beim AF und High ISO machen muss.

Ich freue mich sehr, dass Oma Koko zum Bild der Woche geehrt wurde.
Mit welcher knipse ich das Bild gemacht habe, ist mir nicht so wichtig.
Es ist entweder mit der D700 mit 24-70 oder D200 mit 70-200 (alt Version) entstanden.

Viele Motive machen es nicht einfacher gute Bilder zu schießen.
Eher das Gegenteil ist der Fall.
Es ist sehr schwer aus der Fülle der Motive und Möglichkeiten,
ein wirklich gutes Bild herauszufilern.
Die Rivercrossing ist jetzt so ein Beispiel.
Das war die totale Reizüberflutung.
Ungezählte Gnus laufen/schwimmen/springen durcheinander.
Die Szenerie ändert sich in Sekundenbruchteilen.
Ich habe da rund 1000 Auslösungen,
aber nur wenige Bilder, die mir gefallen.

Bei der Auswahl tue ich mich etwas schwer.
Nach rund drei Wochen tägliches Bildersichten brauche ich
auch eine schöpferische Pause.
Somit kann ich leider heute keine Bilder beisteuern.
 
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Ich muß meine Frage präzisieren, welche Kamera liegt Dir am ehesten bzw. welche macht Dir am meisten Spaß beim Fotografieren? Das wäre etwas, was ich dich gern gefragt hätte. Es ging weniger um gut oder schlechter, als vielmehr darum, ob die D700 abseits ihrer unbestrittenen Fähigkeiten noch handlich und portabel genug ist oder ob Du die etwas leichtere D300 vorziehst. Bei DX kann man ja auch beim Gewicht der Objektive etwas weniger mitschleppen, da die Linsen tendenziell etwas kleiner und leichter sind.

Bei den Motiven geht es mir oft so, daß man in fernen fremden Ländern manchmal nur draufhalten muß und hat dann schon ein Interessantes Foto. Aber das kann nantürlich auch ein Trugschluß sein.
 
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Die D700 und die D300 sind für mich gleichwertige Kamera.
Die D300 hat Vorteile bei der Reichweite und beim Makro,
die D700 hat ihre Vorteile bei wenig Licht im High Iso Bereich.
Durch den Einsatz ob Cropfaktor oder Nicht decken die Objektive
einen anderen Bildwinkel ab. Da Bedienung, Akkus, Speicherkarten, etc.
gleich sind, sind sie ein optimales Duo.
Wenn man mit zwei großen Teletüten unterwegs ist,
ist der Masseunterschied zwischen D300 und D700 kein Thema.
Der Unterschied bei den kleinen Objektiven (z.B. 16-85/5.6 zum 24-70/2.8)
ist auf die ganze Ausrüstung gerechnet auch eher vernachlässigbar.
Hier hatte ich sogar beide mit, da ich vor der Reise nicht sicher war,
welches das bessere Setup ist:
a) D700 mit 24-70, D200 mit 70-200 und D300 mit 500 (+TC)
b) D200 mit 16-85, D700 mit 200-400 und D300 mit 500+TC
nach ein paar Tagen war es dann:
c) D200 mit 24-70, D700 mit 200-400 und D300 mit 500+TC14
da ich in Tanzania nicht den Weitwinkelbereich benötigt habe und
das 24-70 den besseren AF hat, insbesondere mit der "langsamen" D200.
Ich bin aber zu Zeit noch am Überlegen, ob ich die D200 für die
nächsten beiden Reisen durch eine D300S ersetze.

Die D300 mit 16-85 und 70-300 ist für mich oft die kleine leichte
immer-dabei Fotoausrüstung.

Ich hoffe, ich habe Deine Frage klären können.
Ich möchte diese Diskussion hier schließen.

Bei den Motiven geht es mir oft so, daß man in fernen fremden Ländern manchmal nur draufhalten muß und hat dann schon ein Interessantes Foto. Aber das kann nantürlich auch ein Trugschluß sein.

Die Motive gibt es auch bei uns.
Nur wir haben uns an viele Dinge gewöhnt, dass wir diese nicht als
Motiv warnehmen.
Gerade bei Ortsdurchfahrten gibt es unzählige Motive
und man kann die Kamera nur so rattern lassen.
Aber auch diese Motive wollen erarbeitet werden.
Beim Drive-By-Shooting ist 95% Ausschuss.

In den Nationalparks gibt es oft (nicht immer) viele Tiere zu sehen.
Fährt ein Auto vorbei, schauen einen die Tiere an.
Bleibt das Auto stehen, drehen sie sich gelangweilt ab oder
flüchten in großen Sprüngen.
Folglich gibt es nur "Arschfotos".
Auch hier muss man sich die Motive erarbeiten.
Ein Tier aus der Herde isolieren,
oder "schöne" konstellationen von Gruppen erkennen,
oder eben warten, bis der Madenhacker auf den Büffel,
gerade ins Ohr kriecht oder auf der Nasenspitze hockt.

Nachdem sich die Zebras abgewendet haben, hatten wir
erst einen, dann zwei, drei und am Ende 4 Zebraärsche nebeneinander.
Ziel war es dann den die Zebras so zu fotografieren, dass alle
4 Schwänze synchron schwingen. Wir hatten dabei einen
Riesenspaß, auch wenn es mir nicht ganz gelungen ist ...

#160
 
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Ein Ziel der Reise war es, die Migration zu erleben und die Gnuherden beim überqueren des Mara-Rivers zu beobachten.

Wir haben mehrere Stunden potentielle Crossing Stellen am Mara-River abgesucht. An einer Stelle waren auch ein paar hundert Gnus auf der
gegenüberliegenden Seite, die sehnsüchtig zu uns rübergeschaut haben.
Wir haben uns versteckt, um die Gnus nicht zu stören ...
... und gewartet ...
... und gewartet ...
... und gewartet.
Dann sind sie am Ufer weitergezogen.
Wir haben sie dann aus großer Distanz verfolgt
und immer wieder gewartet.
Da wir noch rund zwei Stunden bis zum Camp hatten, waren
wir gerade dabei aufzubrechen, als wir von einen anderen Auto
den Tipp bekamen, daß in ein paar Kilometer Entfernung eine
Crossing gerade stattfindet.

Hier ein Übersichtsbild:
#161


An dieser Stelle ist der Fluß etwas breiter. Damit ist er flacher und
die Strömung ist geringer. Andererseits ist der Steilhang hier
am höchsten.
Von "links oben" kommen in einer endlosen Reihe die Gnus an den Mara-Fluss.
Sie stauen sich am Steilhang und stehen staunend an der Kante.
In einzelnen Gruppen laufen sie dann nach unten, während andere
Gruppen durchaus auch wieder zurück nach oben laufen.

#162


unten am Ufer gibt es ein Gedränge.
Die Gnus schauen ängstlich auf das Wasser.
Kein Gnus will den Anfang machen.
Von hinten drängen immer mehr Gnus nach.
Dann spring das erste Gnus in den Mara-Fluss.
#163


Dann ist die Hemmschwelle überwunden.
Weitere Gnus folgen
#164


und die River-Crossing ist im Gang!
#165
 
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Die Gnus sind beim überqueren von Flüssen total panisch.
Selten schwimmen sie ruhig in einer Linie
#166


eher springen sie wild übereinander und drängen sich gegenseitig ab.
Jeder will so schnell wie möglich ans andere Ufer.
#167


Dabei wird auf Kälber keine Rücksicht genommen.
Die Erwachsenen springen durchaus auf die Kleinen drauf,
so dass diese unter Wasser gedrückt werden.
#168


Mit weit aufgerissenen Augen und wilder Panik wird
der Mara-River durchquert.
#169


#170


#171


#172
 
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Im Mara-River ist eine kleine Felsinsel.
Statt auf das gegenüberliegende Ufer zu schwimmen streben
viele Gnus auf die Insel zu.
#174


Die Insel ist aber kein sicherer Platz.
Dichtgedrängt stehen die Gnus auf der Insel.
Kein Gnu will weiterschwimmen. :bibber:
Die Gnus verwenden in Ihrer Panik unglaublich viel Kraft,
um sich gegen die anderen Gnus auf der Insel zu behaupten.
#175


Zwängt sich von hinten ein Gnu auf die Insel ...
... fällt vorne ein Gnu ins Wasser.
Dieses ist dann vom kräftezehrenden Gerangel so erschöpft,
dass es nicht mehr ans andere Ufer kommt.
Es wird abegtrieben und landet dann wieder am gegenüberliegenden Ufer.
Viele landen im zweiten Versuch wieder auf der Insel. :take0:
#176


Auf der Insel herrschen panische Szenen.
#177


Wenn die Gnus zu lange im Wasser stehen, werden die Hufe weich.
Dann steigt die Gefahr, dass sie beim panischen Herumspringen
sich die Beine brechen.
Dann freuen sich die Marabus
#178
 
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Die Gnus erreichen das sichere Ufer
#179


Alle Gnus?
Nein!
Im Chaos werden Mütter von Ihren Kälbern getrennt.
Sie schauen zurück über den Fluß und Rufen nach ihren Kälbern.
Einzelne Kälber rufen nach Ihren Müttern.
#180


Aber alles rufen nützt nichts ...
... das kleine Kalb (ca. 1 halbes Jahr alt) wird abgetrieben.
Das Entsetzen ist ins Gesicht geschrieben.
#181


Ein Krokodil ist abgetaucht.
Das Gnukalb geht unter!
#182


Aber es kämpft sich durch!
#183


und erreicht das rettende Ufer
#184


Das Krokodil war wohl zu satt,
um das kleine Kalb zu greifen.
Glück gehabt!
 
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Nachdem der Mara-River überwunden ist, ziehen die Gnus
weiter nach Osten. Dort hat es vor zwei Tagen geregnet.
Das erste frische Grün sprießt bereits.
Weitere dunkle Wolken lassen mehr Regen erwarten.

Hier kommt die Spitze der Herde, die in einer endlosen Reihe wandert.
#185


#186


Dabei werden auch Hügel überwunden
#187


und sie verteilen sich auf den Plains der nördlichen Serengeti
#188


Inhalb der Herde gibt es Gruppen, die von einen Bullen zusammengehalten
werden. Die Bullen stolzieren um ihre Gruppe herum und dulden
keine anderen Bullen in der Umgebung.
Es kommt dann immer wieder zu Jagdszenen und Kämpfen.
Leider hauen die sich die Köpfe immer so niedrig über den Boden zusammen,
dass sie im Gras verschwinden oder zu weit weg oder durch andere Gnus verdeckt.
Da sind keine verwertbaren Aufnahmen bei rausgekommen.
 
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Wir hatten die Wunschbilder der Reise, die große Migration und eine Rivercrossing, bereits am ersten Tag in der Nordserengeti im Kasten.
Als Krönung haben wir sogar eines der ganz wenigen (7-10?) Nashörner in der Serengeti gesen. Das Bild ist aber wegen großer Entfernung und Luftflimmern leider nur ein Erinnerungsfoto.

Da so ein Tag kaum noch zu toppen ist, wollten wir nicht
am Folgetag die gleiche Strecke nochmal fahren,
sondern etwas Neues erkunden.
Unser Guide hat uns Katzen versprochen und so sind wir
die "Lobo-Hill-Loop" gefahren, haben uns mittags rund um Lobo rumgetrieben
und die Quellen besucht und sind nachmittags auf der Grumeti-River-Loop
zum Champ zurückgefahren. Wir haben zwar einige Tiere gesehen,
aber die versprochenen Katzen hatten an diesen Tag frei.

Die Lobo-Hill-Loop führt an der Westseite der Lobo Berge entlang.
Fotografisch war das morgens total daneben, da die Sonne erst dann über
die Berge kommt, wenn sie fast schon wieder zu hoch steht.

Die interessanteste Begegnung hatten wir mit ein paar Hornraben.
Einer hatte bereits eine Schlange (Puffotter?) im Maul und
versuchte diesen Schlangenfraß irgenwie im Ganzen runterzuschlucken.
#189


Hier hat der Schlangenkopf schon gefehlt.
(D300 mit 500/4.0 +TC17 auf 2400x1350 beschnitten).
#190


Graumantelwürger.
Bei dieser Bezeichnung läuft es mir kalt den Rücken runter.
Dabei heißen so diese niedlichen Vögelchen (Grey-backed Fiscal)
#191


Ein Naktkehllärmvogel
#192


Zwei Schweifglanzstare mit Zebra
#193


Weitere Vogelbilder des Tages gibt es dann im Vogelthread
 
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