Ich konzentriere mich nicht, ich überlege nicht, wie ich das umsetze und ich habe keinen Spaß. Das alles muss an meiner D200 liegen.
Du beschreibst exakt wie es mir nach der Anschaffung der D200
vor 3 Jahren erging. Viel zu viele Einstellmöglichkleiten die nur
vom wesentlichen, der Bildgestaltung, ablenken. ISO einstellen,
AF-Messfeld auswählen, zoomen, Weissabgleich... Das war
die erste Kamera bei der ich die Programmautomatik benutzte,
es gab auch sonst noch genug einzustellen. Das lenkt alles
vom wesentlichen ab. Entsprechend grottenschlecht waren
die Ergebnisse, ernüchternd auch die technischen Mängel der
Gurke wie der sehr geringe Belichtungsspielraum des Sensors
der zusammen mit der ungenauen Belichtungsmessung ebenso
wie der mässige AF etliche Bilder vergeigte. Die technischen
Mängel sind nach Umstieg auf die D3 vorbei aber mehr Spass
macht mir immer noch analog.
Bei meiner FE z.B. stelle ich scharf, drehe am Blendenring und
konzentriere mich aufs Bild. Da gibt es nichts was ablenkt und
guten Ergebnissen im Weg steht während bei digital es unzählige
Fehlermöglichkeiten gibt, angefangen von der Aufnahme bis
zur Weiterverarbeitung am PC. Am Anfang sollte das erlernen
der Bildgestaltung stehen und nicht das durchackern einer
500-Seiten-Anleitung der Digiknipse und lange Einarbeitung
in Photoshop & Co. Mit Farbraum, Weissabgleich, JPEG, RAW
und dpi kann man sich beschäftigen wenn man die Grundlagen
des Fotografierens beherrscht. Nachdenken vor dem Klick ist
allemal besser als nachbearbeiten.