Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es am wichtigsten ist, zu lernen welchen Einfluss Belichtungszeit, Blende und Brennweite auf das Bild haben. Daher empfehle ich manuelle Kameras und Festbrennweiten, damit lernt man das Sehen.
Mein Außenseitertip: FM2. Vollmanuell, sehr leicht, sehr handlich, robust und sehr leise.
Wenn man diese Grundlagen durchschaut hat, kann man mit jeder Kamera umgehen und weiß, warum Motivprogramme völliger Müll sind.
Und das alles gibt es mit Digitalkameras nicht?Wie an anderer Stelle schonmal erwähnt, gibt es auch "Heimkehrer" zu analog. Der Grund für mich ist einfach: Die Konzentration auf das Motiv und die Überlegung der Umsetzung. Schlicht der Spass.
Gerade die häufig erwähnten, so genannten Vorteile von digital halte ich für Anfänger für problematisch.
Der Anfänger wird sich nicht erinnern – also auch nicht lernen –wie er zu seinem guten Foto gekommen ist. […] Wenn er mit zwei, drei Filmen raus geht, wird er mit Sicherheit aufmerksamer und präziser arbeiten.
Gruss
Wenn er mit zwei, drei Filmen raus geht, wird er mit Sicherheit aufmerksamer und präziser arbeiten.
Gruss
Der Anfänger wird sich nicht erinnern – also auch nicht lernen –wie er zu seinem guten Foto gekommen ist. Die inflationäre Anzahl seiner (kostenlosen) Serien von Über- und Unterbelichtung; Nah-, Mitte-, Ferneinstellungen usw. verführen ihn zu dem Glauben, die KAMERA wird schon ein gutes Bild machen. Wenn er mit zwei, drei Filmen raus geht, wird er mit Sicherheit aufmerksamer und präziser arbeiten.
Ich erhebe keinen Anspruch auf die Richtigkeit meiner Gedanken.
Ich unterhalte mich in meinem Freundeskreis mit Leuten die teilweise
sogar mehr als eine Digitalkamera besitzen. Die wissen nicht mahl auswendig
die Verhältnisse zwischen Blende und Belichtungszeit. Steuerung von Tiefenschärfe? Hä? Die haben digital angefangen.
Da kapriziert sich das Hobby "Fotografie" einfach auf die Faszination der Technik und deren Bedienung. Ich kann das auch nachvollziehen, es ist aber nicht wichtig zum Fotografieren.
Das hat mit "besser" oder "schlechter" gar nichts zu tun.
Deshalb hab ich ja in Klammern gesetzt, das das für erfahrene Fotografen nicht gilt.
Ausserdem nochmal: Zeig mir den Beitrag wo ich behaupte digital wäre schlechter. Es ist ein anderer Umgang – ich weiss übrigens wovon ich spreche.
@ Holger
...es ist ja gut!
Wenn Du glücklich bist mit Deiner Kameratechnik
Aber wenn man sich gegen Beratung sperrt, kann man eben nicht weiterhelfen.
Moin,
missionierende Dogmatiker sind noch schlimmer...
Niemand hat je die Frage gestellt, warum denn die Tochter eine Analoge haben möchte;
.... Und für jemanden mit diesem Interesse ist es mMn einfacher, dieses mit einer Digitalkamera zu erlernen, als mit einer analogen. Womit man nachher die besseren (oder eher: für sich passenderen) Bilder erstellt, ist eine ganz andere Frage.
......
Keine Sorge, ich will hier keine Diskussion pro/contra Analog/Digital anfeuern. Ich bewege mich je gerade selbst zurück...
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