Suche analoge Spiegelreflex für totalen Anfänger

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anita2008

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Hallo. Durch meine Fotobegeisterung habe ich meine Tochter angesteckt !Sie möchte sich jetzt eine analoge Nikon kaufen und natürlich gleich gute Ergebnisse damit erziehlen. Da sie noch Null Ahnung hat und ich auch noch Anfänger bin suchen wir eueren Rat. Wir haben schon einiges hier darüber gelesen und denken das eine F 65 nicht schlecht ist. Gibt es noch ein neueres Modell das eine Automatikfunktion hat , denn um sich mehr mit der Fotografie zu befassen ist jetzt wegen dem Abitur noch keine Zeit. Hauptsächlich will sie Landschaft und Leute fotografieren . wir brauchen auch noch einen guten Tip welches Objektiv wir am besten dazu nehmen können. Gruß Anita
 
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So sehe ich das auch! Vor allem: Wer so eine Spiegelreflex nicht zum Spielen in die Hand nehmen möchte, wird kaum ernstes Interesse am Fotografieren entwickeln. Klar gibt es auch Ausnahmen, aber zum Lernen der Grundlagen ist das top!
 
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Wie an anderer Stelle schonmal erwähnt, gibt es auch "Heimkehrer" zu analog. Der Grund für mich ist einfach: Die Konzentration auf das Motiv und die Überlegung der Umsetzung. Schlicht der Spass. (Das kann selbstverständlich nicht für Profis gelten.)
Gerade die häufig erwähnten, so genannten Vorteile von digital halte ich für Anfänger für problematisch.
Der Anfänger wird sich nicht erinnern – also auch nicht lernen –wie er zu seinem guten Foto gekommen ist. Die inflationäre Anzahl seiner (kostenlosen) Serien von Über- und Unterbelichtung; Nah-, Mitte-, Ferneinstellungen usw. verführen ihn zu dem Glauben, die KAMERA wird schon ein gutes Bild machen. Wenn er mit zwei, drei Filmen raus geht, wird er mit Sicherheit aufmerksamer und präziser arbeiten.
Gruss
 
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Wie an anderer Stelle schonmal erwähnt, gibt es auch "Heimkehrer" zu analog. Der Grund für mich ist einfach: Die Konzentration auf das Motiv und die Überlegung der Umsetzung. Schlicht der Spass.
Und das alles gibt es mit Digitalkameras nicht?
Ick muss mir wundern.
Ich konzentriere mich nicht, ich überlege nicht, wie ich das umsetze und ich habe keinen Spaß. Das alles muss an meiner D200 liegen.

Ist das so? Macht der Analog-Anfänger sich nach jedem Foto Notizen? Also so eine Art ins Moleskine geschriebene Exifs?
Und dann bekommt er entwickelte Negativfilme, die er nicht deuten kann und kümmerliche Abzüge, die die Ergebnisse seiner Bemühungen nicht im entferntesten widergeben können?

Wenn alle hier dafür plädieren, dass der Anfänger analog (oder ich sag mal: chemisch) zu fotografieren habe, da frage ich mich doch, warum die Ratgeber sich dann aber doch für die Digitalfotografie entschieden haben. Wo man doch mit der Analog-Ausrüstung so viel bessere Fotos machen kann. Und allein der Gedanke daran macht ein besseres Foto.

Es macht nicht cool, zu behaupten, »analog« sei besser.

Ich habe verdammt viele – und diverse, eigentlich viele gute – Fotos mit der Nikkormat FT2 meines Vaters, mit meiner F, FE, FE2, der Box, der FX 70 und der Rolleiflex gemacht. Aber Ixux, Lumix, D70 und D200 haben doch noch mal ein ganz anderes Potential.
 
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Wenn er mit zwei, drei Filmen raus geht, wird er mit Sicherheit aufmerksamer und präziser arbeiten.
Gruss

Und noch mal auf den Punkt: Warum sollte ein Anfänger das machen? Macht ein Film aufmerksam und präzise? Ich glaube kaum, denn der Film erzählt einem gar nichts darüber, wie man mit ihm umzugehen habe.

Ich glaube, hier geht es viel mehr darum, dass manche glauben, dass alle es so lernen müssten, wie sie es selber getan haben.

Daher kochen wir unser Abendessen auf dem Holzfeuer, weil es das Bewusstsein für gutes Kochen schärft und auch viel besser schmeckt.

Es gibt ja auch einen Grund, warum hier so viele Themen diskutiert werden. All das Wissen ist ja nicht mit dem letzten belichteten Film in Vergessenheit geraten, es gibt nur jetzt neue Herausforderungen.
 
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Ja, das Risiko der Technikgläubigkeit beim digitalen Fotografieren ist sicher gegeben und ja, mit analogen Kameras fotografiert man meistens vorsichtiger. Aber wieso das für den lernbegierigen Anfänger (und um den geht es hier) von Vorteil für sein Lernen sein soll, eine analoge Kamera zu benutzen, dass musst du mir nochmal erklären.
 
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@ Norden

Ich erhebe keinen Anspruch auf die Richtigkeit meiner Gedanken.
Ich unterhalte mich in meinem Freundeskreis mit Leuten die teilweise
sogar mehr als eine Digitalkamera besitzen. Die wissen nicht mahl auswendig
die Verhältnisse zwischen Blende und Belichtungszeit. Steuerung von Tiefenschärfe? Hä? Die haben digital angefangen.
Da kapriziert sich das Hobby "Fotografie" einfach auf die Faszination der Technik und deren Bedienung. Ich kann das auch nachvollziehen, es ist aber nicht wichtig zum Fotografieren.
Das hat mit "besser" oder "schlechter" gar nichts zu tun.

P.S. Warum trifft man Airbus Piloten auf dem Sportflugplatz? Weil sie FLIEGEN wollen – nicht Rechner überwachen.

Gruss
 
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Ich verstehe deine Argumentation schon. Ich glaube, wir diskutieren hier von einem unterschiedlichen Ausgangspunkt aus. Für mich geht es um einen Anfänger, der wirklich daran interessiert ist, Fotografieren zu lernen. Und für jemanden mit diesem Interesse ist es mMn einfacher, dieses mit einer Digitalkamera zu erlernen, als mit einer analogen. Womit man nachher die besseren (oder eher: für sich passenderen) Bilder erstellt, ist eine ganz andere Frage.

Oder um es mit einem Vergleich zu sagen: nur weil so viele Mercedes-Fahrer so schlecht autofahren, ist weder der Mercedes per se ein schlechtes Auto, noch kann man mit ihm nicht auch gut autofahren.

Keine Sorge, ich will hier keine Diskussion pro/contra Analog/Digital anfeuern. Ich bewege mich je gerade selbst zurück auf das Feld des "sowohl-als-auch.

In diesem Sinne:
 
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Zum Thema:
Für Anfänger mit echten Absichten halte ich einen Halb- oder Vollautomat mit manuellen Möglichkeiten für ideal. Das fängt bei 20,- Euro in der Bucht mit einer F 301 an.

@ Norden

Deshalb hab ich ja in Klammern gesetzt, das das für erfahrene Fotografen nicht gilt.
Ausserdem nochmal: Zeig mir den Beitrag wo ich behaupte digital wäre schlechter. Es ist ein anderer Umgang – ich weiss übrigens wovon ich spreche.
Hab es schlicht satt gehabt, mich um Software Update, schnell leere Akkus und nicht richtig fokussierende Objektive zu kümmern. Das dann noch unter einem grossen Namen.
Ich will eine FE mit nem full Size Chip – mit Blende und Zeit und basta.
Wenn ich filmen will, kauf ich mir ne Filmkamera. Wenn ich komputern will, schraub ich meinen Rechner auf.

P.S. Hast Du auf einem Mercedes fahren gelernt?

Gruss
 
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Deshalb hab ich ja in Klammern gesetzt, das das für erfahrene Fotografen nicht gilt.
Ausserdem nochmal: Zeig mir den Beitrag wo ich behaupte digital wäre schlechter. Es ist ein anderer Umgang – ich weiss übrigens wovon ich spreche.

Hei, jetzt komm mal wieder runter: ich behaupte doch gar nicht, dass du irgendwas von besser oder schlechter schreibst. Und wir sind uns doch wohl beide einig, dass es darum nicht geht. Und da wir ja nun auch schon beide zu genüge geschrieben haben, warum wir die jeweilige Technik für geeigneter für Anfänger halten, sollten wir das ganze hier mal beenden. Nicht dass Wolle noch vor Ärger über diese (wohl wahrlich unnötige) Diskussion aus seinem Krankenhausbett fällt.

Also, von meiner Seite ist das Thema gegessen. :hallo:
 
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@ Holger

...es ist ja gut!
Wenn Du glücklich bist mit Deiner Kameratechnik

Wie man sieht, es geht hier anscheinend nicht um Argumente, sondern um Meinungen …

Mir ist egal, wer womit und überhaupt fotografiert; jede Technik hat ihren Platz. Nur diese Prinzipienreiterei, ein Anfänger wäre mit einer Analog-Kamera gut beraten, finde ich daneben; das ist total dogmatisch. Da hilft auch das »Hallo ... !!! Gehts noch ... ???« aus #33 nicht weiter, im Gegenteil.

Niemand hat je die Frage gestellt, warum denn die Tochter eine Analoge haben möchte; was sie davon überzeugt hat, dass das der richtige Weg ist. Seltsam. Vielleicht könnte es ja sein, dass es ihr egal ist, würde man nur noch einmal nachfragen.

Aber wenn man sich gegen Beratung sperrt, kann man eben nicht weiterhelfen.
 
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Moin,



missionierende Dogmatiker sind noch schlimmer...

Moment, nochmal kurz nachdenken... Wer hat da eben nochmal behauptet, nur mit einer FM2 könnte man den Zusammenhang zwischen Blende, Zeit und dem Gedöns lernen?

Meinereiner hat (ernsthaft) mit einer D50 angefangen, und ich würde jedem Anfänger raten, auch Digital anzufangen, die lernkurve ist doch erheblich steiler. Ne gebrauchte D50 und ein 50/1,8 gibt's für 300 Ocken - dafür kann man zwar, wenn's hochkommt, auch ungefähr 60 Filme belichten, aber wie bereits mehrfach erwähnt: Die Lernkurve bei Digital ist doch deutlich steiler durch die Möglichkeit des unmittelbaren Feedbacks.

Klar, wer nicht lernen will, der tut das auch nicht. Aber das wird man dann auch mit einer FM2 nicht - da wird man sich dann nur vermehrt über unter/überbelichtete und unscharfe Bilder ärgern.

Zur Ausgangsfrage: Wenn's denn ne Analoge sein soll: F80 oder F801(s), dazu ein 50/1,8.

Gruß Erik
 
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Ich lese zur Zeit alle analog vs digital Beiträge in dem Forum, um für mich herauszufinden, ob es für mich geeignet wäre wieder mit Diafotografie anzufangen. Zur Zeit ist meine Ausrüstung eine D90 mit 2 Zoomobjektiven, das Tele ist FX- tauglich. Ein lichtstarkes 1,4/50 steht ohnedies auf der Agenda. Also wäre eine günstige Film-Kamera schon erschwinglich (Ich habe schon Kästen voll von Dias aus meinen Minolta Zeiten).
Aber ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich Sinn macht wieder mit analog anzufangen. Da ist nicht nur der Film und Entwicklungspreis, m.M nach liefert die D90 auch einfach die besseren Bilder - zumindest klar überlegen ggüber meinen alten Dias. Andererseits bin ich Diafan, also wenn es ein gutes Argument gibt, dann nehme ich das gerne auf....

Gruss
Thomas

p.s.: warum viele Digital Fotografen nicht über den Zusamenhang zw Blende und Tiefenschärfe wissen? Ganz einfach: weil die Minisensoren der Kompaktkameras eine so große Tiefenschärfe aufweisen, das das Thema ohnehin kaum eine Rolle spielt.
 
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