Hallo Radulph,
Der Nachteil dieser Methode (neben einer größeren Ungenauigkeit) ist vor allem, dass das Messgerät auf jedem Farbfeld des Testdrucks eine gewisse Zeit verweilen muss, bis alle LED-Kombis durchlaufen sind. Daher kann man das Gerät nicht über den Messausdruck ziehen wie andere Messgeräte, sondern muss Feld für Feld messen. Das ist für eine große Anzahl von Feldern unendlich mühsam, eine kleinere Feldanzahl wiederum erhöht die Profilungenauigkeit.
Datacolor versucht, aus der Not eine Tugend zu machen, indem es auch Kalibrationsvorlagen z.B. für bedruckbare CDs anbietet, die mit den Messvorlagen anderer Hersteller, die immer DIN-A4-Ausdrucke voraussetzen, gar nicht zu kalibrieren wären. Ansonsten ist der allgemeine Konsens, dass der Spyder für RGB-Drucker ausreicht, für die kritischeren CMYK-Drucker aber nicht. (Nur Quato bietet auf Nachfrage eine Software für den Spyder an, mit der sich auch CMYK-Drucker profilieren lassen.)
Aufgrund dieser Einschränkungen belegte der Spyder bei unserem Hardware-Test den letzten Platz; aber anders als bei den Monitormessgeräten heißt das in diesem Falle nicht, dass er unbrauchbar wäre – alle getesteten Geräte waren brauchbar. Allerdings hängt die faktisch erzielbare Qualität auch von der verwendeten Software ab, und da gibt es so viele mögliche Kombinationen, dass ich Dich für Details nur an den Mac-Life-Test verweisen kann (Heft 8/2008; der Artikel ist einzeln über den PDF-Online-Store zu beziehen).
Tschau
Uli
Das Spyder3Print ist kein Spektralphotometer; Datacolor nennt es ein "Spektralkolorimeter". Gemeint ist damit, dass es (wie eben bei Kolorimetern der Fall) eigentlich nur drei grobe Spektralbereiche (rot, grün und blau) unterscheiden kann und keine schmalen Spektralbänder, was für die Druckerkalibration zu wenig ist. Datacolor versucht das zu kompensieren, indem der Testdruck nacheinander mit Kombinationen aus verschiedenfarbigen LEDs beleuchtet wird und so mehr Farbbereiche unterschieden werden können.wie sieht es nach diesen Tests mit der Kombination DTP94 Colorimeter und Spyder3Print ML Spectralfotometer aus?
Der Nachteil dieser Methode (neben einer größeren Ungenauigkeit) ist vor allem, dass das Messgerät auf jedem Farbfeld des Testdrucks eine gewisse Zeit verweilen muss, bis alle LED-Kombis durchlaufen sind. Daher kann man das Gerät nicht über den Messausdruck ziehen wie andere Messgeräte, sondern muss Feld für Feld messen. Das ist für eine große Anzahl von Feldern unendlich mühsam, eine kleinere Feldanzahl wiederum erhöht die Profilungenauigkeit.
Datacolor versucht, aus der Not eine Tugend zu machen, indem es auch Kalibrationsvorlagen z.B. für bedruckbare CDs anbietet, die mit den Messvorlagen anderer Hersteller, die immer DIN-A4-Ausdrucke voraussetzen, gar nicht zu kalibrieren wären. Ansonsten ist der allgemeine Konsens, dass der Spyder für RGB-Drucker ausreicht, für die kritischeren CMYK-Drucker aber nicht. (Nur Quato bietet auf Nachfrage eine Software für den Spyder an, mit der sich auch CMYK-Drucker profilieren lassen.)
Aufgrund dieser Einschränkungen belegte der Spyder bei unserem Hardware-Test den letzten Platz; aber anders als bei den Monitormessgeräten heißt das in diesem Falle nicht, dass er unbrauchbar wäre – alle getesteten Geräte waren brauchbar. Allerdings hängt die faktisch erzielbare Qualität auch von der verwendeten Software ab, und da gibt es so viele mögliche Kombinationen, dass ich Dich für Details nur an den Mac-Life-Test verweisen kann (Heft 8/2008; der Artikel ist einzeln über den PDF-Online-Store zu beziehen).
Stimmt.Den Ausführungen zufolge, ist das DTP94 ungeschlagen.
Zur Spitzen-Bewertung trägt allerdings auch die beiliegende Software iColorDisplay von Quato bei. Welche Software dem Eizo beiliegt, weiß ich nicht.Derzeit ist es im Bundle mit kalibrierbaren Eizo-Monitoren erhältlich.
Tschau
Uli
