Squid2 oder Spyder 3 oder ?

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Hallo Radulph,

wie sieht es nach diesen Tests mit der Kombination DTP94 Colorimeter und Spyder3Print ML Spectralfotometer aus?
Das Spyder3Print ist kein Spektralphotometer; Datacolor nennt es ein "Spektralkolorimeter". Gemeint ist damit, dass es (wie eben bei Kolorimetern der Fall) eigentlich nur drei grobe Spektralbereiche (rot, grün und blau) unterscheiden kann und keine schmalen Spektralbänder, was für die Druckerkalibration zu wenig ist. Datacolor versucht das zu kompensieren, indem der Testdruck nacheinander mit Kombinationen aus verschiedenfarbigen LEDs beleuchtet wird und so mehr Farbbereiche unterschieden werden können.

Der Nachteil dieser Methode (neben einer größeren Ungenauigkeit) ist vor allem, dass das Messgerät auf jedem Farbfeld des Testdrucks eine gewisse Zeit verweilen muss, bis alle LED-Kombis durchlaufen sind. Daher kann man das Gerät nicht über den Messausdruck ziehen wie andere Messgeräte, sondern muss Feld für Feld messen. Das ist für eine große Anzahl von Feldern unendlich mühsam, eine kleinere Feldanzahl wiederum erhöht die Profilungenauigkeit.

Datacolor versucht, aus der Not eine Tugend zu machen, indem es auch Kalibrationsvorlagen z.B. für bedruckbare CDs anbietet, die mit den Messvorlagen anderer Hersteller, die immer DIN-A4-Ausdrucke voraussetzen, gar nicht zu kalibrieren wären. Ansonsten ist der allgemeine Konsens, dass der Spyder für RGB-Drucker ausreicht, für die kritischeren CMYK-Drucker aber nicht. (Nur Quato bietet auf Nachfrage eine Software für den Spyder an, mit der sich auch CMYK-Drucker profilieren lassen.)

Aufgrund dieser Einschränkungen belegte der Spyder bei unserem Hardware-Test den letzten Platz; aber anders als bei den Monitormessgeräten heißt das in diesem Falle nicht, dass er unbrauchbar wäre – alle getesteten Geräte waren brauchbar. Allerdings hängt die faktisch erzielbare Qualität auch von der verwendeten Software ab, und da gibt es so viele mögliche Kombinationen, dass ich Dich für Details nur an den Mac-Life-Test verweisen kann (Heft 8/2008; der Artikel ist einzeln über den PDF-Online-Store zu beziehen).

Den Ausführungen zufolge, ist das DTP94 ungeschlagen.
Stimmt.

Derzeit ist es im Bundle mit kalibrierbaren Eizo-Monitoren erhältlich.
Zur Spitzen-Bewertung trägt allerdings auch die beiliegende Software iColorDisplay von Quato bei. Welche Software dem Eizo beiliegt, weiß ich nicht.

Tschau

Uli
 
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Aufgrund dieser Einschränkungen belegte der Spyder bei unserem Hardware-Test den letzten Platz; aber anders als bei den Monitormessgeräten heißt das in diesem Fallen nicht, dass er unbrauchbar wäre – alle getesteten Geräte waren brauchbar.

Zur Spitzen-Bewertung trägt allerdings auch die beiliegende Software iColorDisplay von Quato bei. Welche Software dem Eizo beiliegt, weiß ich nicht.

Uli

Hallo Uli,

herzlichsten Dank für Deine höchst instruktiven Erläuterungen. Den Eizo-Monitoren liegt die Software ColorNavigator 5.1 bei.

Es bleibt nunmehr die Frage, welches Gerät für die Druckerkalibrierung in Frage kommt.
Als Kompromiss entnehme ich Deinen geänderten Ausführungen, ist PhotoMunki von X-Rite keine schlechte Lösung.

Hintergrund ist der: Wir richten gerade eine Redaktion an einer Universität ein. Zum Einsatz soll ein HP CP6015DN Farblaser kommen sowie ein Scanjet 8270 Flachbett-Dokumentenscanner mit Silverfast AI Studio.

Ich habe in der Vergangenheit mit dem i1 Display gearbeitet, der mir für Fotografen als ausreichend empfohlen wurde und war alles andere als zufrieden. Von daher habe ich diesen Thread mit Aufmerksamkeit verfolgt.
Ich benötige nicht die ultimative High-End-Lösung, will aber auch nicht die Katze im Sack wie ehedem kaufen. Wenn ich obendrein richtig verstanden habe, ist der Preis in diesem Segment keine ausschlaggebende Größe.

Somit schwanke ich derzeit zwischen der Munki-Lösung und der von Quato mit optionalem Gerät für Drucker.

Beste Grüße
Radulph
 
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Hallo Radulph,

Den Eizo-Monitoren liegt die Software ColorNavigator 5.1 bei.

Die kenne ich nicht; ist vermutlich entweder Eizo-intern oder Windows-only; beides fiel aus meinem Test-Raster. Da müsste man halt einfach sehen - seid Ihr zufrieden oder nicht? Wenn nicht, könnt Ihr immer noch iColor Display probieren.

Es bleibt nunmehr die Frage, welches Gerät für die Druckerkalibrierung in Frage kommt.
Als Kompromiss entnehme ich Deinen geänderten Ausführungen, ist PhotoMunki von X-Rite keine schlechte Lösung.

Hintergrund ist der: Wir richten gerade eine Redaktion an einer Universität ein. Zum Einsatz soll ein HP CP6015DN Farblaser kommen sowie ein Scanjet 8270 Flachbett-Dokumentenscanner mit Silverfast AI Studio.

Der HP ist ein CMYK-Gerät; damit fällt der Spyder in der Tat realistischerweise aus. Der ColorMunki ist hardwareseitig ein ziemlich gutes und clever konstruiertes Gerät, das Problem ist die Software. Die ColorMunki-Hardware lässt sich bislang exklusiv nur mit der ColorMunki-Software verwenden, und die beschneidet die Möglichkeiten extrem. Drucker können nur mit 100 Farbfeldern profiliert werden; damit wirst Du bei einem CMYK-Drucker nicht glücklich. Bei der Monitorkalibration fehlt die aus meiner Sicht unverzichtbare Möglichkeit, den Weißpunkt an das Umgebungslicht anzupassen. Mit solchen Einschränkungen degradiert die Software die Hardware leider sehr.

Ansonsten bleibt eigentlich nur das i1Pro, das seit der drastischen Preissenkung durch X-Rite vom Preis-/Leistungsverhältnis her für Einsteiger unschlagbar ist und vom Kaliber her eher zu Euren Geräten passt. In dem Bundle ist dann zum Beispiel auch gleich noch eine ganz hervorragende Scanner-Profilierungssoftware dabei, die im Mac-Life-Test Testsieger war.

Tschau

Uli
 
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Hallo Radulph,

(..)
Den Eizo-Monitoren liegt die Software ColorNavigator 5.1 bei.
(..)

bei uns in Österreich gibt es einen Händler, der das Gerät als
"Colorimeter EIZO X-Rite DTP94" ohne Monitor anbietet.
Allerdings steht dabei, dass dieses Gerät nur mit CG und CE Modellen
zusammenarbeitet.

Habt Ihr das Gerät und die beiligende Software auch Geräten außer von Eizo testen können?
 
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Serbus Armin,

bei uns in Österreich gibt es einen Händler, der das Gerät als
"Colorimeter EIZO X-Rite DTP94" ohne Monitor anbietet.
Allerdings steht dabei, dass dieses Gerät nur mit CG- und CE-Modellen
zusammenarbeitet.

Habt Ihr das Gerät und die beiligende Software auch Geräten außer von Eizo testen können?

Das Gerät konnten wir noch nicht testen - wir sind erst im Beschaffungsprozess. CE- und CG-Geräte werden teil- und wahlweise gegen Aufpreis mit dem DTP94 im Bundle angeboten.

Bei Deinem Händler kann ich nur unken: Entweder sind ihm die Begrifflichkeiten durcheinandergeraten oder es summiert sich der Händlerweg im Namen. Quato hat das DTP94 ja immerhin unbenannt.

Viele Grüße
Radulph
 
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Servus Radulph,
danke für die Info.

Schade das ihr noch keine Geräte zum Testen habt, vielleicht gibt es ja
noch andere Eizobesitzer mit einem Zweitgerät das nicht von Eizo ist?
 
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Serbus Armin,



Das Gerät konnten wir noch nicht testen - wir sind erst im Beschaffungsprozess. CE- und CG-Geräte werden teil- und wahlweise gegen Aufpreis mit dem DTP94 im Bundle angeboten.

Bei Deinem Händler kann ich nur unken: Entweder sind ihm die Begrifflichkeiten durcheinandergeraten oder es summiert sich der Händlerweg im Namen. Quato hat das DTP94 ja immerhin unbenannt.

Viele Grüße
Radulph

Hallo zusammen,

habe vor ein paar Monaten ein x-rite DTP94 - Hardware only - online in Östereich gekauft. Dass diese nur bei Eizo CG/CE funktionieren sollen, ist nicht korrekt. Eizo hat keine "eigene" Ausführung des DTP94.
Ich verwende das DTP94 mit der Spectraview II Software und einem NEC2690.
Und falls einer kein DTP94 mehr bekommt, kauft einfach das silverhaze pro. Es ist 1:1 dieselbe Hardware. Wenn die beiliegende Software nicht gefällt, kombiniert das DTP94 mit der basiccolor 4 Software.
 
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Hallo Helmut,

Dass diese nur bei Eizo CG/CE funktionieren sollen, ist nicht korrekt. Eizo hat keine "eigene" Ausführung des DTP94.
Ich verwende das DTP94 mit der Spectraview II Software und einem NEC2690.
Und falls einer kein DTP94 mehr bekommt, kauft einfach das silverhaze pro. Es ist 1:1 dieselbe Hardware. Wenn die beiliegende Software nicht gefällt, kombiniert das DTP94 mit der basiccolor 4 Software.

dass das Eizo DTP94 nur mit Eizo funktioniert, hat niemand behauptet. Indes herzlichen Dank für die Info, mit welcher Software es noch funktioniert.
Dies ist insbesondere interessant, falls die den Eizos beiliegende Software Schwächen haben sollte. Die Quato-Software gibt es meinen Informationen zufolge nicht solamente.

Viele Grüße
Radulph
 
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In sehr vielen Fällen eben nicht.

Dein Gestänke gegen das I1 Display 2 / squid 2 ist hinlänglich bekannt. Dementsprechend richtete sich meine Frage auch an "rakader" und nicht an Dich.
Ich erziele mit diesem Gerät sehr gute Ergebnisse. Prints sind in einem eciRGBv2 / ISO Coatedv2 Workflow vollkommen farbecht. Wie kann man damit unzufrieden sein?

picture.php
 
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Hallo Helmut,



dass das Eizo DTP94 nur mit Eizo funktioniert, hat niemand behauptet. Indes herzlichen Dank für die Info, mit welcher Software es noch funktioniert.
Dies ist insbesondere interessant, falls die den Eizos beiliegende Software Schwächen haben sollte. Die Quato-Software gibt es meinen Informationen zufolge nicht solamente.

Viele Grüße
Radulph

Hallo, ArminP hatte gepostet, dass bei einem Händler im Shop angegeben ist, es funktioniere nur mit CE/CG. Dies wollte ich entkräften.
 
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Dein Gestänke gegen das I1 Display 2 / squid 2 ist hinlänglich bekannt. Dementsprechend richtete sich meine Frage auch an "rakader" und nicht an Dich.
Ich erziele mit diesem Gerät sehr gute Ergebnisse. Prints sind in einem eciRGBv2 / ISO Coatedv2 Workflow vollkommen farbecht. Wie kann man damit unzufrieden sein?

Hallo,

da muss ich Jan zustimmen. Ich hatte das I1 Display2 (als SQUID2) mit basiccolor einige Zeit im Einsatz und konnte keine großen Unzulänglichkeiten feststellen. Hatte damit immer gute Ergebnisse erzielt und nie in Frage gestellt, bis nicht dieser bis heute umstrittene Test veröffentlicht wurde.

Rein aus Interesse habe ich mir dann auch ein DTP94 geholt und konnte die Messergebnisse damit 1:1 vergleichen. Unterschiede, die sich merkbar auswirken, waren nicht auszumachen.
Es mag sein, dass das i1 Display2 mit der Zeit (Alterung) schlechter wird. Dies meine ich zumindest in diesem Zusammenhang gelesen zu haben. Dennoch stellt sich die Frage, ob dies sich dann auch auf der Ergebnis so auswirkt, dass man es auch wahrnimmt.
Verwende nun ja Spectraview II für den NEC, um an die Hardwarekalibrierung zu kommen. Leider habe ich daher das i1 nicht mehr, da ich es mit den basiccolor-Lizenzen zusammen verkaufte.
Werde mal sehen, ob ich ein Dislpay2 im Bekanntenkreis ausleihen kann, dann mache ich einen neuen, detaillierten Vergleich.
 
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Dein Gestänke gegen das I1 Display 2 / squid 2 ist hinlänglich bekannt.

Was bitte soll diese Polemik? Ich habe hier von den Ergebnissen eines nach wissenschaftlichen Maßstäben (und in Kooperation mit einer Universität) durchgeführten Tests berichtet. Du scheinst diese Ergebnisse anzuzweifeln, weigerst Dich aber, wenn ich Dich richtig verstehe, den Test selbst auch nur zu lesen. Stattdessen diffamierst Du das Ergebnis kurzerhand als "Gestänke". Damit hier kein Flamewar entsteht, werde ich auf weitere Postings von Dir, die persönliche Angriffe statt sachlicher Argumente enthalten, nicht mehr reagieren.

Dementsprechend richtete sich meine Frage auch an "rakader" und nicht an Dich.

Das hier ist ein öffentliches Forum, da erlaube ich mir, Stellung zu nehmen.

Ich erziele mit diesem Gerät sehr gute Ergebnisse.

Ich glaube, ich habe selbst in der Zusammenfassung hier im Forum beschrieben, dass das Problem des i1 Display 2 die Serienstreuungen (aufgrund der Gelatinefilter) sind. Mit anderen Worten, man kann Glück haben und ein gutes Exemplar erwischen, man kann sich dessen aber dummerweise nie sicher sein. Dass Du als Einzelperson möglicherweise gute Ergebnisse erzielst, widerspricht nicht dem Testergebnis, was die Messgenauigkeit am Monitor betrifft.

Prints sind in einem eciRGBv2 / ISO Coatedv2 Workflow vollkommen farbecht.

Was heißt "vollkommen farbecht"? Hast Du dE-Werte?

Wenn Du diese Aussage mit dem angehängten Screenshot einer Monitor-Validierung untermauern willst, so sagt der leider gar nichts aus. Natürlich ist ein i1 Display 2 zu sich selbst konsistent, alles andere wäre ja schlimm. Das Problem sind:

1. Die fehlenden Langzeitkonstanz - d.h. dieselbe Validierung, ein halbes Jahr später erneut (an einem konstant gehaltenen Referenzmonitor) durchgeführt, würde mit einer statistisch signifikanten Wahrscheinlichkeit zu deutlich schlechteren Ergebnissen führen

2. Das mangelnde Inter-Instrument-Agreement: dieselbe Validierung, vorgenommen mit einem anderen i1-Display-2-Exemplar als dem zur Profilerstellung benutzten, würde mit einer statistisch signifikanten Wahrscheinlichkeit zu deutlich schlechteren Ergebnissen führen

3. Die mangelnde absolute Messgenauigkeit: dieselbe Validierung, vorgenommen mit einem Referenz-Labormessgerät, würde mit einer statistisch signifikanten Wahrscheinlichkeit zu deutlich schlechteren Ergebnissen führen. Insbesondere der Weißpunkt kann leicht um bis zu dE(1976)=5 verschoben sein.

Wie kann man damit unzufrieden sein?

Selbst wenn man das Glück hatte, kein mangelhaftes Exemplar erwischt zu haben, so bleiben weitere Kritikpunkte des Tests – schlechte Ergebnisse bei der Umgebungslichtmessung, problematische Handhabung (Saugnäpfe können LCDs berühren und beschädigen, Gegengewicht fällt leicht ab).

Tschau

Uli
 
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Das DTP-94 funktioniert an den hardwarekalibrierbaren Eizo-CGs und CEs mit der kostenlosen Eizo-Software ColorNavigator. Diese Software unterstützt auch andere Messgeräte wie z.B. iOne Pro bzw. Display. Die Anschaffung zusätzlicher Kalibrierungs-Software wäre bei diesen beiden Monitorreihen nicht zwingend.

Allerdings läuft diese kostenlose Eizo-Software - Mac und Windows - nur mit angeschlossenen und wegen Hardwarekalibrierung zusätzlich via USB verkabelten CE- und CG-Monitoren.

Das DTP-94 wird von der ebenfalls kostenfreien Gretag-Software Eye-One Match (für iOne Pro bzw. Display) nicht erkannt.

Gruß,
Thomas
 
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Hallo, ArminP hatte gepostet, dass bei einem Händler im Shop angegeben ist, es funktioniere nur mit CE/CG. Dies wollte ich entkräften.

Hallo Heli,
danke Für deine Antwort, leider habe ich mich etwas undeutlich ausgedrückt.
Ich wollte eigentlich nur fragen, ob die EIZO-Software in Verbindung
mit dem DTP94 auch andere Monitore erkennt :fahne:


Das DTP-94 funktioniert an den hardwarekalibrierbaren Eizo-CGs und CEs mit der kostenlosen Eizo-Software ColorNavigator. Diese Software unterstützt auch andere Messgeräte wie z.B. iOne Pro bzw. Display. Die Anschaffung zusätzlicher Kalibrierungs-Software wäre bei diesen beiden Monitorreihen nicht zwingend.

Allerdings läuft diese kostenlose Eizo-Software - Mac und Windows - nur mit angeschlossenen und wegen Hardwarekalibrierung zusätzlich via USB verkabelten CE- und CG-Monitoren.

Das DTP-94 wird von der ebenfalls kostenfreien Gretag-Software Eye-One Match (für iOne Pro bzw. Display) nicht erkannt.

Gruß,
Thomas

Thomas,
herzlichen Dank für Deine Erklärung, das war exakt meine Frage :)
Schade, denn wenn ich nun die "Icolordisplay" Software kaufen muß
ist der Preisvorteil dahin. Vor allem muß ich 3 Lizenzen (100.-- und
2x50.--) für meine Rechner kaufen.
 
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Hallo Armin,

Schade, denn wenn ich nun die "Icolordisplay" Software kaufen muß
ist der Preisvorteil dahin. Vor allem muß ich 3 Lizenzen (100.-- und
2x50.--) für meine Rechner kaufen.

Ich glaube, da verwechselt Du iColor Display von Quato und basiCColor display von basICColor. Das von Dir angegebene Preismodell gilt für basICColor display; iColor Display ist eine Site-Lizenz, die Du auf all Deinen Rechnern installieren kannst.

Tschau

Uli
 
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Kann nur das DTP94 empfehlen. Habe sowohl das Squid2 als auch das Quato Silver Haze Pro (DTP 94) gekauft und es ist ein deutlicher Unterschied beim Ergebnis zu sehen. Das Squid2 reicht nicht an das DTP heran.

Sehr gut untermauert wird das unter anderem auch hier:

http://www.best-lite.de/Mac_Life_Farbmanagement_Teil_1__1_.pdf

@Uli:
Es sollte auch mal ein Dankeschön für diesen zumindest im deutschsprachigen Raum wirklich hervorragenden Test gesagt sein, was ich hier mache.
Das Geschwafel von diesem jpn/Jan oder wie auch immer, sollte dich eigentlich nur peripher tangieren.
Jemand der seine Aussagen (das Squid 2 ist top....) rein aufgrund seines eigenen Eindrucks als erwiesenen Fakt darstellt aber im Gegenzug einen Test der Geräte mit einmaligem Aufwand und derartiger Professionalität anzweifelt, disqualifiziert sich von vornherein als kompetent genug angesehen zu werden um hier "Gehör" zu bekommen.
 
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Hatte mal nacheinander sechs Messgeräte, 3 x iOne Display, 2 x DTP-94 und 1 x iOnePro, an ein Cinema Display gehängt, die iOnes neben der basICColor-Software zusätzlich mit der Gretag-Software Eye-One Match verwendet. Zunächst den Herstellerversprechen vertrauend, hatte ich identische visuelle Ergebnisse erwartet.

Eindrücke in Kürze:

Beim Umschalten zwischen diesen zehn möglichen Monitorprofilen kam es stets zu Darstellungsdifferenzen hinsichtlich Helligkeit und Farbton (nur Neutralgrau betrachtet).

Die Differenzen zwischen den drei iOnes waren im direkten Vergleich beim Umschalten zwischen diesen Profilen auch für ungeübte Betrachter deutlich und von ihnen beschreibbar.

Mit der Software Eye-One Match erstellte Profile unterschieden sich - bei identischem Messgerät - visuell von denen mit basICColor ermittelten.

Konstant blieb nur die Darstellung beim nochmaligen Messen mit identischer Software / identischem Messgerät. (Ausnahme iOne Pro, möglicherweise Drift durch geänderte Gerätetemperatur.)


Außer Ratlosigkeit bleibt da nicht viel: Mir fehlen die technischen Möglichkeiten, also ein Referenzmessgerät, diese Differenzen qualitativ zu bewerten. Als unbefriedigende Konsequenz verwende ich zum Einmessen jetzt gezielt nur noch ein einziges Gerät. Wenigstens sind die Ergebnisse dann weitgehend in sich konstant. Im Zusammenhang mit Monitorkalibrierung von »farbecht« zu reden ist mehr als mutig.


Zum Zeitpunkt dieses beschriebenen Versuchs kannte ich den Vergleichstest von Uli Zappe noch nicht, sonst hätte ich mir den Quatsch schenken können bzw. wäre über meine Beobachtungen nicht verwundert gewesen. Dieser Test ist der bislang einzige mir bekannte -, und ich habe lange gesucht - der mit dokumentierten Messergebnissen argumentiert. Ich kann keinen Grund erkennen, diesen anzuzweifeln.

Der Vorwurf einer zu geringen statistischen Basis trifft im Kern die Hersteller: Sie müssten zumindest ein individuelles Messprotokoll beilegen und Langzeitkonstanz garantieren bzw. einen Kalibrierungsservice für die Geräte anbieten. Beim iOne Pro ist wenigstens eine Art Zertifikat mit der Zusicherung eines Messfehlers dE kleiner 1 beigepackt.
Solange ein individuelles Messprotokoll nicht Standard ist, bleibt für mich - und einige Kollegen - ein Test wie der von Uli Zappe die einzig verlässliche Grundlage für eine Kaufentscheidung.

Gruß,
Thomas
 
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