Stellt sich halt die Frage, wer eigentlich lautlose Hochfrequenzfotografie so dringend braucht. Der Nutzerkreis ist dann doch eher beschränkt. Es ist schön, wenn sowas machbar gemacht wird, aber letztlich ist es im Wesentlichen Technikspielerei der Art "weil's halt geht!". 20 Bilder/s sind jetzt für Spiegellose auch keine besonders hohe Bildrate, da haben schon vor geraumer Zeit die Lumix mit 40 oder 60 Bildern/s eine andere Marke gesetzt...
CB
Der optische Sucher hat auch eine "Entwicklung" durchgemacht!......da kann ich mich noch gut an abenteuerliche "Blindflug" Jobs erinnern!....der EVF wird auch noch besser werden...
Grüße,
Jan
Stellt sich halt die Frage, wer eigentlich lautlose Hochfrequenzfotografie so dringend braucht. Der Nutzerkreis ist dann doch eher beschränkt. Es ist schön, wenn sowas machbar gemacht wird, aber letztlich ist es im Wesentlichen Technikspielerei der Art "weil's halt geht!". 20 Bilder/s sind jetzt für Spiegellose auch keine besonders hohe Bildrate, da haben schon vor geraumer Zeit die Lumix mit 40 oder 60 Bildern/s eine andere Marke gesetzt...
CB
Der optische Sucher einer Spiegelreflexkamera ist seit Anbeginn genau so aufgebaut, wie heute. Spiegel, Prisma und Streuscheibe. Welche technische Entwicklung meinst Du? Das Einblenden von ein paar Daten?
Der optische Sucher einer frühen Kamera war alles andere als super!...besonders, wenn es dunkler wurde!
Grüße,
Jan
Wenn es dunkel wird, sind optische Sucher auch heute noch nicht super. Da hat sich nichts geändert. Man muß aber mit gleichen Objektiven vergleichen. Ein Objektiv mit Blende 1.4 macht von sich aus ein vier mal so helles Sucherbild, wie ein Objektiv mit Blende 4.
Das Einzige, was sich seit früher geändert hat, ist, daß die Streuscheiben heute einen deutlich geringeren Unterschied zwischen scharf gestellten Bildteilen und unscharfen zeigt. Das war früher aber Absicht, damit man die Schärfeebene besser erkennt. In Zeiten des AF wurde diese Eigenschaft zu Gunsten einer insgesamt klareren Darstellung geopfert. Manch einer bedauert das. Aber per se schlechter oder dunkler waren die frühen optischen Sucher einer DSLR nicht. Lichtschachtsucher mit auf dem Kopf stehendem Bild haben wir hier ja nicht verglichen. Die waren zwar in der Tat pro mm2 Sucherbild dunkler aber dafür war dieses Bild auch bedeutend größer. Also am Ende doch wieder die gleiche Lichtmenge, wenn mit einem gleich öffnenden Objektiv verglichen wird. Je kleiner das Sucherbild, desto heller pro mm2. Das ist heute auch nicht anders.
Aber nicht mit >20 MPix-Auflösubg, höchstens 4K. Das ist schon ganz prima und viel besser als gar kein Bild, aber eben in der Weiterverarbeitung doch limitiert.Das können die neueren DSLRs auch, nennt sich Video (60 Bilder/Sek).
Das ist durchaus richtig, es gibt aber nicht mehr soviele Firmen die Kameras mit optischem Sucher bauen. Die meisten Firmen bauen heute Kameras mit elektronischem Sucher oder sehe ich da was falsch. So schlecht scheint es nicht zu sein. Fuji, Sony etc. sind ja nun keinen kleinen Fische im Kameramarkt.Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt dass etwas neues zuerst mal nur etwas anderes ist und nicht automatisch besser. Und ob es wirklich besser ist zeigt die Zukunft. Hinzu kommt das in der heutigen Zeit es leider so ist das alles "alte" grundsätzlich als "schlecht" abgestempelt wird nur weil es „alt“ ist. Der sogenannte Fortschritt hat häufig genug sinnlosen und unausgereiften Müll hervor gebracht.
Verdammt, können wir also erst 2173 wissen, ob der EVF sich durch gesetzt hatJa, und wie jede technische Neuerung erweist sich erst in der Zukunft, ob sie sich durchsetzt oder wieder verschwindet, weil untauglich oder überholt. Tonbandgeräte waren auch mal der letzte Schrei. Der optische Sucher dagegen hält sich schon erstaunlich lange, seit 1861. Muß offensichtlich etwas geniales haben.
Ich sass direkt daneben und wir haben die Kamera mit einem Fotofreund ausprobieren können. In echt und mit doppeltem Boden.Das ist in der Tat erstaunlich. Wie hast Du das bemerkt, wenn die Kamera doch völlig geräuschlos ist? Da kann nichts beeindruckendes zu „hören“ sein und als Nebenstehender sieht man davon auch nichts. Also wie willst Du das überhaupt bemerkt haben??? Mit welchem Sinnesorgan hast Du die 20 Bilder/Sek detektiert?
Das sehe ich genauso und es gibt genügend Fotografen die heute schon einen elektronischen Sucher bevorzugen. Und solche, die damit ihre Brötchen verdienen. Sich z.B. das fertige Bild im Sucher kurz einblenden zu lassen ohne die Kamera vom Auge zu nehmen hat was.und das muss man mit digitalen Suchern dann nicht mehr!.....die Lichtstärke der Linse hat keinen Einfluss auf die Helligkeit des Suchers.....klar muss da noch einiges besser werden...aber das kommt!
Der Abacus hielt sich ziemlich lange und gut, bis einer den Transistor erfand und Taschenrechner nicht lange auf sich warten liessen.
Das ist durchaus richtig, es gibt aber nicht mehr soviele Firmen die Kameras mit optischem Sucher bauen. Die meisten Firmen bauen heute Kameras mit elektronischem Sucher oder sehe ich da was falsch. So schlecht scheint es nicht zu sein. Fuji, Sony etc. sind ja nun keinen kleinen Fische im Kameramarkt.
Der optische Sucher einer frühen Kamera war alles andere als super!...besonders, wenn es dunkler wurde!
Da wurde über die Zeit viel entwickelt!......Minolta mit ihren Wabenmattscheiben oder Leicaflex SL2 mit ihrem Prisma, das unten als Linse geschliffen wurde um das Licht zu sammeln mit der Mattscheibe, die auch oben eine Sammellinse hatte (Doppelkondensorprinzip)...
Eines der größten Hemmnisse bei der Entwicklung eines brauchbaren Pentaprismen-Suchers war die schlechte Transmission damaliger Gläser. Was sich bei den dünneren Linsen nicht so sehr auswirkte, beim dicken Glasklotz Pentaprisma war das buchstäblich sichtbar. Daher hatten die allerersten Kb-Exaktas auch Lichtschachtsucher und ein Blick durch die ersten Reflexsucher in der Spiegel-CONTAX war wahrlich keine Offenbarung.
und das muss man mit digitalen Suchern dann nicht mehr!.....die Lichtstärke der Linse hat keinen Einfluss auf die Helligkeit des Suchers.....klar muss da noch einiges besser werden...aber das kommt!
Grüße,
Jan
Bist Du Dir da ganz sicher? Denn ob ein Glasklotz bei 25mm Dicke nun 99,6% des Lichts im sichtbaren Spektrum durch lässt oder nur 97% (bei einfachen Gläsern), scheint mir eher unerheblich. Bei Linsensystemen wie Objektiven mit vielen Linsen ist das vielleicht noch relevant aber bei einem Prisma? Deshalb hatten Objektive ja früher auch wesentlich weniger Linsen als heute.
http://www.schott.com/d/advanced_op...hott_newsletter_advanced_optics_032010_de.pdf
Manchmal komme ich mir wie in einem Technikforum vor, da diskutieren Leute über Vor- und Nachteile der verschiedenen Sucher, aber Bilder sieht man so gut wie keine.
Die sind aber selbst im geputzten Zustand nicht wie Objektive vergütet und nicht auf die Eigenschaft "lass so viel Licht wie nur geht durch" hin optimiert. Schlechter Vergleich...Wenn Du die mal genau die dünnen heimischen Fensterscheiben - am besten gegen den freien Himmel - anschaust, ist schon dort ein Unterschied in der Transmission sichtbar ..... ja, auch wenn sie geputzt sind.
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