Dicken Dank fuer eure Kommentare! Es freut mich sehr, wenn diese Geschichte beruehrt hat und in eine andere Welt versetzen kann...und auch, dass der Text als Einstieg und Ergaenzung so funktioniert.
An dieser Stelle sende ich auch ein stilles Danke an mein Model Simos, der mich mit der Kamera so nah heranliess.
Hallo Lilly!
Hervorragende Fotoarbeit!
Sehr schön und einfühlsam gesehen und sehr gute Serienauswahl.
Einzig die technische Umsetzung ist mir persönlich zu hart.
SW-Fotografie lebt von Kontrasten, d.h. aber nicht das fast nur Schwarz u. Weiß
bleibt, sondern zwischen Schwarz und Weiß auch alle Graustufen zu sehen sind.
Gerade bei Reportagen finde ich es wichtig, das auch das Grau dazwischen sichtbar
bleibt. Ich finde, das dadurch mehr Leben fühlbar wird.
Aber sonst, tolle Fotografie!
lg Gerhard
Ja, die Bilder sind eher hart im Kontrast, fuer mich auch an der obere Grenze, obwohl ich's schon gern knackig mag. Saeuft zum Teil schon ab...
Einige Aufnahmen sind sehr kontrastreich wegen der griechischen Sonne, andere viel weniger, weil indoor oder im Schatten aufgenommen. So fand ich, wirkt's am Einheitlichsten, wenn alle etwas haerter sind.
gut sind: 1,4,5,6,7,9,10,12,13,14
2: tanzt für mich aus der serie ... bei dem foto wünsche ich mir, dass du ein paar schritte zurück gemacht hättest und auch der fischer zu sehen ist ... nicht nur seine finger ... damit hätte ich mehr informationen über seine gefühle
3: auch hier wünsche ich mir mehr platz und somit mehr informationen. was macht er? wo ist er? ist er auf seinem boot? ist er im hafen? ist er in der bucht?
8: hier fehlt mir der bezug zu dem fischer ... eine serie muss ohne erklärungen auskommen ... wo stehen diese bilder ... welche bilder sind das? was hat der fischer damit zu tun? wo ist der fischer zu diesem zeitpunkt? warum ist er nicht auf dem foto zu sehen?
11: zu viel netz ... ich wünsche mir mehr einblick, wie er das netz flickt ... ich will sein gesicht und seine hände sehen ... wie geht es ihm dabei?
Ja, die Umgebung von Nr.3 hat genau so ausgesehen, wie Du sie weitergezeichnet hast! Ein bisschen mehr Meer und Himmel und auch noch Boot drauf...Die interessantere "Landschaftsaufnahme" ist fuer mich sein zerfurchtes Gesicht.
Fotografieren heisst ja immer auch Entscheidungen machen. Wie kann ich Nahe schaffen und gleichzeitig die ganze Umgebung zeigen? Dies ist ein Wiederspruch, der oft nicht zu vereinen ist und etv. auch nicht vereinbar sein soll.
Du moechtest offensichtlich immer die ganze Person auf dem Bild sehen. Meiner Meinung nach wuerde die Reihe aber schnell langweilig, wenn der Fischer auf jedem Bild und etwa noch in gleicher Groesse zu sehen waere.
Und wegen ohne Erklaerungen auskommen: Sicher, ein gutes Bild kann manchmal mehr als tausend Worte sagen, vorallem wenn es drum geht, Gefuehle zu beschreiben. Als Informationsquelle hat ein Foto aber auch seine Grenzen, sonst koennten z.B. Zeitungen auf den Text verzichten und nur noch Bilder drucken.
Nummer 11 ist für mich das Stärkste einer sehr schönen Serie.
Nur eins: durch den schwarzen Rand hat man den Eindruck, das ist ein Nachruf...
Nr.11 haett ich um ein Haar nicht in der Serie gelassen, weil es vom Styl her mit der starken Unschaerfe anders ist als die anderen. Hab aber doch nicht, weil ich die Aufnahme vom Netzeflicken so eher unkonventionell finde und einfach die Stimmung im Bild mag.
Der eher breite, schwarze Rand entstand beim Vergroessern im Labor (Rand vom Negativ). Bezw. hab ich jetzt doch noch 2 Fotos etwas beschnitten und den Rand dann im Photoshop gemacht. Bin mir diese Bilder einfach mit einem solchem Rahmen gewohnt, ist aber sicher zu ueberdenken...