Bei solchen extremen WW ist die Auswahl der sinnvoll anwendbaren Filder eher begrenzt: Polfilter haben wenig Nutzen - Graufilter sind so ziemlich die einzigen wirklich interessanten. Ich habe allerdings die Filter daran seit 2010 nicht so wirklich schmerzlich vermisst.Wenn man bei diesem Objektiv auch noch einen Filter anbringen könnte, dann wäre längst alles geritzt
Darüber liest man so einiges; beurteilen kann ich es aber nicht. Meine beiden Sigmas sind qualitativ für mich sehr zufriedenstellend - ob das nun daran liegt, dass es wenige, hochgejazzte Ausreißer gibt oder ich einfach Glück hatte, weiss ich nicht.Hat Sigma so eine Streuung in der Fertigungsqualität?
Im Grundsatz ist das sicher richtig und man wird auch kein extremes Weitwinkel dieser Art finden, das die Ecken genauso scharf abbildet wie die Mitte, schon gar nicht für 650 EUR. Man kann allerdings einen Unterschied zwischen dem wirklich guten Sigma 8-16 und dem ganz ausgezeichneten Lumix 7-14 für MFT erkennen: das Lumix ist schlicht schärfer und kontrastreicher, und zwar in "real life" und nicht nur auf Testcharts (mein Vater besitzt es, daher haben wir schon den einen oder anderen direkten Vergleich beim gemeinsamen Fotografieren anstellen können). Es ist das letzte bisschen Detailschärfe mehr, das es besser macht. Allerdings kostete es auch 1000 EUR zu einem Zeitpunkt, zu dem das Sigma für 700 zu haben war, vielleicht macht das schon was aus.Ich denke, dass die Qualitätsfrage überbewertet wird. Extreme Weitwinkelaufnahmen leben von ihrer ungewohnten, dynamischen Darstellung des Gesehenen. Niemand erwartet oder sucht verkrampft nach feinen Détails in den Bildecken.
Auch das ist lohnenswert; war in der Tat noch gar nicht genannt worden.Mir wurde aber in zwei Geschäften auch das Tokina 11-16 empfohlen.
Vermutlich wird das Tokina im oberen Bereich etwas schärfer abbilden. Die 3 mm mehr "Luft" nach unten beim Sigma sind aber bildlich ganz erheblich.Also aufgrund eurer Empfehlungen für das Sigma 8-16 mache ich jetzt mal folgendes: Ich bestelle ein Sigma 8-16 und ein Tokina 11-16 und fahre einige Testreihen. Das bessere bleibt bei mir, eine andere Möglichkeit einer subjektiven Bewertung sehe ich nicht.
Das deckt sich mit meinem Erfahrungen mit dem Objektiv. Es ist nicht das Objektiv, mit dem ich Langzeitbelichtungen bei hellem Licht machen möchte, rein von den Motiven her.Die Gelegenheit einen ND Filter in irgendeiner Situation verwenden zu können, hätte ich vermutlich alle 3 Jahre ein mal, oder so ... die Möglichkeiten die 8 mm einzusetzen, überwiegen da vermutlich.
Es kommt darauf an, welche Parameter Du bewertest. Die Verzeichnung ist natürlich stärker beim stärkeren WW, aber idR besser auskorrigierbar, da gleichförmiger (also nur Tonne oder nur Kissen, nicht wellenförmig). Was die Schärfe angeht kommt es auf die eingestellte Brennweite an.Dennoch erwarte ich schon eine akzeptable BQ. Schon klar, dass ich nicht 100% an allen Betriebsgrenzen erwarten kann, aber ähnlich wie ein 18-105 sollte es sich schon verhalten - oder habe ich da zu hohe Erwartungen?
...liebäugel ich sehr mit dem Sigma 8-16.
ABER: Auch hier soll es wohl starke Qualitätsschwankungen geben. Meine Frage nun: Habt hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Und hat jemand das Objektiv vielleicht auch an der D7100 und kann seine Erfahrungen mit mir teilen?
Besten Dank und freundliche Grüße
Max
Ich habe es benutzt/benutze es an D90, D7000 und D7200; die Erfahrungen lassen sich also ohne weiteres auf die D7100 übertragen. Es ist an allen Kameras ein Spezialist, der am unteren Rand der Skala ohne Konkurrenz ist (und damit gleichzeitig bestes wie schlechtestes Objektiv im Testfeld...) und am oberen Rand hinsichtlich der Schärfe nicht unbedingt ganz vorne im Vergleichsfeld liegt. Mit solch einem Objektiv will ich aber nicht bei 16 mm fotografieren, sondern <12 mm, insofern hat das nur bedingt Relevanz (Abblenden auf 8 oder 11 führt übrigens zu einer deutlichen Steigerung der Abbildungsleistung!). Es ist auch nicht so wirklich das beste Werkzeug für superweitwinklige Landschaftsaufnahmen, wenn man einfach nur viel Breite draufhaben will, denn da kann man mit einem gestückelten Panorama erheblich mehr Details in der Landschaft aufs Bild bekommen. Sein Reiz liegt in der ungewöhnlichen Sichtweise auf kurzer Distanz: sehr viel drauf, aber kein Fisheye-Effekt. Gerade in Gebäuden, z.B. Kirchen, ist das von großem Vorteil.Und hat jemand das Objektiv vielleicht auch an der D7100 und kann seine Erfahrungen mit mir teilen?
Nachdem ich mir nicht nur einiges zu den im Titel genannten Objektiven durchgelesen habe, sondern auch zum Tokina 11-16 (das wohl starke Flares erzeugt)
Jepp. :up:... dann müssen wir wahrscheinlich mit diesen "Ausreißern" leben (Hubble war ja zuerst auch kaputt ...)
Jedes für seinen Zweck!
Noch eine weiterführende Frage: Soweit ich mitbekommen habe, hat das 8-16 auch bei der D7100 eine Brennweite von 8-16mm. Gilt das gleiche auch für das Sigma 10-20/4-5,6 oder muss man da noch den Crop-Faktor draufrechnen?
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