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Wilma ist ein traditioneller segelnder HF Hochsee-Fischkutter aus Finkenwerder und ein Museumsschiff im Maritimen Museum zu Hamburg. Rumpfmaße 21,7x6,3 meter - und 26m Länge über alles. 1936 erbaut auf der Behrenswerft - 20x20cm Eichenspannten mit 7-8cm Eiche Beplankt (seit 2013 mit Ferrozement von aussen restauriert), im Krieg vor Norwegen eingesetzt, danach zum Fischfang in der Elbe und Nordsee - zuletzt sogar für Thunfische. Jetzt ist sie Schulschiff und großer traditioneller Segelkutter und wird in Rostock, Darlowo (Polen) und Greifswald restauriert und wieder der Öffentlichkeit zum Segeln und pflegen der traditionellen Seefahrt wie vor 100 Jahren zugänglich gemacht.

 
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Der Dampfschlepper Woltman ist ein typisches Arbeitsschiff des historischen Hamburger Hafens. Er wurde nach dem Hamburger Direktor der Strom- und Uferwerke Reinhard Woltman benannt. Woltman war 1814 bis 1836 für den Uferausbau der Niederelbe verantwortlich und war auch durch eine Erfindung berühmt geworden: Das von ihm 1790 beschriebene Prinzip der Messung von Strömungen mit Flügelrädern, so genannten "Hydrometische Flügeln", die nach ihm auch als Woltmanflügel bezeichnet werden, wurde seinerzeit zum Messen der Strömungsgeschwindigkeit eines Flusses eingesetzt. Der Schlepper wurde von der Werft der Gebrüder Sachsenberg in Roßlau a. d. Elbe im Auftrag der Schiffahrts- und Hafen-Deputation Hamburg als Ersatz für einen anderen Schlepper gleichen Namens gebaut. Er arbeitete mit dem Bagger XI an den Ufern von Unterelbe und Elbmündung und verholte die Baggerschuten.

Die Besatzung bestand aus Kapitän, Maschinist, Bootsmann und zwei Heizern. Bis 1976 war der Dampfer beim Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven im Einsatz, dann wurde er wegen der steigenden Kohlenpreise und der hohen Besatzungskosten aus Wirtschaftlichkeitsgründen ausgemustert und in die Niederlande verkauft, wo er in kurzer Zeit mehrfach den Eigentümer wechselte. Im April 1984 kam das Schiff wieder nach Deutschland zurück.

Das Schiff wurde von Ende 1997 bis 2004 von Jugend in Arbeit Hamburg e.V. generalüberholt und erhielt unter anderem einen neuen Kessel.

Und der Dreimastschoner Albert Johannes: Dieses solide gebaute, zuverlässige Segelschiff wurde als Frachtsegler im Jahr 1928 gebaut. Nach vielen ereignisreichen Jahren als Frachter hat es seine ursprüngliche Form wiedererhalten und segelt heute als stolzer 3-Mast-Gaffelschoner über die Meere.


 
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