Mitmachthema Schallplattenspieler, Tonarme und schwarze Scheiben...

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Hi musikalische Analogisten,

schön dass sich hier was dreht. Da kann ich direkt Bilder loswerden...einmal den einzigen Plattenspieler den es gibt: Technics 1210 MKII, seit 1993 sind 2 Stück davon meine treuen Begleiter, auch wenn inzwischen nur noch einer in Benutzung ist. Die "wilden Zeiten" sind da dann doch vorbei...und einmal ein Makro meines aktuellen Systems, hatte ich eigentlich für den Thread zu Beispielbildern mit dem Micro Nikkor 60 gemacht, passt hier aber als Zweitverwertung perfekt.


Die Start•Stop-Sektion. Ich weiß gar nicht wie oft ich da drauf gedrückt habe, oft auch nur "draufgepatscht" - Der Schalter darunter ist nicht tot zu kriegen. Das Teil hat so viele Partys überlebt...unfassbar.



1210startstop

Nikon D800 mit AF-S Micro-NIKKOR 60 mm 1:2,8G ED
ƒ 16.0 | 1,3 s | ISO 100


Mein aktuelles System - Ortofon S-120. Wieder eine DJ-Nadel die ich mir geholt habe weil die technischen Daten zu meinen Hörgewohnheiten passen und das System einen hohen Output liefert. Das S- steht für "Serato", ein System bei dem man mittels eines Steuertones auch Dateien vom Rechner abspielen kann als wären sie auf der Platte selbst gespeichert. Ist, ganz grob gesagt, so eine Art Pilottonverfahren. Die Serato Funktion nutze ich aber nicht, dafür muss man dann extra Platten erwerben die dieses Steuersignal an einen Rechner liefern.



Ortofon S-120

Nikon D800 mit AF-S Micro-NIKKOR 60 mm 1:2,8G ED
ƒ 16.0 | 1,6 s | ISO 100


Selbst verrückt nach Platten bin ich seit im Yps-Heft diese Schallfolie war - Das war der Auslöser... Ich habe das Ding auf dem Dual meines Vaters _so_ oft gespielt, bis er eines Tages die Schnauze voll hatte, wutentbrannt die Schallfolie runtergefetzt hat, zerknüllte und im Papierkorb versenkte...das muss so Anfang der Achtziger gewesen sein. Das war natürlich sein größter Fehler, denn damit war für mich der Startschuss gefallen...



Mecki Spaghetti

Nikon D300 mit Sigma 150 2.8
ƒ 11 | 0,7 s | ISO 200


Es ging mit der Sammlung steil voran...absolute Hochzeit im Teenager-Alter von 1984 bis 1988, dann kam eine Zeit der musikalischen Rebellion mit der Techno-Bewegung (noch die EBM/Elektronik Zeit, kein Rave-Geballer) und die CD gewann die Oberhand . Inzwischen sammele ich eine breite Palette an Musik verschiedenster Stilrichtungen - Schwerpunkte bei Rock und Elektronik. Inzwischen auch nur noch Platten, die CDs werden alle archiviert und verkloppt. Weg war die Platte bei mir nie. Die Größe der Sammlung kann ich nur schätzen, vielleicht so 2000 bis 2500 Scheiben. Irgend was um den Dreh. Ein schönes Hobby das fast noch mehr als Fotografie zum sinnlosen Geldverbrennen einlädt.

Liebe Grüße
MOS2000
 
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Der Beitrag mit der Yps-Doodle-Noodle-Schallfolie bringt mir etwas ähnliches in Erinnerung: die Brockhaus Chronik des 20. Jahrhunderts. 27 oppulent ausgestattete Bände mit zusammen ca. 2 Zentner Gewicht für einen Neupreis von ca. 4.000€ oder - das ist die Version, die ich mein eigen nenne - die spätere Version "Enzyklopädische Bibliothek" in 30 Bänden. 2 Bände davon tragen den Titel "Spektrum der Kultur in Wort, Bild und Ton". Dazu gehört eine "Phonobox", ein batteriegetriebener Plattenspieler mit integriertem Verstärker und Lautsprecher, sogar mit Kopfhöreranschluss.


Man bringt ihn über den eingehefteten Schallfolien in Position, drückt auf Start und Stimmen bekannter Persönlichkeiten sowie Meilensteine der Musik erklingen.
 
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Das ist ja schräg...ist ja irgendwie ein frühes Nerd-Produkt...
Habe ich noch nie vorher gehört.

Verstehe ich das richtig, dass man da die Schallfolien nicht reingelegt hat? Man "legt den Plattenspieler drüber" - dafür wahrscheinlich die Löcher in den Seiten - und dann...äh... "kreist" eine Abspielnadel die Schallfolie entlang?

Kannst Du von diesem Abspielgerät noch irgendwie Fotos machen? Wie sieht das "von unten" aus?

Wie war/ ist denn da die Qualität? Wahrscheinlich katastrophal wenn man einigermaßen HIF-Ansprüche anlegt

Liebe Grüße
MOS2000
 
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Verstehe ich das richtig, dass man da die Schallfolien nicht reingelegt hat? Man "legt den Plattenspieler drüber" - dafür wahrscheinlich die Löcher in den Seiten - und dann...äh... "kreist" eine Abspielnadel die Schallfolie entlang?

Exakt. Man platziert das Abspielgerät mit Hilfe der vier Löcher in den Folien auf dieser, was etwas fummelig ist. Auf jedem Blatt sind 6 Schallfolien.

Kannst Du von diesem Abspielgerät noch irgendwie Fotos machen? Wie sieht das "von unten" aus?
OK, es kommen noch welche, wenn ich wieder zuhause bin und etwas Zeit finde.

Wie war/ ist denn da die Qualität? Wahrscheinlich katastrophal wenn man einigermaßen HIF-Ansprüche anlegt
Es geht hier ja keinesfalls um Hifi, sondern um eine Enzyklopädie. Die Textverständlichkeit bei gesprochenen Beiträgen ist beispielsweise einwandfrei und bei Übertragungen von Schelllacks spielt der Hifi-Aspekt auch nicht so die große Rolle
 
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AW: Schallplattenspieler, Tonarme und schwarze Scheiben... und Tape Deck


Dann lass uns doch mal einen Blick rein werfen :up: - Tonköpfe haben schließlich nicht nur die "Großen" :






 
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asaerdna kommentierte
Fortsetzung der Rettungsaktion nicht mehr angezeigter Albumbilder :
 
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Warum mein Thorens TD 146 ein geruhsames Leben führt:





Die Menge der gestapelten CDs links reicht locker
für einen durchschnittlichen Plattenladen …

Bitte nur kein Neid:
Ich muß dafür demnächst meine letzte freie Wand opfern.


Beste Grüße,

Sven


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jazzmasterphoto kommentierte
Kleine Aktualisierung:

Die Bretter für ein neues Regal liegen inzwischen seit 15 Monaten rum,
nur komme ich nicht dazu, sie auch zu verbauen.

Die CD-Stapel sind seit damals ins Unermeßliche gewachsen …

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Moin,

von der großen Bertelsmann Lexikothek gab es ich so ein Abspielgerät.

Links die erste Version aus den 80ern für die Tondokumente der Jahrzehntbände und rechts das Teil zu den Naturbänden aus den 90ern mit den Tondokumenten aus der Natur.



rechts die Ansicht von unten.



Gruß
Thomas
 
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Die Menge der gestapelten CDs links reicht locker
für einen durchschnittlichen Plattenladen …

Bitte nur kein Neid:
Ich muß dafür demnächst meine letzte freie Wand opfern.



Nur um mal die Dimensionen zu verdeutlichen:





In jedem Fach sind rund 45 CDs; es geht bis auf 3,40 m.
Und das ist nur Aa (Eivind Aarset) bis Ma (Wynton Marsalis) …

Unter den CDs sind zwei Reihen LPs – ich hab' ja nicht viele.


Die Regale baue ich übrigens selbst – eine Heidenarbeit.


Beste Grüße,

Sven



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jazzmasterphoto kommentierte
Siehe oben …

Das Schlimmste wird werden, die CDs neu zu verteilen
und dann Tausenden alphabetisch einzusortieren.

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In jedem Fach sind rund 45 CDs; es geht bis auf 3,40 m.
Und das ist nur Aa (Eivind Aarset) bis Ma (Wynton Marsalis) …

Unter den CDs sind zwei Reihen LPs – ich hab' ja nicht viele.

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Ui, da bin ich mit meinen knapp 2000 CD's und 500 LP's ja quasi ein Kioskbesitzer neben dem Riesenkaufhaus.

Ich weiss allerdings nicht ob ich dich beneiden oder bedauern soll. Ich brauche ja schon sooo viel Platz und wenn ich mir überlege wie lange ich schon das ein oder andere Album nicht gehört habe bzw. neue Dinge auf "Halde" liegen in denen ich nur mal so kurz reingehört habe.

Grüße, Bernd​
 
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...Die Regale baue ich übrigens selbst – eine Heidenarbeit...

Bau das doch um...2-3 Wochen nonstop digitalisierarbeit, dann passt der ganze digitale Rumpel in 3 von so was:



Marke und Größe frei wählbar, ansprechbar über Netzwerke durchsuchbar ohne treppensteigen und bei ein wenig Pflege wahrscheinlich sogar haltbarer. Das ganze passt dann ungefähr in die Größe eines ordentlichen Vogelhäuschens

So ~600 CDs hatte ich auch - Files abspielen ist so viel mehr convenient...

Aber ich weiß schon dass Du das nicht tun würdest...dazu bist Du auch schon zu sehr im Sammelfieber...von sowas trennt man sich dann nicht mehr.

Mein "dunkles Geheimnis" sind "LaserDiscs", zu deutsch auch "Bildplatten". 580 davon gammeln vor sich hin, weil man die auf den Flatscreen TVs gar nicht mehr ansehen mag - Und ich kann mich auch nicht trennen
Liegt aber auch daran dass man die nicht digital auslesen und archivieren kann.

Liebe Grüße
MOS2000
 
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Hm, hab zwar kein schönes Bild, nur eins vom vergangenen Jahr zur persönlichen Dokumentation (bevor das gute Stück mit dem ganzen Geraffel wieder im Keller verschwunden ist), aber mit dem Revox G 36 Baujahr 1967 verbinden sich für mich immer wieder schöne Jugenderinnerungen (deswegen ist es auch noch da).
Digitalisierung macht halt bequem.

 
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Bau das doch um...2-3 Wochen nonstop digitalisierarbeit, dann passt der ganze digitale Rumpel in 3 von so was: ...

Aber ich weiß schon dass Du das nicht tun würdest...dazu bist Du auch schon zu sehr im Sammelfieber...



Das alles hat mit "Sammelfieber" überhaupt nichts zu tun.

Ich bin zwingend auf die Booklets und Besetzungsangaben
angewiesen – von besserem Klang ganz zu schweigen …

Hinzu kommt, daß ich Dinge auch gern in der Hand halte.
LPs übrigens spürbar lieber als CDs.


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