Sambia - The real Africa

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Sehr schöne Eindrücke und ein spannender Reisebericht, ich sag nur: Einmal Afrika, immer wieder Afrika! Vielleicht ohne Zoll in Sambia... ;-) Gerne mehr!
 
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Die Frösche, die einen über das Bett hüpfen tummeln sich auch in einen Tümpel.
Dort leben sie aber viel gefährlicher.
Ein Silberreiher hat sich hier einen Frosch rausgefischt.
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Aber auch der Kollege Schwarzhalsreiher ist erfolgreich
#91
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Mehrere Nilwarane sind fast ständig im Camp anzutreffen
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Aber auch kleinere Eidechsen sind unterwegs
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Weitere Tiere im Camp sind Heiliger Ibis, Blaustirnhühnchen, Baum(?)-Hörnchen.
 
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Im Nkwali Camp gibt es einen festgelegten Tagesablauf.
Um 05:00 wird zum Wecken getrommelt.
Der Trommler:
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05:15 wird wieder getrommelt. Das Frühstück ist fertig.
Danach geht es auf Pirschfahrt.
Um ca. 08:30 wird bei bestem Fotolicht im Park wird eine Kaffeepause eingelegt.
Gegen 10:00 steht die Sonne hoch und es wird heiß.
Die Tiere verkriechen sich in den Schatten von Büschen und Bäumen.
So gegen 10:30 bis 11:00 ist man von der Pirschfahrt zurück im Camp.
Um 11:30 wird zum Mittagessen getrommelt.
Dann ist Siesta angesagt.
Im Oktober steigt das Thermometer auf bis zu 45°C.
Heute sind es gerade mal 40°C, aber das reicht mir auch.
#95
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Um 15:45 wird zum Kaffee getrommelt.
Danach geht es wieder auf Pirschfahrt.
Gegen 18:00 geht die Sonne unter.
Dann wird im Park der Sundowner zelebriert.
Mit der einbrechenden Dämmerung geht es dann auf Nachtsafari.
So gegen 19:30 - 20:00 ist man wieder zurück im Camp.
Nach dem ersten kühlen Bierchen an der Bar,
wird um ca. 20:30 zum Abendessen getrommelt.
Gegen 22:00 gibt es noch einen Mosi-Schlummertrunk an der Bar
und so gegen 23:00 in Schlangenlinien ins Bett. :dizzy:

Bis man um 05:00 wieder aus dem Schlaf getrommelt und
wenig später wird man zum Frühstück zusammengetrommelt.
Spätestens dann weiss man, warum das
sambische Bier den Namen Mosi erhalten hat.
Es ist benannt nach den Viktoriafällen, den die
dort lebenden Kololo "Mosi oa Tunya" nennen.
Das heißt direkt übersetzt donnernder Rauch.
Das Bier hat auf der Bierexpo die Goldmedaillie bekommen.
Ich vermute mal in der Kategorie "donnernder Brummschädel".
Und der ist dann, wie die Werbung auf der Flasche verspricht,
"as mighty as" die Victoriafälle,
die man im Schlaf kopfüber runtergeschwommen sein muss. ;)

#96
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Aber den Frosch kann ich einfach nicht finden! :fahne:

Am liebsten hat der Frosch auf dem Ventilator gessesen,
aber er hat sich auch in meinen Badeschlappen wohl gefühlt.
Man muss eben immer aufpassen, wohin man tritt.
Ich habe ihn natürlich fotografiert, aber das Bild ist qualitativ nicht so gelungen.

Wie haben immer noch den 13.10.2011.
Endlich wird zum Kaffee getrommelt und
es geht mit dem Guide Jakob und zwei Gästen
aus Kolumbien und von einen Reisebüro in Zimbabwe auf
meine erste Pirschfart in den South Luangwa Nationalpark.

Die Fahrt started mit dem Auto am Camp.
Da der South Luangwa Nationalpark auf der anderen Seite
des Luangwa Rivers beginnt, muss mit einer Fähre der Fluss überquert werden.

Aber schon auf dem Weg dorthin gibt es Tiersichtungen.
Keine hundert meter vom Camp entfernt sehen wir einen Buschbock.
Buschböke sind sehr scheu und fühlen sich im dichtesten Gestrüpp
am wohlsten.
Das Weibchen ist rotbraun, das Männchen ist etwas dunkler bis schwarz.
Buschböcke sind in Afrika weit verbreitet, aber die
Muster der weißen Flecken variieren von Region zu Region
Hier ein Weibchen:
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Buschbockweibchenportrait:
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Zebramanguste
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Es gibt auch ein paar Vögel zu sehen.
Um den Thread nicht zu sprengen habe ich den Afrikanischen Wiedehopf ausgewählt:
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Am Luangwa River löschen Elefanten ihren Durst
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Die Pontonfähre ist wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb.
Der Fluß ist voll Krokodile und Nilpferde.
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Wie sind die auf die andere Seite gekommen?
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Im Oktober ist der Wasserstand so niedrig.
Die Autos können dann einfach durch den Fluß fahren.
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Da alle Lodges etwas zeitgleich zu Pirschfahrten aufbrechen,
kann das Nilpferd nicht die "Straße" überqueren.
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Es zeigt eindeutig, wass es von den vielen Touristen hält. :winkgrin:
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Im Nationalpark wurde es dann schon dunkel.
Die Belichtungszeiten wurden immer länger ...
... Impalas können nicht nur verdammt schnell sein,
sondern auch weit und hoch springen
(D700, 200-400 bei 240 mm, f/5.6, 1/60s, ISO 500)

#107
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ein weiteres Bild von der Serie habe ich bereits im Eröffnungsbeitrag gezeigt.
Nicht jedes Bild ist dabei ein Treffer. Die Erfolgsquote bei
halbwegs scharfen Gesicht und harmonischer Beinstellung ist
bei der Serie bei 5 bis 10 Prozent.

Der folgende Sundowner mit einer Büchse "donnernder Rauch"
ist wegen hinter Wolken versteckter Sonne fotografisch nicht ergiebig.

Dann wird der Suchscheinwerfer eingeschaltet und der zweite Guide
leuchtet Wege, Büsche und Bäume ab.
Als erstes sehen wir einen Rüsselspringer
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Dann treffen wir auf Tüpfelhyänen
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Der mit Vogelkot dekorierte "Felsen" im Hintergrund ist ein Elefantenkadaver.
Es wurde die Rüsselspitze abgebissen,
damit der Nachwuchs was zum Spielen und Knabbern hat.
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Der Nachwuchs war sehr neugierig und kam bis auf einen Meter an das Auto ran.
Leider bewegten sich die Kleinen zu doll, für ein scharfes Foto.
#111
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Das restliche Tagesprogramm habe ich schon beschrieben ... ;)
 
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14.10.
Heute geht es wieder früh auf Pirschfahrt.
Die beiden anderen Gäste vom Vorabend sind abgereist.
Ich habe den Guide Victor und das Auto für mich ganz alleine.
Privatsafari - und keinen Kwacha dazugezahlt! :yahoo:

Noch vor Sonnenaufgang starten wir und
treffen gleich auf eine Herde Thornicroft Giraffen.
Dann versperrt uns eine Herde Elefanten den Weg.
Sie haben einen trockenen Baum umgeschubst, den sie jetzt verspeisen.
Ein halbstarker Elefant wird aber nicht so richtig rangelassen.
Nach einer halben Stunde geben die Elefanten den Weg frei.
Aber da liegt noch der halbe Baumstamm auf der Straße.
Da kommt der halbstarke Elefant aus dem Busch.
Er knabbert genüsslich am Baumstamm herum und
räumt ihn von der Straße und rennt dann der Herde hinterher!

Auf dem Weg zum Fluss sehen wir noch weitere Elefanten.
Ob bei diesem hier das Nikon Elefantenkondom passen würde?
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In den Steilwänden des Luangwa-Rivers brüten bereits die Bienenfresser.
Weißstirnspint
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Zwergspint
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Am Ufer läuft ein Weißscheitelkiebitz
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und über dem Fluss fliegen ein paar Kuhreiher
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Wie am Vorabend wird wieder durch den Luangwa River in den South Luangwa Nationalpark gefahren.

An einer Quelle gibt es viel zu sehen.
Eine Libelle:
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Eine Gruppe Elefanten kommt zum Trinken und zum Erfrischen.
Sie stellen sich so auf, dass der Nachwuchs durch zwei "Große" geschützt wird.
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Die Elefanten sind unruhig.
Sie riechen Blut!

Ein Büffel liegt im Schlamm.
Er kann nur noch den Kopf bewegen.
Er schreit jämmerlich vor Schmerzen.
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Eine Gruppe Hyänen hat bereits den Büffel gefunden.
Da der Büffel sich nicht wehren kann, fangen sie von hinten mit dem Fressen an.
Bei jedem Biss schreit der Büffel herzzerreißend.
Die Hyänen ziehen die Eingeweide raus.
Geier und Marabus treffen ein und wollen auch ein Stück Büffel haben.
Erst nach einer Stunde erreichen die Hyänen lebenswichtige Organe
und der Büffel wird von seinen Schmerzen erlöst.
Man hört dann nur noch das Knacken der Knochen.
Die Natur kann sehr grausam sein.
Innerhalb von 90 Minuten sind über 1000 Bilder entstanden.
Einige Bilder sind sehr blutig.
Das ist nichts für schwache Nerven.

Auch mein Guide Victor ist fassungslos.
So etwas hat er auch noch nicht gesehen.
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Einerseits ist es eine Dokumentation einer Tragödie, wie man sie selten beobachten kann.
Andererseits ist der Anblick nicht für jeden zu ertragen.
Damit niemand ungewollt mit diesen Bildern konfrontiert wird,
plane dien neuen Thread
Daher würde ich die Situation in einen separaten Thread auslagern
und von hier aus verlinken.

In den nächsten Wochen werde ich keinen oder nur einen "dünnen"
Internetzugang zur Verfügung haben.
Voraussichtlich geht es im in einigen Wochen hier wieder weiter.
Bis dahin bitte ich um etwas Geduld.

Ich bedanke mich für Euer Interesse und das viele Feedback. :hallo:
 
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Faszinierend!

Die Idee mit der "blutigen Auslagerung" finde ich eine elegante Lösung!

Auch die Geduld bringe ich gerne auf!
Las dir Zeit, auch in 14 Tagen freu ich mich auf deinen Bericht und die tollen Bilder.
 
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Während des großen Dramas am Luangwa
gibr es noch ein kleines Drama.
Ein Uferläufer sieht ein kleines Käferlein.
Eine Sekunde später ist das Käferlein nicht mehr da.

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Gegen 10:30 steht die Sonne bereits sehr hoch.
Die Temperatur nähert sich der 40°C Marke.
Es geht zurück zum Nkali Camp.
Das Auto wurde am Flußbett vom Luangwa geparkt und
wir setzen mit dem Boot über den Fluss.
Der Bootssteg besteht aus Sandsäcken mit einem Geländer aus Bambussrohren,
das aber eher dokrativen Charakter hat.

#158
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Nach einer längeren Siesta geht es am spätern Nachmittag
nochmal auf Game Drive.
Jacob - Jajajajaaaaaaaa - ist wieder der Guide für die Abendtour.
Diesmal teile ich das Auto mit einigen Campbewohnern.
Um eine besser Persektive zu haben, setze ich mich auf den Beifahrersitz.
Es ist allerdings nicht ganz einfach ohne Ablabe mit drei Kameras,
zwei davon mit großen Tüten auf den engen Raum zu hantieren.
Das Blickfeld ist auch stark eingeschränkt, das die Motorhaube
recht hoch ist und nach rechts der Guide in der Schusslinie sitzt.

Nach dem aufregenden Vormittag ist die Abendtour sehr ruhig.
Es gibt nur wenige Tiere zu sehen.
Deshalb mal ein paar Landschaftbilder vom Weg
von der Lodge zur Furt durch den Luangwa.
Durch den Regen der letzten Tage sprießen die ersten Blätter.

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#160
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Dann treffen wir auf einen Elefanten.

#161
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D700, 200-400 @400mm, f/1.45, 1/80s, ISO 640

Es geht wieder durch den Fluß in den Nationalpark
Da die Türen ausgebaut sind, prüfe ich nochmal, dass mir
bloss nichts aus der Hosentasche in den Luangwa plumpst.
Ich halte die drei Knipskisten fest,
hebe die Beine hoch,
weil das Wasser fast in den Fußraum schwappt,
schwanke gefährlich auf dem Sitz ...
... aber es ist nochmal alles gut gegangen.

Auf der anderen Seite sehen wir einen Baum mit einen Loch drin.
Wenig später verschwindet darin eine Gabelracke.
Also haben wir die Hoffnung, dass sie wieder rauskommt.
Gebannt starrt die ganze Besatzung des Geländewagens auf den Baum.
Andere Safariautos fahren kopfschüttelnd vorbei ...
... und wenige Minuten später schaut die Gabelracke raus.

#162
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Die abendliche Fahrt führt uns über die "Puku-Ridge" in die Nähe der
Chichele Presidential Lodge.
Die Lodge sollte mein ursprüngliches Domizil für den Aufenthalt im
South Luangwa Nationalpark sein.
Sie ist leider weit weg vom Fluß.
In der Gegend haben wir in dieser Jahreszeit auch wenig Tiere gesehen.
Somit war es die richtige Entscheidung das Nkali Camp zu nehmen.

Für den Sonnenuntergang waren wir leider ein paar Minuten zu spät.
Da der Himmel bewölkt war und der Vordergrund auch nicht optimal
war, war es kein Verlust. Die Bilder erspar ich Euch.
Auf der nächtlichen Rückfahrt haben wir die Büffel und Hyänen
noch einmal besucht.

Bei einen leckeren Abendessen, Rotwein und Amarula geht
der 9. Reisetag zu Ende.
 
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Am nächsten Morgen geht es kurz nach Sonnenaufgang wieder los.
Die anderen Lodgebesucher sind Angestellte von Reisebüro.
Die sind auf Dienstreise und müssen ander Lodges anschauen.
So habe ich wieder meinen Guide Victor für mich alleine.

Wir dem Boot geht es über dem Luangwa.
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Ein Graureiher steht im flachen Wasser
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Die Krokodile warten schon auf uns
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Auf der anderen Flußseite graben Paviane nach den Graswurzeln.
In der Trockenzeit verlagern Gräser viele Nährstoffe in die Wurzel.
So sind sie besser geschützt.
Das wissen die Paviane und graben gezielt die Wurzeln aus.
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An diesem Vormittag sehen wir viele Vögel.

Boubouwürger (Tropical Boubou)
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Die Karminspinte (Scharlachspint, Carmine Bee-Eater) bauen ihre Nester in die Steilwände des Luangwa.
Sie bauen Hölen mit rund 1m Tiefe.
Im Oktober werden dann auch die Eier gelebt,
damit zum Beginn der Regenzeit, wenn es viele Insekten gibt,
der Nachwuchs großgezogen werden kann.
Mit zunehmender Regenzeit steigt der Wasserstand des Luangwa an.
Die Erosion bearbietet die Steilwände und die Nester sind dann in Gefahr.
Zu diesen Zeitpunkt muss dann der Nachwuchs flügge sein.
Karminspint im Anflug an die Nesthöhle.

#169
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Karminspint an der Steilwand vor der Nesthöhle

#170
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Dieser Büffel hat auch einen Vogel :D
Im Hintergrund fliegt ein Nimmeresatt vorbei.
#171
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Ein Sattelstorch steht in einer fast ausgetrockneten Lagune,
einen abgeschnittenen Seitenarm des Luangwa.
#172
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Pukus sieht man am Luangwa sehr oft

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Aber mit zunehmenden Temperaturen und höheren Sonnenstand
verziehen sie sich gerne, wie viele andere Tiere auch in den
Schatten der Bäume.
Jetzt sind die Ebenen ausgetrocknet.
Aber zur Regenzeit kann man sich hier nur mit dem Boot fortbewegen.

#174
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Nicht alle Tiere können sich in den Schatten verkriechen.
Die Lagunen und Seitenarme des Luangwa sind im Oktober
weitgehend ausgetrocknet.
Das sind schlechte Zeiten für die Hippos.
Es gibt auch nur noch wenige Tiefe stellen im Luangwa.
Diese Plätze werden von stärksten Bullen verteidigt.
Junge Bullen haben da keine Chance und müssen zusehen, wo
sie die Trockenzeit überstehen.

Dieses Hippo hat sich eine Kuhle im Schlamm gegraben.
Tortzdem brennt die Sonne gnadenlos auf die empfindliche Haut.
Ein anderes Safariauto hatte uns darauf hingewiesen.
Da steckt ein Hippo im Schlamm fest und kann sich nicht bewegen.
Sollte sich wieder ein Drama ereignen?
Mein Guide Victor glaubt nicht, dass das Hippo feststeckt.
Als er nur aus dem Auto ausgestiegen ist,
hat sich sofort das Hippo erhoben und ist davongetrabt.

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Die meisten Hippos sind aber im Luangwa.
Direkt am Haupteingang in den South Luangwa Nationalpark wird
der Fluss mit einer Brücke überqueret.
Von dort hat meinen einen guten Überblick.

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Im Wasser tummeln sich die Flußpferde.
Die Bullen bewachen ihre Weibchen.
Durch das Gedränge kommt es oft zu Konflikten.

#177
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Tolle Bilder, ich bin echt begeistert. :up: Auch der Text macht Spaß zu lesen, das ist jetzt wg. Deiner kameralosen Zeit nicht ironisch gemeint.

Aber nach dem Zoll-Firlefanz steht für mich eins fest: Nach Sambia werde ich nicht reisen! :down:

Gruß
Tessar
 
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Hallo Tessar,

durch den Stress mit dem Zoll habe ich auch keine große Lust mehr
nach Sambia zu fahren, obwohl die Menschen dort sehr freundlich sind
und es noch eine Reihe sehr schöner Nationalparks gibt, die ich gerne besuchen würde.
Aber es gibt auch noch andere schöne Länder in Afrika.

Weiter geht es mit der Nachmittagspirschfahrt.
Diesmal wieder mit Jacob als Guide und
eine 4 weitere Mitfahre im Geländewagen.

Aber wir kommen nicht weit.
Kaum haben wir das Nkwali Camp verlassen wird die Strasse
von einer Elefantenherde versperrt.
Über 100 Tiere trotten durch den lichten Wald.

#178
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Sie sind auf dem Weg zum Dorf (Mfuwe).
Dort werden gerade die Mangos reif.
Der feine Geruchssinn führt sie direkt ins Dorf.
Stellt Euch einmal vor, ihr hättet ein paar Apfelbäume ...
... und dann kommen zur Erntezeit 100 Elefanten in den Garten.

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Die Elefanten kommen immer nächer

#180
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und sind dann hautnah.
Dieser Elefant findet den Kufänger
oder besser "Elefantenfänger" am Geländewagen toll.
Da kann sich der Elefant wunderbar kratzen ...
... und wir wurden im Auto durchgeschüttelt.

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Dieser Babyelefant ist ganz mutig.
Mit lauten Trompeten macht er Scheinangriffe auf unser Auto.

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Elefanten sind wie kleine Kinder.
Ist die Pfütze auch noch so klein,
wird darin erstmal gespielt.
Der Schlamm wird aufgemischt,
in die Nase gezogen,
und über den Körper gespritzt.
Beim Elefanten ganz rechts ist der Schlamm gerade unterwegs ...

#183
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