Während des großen Dramas am Luangwa
gibr es noch ein kleines Drama.
Ein Uferläufer sieht ein kleines Käferlein.
Eine Sekunde später ist das Käferlein nicht mehr da.
#157
Gegen 10:30 steht die Sonne bereits sehr hoch.
Die Temperatur nähert sich der 40°C Marke.
Es geht zurück zum Nkali Camp.
Das Auto wurde am Flußbett vom Luangwa geparkt und
wir setzen mit dem Boot über den Fluss.
Der Bootssteg besteht aus Sandsäcken mit einem Geländer aus Bambussrohren,
das aber eher dokrativen Charakter hat.
#158
Nach einer längeren Siesta geht es am spätern Nachmittag
nochmal auf Game Drive.
Jacob - Jajajajaaaaaaaa - ist wieder der Guide für die Abendtour.
Diesmal teile ich das Auto mit einigen Campbewohnern.
Um eine besser Persektive zu haben, setze ich mich auf den Beifahrersitz.
Es ist allerdings nicht ganz einfach ohne Ablabe mit drei Kameras,
zwei davon mit großen Tüten auf den engen Raum zu hantieren.
Das Blickfeld ist auch stark eingeschränkt, das die Motorhaube
recht hoch ist und nach rechts der Guide in der Schusslinie sitzt.
Nach dem aufregenden Vormittag ist die Abendtour sehr ruhig.
Es gibt nur wenige Tiere zu sehen.
Deshalb mal ein paar Landschaftbilder vom Weg
von der Lodge zur Furt durch den Luangwa.
Durch den Regen der letzten Tage sprießen die ersten Blätter.
#159
#160
Dann treffen wir auf einen Elefanten.
#161
D700, 200-400 @400mm, f/1.45, 1/80s, ISO 640
Es geht wieder durch den Fluß in den Nationalpark
Da die Türen ausgebaut sind, prüfe ich nochmal, dass mir
bloss nichts aus der Hosentasche in den Luangwa plumpst.
Ich halte die drei Knipskisten fest,
hebe die Beine hoch,
weil das Wasser fast in den Fußraum schwappt,
schwanke gefährlich auf dem Sitz ...
... aber es ist nochmal alles gut gegangen.
Auf der anderen Seite sehen wir einen Baum mit einen Loch drin.
Wenig später verschwindet darin eine Gabelracke.
Also haben wir die Hoffnung, dass sie wieder rauskommt.
Gebannt starrt die ganze Besatzung des Geländewagens auf den Baum.
Andere Safariautos fahren kopfschüttelnd vorbei ...
... und wenige Minuten später schaut die Gabelracke raus.
#162
Die abendliche Fahrt führt uns über die "Puku-Ridge" in die Nähe der
Chichele Presidential Lodge.
Die Lodge sollte mein ursprüngliches Domizil für den Aufenthalt im
South Luangwa Nationalpark sein.
Sie ist leider weit weg vom Fluß.
In der Gegend haben wir in dieser Jahreszeit auch wenig Tiere gesehen.
Somit war es die richtige Entscheidung das Nkali Camp zu nehmen.
Für den Sonnenuntergang waren wir leider ein paar Minuten zu spät.
Da der Himmel bewölkt war und der Vordergrund auch nicht optimal
war, war es kein Verlust. Die Bilder erspar ich Euch.
Auf der nächtlichen Rückfahrt haben wir die Büffel und Hyänen
noch einmal besucht.
Bei einen leckeren Abendessen, Rotwein und Amarula geht
der 9. Reisetag zu Ende.