Sabine und Sam, eine Bilderfreundschaft, 2021

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Und so schlenderten wir durch den kleinen Zoo. Der Zoo wird förmlich überrannt von Besuchenden. Das Bedürfnis der Menschen ist gross nach draussen zu gehen und in Kontakt mit Tieren zu kommen. Conny, die Inhaberin des Zoo's sagte uns, dass sie solch einen Ansturm noch nie erlebt hätte wie seit den Öffnungen nach den jeweiligen Schliesslungen....



513


full
 
Kommentar
Anzeigen
Kiel, 13. Mai 2021​
Lieber Sam,

vielen Dank für Deine wunderschönen Postkarten!

Suri! :love::love::love: Suri und Claudia! :love::love::love::love::love::love:
Damit hast Du meinen ansonsten müden und verregneten Tag schon gerettet. :)

Dein Fotobildband im Schaufenster zusammen mit dem Plakat zum Blues Festival sieht natürlich auch klasse aus! (y)


Das Wetter bei uns ist heute im Modus Dauerregen. Deswegen unternehmen wir heute wohl nichts draußen. Passt eigentlich auch ganz gut.
Sandra erholt sich gerade von einer heftigen Magenverstimmung (der Fisch, den sie gegessen hat, war wohl doch nicht mehr so frisch :sick:) und ich drömel auch so vor mich hin. Auf jeden Fall genießen wir die gemeinsame Zeit zusammen und haben vorhin schon einiges besprochen, was im Alltag ansonsten gern mal untergeht.

Meine zwei Postkarten, die ich Dir gleich schicke, sind Aufnahmen von gestern. Sie zeigen die neue Baulücke im Knooper Weg 28. Dort stand ein wunderschönes altes Haus, das leider jahrelang, jahrzehntelang nicht ausreichend instand gehalten wurde, sodass nun nur noch der Abriss blieb. :cry:


full


520​
 
Kommentar
Wovon ich Dir außerdem unbedingt erzählen möchte: von zwei miteinander befreundeten Fotografinnen, die ein gemeinsames Tagebuch führen, mit ihren Fotos! Kommt uns das irgendwie bekannt vor? :D

Ich habe gestern im ZEITmagazin-Newsletter über die beiden gelesen:
"Die Fotografinnen Annemie Martin und Jana Kießer haben zusammen an der Ostkreuzschule in Berlin studiert. Im März vergangenen Jahres ist Annemie Martin mit ihrem Freund und Kind in das Haus ihrer Großmutter auf einer Insel im Bodensee gezogen, Sie wissen ja, was damals begann. Jana Kießer ist in Berlin geblieben, und weil sich die beiden Freundinnen nicht mehr treffen konnten, haben sie sich gegenseitig Fotografien und Gedanken geschickt. Daraus ist ein gemeinsames Tagebuch entstanden, das die beiden bis heute führen, und das Schönste daran ist das Alltägliche. “Ich denke häufiger: Das kann ich auch morgen machen”, schreibt Jana Kießer einmal, und Annemie Martin fügt später hinzu: “Irgendwann kommt der Punkt, an dem man Rasen mähen sollte.” [...] Im Spätsommer sollen die Bilder und Notizen unter dem Titel Von Kartoffelrosen und brennenden Baumkronen im Willy-Brandt-Haus in Berlin ausgestellt werden und als Buch im Kocmoc-Verlag erscheinen. [...]"

Wenn Du Zeit hast, klick mal bitte auf den Link zu deren Website. Es lohnt sich! (y)

Und noch ein anderer Tipp: Sara Melhuish, schwedische Fotografin, die in London lebt.
Nun weißt Du, wo ich mich gestern im Internet rumgetrieben habe. :cool:


Jetzt nochmal zurück zum Knooper Weg 28. In dem Haus gab es früher das Antiquariat "Bücherwurm". Da habe ich während meiner Studienzeit ein paar Jahre gejobbt. Lange her ... Ich hoffe sehr, dass wenigstens der alte Baum stehen bleiben darf, wenn dort der Neubau hinkommt.


Damit sende ich Dir liebe Grüße und wünsche Euch eine gute Zeit im Ferienhaus!

Herzlich,
Sabine


full


521​
 
Kommentar
Riniken, 16. Mai 2021

Liebe Sabine

Sonntag. Keine Kinder, keine Jugendliche. Gestern Ferienhaus, heute Ruhe. Buchhaltung nachführen, müde.

Danke sehr für die Postkarte vom Donnerstag. Die beiden Fotografinnen, welche sich Bilder und Gedanken schicken finde ich schon sehr spannend. Gerade eben weil es Alltag ist. Und wir, Du und ich. Wir erzählen einander auch vom Alltag. Weit ab von Kunst und künstlich, hie und da ein philosophischer Gedanke. Deine Welt, meine Welt, immer im Heute.

Wir tun ja das auch, wenn wir fotografieren, wir uns mit Geschichte befassen, uns überhaupt mit etwas befassen. Spannend ....

Und so folgen kurze Momente von vorgestern, gestern und heute ....



522


full
 
Kommentar
Auf den Morgen könnte ich nicht verzichten. Obwohl ich ihn ohne ein Hund zu meiner Seite, überhaupt nicht im Griff habe. Und jedesmal wenn dann doch auf den Morgenwackel gehe, sage ich mir, dass du das dann am nächsten Tag auch machst. Weit gefehlt. Aber immerhin. Diese Woche habe ich es dreimal geschafft ....



523


full
 
Kommentar
Ja, Kitsch am Morgen. Schon sehr luxuriös, dem auch ich emotional erliege ....

Unser Schlafzimmer im Ferienhaus haben Claudia und ich fertig eingerichtet. Also noch nicht ganz. Es fehlt ein Bild von mir und noch etwas für unsere Bücher.....

Es geht nun sehr schnell voran und wir sind guter Dinge, dass wir Ende Juni im Ferienhaus das erste Mal in der Küche stehen ....



524


full
 
Kommentar
Das Buch über meinen Fritz geht sehr schleppend voran. Die Zeit fehlt und meine Tage sind ohnehin sehr lang. Da ich "Coquine-bedingt" meistens, auch am Wochenende, jeweils um 5 Uhr morgens wach bin, ist bei mir spätestens um 9 Uhr abends Schluss ....

Dafür sind die Tage intensiv und beginnen, wie gesagt, früh morgens mit Begegnungen von unglaublich schönen Motiven ....



525


full
 
Kommentar
Heute Morgen etwas später ... eine Runde mit Claudia im Wald mit seinem unglaublich intensiven Grün ... Die Luft war feucht, wir konnten richtig durchatmen ....

Dieser Platz hat es mir sehr angetan. Es bietet viel Gedanken an Zeit, Leben, Vergänglichkeit und Neuanfang ....
Mit dem Kleinste würde ich jetzt über Zwerge und Feen philosophieren und wir würden uns ausmalen, was sie alles an diesem Ort machen würden.....



527


full
 
Kommentar
Und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die können nicht ungeniert und gefahrenfrei einen Morgenwackel machen, so wie wir. Stehen bleiben, ohne Angst, die Natur geniessen, sich über Farben und den Frühling geniessen ...



529


full
 
Kommentar
Riniken, 17. Mai 2021

Liebe Sabine

Drei Postkarten und Gedanken dazu ....

Würde kann man nur lebenden Menschen geben. Wenn jemand stirbt und viele wollten nichts von diesem Menschen wissen weil er eigen war, komisch, fordernd, anstrengend, krank. Und nun hat er die Reise angetreten und ums Erbe kümmert sich niemand....
Und ich tue das dann. Und das letzte Bild, dass er gemalt hat, habe bekomme ich zugeschickt vom Heim.
Würde ist so ein komischer Begriff geworden. Wenn es eng wird für einem selbst, dann spielt sie plötzlich eine Rolle und wenn man selbst würdelos behandelt wird, dann erst recht. Umgekehrt nicht. Würde ist nicht Würde.

Komisch, dieser Tag und komisch diese Gedanken, welche mir im Rahmen meiner Arbeit rund und den Tod eines Mandanten durch den Kopf ging. Und irgendwie komisch, habe ich das wunderbare Lied von Polo Hofer am Wochenende wieder entdeckt. In seinem satten Berndeutsch sind er, dass das letzte Hemd keine Taschen hat ... und die Band geriet so ca. ab Mitte dieses Songs in einen Gospel ....

Ich habe mir dieses Lied heute nach der Arbeit ganz laut im Auto zu Ohren geführt ....
Eine Schwertlilie, kurz vor der Blütenpracht ....



531


full
 
Kommentar
Aber, Liebe Sabine, Würde ist auch ein Thema das Claudia und mich betroffen hat Ende letzter Woche. Aber das findet auf den Postkarten keinen Platz. Und so ging ich heute mit dem Kleinsten und mit Claudia eine kurze Runde auf einen Spaziergang....



532


full
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten