Wovon ich Dir außerdem unbedingt erzählen möchte: von zwei miteinander befreundeten Fotografinnen, die ein gemeinsames Tagebuch führen, mit ihren Fotos! Kommt uns das irgendwie bekannt vor?
Ich habe gestern im ZEITmagazin-Newsletter über die beiden gelesen:
"Die Fotografinnen Annemie Martin und Jana Kießer haben zusammen an der Ostkreuzschule in Berlin studiert. Im März vergangenen Jahres ist Annemie Martin mit ihrem Freund und Kind in das Haus ihrer Großmutter auf einer Insel im Bodensee gezogen, Sie wissen ja, was damals begann. Jana Kießer ist in Berlin geblieben, und weil sich die beiden Freundinnen nicht mehr treffen konnten, haben sie sich gegenseitig Fotografien und Gedanken geschickt. Daraus ist ein gemeinsames Tagebuch entstanden, das die beiden bis heute führen, und das Schönste daran ist das Alltägliche. “Ich denke häufiger: Das kann ich auch morgen machen”, schreibt Jana Kießer einmal, und Annemie Martin fügt später hinzu: “Irgendwann kommt der Punkt, an dem man Rasen mähen sollte.” [...] Im Spätsommer sollen die Bilder und Notizen unter dem Titel
Von Kartoffelrosen und brennenden Baumkronen im Willy-Brandt-Haus in Berlin ausgestellt werden und als Buch im Kocmoc-Verlag erscheinen. [...]"
Wenn Du Zeit hast, klick mal bitte auf den
Link zu deren Website. Es lohnt sich!
Und noch ein anderer Tipp: Sara Melhuish, schwedische Fotografin, die in London lebt.
Nun weißt Du, wo ich mich gestern im Internet rumgetrieben habe.
Jetzt nochmal zurück zum Knooper Weg 28. In dem Haus gab es früher das Antiquariat "Bücherwurm". Da habe ich während meiner Studienzeit ein paar Jahre gejobbt. Lange her ... Ich hoffe sehr, dass wenigstens der alte Baum stehen bleiben darf, wenn dort der Neubau hinkommt.
Damit sende ich Dir liebe Grüße und wünsche Euch eine gute Zeit im Ferienhaus!
Herzlich,
Sabine