Vis à Vis, ennet am Bach unseres Ferienhauses ist diese Brücke und der Stuhl auf einem Gehweg. ich weiss nicht warum er dort steht. Es kann sein, dass man ihn hingestellt hat, um Vögel zu beobachten. Ich selbst habe aber noch niemand dort sitzend gesehen.
Es gibt einige Franzosen, welche im Kanton Jura arbeiten. Darum ist es nicht verwunderlich, dass man häufig französische Autoschilder sieht. Dennoch erscheint mir die Beziehung zwischen der jurasischen Bevölkerung und der französischen Bevölkerung eher ambivalent zu sein. Die Jurasier empfinden sich dann auch ganz klar als Schweizer und niemals als Franzosen ...
Aber dieses Phänomen habe ich schon im Tessin erlebt. Tessiner sind Schweizer und keine Italiener, auch wenn sie sich vermutlich weit besser mit den Italiener verstehen, als mit den Deutschschweizer.
Mit dieser Postkarte verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche Dir einen sonnigen und friedvollen Tag.
später Abend und für meine Verhältnisse noch relativ früh, sodass ich Dir heute doch noch ein paar Postkarten schicken kann.
Danke für Deine neuen Postkarten aus dem Jura! Die Landschaft sieht wirklich schön aus und wirkt auch auf Deinen Postkarten beruhigend. Den Link zum Jura werde ich mir am Wochenende mal in Ruhe durchlesen. Danke dafür!
Ich habe als erstes einen Nachzügler von gestern aus der Bünte. Ich hoffe, er kann Dir den Start in den Freitag ein bisschen verschönern.
Heute war ich den ganzen Nachmittag und abends bis um 20 Uhr in der Bünte. Es wird noch ganz schön kalt. Nachdem ich gestern gefroren hatte, habe ich mir heute genug warme Sachen mitgenommen.
Im Amselnest liegen immer noch brav alle sieben Eier. Ich bin auch gespannt, wie viele Junge daraus schlüpfen werden.
Hier mal unsere Zierkirsche, als die Sonne wieder raus kam.
Vom Nachmittag habe ich auch noch ein paar Fotos für Dich. Denn das Eichhörnchen hat uns wieder besucht! Dieses Mal in einem unserer Apfelbäume. Hier ein Eichhörnchen-Suchbild.
Ich vermute, dass es uns erst bemerkt hat, als es schon im Baum drin war. Dann hat es sich wohl nicht getraut, wieder abzuhauen. Jedenfalls hat es sich bestimmt an die zehn Minuten lang platt an den Baum gedrückt und "Ich bin ein Apfelbäumchen" gespielt.
Soweit heute aus der Bünte. Es war ein wirklich sehr schöner Tag dort.
Mit den folgenden drei Postkarten – Fortsetzung der Serie von der Kirschallee auf dem Alten Urnenfriedhof – kannst Du, wenn Du magst, wieder die rosa Brille aufsetzen. Vielleicht hilft's bei Deinem wahrscheinlich wieder vollen Arbeitstag.
Zum Abschluss eine Gegenlichtaufnahme. Ich finde, das hat auch was.
Ich will versuchen, dass ich heute etwas eher ins Bett komme. Noch etwas lesen und vielleicht mal vor 5 Uhr schlafen. Morgen habe ich um 12 Uhr Physio. Da wird die Nacht sowieso ziemlich kurz. Macht aber nichts. Ich kann mich ja hinterher ausruhen.
Also, ich wünsche Dir einen möglichst stressfreien Freitag und komm gut ins Wochenende!
Vorab bedanke ich mich ganz herzlich für die wunderbaren Postkarten aus der Bünte und dem alten Urnenfriedhof. Das Eichhörnchen finde ich zuckersüss und gerne würde ich wieder einmal eines zu Gesicht bekommen - von fotografieren ganz zu schweigen.
Während Du vermutlich noch schläfst, bin ich bereits wieder im Büro und bereite mich auf den Arbeitstag vor. Vorab aber ein paar Postkarten, erneut aus dem Jura, die ich Dir gerne schicken würde.
Vielleicht ist es schon so, dass ich unser Entspannungsort im Jura mit einer "Rosabrille" betrachte. Es ist ja etwas komplett anderes, wenn ich an einem Ort Ferien mache oder ob ich dort wohne. Das habe ich schon im Tessin gesehen. Gerade in den Tälern herrschte und herrscht zum Teil Armut und so einfach kommen diese Menschen nicht weg. Und wenn, dann kehren sie nicht mehr zurück. Für den Touristen ist die Gegend halt nur mystisch und für's Auge schön.
Es wird wohl über diesen Ort und die Umgebung nicht sehr viele Bilder geben. Wenn ich den Ort im Netz eingebe und mir die Bilder, welche dazu erscheinen betrachte, dann sind es sehr wenige und ausschliesslich farbige. Aber es ist halt so, dass man den Jura, insbesondere diese Ecke des Juras, sehr wenig kennt.
Claudia und ich haben während der paar Tage Auszeit einige Zeit im oberen Garten verbracht. Dort, wo unser Sohn die Obstbäume geschnitten hat und sich Tina austoben kann ...
Claudia habe ich eine "Schreibstube" eingerichtet, ich habe sie Dir gezeigt und sie hat dort an der Sonne Zeit verbracht und geschrieben. Es wird nicht sehr viel Obst geben dieses Jahr, aber die Bäume können sich erholen und neu austreiben. Unser Sohn meint, dass sie wohl weit über zehn Jahre nicht geschnitten wurden.
Kraftvoll erscheinen die Blüten und die Blätter und es schien mir, als ob sich die Zweige freuen würden, sich endlich in ihrer Schönheit zu präsentieren ...
Ja, Tina. Wir bekommen von vielen Seiten Rückmeldungen, wie sehr sie sich toll entwickelt hätte. Viele sagen, dass sie ein ganz anderer Hund sei als noch zu Beginn.
Auch wir stellen fest, dass sie sehr viel an Sicherheit gewonnen hat. Auch wenn wir einkaufen gehen und sie alleine zuhause ist, dann steht sie nicht einmal mehr auf, wenn wir zurückkommen. Sie bewegt sich sicher und es gibt nur noch wenige Situationen, in der sie unruhig ist.
Sie liebt es im Gras zu liegen. Wenn wir uns auf der grossen Wiese bei uns im Ferienhaus niederlassen, dann ist sie immer dabei. Und oft liegt sie dann irgendwo und kann entspannen.
Ich mag die Blüte des Löwenzahns sehr. Sie hat für meinen Geschmack ein wunderbares Gelb und ich finde, dass sie sehr wuchtig und selbstsicher auftritt.
Warum Farben an den Eingängen des Bienenhäuschen sind, erschliesst sich mir nicht. Und weil ich immer wieder den Blick für "Gelb/Blau" habe, sprang mir auch dieses Motiv auf der Rückseite des Bienenhäuschens in die Augen ...
So, nun ist Arbeiten angesagt. Morgen werden wir beim Flohmarkt helfen. Und ich gehe davon aus, dass wir die ukrainische Familie, welche bei uns im Dorf eingezogen ist, auch kennen lernen werde.
Auf alle Fälle werde ich die Kamera mitnehmen. Vielleicht ergibt sich etwas, ich würde Dir dann sicherlich ein paar Postkarten davon schicken.
Die untergehende Sonne, welche das Wartehäuschen bei der Bushaltestelle bescheint, ist mir ins Auge gesprungen. Irgendwie finde ich es ein wunderbarer Moment und das Bild berührt mich irgendwie. Was es mir sagen möchte, habe ich noch nicht herausgefunden.
Dir wünsche ich einen ganz tollen Tag. Schlaf noch ein paar Stunden, und gute Entspannung in der Physio.
Bilder und Texte voll Gefühl und Poesie inmitten einer von Seuche und Kriegsgräuel zerrissenen Welt. Authentisch und von Herzen kommend. Es erinnert an Rilke und Eichendorff, nur ist es viel wärmer, direkter, melodisch visualisiert
Das wäre ein toller Kunstkalender, signiert, mit limitierter Auflage. Gerade in dieser schweren Zeit.
PS: Ich war ja schon lange nicht mehr da. Das alte NFF hat sich prächtig entwickelt