ich war mal neugiering und in Erinnerung an alte Tage mit EPROMs etc habe ich mir die Firmwaredatei mal angeschaut, allerdings stehen da keine ASCII-lesbaren Zeichenketten drin. Die Firmwaredatei ist nicht komprimiert (nicht daß ich wüßte), also sind wohl die Zeichen entweder non-ASCII, Bitmaps (halte ich für unwahrscheinlich, fast jeder Displaycontroller hat einen eingebauten Zeichengenerator) oder irgendwie anders codiert.
Was mir auffiel: Da ist noch reichlich Platz für Erweiterungen.
Jetzt müßte man nur noch wissen welche CPU da drinsteckt, es ist irgendeine 16Bit-MCU, soviel steht fest. Bei 8Bit war das noch einfacher, da konnte man anhand der Codes sofort den CPU-Typ erkennen *seufz*. Naja, ist aber auch schon lang her
Edit: Richtig gucken sollte man können. Im Digitalteil der S5pro steckt ein Microcontroller der H8-2600-Familie von Renesas (die ausgelgliederten und fusionierten Halbleitersparten von - sieh an - Mitubishi und Hitachi, welche beide zu gleichen Teilen Anteilseigner sind), also nix unbekanntes, und AFAIK hat der eine eingebaute Displaysteuerung. Die Software ist mit Hi-OS, einem RTOS, geschrieben. Bei diesen Geräten kann man eigentlich nimmer von einem Microcontroller sprechen, bei dem was die alles drin haben. Der H8 selbst ist eine Hitachi-Entwicklung und geht im Prinzip auf die DEC PDP11 von Anfang der 70er zurück.