S/W filme; selber entwickeln.

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rstobbe schrieb:
Ich spule den Film nicht ganz zurück in die Filmpatrone, ...
Wie ist das bei 'modernen' SLR-Kameras? Hat man da auch noch einen Einfluss drauf wie weit der Film zurück gespult werden soll?

Cheers,
Arvid
 
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madhatter schrieb:
Wie ist das bei 'modernen' SLR-Kameras? Hat man da auch noch einen Einfluss drauf wie weit der Film zurück gespult werden soll?
Wie das bei den ganz modernen ist weiss ich nicht, aber bei der F4 kann ich sehen wie der Bildzähler zurückgezählt wird, da kann ich dann entsprechend früh stoppen, oder ich spule von Hand zurück. Man kann die F4 aber auch entsprechend umprogrammieren lassen. Bei der F5, F6 und F100 geht das ganze glaube ich über Custom-Funktionen. Aber da bin ich mir nicht sicher, diese Kameras besitze ich nicht.

Grüße
-- Rüdiger
 
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Bei der F5 kann man es an dem Zähler sehen und manuel eingreifen. Ich glaube, es ist auch bei der F6 genauso. Außerdem, man kann mit der Hand auch zurückspulen, wobei bei eingeschalteter Kamera der Zähler mitläuft.

Im Handbuch habe ich auf die schnelle keine programierbare Funktion gefunden.
 
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madhatter schrieb:
Wie ist das bei 'modernen' SLR-Kameras? Hat man da auch noch einen Einfluss drauf wie weit der Film zurück gespult werden soll?

Cheers,
Arvid

F80:
Bildzähler läuft runter beim Rückspulen und sobald der Film von der rechten Rolle runter ist verändert sich das Rückspulgeräusch zusätzlich - an diesem Punkt dann Batterien raus, Film raus fertig. Dann Batterien wieder rein, Rückspulung nochmal anwerfen dass die Kamera auch merkt dass kein Film mehr drin ist und dann gehts weiter.
Nicht unbedingt der komfortabelste Weg - aber immerhin.

€dit: Und gegen die eigene Blödheit habe ich immer kleine Notizzettel auf denen notiert wird a)dass der Film in der Dose voll ist und b)wie der Film belichtet wurde - Zettel in die Filmdose mit reingestopft und gut.
 
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Moin!
Zu "Baumwollhandschuhe und Filmeinspulen"
Prinzipiell behandele ich Filmstreifen übervorsichtig und verabscheue Menschen, die ungeniert mit ihren Fingern auf Negative oder Dias fassen, anstatt vorsichtig sie mit spritzen vorsichtigt am Rand der Perforation zu halten.

Aber:
Ein Film hat bekanntlich eine geschützte und eine ungeschützte Seite. Der Schutzschicht, die beim Einspulen gewöhnlich oben ist, macht Kontakt mit Schweiß wenig aus. Ferner sei angemerkt, dass Schweiß sauer ist, während der Entwickler basisch ist. Die schädliche Wirkung verpufft, selbst wenn man an empfindliche Stellen gekommen sein sollte, was eh unwahrscheinlich ist.

Viele Grüße
Thomas
 
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rstobbe schrieb:
Ich spule den Film nicht ganz zurück in die Filmpatrone, dann wird im Hellen der Filmanfang abgerundet und schon mal 1 cm "aufgespult".

So hab ich das auch immer gemacht bei manueller Filmrückspulung. Kanten etwas anschneiden, das geht schnell und erleichtert das Einfädeln.

rstobbe schrieb:
Ist die Spule noch etwas feucht, so lässt sich der Film nicht aufschieben und muss durch das gegeneinander Verdrehen der beiden Spulenhälften (bei Jobo) aufgespult werden. Das ist der Part den ich als fummelig empfinde weil da die Filmpatrone, um zügig einzuspulen, zwischen den Handballen so eingeklemmt werden muss, dass sie nicht bis zum Spulenanfang gelangt, aber der Film immer noch raus gezogen werden kann.

Das Aufwickeln durch Verdrehen der Hälften bei den Jobo-Spulen finde ich unkompliziert und schnell. Die Filmdosen habe ich meist vorher geöffnet (Deckel ab) und dann eingespult mit "losem" Film. Ansonsten den Film im Dunkeln erst ganz aus der Patrone gezogen und dann "nach unten hängend" eingespult.

Probleme mit Fingerabdrücken habe ich nie gehabt. Einziges Problem waren mal Kratzer vom Filmabstreifer, seitdem habe ich nur noch zwischen den Fingern abgestreift.
 
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Also ich würde mich einmal bei Nikon erkundigen, ob es bei der 301er möglich ist die Rückspulung zu verstellen. Ich habe das bei meiner F90 machen lassen und der Film bleibt ein paar cm aus der Patrone. Allerdings ist das schon ein paar Jahre her und vielleicht ist das gar nicht mehr möglich.
Die Patronen kann man gut mit einem Bierflaschenöffner aufmachen.
Für das Einspulen in die Spiralen und in die Dose eignet sich hervorragend ein Dunkelsack. Man ist dann nicht von irgendwelchen finsteren Räumen abhängig. Außerdem ist das eine gute Sache, sollte es einmal Schwierigkeiten mit der Kamera geben, sodaß man sie jederzeit auf der Filmseite aufmachen kann.
LG Rudi
 
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Bei der F301 muss man selber zurückdrehen :) Der Zähler geht dabei leider nicht mit..
 
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volkerm schrieb:
Probleme mit Fingerabdrücken habe ich nie gehabt. Einziges Problem waren mal Kratzer vom Filmabstreifer, seitdem habe ich nur noch zwischen den Fingern abgestreift.
Hehehe, das einzige Mal wo ich die Negative verkratzt habe war, als ich die Finger zum Abstreifen benutzt habe. Filmabstreifer habe ich nicht. Seither streife ich mit Küchenkrepp ab :steine:. Die fusseln nicht, denn die Fasern müssen lang sein damit das Tuch nicht reisst. Der Film ist dann ruckzuck trocken und je schneller er trocken ist, desto geringer ist die Möglichkeit von Staubeinschlüssen.

Grüße
-- Rüdiger
 
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EzzzE schrieb:
Bei der F301 muss man selber zurückdrehen :) Der Zähler geht dabei leider nicht mit..
Ach, bei FE2 und FM2 bleibt der Zähler auch stehen. Das ist aber eigentlich kein Problem, denn man merkt es beim Drehen wann der Film von der Spule springt und man kann das auch hören. Zähl doch einfach mal mit wieviele Umdrehungen Du brauchst um einen Film zurückzuspulen. Dann weisst Du beim Zurückspulen ungefähr ab wann es spannend wird.

Grüße
-- Rüdiger
 
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Hallo Rüdiger,

probier vielleicht mal Tetenal Mirasol zum Benetzen der Filme aus, wenn du ein Staubproblem hast. Ich fand das immer recht hilfreich.
 
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Neben Staub sollte man die Kalkflecken auch nicht vergessen. Ob da das Wasser aus der Wäschetrockner wirklicht hilft ist mir noch nicht ganz deutlich. ;)
 
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volkerm schrieb:
Hallo Rüdiger,

probier vielleicht mal Tetenal Mirasol zum Benetzen der Filme aus, wenn du ein Staubproblem hast. Ich fand das immer recht hilfreich.
Mirasol benutze ich eh. Und Staubprobleme habe ich auch keine. Mir ging es in meiner Aussage nur darum, dass man die Zeit, in der der Film eigentlich am empfindlichsten ist möglichst kurz halten sollte.

Vielleicht etwas OT, oder auch nicht, denn im Eingangsposting ging es ja auch um einen hybriden Workflow: Wenn ich Staubprobleme habe, dann erst wenn ich das Negativ in meinen Scanner lege. Ich lege das Negativ staubfrei ein und habe sowohl im Scan als auch hinterher auf dem Negativ allen Staub des Raumes eingefangen. Wenn scannen, dann nur noch Abzüge.

Grüße
-- Rüdiger
 
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Moin,

dongil schrieb:
taugen die was? Beim Reinfummeln im Dunkeln brech ich mir nämlich auch öfter mal einen ab...:frown1:

Ja, die geht wunderbar. Ich habe eine von Jobo.


@Ezzze:
Es gibt wunderbar funktionierende Filmendenherauszieher. Damit ist das genze eine Angelegenheit von 2 Minuten.
 
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Ok Rückspulproblem ist gelöst. Da ist ein kleiner indikator der aufhört zu drehen wenn der Film rechts die Rolle verlässt.

Wie das bei der F601 geht ka.. da muss ich erst noch ne Batterie Kaufen um das auszutesten
 
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Hi, ich wunder mich grad.

F301?? :eek:
Was anständiges gibts bei Ebay ab 50-100EUR (F801, F80 oder höher)
S/W entwicken und dann Einscannen?
Das Vergrössern ist der Spass!!!

Grüsse
Johannes

/anfang :liturgy:
S/W selbst entwickeln heisst für mich: das komplette Programm, ALLES bis zum fertigen Bild. Meine Favorit: Ilford HP5 in Microphen bringt 800 ISO oder mehr. Klasse für Konzerte, Zirkus, Partys, Bühne usw.

Film belichen, in Dose fummeln, entwickeln, stoppen, fixieren, wässern, abstreifen, trocknen.
Vergrösserer aufbauen. Timer anschliessen, die grüne Duka-Lampe aufhängen. 3 Schalen aufstellen, mit warmem Wasser füllen, Entwickler, Essig und Fixierer rein. Badewanne einlaufen lassen zum wässern. Das war die Vorbereitung. Der Spass beginnt genau jetzt.

Das interessante am S/W ist für mich das Ausbelichten am Vergrösserer. Belichtungstest mit Streifen, dann ausbelichten auf Papier Härte 2 (normaler Kontrast). Dann mit etwas mehr Licht nochmal auf Härte 3 (etwas höherer Kontrast). Damit die Schatten nicht absaufen, muss man sie natürlich abwedeln. Schablonen basteln, die Bewegungen üben, bis das Ergebnis aussieht, als wäre es so aufgenommen worden. Man kann zusätzlich mit Entwicklungszeit und Badtemperatur spielen, zu helle Zonen mit Entwicklerkonzentrat nachrubbeln, man kann das Bild 5 minuten nach der Belichtung im Hellen anschauen und bei nichtgefallen gleich nochmal machen.

Nach tausenden Abzügen auf Ilford-PE-Papier hab ich irgendwo einen Bananenkarton mit einem Sortiment Fotopapier Leonar Umbrano aufgetrieben. Das Zeug war schon so lange überlagert, dass es eine Gradation verloren hatte. Ansonsten aber war es noch Top - ein Traum, die Oberfläche ist einfach schöner als PE-Papier. Statt Durchlauftrockner (hatte ich nicht, zu teuer) hab ich es einfach auf Fensterscheiben aufgepappt und fast trocken wieder abgezogen. PE-Papier legt man einfach irgendwo aus, es trocknet von selbst.

Thema Preis: ein anständiger Vergrösserer ist teuer, aber kaputt gibts die Dinger regelmässig geschenkt oder für 10EUR auf dem Trödelmarkt. Meiner hatte ein Kontaktproblem an der Lampenfassung. Neue Fassung rein, alle Triebe geölt, gereinigt, entölt und nachgestellt, geht heute noch. Timer? Notfalls tuts ne Stoppuhr. Etwas rumfragen, schon wusste einer wen dessen Nachbar das Hobby aufgegeben hat. Als Schüler hatte ich zwar keine Knete, aber 200DM waren irgendwie drin, das reichte für den Start. Spass hats gemacht, und irgendwann wirds mich wieder jucken. Dann kram ich das ganze Zeug wieder raus... :D
/ende :liturgy:
 
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man könnte das auch anders sehen.. 301 ? sowas modernenes? also wenn schon analog, dann auch richtig manuell.. :)

Naja vergrößern is nich drin, weder zeitlich noch von den kosten.
 
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Moin,

Leute, unterschätzt die F 301 nicht. Ist eine Super-Kamera, wahrscheinlich eine der meistunterschätzten Nikons. Könnte mich immer noch ärgern, dass ich sie verkauft habe. Sie kann übrigens Programmautomatik mit AI-, AI-S- und AF-Objektiven.

Edith: besorge Dir unbedingt das AA-Batteriefach. Dann ein paar gute Mignon-Akkus und Du bist gut aufgestellt.
 
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Moin,
[...]besorge Dir unbedingt das AA-Batteriefach. Dann ein paar gute Mignon-Akkus und Du bist gut aufgestellt.

Yap, da bin ich schon dran. Die AA batterien passen zwar rein, aber dann is unten die abdeckung zu klein.. :D
Akkus hab ich sowieso, AAA und AA.. der Blitz und diverese andere geräte wollen ja auch bestromt werden :)

Weiss jmd zufällig ne seite wo das zubehör für nikon kameras gelistet ist? ( also für alte)

für die f601 suche ich auch eine batterie/ akku-alternative, als diese komische batterie die drin is...
 
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Naja vergrößern is nich drin, weder zeitlich noch von den kosten.

ääh, warum dann mit Film fotografieren, wenn man nicht entwickeln will??
OK, es gibt Leute, die drucken emails aus und heften sie ab.
Viel Spass mit den Silberflecken in der Hose :lachen:
Grüsse
Johannes
 
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