Rumor - neue Tamron Optiken (1,8/35mm und 1,8/45mm)

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Furby

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Ja, das 3,5-4,5/24-85 VR hat nun leider einen 72er Filter. Nun gut, bei 24 mm ist es nicht der Bringer aber ab 35 mm wird es richtig gut, ist da sogar gleichwertig mit dem alten 24-70er. Ergänzt mit der einen oder anderen Festbrennweite hat man tragbares und gutes Gepäck.

Mit Af-S 18-35, Af-S 24-85 VR und Af-S 70-200/ f4 VR hat man eine leichte Ausrüstung für alle Eventualitäten. FX muß nicht schwer sein.
 
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Spray'n'Pray

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Mit einer Pancake-Optik kann man die beiden sicher nicht vergelichen, ein halbes Kilo ist jetzt kein Ultraleichtgewicht. Aber die Kombination aus Lichtstärke, Leistung, VR und Preis, machen die Objektive extrem attraktiv. Da kann sich der Mitbewerb schon mal warm anziehen :)
VG

Na, ich weiß nicht. Der Preis von 599 Dollar klingt zunächst attraktiv, aber wenn Tamron einen auf Sony macht und einen deutlich höheren Euro-Preis ausruft (€650-700), dann sehe ich es nicht so rosig für die beiden Objektive. Nicht vergessen, die Art-Pendants von Sigma kriegt man derzeit für €750. Lichtstärke und Größe/Gewicht gegen VR und weniger Gewicht/kleinere Abmessungen? Ich würde da eher Richtung Lichtstärke tendieren.
 
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gugu

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Na, ich weiß nicht. Der Preis von 599 Dollar klingt zunächst attraktiv, aber wenn Tamron einen auf Sony macht und einen deutlich höheren Euro-Preis ausruft (€650-700), dann sehe ich es nicht so rosig für die beiden Objektive. Nicht vergessen, die Art-Pendants von Sigma kriegt man derzeit für €750. Lichtstärke und Größe/Gewicht gegen VR und weniger Gewicht/kleinere Abmessungen? Ich würde da eher Richtung Lichtstärke tendieren.

Jeder der sie auch mal für Video einsetzen möchte, wird eher zum VR greifen und in dem Bereich (Lichtstark mit VR) haben sie auch wenig Konkurrenz. Auch wenn die Sigma Optiken vielleicht optisch einen tacken besser sind und 2/3 Blende Lichtstärker, gibt es viele Nutzer denen ein geringes Gewicht/Größe wichtiger ist. Und eine zweite Art-Serie mit ähnlichen Objektiven wie sie Sigma schon auf dem Markt hat herauszubringen, wäre wohl kaum erfolgversprechender. Ich denke schon das Tamron damit relativ erfolgreich sein könnte. Hängt natürlich auch ein wenig davon ab, was da in Zukunft noch kommt.

VG
 
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skahde

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Mit Af-S 18-35, Af-S 24-85 VR und Af-S 70-200/ f4 VR hat man eine leichte Ausrüstung für alle Eventualitäten. FX muß nicht schwer sein.
Bei den optischen Kompromissen der beiden kürzeren Zooms frage ich mich dann schon nach dem Sinn der Sache. Wenn ich die Stärken von FX nicht nutze, kann ich auch DX nehmen.

Ich verzichte da lieber auf Flexibilität und ergänze das Telezoom nach unten mit zwei bis drei ausgesuchten Festbrennweiten. Deshalb kommen mir hier kompakte und leistungsfähige Neuentwicklungen sehr gelegen. Meinetwegen würde sogar 2.8 als größte Öffnung reichen, wenn es dann noch kleiner und besser würde (das waren noch Zeiten, als die Objektive die Maße der AIs-Serie hatten) aber 1.8 ist meinetwegen auch ok.
 
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Lilien

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Hallo,
Meinetwegen würde sogar 2.8 als größte Öffnung reichen, wenn es dann noch kleiner und besser würde (das waren noch Zeiten, als die Objektive die Maße der AIs-Serie hatten) aber 1.8 ist meinetwegen auch ok.
gerade im Weitwinkelbereich würde ich ebenfalls lichtschwächere Objektive bevorzugen.
Eine hohe Lichtstärke erfordert bei der Berechnung der Objektive zusätzliche Kompromisse, ich würde da lieber einen höheren Aufwand bei der Korrektur der Bildfeldwölbung und des Komas sehen wollen.
Es ist doch schon fast eine Seuche, dass inzwischen immer mehr höherwertige Neuvorstellungen sich bei der Lichtstärke zu überbieten versuchen und damit die Größe und das Gewicht zunehmend in den Hintergrund tritt (siehe auch das neue Sigma 24-35 mm Zoom). :rolleyes:

MfG Jürgen
 
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gugu

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Ich glaube es ist etwas zu einfach gedacht, wenn man meint, daß einzig die höhere Lichtstärke für die Größe/Gewicht der Optik verantwortlich wäre. Um die bessere Abbildungsleistung zu erzielen, ist einfach auch ein höherer Konstruktionsaufwand nötig. Das die Objektive nie die Größe der Optiken für spiegellose Kameras erreichen (z.B. der Leica M-Optiken) liegt bei den kurzen Brennweiten der SLRs natürlich auch am Konstruktionsprinzip.

Außerdem gibt es doch schon lichtschwächere Weitwinkeloptiken. Z.B. das AF-D Nikkor 2.8/20mm und wenn es Optisch besser sein soll, dann kann man zum größeren/schwereren Zeiss Distagon 2.8/21mm greifen. Aber schon alleine an dem Beispiel sieht man doch, daß die Größe des Distagons nicht der höheren Lichtstärke geschuldet ist, sondern dem Wunsch nach möglichst hoher Abbildungsleistung.

Auch wenn die Größenzunahme bei lichtschwächeren Optiken sicher geringer ausfallen würde, wären sie trotzdem größer, als die 'alten Scherben', mit wenigen Linsenelementen.

Wenn man bedenkt daß Tamron in die Objektive auch noch einen Stabilisator eingebaut hat, sind die neuen 35er und 45er schon recht kompakt. Und wer eh nur stärker abgeblendet arbeiten möchte, der kann auch zu einer älteren Optik greifen. Die neuen Objektive erweitern eben etwas die Einsatzmöglichkeiten gegenüber alten Rechnungen.

VG
 
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skahde

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Bei der Größe des Objektivs kommen natürlich mehrere Faktoren zusammen. Mit steigenden Abbildungsansprüchen werden die Konstruktionen aufwändiger und auch größer, moderne Konstruktionsmerkmale arbeiten dem aber auch entgegen. Am Beispiel des 2.8/21mm Distagon sieht man das sehr schön. Dasstammt aus der Mitte der Neunziger als hochbrechende Gläser mit anormaler Teildispersion bei Zeiss anders als in der Vergangenheit in den neuen Rechnungen verwendet wurden. Der gute Stoff war einfach deutlich billiger als 20 Jahre vorher. Dem entsprechend ist das Ding voll mit Spezialgläsern aber groß und schwer.

Das hat einen Grund: Es enthält keine einzige Asphäre! Die Technik der serienmäßigen Glasasphärenherstellung war noch zu teuer. Das hat sich inzwischen grundlegend geändert und ein etwa gleich leistungsfähiges Nikkor 2.8/20mm AFS ist dadurch deutlich kompakter. Das ist schlicht technischer Fortschritt.

Bei gleichem Stand der Technik schlägt aber immer die Physik zu, die da besagt, dass die Linsenfläche im gleichen Maße steigen muss, wie Licht durchs Objektiv fallen soll. Wenn man also nicht Äpfel mit Birnen vergleicht, ist von zwei gleich guten Objektiven das lichtstärkere immer schwerer, größer und auch teurer.
 
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gugu

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@ skahde

Ich möchte jetzt nicht umbedingt den Thread mit Details anderer Linsen kapern, aber das Distagon ist zweifelsohne optisch besser (ich habe übrigens beide) und auch das Nikkor, ist ja schon 20 Jahre alt. Bei dem Beispiel ist gerade nicht der technologische Fortschritt ausschlaggebend (das 20er hat keine Asphäre), sondern einfach die aufwendigere Konstruktion der Optik.

Du findest aber doch auch zahlreiche andere Beispiele. Ein neues 1.4/50mm Nikkor z.B. ist sogar lichtstärker als das neue 45er Tamron und trotzdem kompakter. Und das liegt nicht nur am fehlenden VR. Wieso sind das Sigma Art und Zeiss Otus so viel größer? Doch nicht wegen der Lichtstärke. Sondern weil sie eine andere Konsturkiton verwenden, mit der sich Bildfehler besser korrigieren lassen. Und die verwenden alle, ganz nebenbei gesagt auch Asphären.

Kein Hersteller macht seine Objektive absichtlich groß und schwer und jeder möchte gerne (vielleicht mit Ausnahme weniger Spezialoptiken) soviel Objektive verkaufen wie möglich. Das ist für Tamron (mal abgesehen von den Makros) der Einstieg in das Segment lichtstarker Festbrennweiten und ich finde da haben sie einen richtig guten Kompromiss gefunden.

Ich kann den Wunsch nach immer kleinren Objektiven und Kameras ja verstehen, aber wenn es darum geht, sind andere Kamerasysteme doch weit mehr geeignet.

VG
 
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skahde

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@ skahde

Ich möchte jetzt nicht umbedingt den Thread mit Details anderer Linsen kapern, aber das Distagon ist zweifelsohne optisch besser (ich habe übrigens beide) und auch das Nikkor, ist ja schon 20 Jahre alt. Bei dem Beispiel ist gerade nicht der technologische Fortschritt ausschlaggebend (das 20er hat keine Asphäre), sondern einfach die aufwendigere Konstruktion der Optik.

Mein Fehler, ich meine natürlich das aktuelle 1,8/20mm AFS, ein 2,8/20mm AFS gibt es ja nicht, und da gilt natürlich, was ich oben schrieb.

Und natürlich gilt auch bei den 50mm wieder: Der Qualitätsanspruch macht das Objektiv zwar zunächst unausweichlich größer. Wenn bei gleichem Anspruch auf Lichtstärke verzichtet wird, werden die Objektive aber kleiner und leichter: Physik.
 
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PeterTaylor

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Das scheinen wirklich zwei tolle Objektive zu sein. Optisch haben die Drittanbieter hier mächtig aufgeholt in der jüngeren Vergangenheit.

Bin auf die ersten Usermeinungen gespannt.

VG
Peter
 
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PeterTaylor

NF-F Platin Mitglied
Platin
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Und natürlich gilt auch bei den 50mm wieder: Der Qualitätsanspruch macht das Objektiv zwar zunächst unausweichlich größer. Wenn bei gleichem Anspruch auf Lichtstärke verzichtet wird, werden die Objektive aber kleiner und leichter: Physik.

Die Hersteller wissen doch heute kaum noch, welche Kombination aus Lichtstärke und Größe die höchste Akzeptanz findet. Lies fünf Posts dazu, und Du hast 6 Meinungen.

Ich finde, dass Nikon da einen sehr vernünftigen Weg mit den 1.4 und 1.8 Linien geht. Einmal beste Qualität und einmal geringstes Gewicht. Die 1.8er Serie wird gerade hinsichtlich des Gewichts mMn etwas verkannt. Da wird über Plastiktubus und fehlenden Stabi gemeckert und das geringe Gewicht übergangen. Bei den Bodies ist das hohe Gewicht der DSLRs von Nikon hingegen wieder DAS entscheidende NoGo im Vergleich zu Sony/Fuji...

Die Wiese ist auf der anderen Seite des Baches immer grüner ;)


VG
Peter
 
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Furby

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Bei den optischen Kompromissen der beiden kürzeren Zooms frage ich mich dann schon nach dem Sinn der Sache. Wenn ich die Stärken von FX nicht nutze, kann ich auch DX nehmen.

Ich denke, umgekehrt wird ein Schuh draus:
Der Sinn der Sache ist eine leichte Grundausrüstung (ca 1500 gr), die man dannnach Bedarf mit guten Festbrennweiten ergänzt.

Wer 14-24, 27-70 und 70-200 /2,8VRII (ca 3500 gr)durch die Gegend schleppt, wird sicher keine große Lust verspüren, zu diesen noch 1-2 gute Festbrennweiten mitzunehmen, aber gerade damit begibt man sich der Möglichkeiten des FX-Formats.
 
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jabe

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Die Hersteller wissen doch heute kaum noch, welche Kombination aus Lichtstärke und Größe die höchste Akzeptanz findet. Lies fünf Posts dazu, und Du hast 6 Meinungen.

Ich finde, dass Nikon da einen sehr vernünftigen Weg mit den 1.4 und 1.8 Linien geht. Einmal beste Qualität und einmal geringstes Gewicht. Die 1.8er Serie wird gerade hinsichtlich des Gewichts mMn etwas verkannt. Da wird über Plastiktubus und fehlenden Stabi gemeckert und das geringe Gewicht übergangen. Bei den Bodies ist das hohe Gewicht der DSLRs von Nikon hingegen wieder DAS entscheidende NoGo im Vergleich zu Sony/Fuji...

Eben. So eine leichte D750 mit (z.B.) dem 50 1.8 ist schon ein ganz anderes FX-Erlebnis als so eine D800 oder D4 mit einem 24-70 2.8.
Mit der 1.8G-Linie macht Nikon doch alles richtig. Alles super Objektive und ich habe noch kein einziges schlechtes Review oder schlechte Meinung dazu gelesen. Und so schön kompakt! Eine Wonne!

Und hier setzt Tamron an, kombiniert die erfolgreiche 1.8G-Reihe von Nikon mit der Art-Serie von Sigma und baut noch einen Stabi ein. Ich finde das sehr, sehr interessant und spannend!
 
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Spray'n'Pray

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Jeder der sie auch mal für Video einsetzen möchte, wird eher zum VR greifen und in dem Bereich (Lichtstark mit VR) haben sie auch wenig Konkurrenz.
Wer sich ernsthaft mit dem Thema VDSLR beschäftigt, der vertraut weder auf den AF noch den VR. Nur Fotografen, die das Filmen als einen "potenziellen" Vorteil sehen, und vielleicht das Feature kurz angetestet haben, sich aber kaum damit auskennen, denken dass man aus der Hand und mit diesen Features den nächsten Blockbuster drehen könnte. Unter Fillmern werden die Prioritäten völlig anders gelegt. So gilt z.B. das 18-35mm f/1.8 Art (mit Speed Booster adaptiert, versteht sich) als DER Geheimtipp für die Panasonic GH4 und 4k Projekte. Kaum ein Objektiv wird empfohlen, weil es einen Stabi hat. Und Nikon spielt in diesem VDSLR-Bereich ein untergeordnete Rolle. ;)

Auch wenn die Sigma Optiken vielleicht optisch einen tacken besser sind und 2/3 Blende Lichtstärker, gibt es viele Nutzer denen ein geringes Gewicht/Größe wichtiger ist. Und eine zweite Art-Serie mit ähnlichen Objektiven wie sie Sigma schon auf dem Markt hat herauszubringen, wäre wohl kaum erfolgversprechender. Ich denke schon das Tamron damit relativ erfolgreich sein könnte. Hängt natürlich auch ein wenig davon ab, was da in Zukunft noch kommt.

VG
Da könntest du Recht haben. Nur denke ich, dass die Tamrons weder besonders klein und leicht (das wären eher die f/1.8er von Nikon), noch die besonders wichtige f/1.4 Lichtstärke haben. Irgendwie sind solche Objektive in meinen Augen weder Fisch (klein/leicht) noch Fleisch (lichtstark). Andere Fotografen sehen das sicherlich anders.
 
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gugu

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@ Spray'n'Pray

Ich habe ja nicht geschrieben, daß man den AF zum filmen nutzen soll, sondern es ging um den Stabi. Und das mit einer Nikon, oder GH4, keine Hollywood-Blockbuster gedreht werden, liegt wohl kaum an den Optiken, denn da gäbe es für's F-Bajonett, ja durchaus auch professionelle Alternativen.

Bei Freihandaufnahmen mit wenig Licht wird man mit dem Stabi und Blende f1.8 in vielen Situationen weiter kommen, als mit einem f1.4er ohne Stabi. Es ist die Kombination der Eigenschaften und der günstige Preis, der die Objektive interessant macht.

VG
 
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Sans Ear

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Mit der 1.8G-Linie macht Nikon doch alles richtig. Alles super Objektive und ich habe noch kein einziges schlechtes Review oder schlechte Meinung dazu gelesen.

Ernsthaft? Hier kommt eine: Das 85er ist toll, aber das 28er und das 35er sind schrecklich, sie sehen aus wie Joghurtbecher, fühlen sich an wie Joghurtbecher, sie sind optisch mittelmäßig und dafür viel zu teuer (leider nicht so günstig wie Joghurtbecher). Nur eine Meinung :D. Sans Ear grüßt
 
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Klinke

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Ernsthaft? Hier kommt eine: Das 85er ist toll, aber das 28er und das 35er sind schrecklich, sie sehen aus wie Joghurtbecher, fühlen sich an wie Joghurtbecher, sie sind optisch mittelmäßig und dafür viel zu teuer (leider nicht so günstig wie Joghurtbecher). Nur eine Meinung :D. Sans Ear grüßt

Hmmm ... hab' sie alle und bin absolut nicht dieser Meinung!
 
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Fotograf58

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Ernsthaft? Hier kommt eine: Das 85er ist toll, aber das 28er und das 35er sind schrecklich, sie sehen aus wie Joghurtbecher, fühlen sich an wie Joghurtbecher, sie sind optisch mittelmäßig und dafür viel zu teuer (leider nicht so günstig wie Joghurtbecher). Nur eine Meinung :D. Sans Ear grüßt

Die Zeiten, in denen Objektive komplett aus Metall gearbeitet werden, sind vorbei. Es gibt mittlerweile technisch leichtere und technisch gleich stabile alternative Werkstoffe. Selbst die neuen langen Profi-"Tüten" sind durch alternative Werkstoffe leichter geworden.
 
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Sans Ear

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Die Zeiten, in denen Objektive komplett aus Metall gearbeitet werden, sind vorbei. Es gibt mittlerweile technisch leichtere und technisch gleich stabile alternative Werkstoffe. Selbst die neuen langen Profi-"Tüten" sind durch alternative Werkstoffe leichter geworden.

Stimmt, und ich habe natürlich übertrieben (weil Jabe schrieb, er kenne "kein einziges schlechtes Review" und keine einzige "schlechte Meinung").

Aber bei der Gelegenheit :), die Objektive (das 28-er und das 35-er) klingen auch billig wie Joghurtbecher (aber das ist wahrscheinlich eine neue Kategorie: Objektivgeräusche). Sans Ear
 
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Herbert M.

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Wozu lichtstarke Objektive mit Bildstabilisator?
1. Aufnahmen bei offener Blende mit lichtstarken Brennweiten
bedürfen einer besonders exakten Fokussierung, da die Schärfentiefe extrem
begrenzt ist.
2. Viele Spiegelreflexkameras leiden an Fokusungenauigkeiten (Back-/Frontfokus)
3. Exakt lässt sich nur via Liveview manuell mit frei verschiebbarem Fokuspunkt bzw. Fokuslupe fokussieren, wenn das angemessene Objekt sehr klein ist und sich in unmittelbarer Nachbarschaft andere Objekte drängen (Beispiel: Eine ganz bestimmte Ähre im Weizenfeld)
4. Ohne Stabilisierungshilfe lässt sich mit handgehaltener Kamera ein winziges Objekt
sehr schlecht im Fokussierfeld der Sucherlupe auf dem Display halten.
5. Der Kontrastautofokus, der im Fokusfeld arbeitet, benötigt ausreichend Licht.
Bei Dunkelheit findet er kein Ziel und irrt hin und her. Wenn das Ziel eine sehr kleine helle Fläche ist, die wegen der wackelnden Kamera immer wieder aus dem Fokusfeld verschwindet, ist er überfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass bei einer Fehlfokussierung bei offener Blende eines lichtstarken Objektivs eine kleine helle Stelle
im Nirwana der Unschärfe verschwindet.
Abhilfe kann in solchen Situationen(Fokussieren bei Dunkelheit/Strukturlosigkeit des Objekts) diese Vorgehensweise schaffen:
a) Anmessen eines Ersatzobjekts in ähnlicher Entfernung. Wenn die Kamera vorfokussiert ist, findet der AF (bzw. man selbst bei manueller Fokussierung) das Ziel besser.
b) Anleuchten des Zielobjekts mit Taschenlampe.

Ab #964 zeige ich im Thread http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/nf-f-portfolio/78397-available-light-49.html#post2412995 eine Reihe von Aufnahmen, die ohne lichtstarke Objektive UND Bildstabilisator ohne Stativ (Bohnensack o.ä.) nicht möglich wären.

Die beiden genannten Tamronobjektive finde ich außerordentlich interessant, da sie, mMn,
die bildnerischen Möglichkeiten, die sich mit einer FF-Kamera bieten, deutlich erweitern.
Dennoch will ich nicht verschweigen, dass in den oben genannten Situationen (Dunkelheit,offene Blende,winziges Zielobjekt) das Dreibeinstativ zunächst das erste Mittel der Wahl sein sollte.

Viele Grüße
Herbert
 
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