Resumee der ersten Woche mit der D200

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Tja, jeder nach seiner Facon, können wir den diesmonatigen "Analog vs. Digital"-Fred damit bitte beenden?

Gruß Erik
 
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Ich hab mit analoger SLR angefangen, und aber ein Jahr später mir eine D70 geholt.

Mit welcher lernt man nun besser?
Ich denke, wie so oft, beide Wege haben Vor- und Nachteile.
Mit der analogen lernt man sorgfältiger zu komponieren, und das Bild bereits beim fotografieren gut hinzubekommen. Mit der digitalen kann man leichter experimentieren und vieles auszuprobieren, und anschließend sofort verschiedene Bilder vergleichen und schauen, welche Einstellungen welches Ergebnis erbrachten.

Unter Strich glaube ich daher:
Man lernt am meisten und besten, wenn man sowohl analog als auch digital fotografiert.
Wenn man beide Arten der Fotografie kennt, hat man auf jeden Fall den Horizont erweitert und kann von den Vorteilen beider Arten profitieren!
 
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Ach Gott, das nimmt ja doch kein Ende... :)
Also, nochmal schnell, wie's bei mir war: jahrelang analoger Gelegenheitsknipser mit irgendwelchen Knipsomaten, die Ergebnisse waren auch entsprechend schrecklich...

Dann irgendwann auf digitale Knipsomaten umgestiegen, und auch wenn ich keine Ahnung von der Materie (Blende, Tiefenschärfe? Hö? Zeit? Ja, je dunkelt, desto wackel...) hatte, war ich dennoch sehr erbaut darüber, nun endlich mal insofern Kontrolle über die Bilder zu haben, als daß ich ein verpfuschtes nochmal machen konnte, meine Bilder sind dadurch auch etwas besser geworden.

Das ging dann etwa drei Jahre so, bis ich dann mehr zufällig an eine D50 geraten bin... Was soll ich sagen, ich war faszinizert von den Möglichkeiten und anstatt für die Diplomprüfungen zu lernen las ich Striewitschs Photolehrgang und ähnliches (die Prüfungen hab ich trotzdem sehr gut bestanden) und machte fleißig Bilder.

Über den digitalen SLR-Spaß kam ich dann auch auf den analogen SLR-Spaß, aber das ist -abgesehen vom "Cropfaktor"- eher eine Haptikfrage, bildmäßig nimmt sich das recht wenig...

Fazit: erst durch die digitale Photographie bin ich vom planlosen Rumknipsen zum gezielten Photographieren übergegangen.

Besitzt das Allgemeingültigkeit? Nein. Der Lerneffekt durch Dischedohl war trotzdem enorm, weil man z.B. sofort sehen konnte, was der Unterschied zwischen Blende 1,8 und 2,8 ist, ohne erst eine Woche auf den Film warten zu müssen.

Ergo: jeder nach seiner Facon! Wer ernsthaft photographieren will, wird mit jeder Nikon-SLR glücklich (abgesehen von der EM vielleicht), wer nur knipsen will, lernt das photographieren weder analog noch digital.

Gruß Erik
 
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Der schrieb:
Ist das nicht offensichtlich? Wenn ich gerne Serien mit 5fps schieße, ist der Film nach 7 Sekunden voll. Super?! Muß ich ja nen Hänger mit Filmen mitschleppen.
Aha verstehe, je mehr Bilder desto mehr ... :hehe:
Der schrieb:
Und wozu gibt es die moderne Technik.
Wenn ich das hier so lese, wohl um möglichst viele Bilder zu schiessen?:nixweiss:

Martin
 
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Marti_S schrieb:
Aha verstehe, je mehr Bilder desto mehr ... :hehe:
Jo, wenn Du mal Bilder von Menschen in Bewegung machen würdest, freihand Makros von Insekten, Experimente mit Camera Tossing, Sport, ..., dann könntest Du erleben, daß man mit etwas mehr "Umsatz" durchaus auch die Trefferquote erhöhen kann.

Man hat nun mal nicht immer die Möglichkeit, ewig lange an einem einzigen Schuß herumzufummeln.
Ein Landschaftsfotograf z.B. kann auch mit einer digitalen Kamera sehr überlegt handeln, sich besinnen und evtl. pro Tag nur ein Bild machen. Aber selbst da wäre es echt blöde, eine Stimmung des Lichts vorüberziehen zu lassen, weil es ja noch besser kommen könnte.

Roland
 
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blue_heron schrieb:
Jo, wenn Du mal Bilder von Menschen in Bewegung machen würdest, freihand Makros von Insekten, Experimente mit Camera Tossing, Sport, ..., dann könntest Du erleben, daß man mit etwas mehr "Umsatz" durchaus auch die Trefferquote erhöhen kann.

Man hat nun mal nicht immer die Möglichkeit, ewig lange an einem einzigen Schuß herumzufummeln.
Ein Landschaftsfotograf z.B. kann auch mit einer digitalen Kamera sehr überlegt handeln, sich besinnen und evtl. pro Tag nur ein Bild machen. Aber selbst da wäre es echt blöde, eine Stimmung des Lichts vorüberziehen zu lassen, weil es ja noch besser kommen könnte.

Roland
Ich fotografiere sowohl digital als auch analog. Mich hat eben nur interessiert was an einer Digitalkamera sexy bzw. an einer Analogkamera unsexy sein soll. Kann beim besten Willen an Kameras, ob digital oder analog, nichts erkennen was diese sexy oder unsexy macht. Finde solche Pauschalisierungen eigentlich auch immer schade, sowohl von der einen als auch von er anderen Seite. Ich denke beide Möglichkeiten der Fotografie haben Vor- und Nachteile. Am Ende kommts drauf an was dabei rauskommt und wieviel Spaß man dabei hat.

Seit Anfang 2000 fotografiere ich digital (damals mit der D1). Momentan mach mir die Analogfotografie aber mehr Spaß als die Digitalfotografie. Deshalb bin ich Privat meist (das heißt nicht ausschließlich) mit Analogtechnik unterwegs und beruflich arbeite ich digital.

Interessant auch was du mir hier unterstellst. Weißt du was ich fotografiere oder auch nicht fotografiere, bzw. womit ich (nicht) experimentiere?

Martin
 
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rlechler schrieb:
Oh Gott, es geht doch nicht um Spass, bei den meisten von uns geht es um ein Hobby, das ist eine toternste Angelegenheit.
Das hatte ich nicht bedacht, ich bitte also um Verzeihung dass mir Fotografie Spaß macht. :D
 
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Marti_S schrieb:
... Mich hat eben nur interessiert was an einer Digitalkamera sexy bzw. an einer Analogkamera unsexy sein soll. Kann beim besten Willen an Kameras, ob digital oder analog, nichts erkennen was diese sexy oder unsexy macht....
Na, dann les doch mal die Threads über die Haptik der F3, da wird ausführlich erklärt, warum z.B. analoge Kameras *sexy* sind ;)

Marti_S schrieb:
... Interessant auch was du mir hier unterstellst. Weißt du was ich fotografiere oder auch nicht fotografiere, bzw. womit ich (nicht) experimentiere?
Pauschalisierungen und Unterstellungen sind immer so eine Sache im Internet, wo man nur über Text und mit ein paar Smilies kommunizieren soll.

Vielleicht habe ich Deine Äußerung "Aha verstehe, je mehr Bilder desto mehr ... :hehe: " ja in den falschen Hals gekriegt. Mir kam es jedenfalls so vor, als würdest Du dem User Der eine "Masse statt Klasse-Haltung" unterstellen. War das nicht so?

Roland
 
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blue_heron schrieb:
Pauschalisierungen und Unterstellungen sind immer so eine Sache im Internet, wo man nur über Text und mit ein paar Smilies kommunizieren soll.
Da hast du wohl recht.

blue_heron schrieb:
Vielleicht habe ich Deine Äußerung "Aha verstehe, je mehr Bilder desto mehr ... :hehe: " ja in den falschen Hals gekriegt. Mir kam es jedenfalls so vor, als würdest Du dem User Der eine "Masse statt Klasse-Haltung" unterstellen. War das nicht so?
Eigentlich nicht.
Meine Frage war: „kannst du bitte mal erklären was genau an der Digital-Fotografie sexy ist, bzw. an der so genannten Analog-Fotografie unsexy?“
Die Antwort: „Ist das nicht offensichtlich? Wenn ich gerne Serien mit 5fps schieße, ist der Film nach 7 Sekunden voll. Super?! Muß ich ja nen Hänger mit Filmen mitschleppen.“
Daraus folgerte ich, dass eine Digitalkamera deshalb sexy ist, weil man innerhalb kurzer Zeit eine hohe Anzahl von Bildern erstellen kann. Ich fand die Antwort ziemlich lustig, deshalb das :hehe:

Martin
 
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blue_heron schrieb:
Na, dann les doch mal die Threads über die Haptik der F3, da wird ausführlich erklärt, warum z.B. analoge Kameras *sexy* sind ;)

:up:

Vielleicht habe ich Deine Äußerung "Aha verstehe, je mehr Bilder desto mehr ... :hehe: " ja in den falschen Hals gekriegt. Mir kam es jedenfalls so vor, als würdest Du dem User Der eine "Masse statt Klasse-Haltung" unterstellen. War das nicht so?

Roland

Nicht nur Digital verleitet zu "Klasse aus Masse"! Hab mal nen Bericht über "National Geographis" gelesen, wo der Fotograf zu einem Thema 24.000!!!Negative belichtet hat. Analog! Fürs Heft waren dann so ca. 15 Fotos davon übrig. Wenns denn die Redaktion bezahlt, geizt auch der analoge nicht mit Auslösungen. Armer Bildredakteur, der das hinterher alles Sichten muss.
 
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ich kenne mehr frustrierte junge fotografen, als alte, denn die alten haben sich mit ihrer situation abgefunden, die jungen eben nicht und müssen exakt mit jenden bildern geld verdienen, welche sie nie schießen wollten (der traum vom ganz großen ist geplatzt, nur wahrhaben möchte es der junge eben NOCH nicht)

mir isses egal, ob einer mit hassi, leica mamya, niggon oder sonstetwas knipst. auch wie und mit was er das handwerk erlernt hat.

in der fotografie ist es doch wie in jedem anderen handerk, neue technologien kann man mit gehen (muß aber nicht) wenn die kluft zwischen der alten technik und dedr neuen allerdings dann irtendwann mal zu groß wird, stellt sich allerdings irgendwann mal die existenzielle frage.

daß manch analoger nach wie vor gut leben kann mit seinen werken ist allerdings vollkommen in ordnung. meistens besetzt er dann ein nische.

das manch junger digitaler sein handwerk nicht vollumfänglich beherrschen würde ist mir gänzlich unbekannt. nur auf dem wege nach dem (ich nenne es ) eigenen stil vertun sich m.e. viele junge.

dies war allerdings in jeder generation so.

QUOTE=afx]Ne, die machen mainstream Massenmarktkacke. Genauso wie der Photohandwerksmeister (und da kenne ich welche die sind verdammt jung und machen auch nur Schema F) um die Ecke.
Einfach nur Standard Handwerk. Mal mehr oder weniger gut gemacht. Aber sicher nix wildes aufregendes.

Wilde Sachen sind nicht vom Alter abhängig, sondern von der Einstellung. Und Photographie hat leider nicht automatisch was mit Kunst zu tun, auch wenn viel das gerne so hätten.

cheers
afx[/QUOTE]
 
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dongil schrieb:
Nicht nur Digital verleitet zu "Klasse aus Masse"! Hab mal nen Bericht über "National Geographis" gelesen, wo der Fotograf zu einem Thema 24.000!!!Negative belichtet hat. Analog! Fürs Heft waren dann so ca. 15 Fotos davon übrig. Wenns denn die Redaktion bezahlt, geizt auch der analoge nicht mit Auslösungen. Armer Bildredakteur, der das hinterher alles Sichten muss.


Anscheinend haben das die National Geographic Fotografen so an sich. Ich habe mal mit einem gearbeitet, der für eine Reportage 36.000 verschossen hat. Die Filme wurden zwischendurch immer mal wieder Kistenweise in die Staaten geschickt.


Gruß

Christoph
 
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blue_heron schrieb:
Na, dann les doch mal die Threads über die Haptik der F3, da wird ausführlich erklärt, warum z.B. analoge Kameras *sexy* sind ;)

Auf meine D70 lasse ich nix kommen, aber seit ich die F3 habe, schläft meine Freundin in der Kamera-Tasche...

Nein, ganz so schlimm ist es nicht, aber offensichtlich hat sich der thread nachdem er wiedermal auf eine "analog-ist-besser/schlechter-als-digital-Diskussion" reduziert wurde, nun etwas totgelaufen und der Humor hat den Weg in die Antworten zurückgefunden - gut so, dann können wir ja endllich den nächsten Freitags-thread starten - Themen-Vorschlag: "Analog oder Digital, was ist besser?" :fahne:
 
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Hallo.

Ich finde es immer wieder spannend, wie sehr manche Themen doch Menschen dazu verleiten, sich in Rage zu schreiben.

Meine Meinung zu dem Thema: wer fotografiert, um Geld damit zu verdienen, muss sich nach den Wünschen der Kunden richten. Und wenn der alteingesessene Fotografenmeister mit seinen Hochzeitsportraits seit Jahrzehnten gutes Geld verdient, schön für ihn.

Wer sich den Luxus leisten kann (und will), seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, kann in ganz anderen Grenzen experimentieren. Solche Ergebnisse haben dann vielfach nur noch am Rande mit der gestalteten Fotografie zu tun (siehe das genannten Beispiel Camera toss). Wenn ich von den Ergebnissen meiner Bilder leben müsste, würde ich das Ergebnis garantiert nicht dem Zufall und Schwerkraft überlassen.

Hobbyfotografen (zu denen ich auch zähle) haben vielfach mehr Freiheiten und mehr Möglichkeiten, weil der kommerzielle Druck fehlt. Professionelle Fotografen (also solche, die von ihrer Fotografie leben müssen) haben dafür in der Regel die besseren Plattformen, die Bilder zu zeigen.

Ich halte generell nichts von einer Altersunterscheidung, wenn es um die Beurteilung von Bildern geht. Alter alleine - genau wie Jugend - ist weder ein Grund noch ein Hindernis, sehenswerte Bilder zu erzeugen. Und ob ich meine Freizeit in der Dunkelkammer oder von dem Rechner verbringe, ist auch nur eine Frage des Werkzeugs, nicht des Prinzips. Ich für meinen Teil bevorzuge, meine Freizeit hinter dem Sucher zu verbringen ...

Viele Ergebnisse finde ich absolut genial, viele andere fürchterlich. Das hat wenig mit dem Alter des Schaffenden oder seinen Werkzeugen zu tun. Eher schon mit seiner Sichtweise auf sein Motiv, seine Einstellung etc. Schlechte Bilder - ebenso wie gute - kann jeder machen. Wobei die Abgrenzung immer noch zu klären wäre.

Trotz meiner eher konservativen Herangehensweise an die Fotografie möchte ich auf die Vorteile der digitalen Technik nicht mehr verzichten. Ebensowenig aber auf mein fotografisches Grundwissen, das im wesentlichen aus analogen Tagen stammt. Für einen unscharfen Portraithintergrund nehme ich immer noch lieber die Blende als die Ebenenfunktion von Photoshop ...

Grüsse

Mattes
 
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blue_heron schrieb:
Echt??? :eek:

Und wo bewahrst Du die D70 auf?

:fahne: Roland

Hmm, ich weiß nicht, ob ich das jetzt verraten darf... na gut: es ist eine "Were-Nikon" - die verwandelt sich nachts in die F3! :vampir:
 
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merler schrieb:
Hmm, ich weiß nicht, ob ich das jetzt verraten darf... na gut: es ist eine "Were-Nikon" - die verwandelt sich nachts in die F3! :vampir:
Das auch noch ...

Also *meine* Freundin würde sich sowas nicht bieten lassen ...

Roland
 
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