Es gibt sehr viele gute Bilder mit weißen Hintergrund, bei denen der Hintergrund der hellste Bereich ist. Das ist im Bereich der Modefotografie für große Internetshops gang und gäbe. Hier trennt sich allerdings die Spreu vom Weizen was die Qualität der Aufnahmen betrifft. Hier sieht man zum Teil sehr gute Sachen, aber meist ist das ein Bereich mit mehr Schatten als Licht, wenn du weißt was ich meine.
Das fotografieren ist eine stetige persönliche Weiterentwicklung und es war für mich stets die harte sachliche Kritik die mich angespornt hat, bessere Bilder zu machen und meine persönlich Technik zu verbessern. Gefälligkeitskommentare nutzen rein gar nichts. Es gibt eben einen Maßstab für eine gelungen Aufnahme und ich spreche hier nicht von Kunst, weil das ein ganz anderes Thema ist. Ich finde es schon super, ein Portrait zu schießen das sich deutlich von der Masse abhebt und dazu muss es keine Kunst sein. Also drann bleiben am Thema und vor allem hab Spass dabei. Ich blicke auch mit einem lächeln auf meine bescheidenen Anfänge (Bilder) vor über dreißig Jahren zurück.So, vielen Dank ihr Lieben.
Was die WB betrifft, so sind das hier alles entwickelte Raws, so dass ich den ja noch nachjustieren kann.
Mein Hauptproblem war m. E., dass ich glaubte,das Modell in die Sonne Stellen zu müssen, die eben nur bruchstückhaft durch die Baumkronen kam und dann das Gesicht unvorteilhaft beleuchtete. Dann habe ich es mehr mit Gegenlicht oder seitlichem Licht versucht, damit es die Augen entspannt öffnen konnte und glaubte dann zu harte Schattenbildung durch die Sonne mit Aufhellblitzen ausgleichen zu können. Die Aufhellblitze habe ich dann mitunter auch noch falsch positioniert.
Ist doch schön wenn man noch etwas Luft nach oben hat und in etwa weiß was nicht so toll war. Zum Glück sind die Beteiligten Laien und sehr zufrieden, so dass ich vielleicht noch eine zweite Chance bekomme.
Martin
Habe mir noch mal die Kritiken zu Herzen genommen und kann vieles ansatzweise nachvollziehen.
das hat doch nichts mit dem Hintergrund im allgemeinen zu tun. Wenn du wie im vorliegenden Fall ein anderes Objektiv benutzt, kann der Hintergrund aussehen wie er will. Er sollte nur nicht zu nahe am Modell sein oder du nutzt das als Stilmittel. Gehe ein wenig weiter weg und benutze ein AF-S 70-200 2.8 und fotografiere diese Portraits mit Offenblende bei 135-200m oder nimm ein AF-S 200mm 2.0 oder gehe näher ran mit einem 85 1.4 oder noch näher mit einem 50 1.4 und die Sache sieht gleich völlig anders aus, verausgesetzt die Belichtung stimmt und hier sollte man wissen was man tut. Und sag jetzt bitte nicht, dass das nicht funktioniert bei diesen Lichtverhältnissen.Ich habe das Gefühl, dass ich schlecht im Erklären bin. Wenn der Hintergrund strukturlos weiß und hell ist, kann das Auge da nix Interessantes finden und bleibt natürlich am Motiv hängen. Der Hintergrund darf halt nicht „spannend mit hellen und dunklen Flecken“ sein. Dann geht das Gesicht unter, wenn Du weißt, was ich meine
In welchem Programm (benutze Gimp) mit welchem Mauswerkzeug soll ich das tun? Welches ist die physikalische Größe die sich hinter 160-180 versteckt? So weiss ich leider nicht, was ich messen soll. Sorry.Martin, hast Du mal Deinen Monitor gecheckt? Vielleicht ist das das Problem. Bei mir sieht Claudia extrem dunkel aus. Auf dem iPad etwas besser als auf dem PC-Monitor, aber gefühlt viel zu dunkel. Ein Vorschlag: wandele das Bild mal in sw um und gehe mit dem Mauszeiger auf die Wange. Der Wert sollte bei 160 - 180 liegen. Tut er das nicht, ist der Hautton zu hell/zu dunkel.
Du meinst Helligkeitswerte im Histogramm, oder?
das hat doch nichts mit dem Hintergrund im allgemeinen zu tun. Wenn du wie im vorliegenden Fall ein anderes Objektiv benutzt, kann der Hintergrund aussehen wie er will. Er sollte nur nicht zu nahe am Modell sein oder du nutzt das als Stilmittel. Gehe ein wenig weiter weg und benutze ein AF-S 70-200 2.8 und fotografiere diese Portraits mit Offenblende bei 135-200m oder nimm ein AF-S 200mm 2.0 oder gehe näher ran mit einem 85 1.4 oder noch näher mit einem 50 1.4 und die Sache sieht gleich völlig anders aus, verausgesetzt die Belichtung stimmt und hier sollte man wissen was man tut. Und sag jetzt bitte nicht, dass das nicht funktioniert bei diesen Lichtverhältnissen.
da bin ich vollkommen deiner Meinung. Bei den gezeigten Bilder kommen mehrere ungünstige Faktoren zum tragen. Das wäre eine unpassende Zeit, nicht die richtige Ausrüstung (ich nehme für so eine Lichtsituation immer einen großen Sunswatter mit). Oft reicht die Blitzleistung von Systemblitzem nicht aus (nicht umsonst gibt es leistungsfähige mobile Generatoren mit bis zu 1200 Watt/sec). Die Fehlbelichtung und der Grünstich machen die Aufnahmen für mich persönlich fast unbrauchbar. Man kann auch Aufnahmen unter Bäumen machen ohne Grünstich. Dann kommt noch dazu, dass das Equipment zur Bearbeitung in dem Fall der Monitor offensichtlich nicht das anzeigt was er soll. Es soll es jetzt nicht so hart klingen, aber wären das meine Bilder, hätte ich sie komplett gelöscht. Aber andererseits ist es ganz gut das mfey die Bilder gezeigt hat, da er nun einige Anhaltspunkte hat woran er arbeiten kann.Ich sach' ja, ich kann nicht erklären. Mit Hintergrund meine ich den abgebildeten Hintergrund. Der kann per se struktorlos sein oder natürlich durch das verwendete Objektiv weich gezeichnet werden. Dazu kommt dann aber auch noch sowas wie Bildwinkel, Kompression...
Das ist so eine Zuspitzung, die ich für übertrieben halte. Wenn du das Bild eine Portraitlaien betrachtest, darfst du keine Profimesslatte anlegen. Der Grünstich ist doch ganz einfach in der RAW - Datei per Mausclick zu korrigieren, deshalb sind doch nicht gleich alle Bilder unbrauchbar....... Die Fehlbelichtung und der Grünstich machen die Aufnahmen für mich persönlich fast unbrauchbar. .....
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