Mitmachthema Portfolio: Marode

Vor einigen Tagen inmitten Berlins gesehen (für Kenner: Friedrichshöhe). Eine Tür, die im ersten Stock ohne Anbindung an eine Treppe o.ä. ins Nichts führt.

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War da voriges Jahr bereits am "Durchleuchten" und diesmal ganz erstaunt, was sich daraus entwickelt hat -> http://www.berlinansichten.de/2007/20070407202107.html

Gruß

Jock-l
 
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Ehemaliger Firmensitz der Bücker-Flugzeugwerke in Rangsdorf. Der dazugehörige Flughafen - mittlerweile total verfallen und nicht mehr zugänglich - ist ein Entwurf von Ernst Sagebiel (Flughafen Tempelhof) und wurde hauptsächlich dadurch bekannt, dass dort Heinz Rühmann und Claus Schenk Graf von Stauffenberg ihre Privatmaschinen stationiert hatten. Das einstige Casino ist seit einigen Jahren eine Kindertagesstätte.


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Wer über Bundes- und Landstraßen durch's Saarländchen fährt, kann allerorten in erschreckend zunehmendem Maße leerstehende Wohn- und ehemalige Bauernhäuser sehen, die derartige Dachbegrünung oder heimelige Winkel zu bieten haben:

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Gruß,
Angelika
 
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Die "italienischen Epoche" der Insel Rhódos (1923-1943) hat seine Spuren hinterlassen. Dies ist nicht nur in der Altstadt von Rhódos-Stadt zu erkennen... Auch in einigen kleineren Orten sind die Spuren von Bella Italia zu finden.

Hier zwei Details eines Nebengebäudes des Gouverneurspalast in Éleusa. Die gesamte "Piazza" verströmt eine morbides Flair....



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Hallo an alle...
...erst mal ein großes "wow" für eure Fotos.Viele der hier gezeigten Objekte betteln wahrscheinlich um einen Blick hinter die Türen oder die durch die geborstenen Fenster.
Hier hab ich aber auch noch etwas zu bieten.Ich hoffe die Bilder passen noch zu dem Thema:

Ob die Schläuche noch dicht sind?
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Die Geräte waren noch vor ein paar Jahren im Tagebau im Einsatz.

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Anschauen kann man diese und andere Gerätschaften in der Energiefabrik Knappenrode.
 
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Hallo Felix,

schöne Idee. Alte Gemäuer, die optimalerweise auch noch zu begehen sind, faszinieren auch mich sehr.

Sorry für das Einstellen gleich mehrerer Bilder, aber ein Bild alleine bringt die Thematik nicht rüber. ;):fahne:

Sibyllenbad Neualbenreuth im Landkreis Tirschenreuth in Bayern. In den 60er- und 70er Jahren kam man auf die Idee ein eigenes Heilbad haben zu wollen. Grund: Durch Bohrungen wurde eine Radonquelle entdeckt.

Kurzerhand beschloss man, ein Bad mit allen Drum und Dran zu erstellen. Unter den Bauarbeiten versiegte die Radonquelle, ausserdem wurde das Geld knapp. So kam es, dass ein im ersten Rohbaustadium befindliches Bauwerk einfach so der Natur überlassen wurde. Die Bauarbeiten endeten, und genau so blieb auch das Gebäude zurück. Die Dimensionen kommen auf den Bilder nicht rüber, weil die Hallen zur Zeit völlig vom Wald eingenommen sind.

Die Maße der umbauten Fläche betragen etwa 100 x 70 Meter, alles reiner Beton, komplett Dreistöckig. Bis zur Einstellung des Baus hatte dieser Bereits über 16 Millionen DM (!!!) verschlungen - und wurde einfach eingestellt. Ein Millionengrab, das seinesgleichen sucht.

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Mitte der 90er-Jahre kam man dann auf die Idee, doch mal wieder nach Radon suchen zu können.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Wieder fand man Radon, zudem eine Quelle mit Kohlensäuerehaltigem Wasser. Der Verdacht lag nun nahe, dass in den 70ern die Radonquellen nie versiegt waren, sondern andere Gründe für die Einstellung der Bauarbeiten verantwortlich waren. Was genaues weiß man nicht. Jedenfalls war die neuerliche Entscheidung dann wieder sehr schnell gefallen: Ein Bad muss gebaut werden.

Entstanden ist nun direkt über den Ruinen aus den Siebzigern ein modernes Kur- und Badehaus.

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Die Ruinen des ersten "Versuches" ließ man direkt daneben im Wald stehen. Sozusagen als Mahnmal, wie man es nicht machen sollte.

So, ich hoffe ich Langweile Euch nicht zu sehr. :fahne: Falls die vielen Bilder stören einfach melden, sie werden dann sofort gelöscht. :up:

Weitere Bilder hier...

Edith meinte, ich solle doch noch einen Link zum Sibyllenbad einfügen. Dies ist hiermit geschehen :hallo:

Gruß
Klaus
 
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Auch von mir mal einige Bilder zu diesem Thema,-
ich treibe mich fast nur an solchen Orten herum,so daß ich derartig viele Bilder zu diesem Thema habe,daß ich gar nicht weiß,wo ich anfangen soll!:winkgrin:
Das Bild mit dem Fenster als Motiv wurde in einem leerstehenden Bauernhof im Landkreis Osnabrück aufgenommen.
Dort starb ein alter Mann allein,erst ein Jahr später wurde es bemerkt,er wurde noch immer von seinem Hund bewacht,als man ihn fand.
Nicht auszudenken,von was der Hund in diesem Jahr gelebt hat...
Das andere Bild des roten Ziegelgebäudes zeigt meinen ehemaligen Kindergarten in Gera,in dem ich von 1964-67 ging.
Nachdem ich dort herausgenommen wurde,ging es mit dem Gebäude sichtlich bergab!:cool:
Das dritte Bild zeigt ein leerstehendes Haus in der Ostvorstadt von Gera,-es steht zum verschenken,aber keiner will es,weil die erforderlichen Investitionen so immens wären,daß der zu erwartende Gewinn sich nicht gegenrechnen würde.
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang!:)

1:Bauernhaus:

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2:mein Kindergarten:

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3:Haus in der Ostvorstadt:

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Dort starb ein alter Mann allein,erst ein jahr später wurde es bemerkt,er wurde noch immer von seinem Hund bewacht,als man ihn fand.

Hallo Stephan,

da hätte ich aber mehr als nur Angst, wenn ich in ein Haus mit solcher Vorgeschichte rein müsste... :eek:

Gruß
Klaus
 
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Hallo Stephan,

da hätte ich aber mehr als nur Angst, wenn ich in ein Haus mit solcher Vorgeschichte rein müsste... :eek:

Gruß
Klaus

Hallo Klaus!:)
Das kann ich gut verstehen,glaube mir!
ich hatte zwar nicht direkt Angst,-es war ja am hellen Tage,-
aber ich hatte das dringende Bedürfniß,ganz schnell auf ein Klo gehen zu müssen,obwohl ich nichts getrunken hatte!:winkgrin:
Aber die entstandenen Fotos haben mich dann reichlich entschädigt!;)
Mit freundlichen Grüßen,-Stephan!:)
 
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Armenien,Yerevan,historischer Rayon Kond,-dort leben überall noch Menschen,in selbstgebauten Häusern,die aus Steinen von Ruinen errichtet wurden,die über 2000 Jahre alt sind.
(Anderenorts habe ich noch Fotos einer kleinen Kapelle auf der Spitze eines Berges,die zur Häfte unter Wasser stand,als das Gebiet von der Sintflut bedeckt war,-es gab vorher dort schon Menschen.)
Die Häuser werden,obwohl quasi mitten in der Stadt gelegen,alle separat mit Holz geheizt.
Die Menschen dort sind freundlich,einerseits sehr stolz auf ihre alte Kultur,anderenseits aber sehr komplexbehaftet,wegen ihrer>armenischen Nasen<.
Wie ich zwischenzeitlich hörte,wurde das Gebiet von Kond aufgekauft,die alten Häuser sollen abgerissen werden und stattdessen sollen dort Eigentumswohnungen entstehen,-
mir fällt,ehrlich gesagt,dazu nichts mehr ein!:motz:

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Mein bescheidener Beitrag:

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Gesehen in Erfurt. Eine Geschichte dazu kenne ich als vollkommen ortsfremder leider nicht. Auffällig ist allerdings der starke Kontrast zu den, nur wenige Schritte entfernten, aufwendig restaurierten Färberhäusern.

Gruß
Anderson
 
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Moin,

Wie ich zwischenzeitlich hörte,wurde das Gebiet von Kond aufgekauft,die alten Häuser sollen abgerissen werden und stattdessen sollen dort Eigentumswohnungen entstehen,-
mir fällt,ehrlich gesagt,dazu nichts mehr ein!:motz:

Mir auch nicht, jedenfalls nichts, was man hier schreiben könnte...:wuerg:
 
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