Nikon will spiegellose Kameras bringen?

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Gesichtserkennung funktioniert bei der Oly E-M1 auch bei Wolken :D

Sogar eine D3200 hat Gesichtserkennung.
Nur so am Rande. Wenn man sein Werkzeug kennt ist das keiner Erwähnung wert.
Anfänger muß man hin und wieder auf so etwas aufmerksam machen wenn die BDA nicht gelesen wird und als erstes das Kitobjektiv verkauft wird weil die Bilder ach so schlecht werden.:hehe:
 
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Hast Du jemals den Liveview einer D7100 benutzt? Weißt Du überhaupt, wie schnarchlahm der vor sich hin werkelt?

Stimmt, ich habe mich allgemein auf die Nikon DSLRs bezogen, weil wir in diesem Thread auf einer Begründungssuche für/wider Mirrorless sind.
Nicht jedoch auf die D7100 im Speziellen. Kenne ich nicht. Die hat aber auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel.
Aber von Geschwindigkeit des AFs als wichtiges Merkmal haben wir uns ebenfalls nicht im Vorfeld geeinigt.

Und ich will auch nicht sagen dass der Kontrast AF bei den Nikons sooo toll ist, nach wie vor nicht.

Darum bleibe ich bei meiner Aussage, DSLR und Mirrorless haben beide unterschiedliche Stärken und Schwächen. Alles in einem Gehäuse würde eher die Nachteile beider Welten vereinen, daher wäre eine Mirrorless zusätzlich zur DSLR sehr interessant. Gerne auch mit Fokus auf Video, DSLR mit Schwerpunkt auf Sportfotografie. [edit] Mirrorless [/edit] aber bitte Full Frame und F-Mount, sonst kann ich gleich auf andere Hersteller ausweichen.
Sollte jemand der Meinung sein dass Mirrorless technisch einer DSLR in jedem Aspekt überlegen ist, würde ich gerne die Begründung wissen. Könnte z.B. sein das die Phasen AF Punkte im Imagesensor direkt wirklich das extra AF Modul unnötig machen. Das glaube ich aber erst wenn ich es selbst sehe.
 
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Nein, das siehst du nicht. Was du tatsächlich siehst, ist das Motiv wie es in natura aussieht.

Du siehst aber nicht, ob es nach dem Auslösen über- oder unterbelichtet sein könnte. Du siehst nicht, wie sich Spotmessung gegenüber Matrixmessung auswirkt. Und bei vielen der nicht gerade in der (Semi-)Profiliga angesiedelten DSLRs siehst du noch nicht mal 100% des Bildes. Selbst die großartige D700 hat nur 95% Sucherabdeckung...

Die kam wann raus? Da muss man bei FX schon bis ins Jahr 2008 zurückgreifen. Bis auf die D3xxx und D5xxx hat bei Nikon mittlerweile alles 100% Bildfeldabdeckung...
 
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Stimmt, ich habe mich allgemein auf die Nikon DSLRs bezogen, weil wir in diesem Thread auf einer Begründungssuche für/wider Mirrorless sind.
Nicht jedoch auf die D7100 im Speziellen. Kenne ich nicht. Die hat aber auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel.
Aber von Geschwindigkeit des AFs als wichtiges Merkmal haben wir uns ebenfalls nicht im Vorfeld geeinigt.

Und ich will auch nicht sagen dass der Kontrast AF bei den Nikons sooo toll ist, nach wie vor nicht.

Darum bleibe ich bei meiner Aussage, DSLR und Mirrorless haben beide unterschiedliche Stärken und Schwächen. Alles in einem Gehäuse würde eher die Nachteile beider Welten vereinen, daher wäre eine Mirrorless zusätzlich zur DSLR sehr interessant. Gerne auch mit Fokus auf Video, DSLR mit Schwerpunkt auf Sportfotografie. [edit] Mirrorless [/edit] aber bitte Full Frame und F-Mount, sonst kann ich gleich auf andere Hersteller ausweichen.
Sollte jemand der Meinung sein dass Mirrorless technisch einer DSLR in jedem Aspekt überlegen ist, würde ich gerne die Begründung wissen. Könnte z.B. sein das die Phasen AF Punkte im Imagesensor direkt wirklich das extra AF Modul unnötig machen. Das glaube ich aber erst wenn ich es selbst sehe.

Diesen Ausführungen kann ich gut folgen.
Bezüglich des Liveviews der D7100, seine Geschwindigkeit bei AF und die Präzision hierbei: Ich habe neben der Nikon-Ausrüstung für Reisen mit kleinem Gepäck noch eine Olympus E-M10, neuerdings auch die gleiche als Mark2. Neulich abends kurz vor Sonnenuntergang mit Rückenlicht ein absolut kontrastarmes Motiv (verputzte Hauswand mit wenig Binnenzeichnung) im Abstand von ca. 1,20m mit dem Kitzoom 4-5,6/40-150 in
mehreren Zoombereichen ausprobiert. Bei jedem Versuch eine unglaublich zügige Fokussierung und kein Fehltreffer! Und das mit einem Kit-Zoom aus dem Jahr 2011. Was das Fokussieren der E-M10 und deren Nachfolger bei ganz ungünstigen Lichtbedingungen anbetrifft: Da kann sie der D7100 das Wasser reichen. Spiegellose können also durchaus schnell und genau automatisch fokussieren.
Was ich weiterhin von einer spiegellosen von Nikon erwarte (sollte sie mal kommen): Erschütterungsfreie, auch leise, Auslösung, insbesondere für Mikroskop-,Makro- und Telefotografie. Oder: automatische Fokussierung und Auslösung, wenn ein Objekt mit einer bestimmten Größe und/oder Farbigkeit im Bildfeld erscheint. Weitere denkbare Anwendungen wären ein drehbarer /quadratischer Sensor für Hochformatfotografie oder ein neigbarer Sensor zur Schärfendehnung nach Scheimpflug. Potenzial für Entwicklungen dieser Art bietet nur das Mirrorlesskonzept.

Viele Grüße
Herbert
 
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Du siehst aber nicht, ob es nach dem Auslösen über- oder unterbelichtet sein könnte. Du siehst nicht, wie sich Spotmessung gegenüber Matrixmessung auswirkt. ...

Betti hat schon Recht, als Benutzer einer DSLR kann man sich schwer vorstellen nicht das fertige Bild zu sehen, ist aber so.

Beispiel: Vorhin habe ich Feuerwerk fotografiert. Herangehensweise bei einer DSLR ist ungefähre Einstellung und Probeschüsse mit Kontrolle über den Monitor.

Bei meiner Spiegellosen stelle ich die gewünschte Blende und Verschlusszeit über den EVF schon im Voraus ein. Da ich nicht bei jedem Kracher auslöse, sehe ich im EVF exakt, wie das Bild wird. Den Monitor habe ich abgeschaltet, da eine zusätzliche Kontrolle überflüssig ist.


picture.php


Grüße
Erhard
 
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Wer mal manuell zu fokussieren gelernt hat, dürfte bei der Diskussion schmunzeln, die anderen eben nicht. Jedes Hilfsmittel ist doch grundsätzlich toll, und wichtig ist doch nur, ob es wirklich gebraucht wird und nicht, ob es abstrakt bzw. theoretisch benutzt wird.
 
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Ich habe ja zwei Spiegellose von Nikon - die 1 J4 und die 1 J 5.

Gestern war ich im Münchner Tierpark und habe versucht, mit der 1 J4 und einem manuellen Objektiv Tiere scharf zu kriegen.

Das war gar nicht so einfach, da ich mangels eines Okulars die J4 wie ein Smartphone am ausgestreckten Arm halten und über das kleine Kameradisplay auf ein Auge des Tieres scharfstellen musste. Besonders schwierig wurde es, wenn auch noch die Sonne auf das Display schien...

Hier ein Foto von einem Kronenkranichpärchen, das ausnahmsweise mal einigermaßen scharf war:

picture.php

Nikon 1 J4 mit Carl Zeiss Apo Sonnar 135mm f/1:2.0 ZF.2 an FT1 Adapter
f/3.2, 1/320s, ISO 160

Ich kann sagen: Mit meiner spiegellosen Sony Alpha 6000 und dem Zeiss Apo Sonnar war dank des Okulars und Focus Peaking das Fotografieren im Tierpark viel einfacher, so dass ich kaum Ausschuss hatte.
So eine Spiegellose könnte Nikon doch gewiss auch hinbekommen...

Gruß
Hans
 
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Hallo Hans
für manuelle Objektive (speziell kein Nikonanschluss) kann ich die J5 aus eigener Erfahrung nicht empfehlen. Ich verwende zum Scharfstellen die Nikon 8-fach Lupe.

Gruss
Wolfgang
 
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Bei meiner Spiegellosen stelle ich die gewünschte Blende und Verschlusszeit über den EVF schon im Voraus ein. Da ich nicht bei jedem Kracher auslöse, sehe ich im EVF exakt, wie das Bild wird. Den Monitor habe ich abgeschaltet, da eine zusätzliche Kontrolle überflüssig ist.

Grüße
Erhard

Mir fehlt ein wenig Verständnis... Du siehst schon VOR dem Auslösen, wie das fertige Bild wird? Meiner Meinung nach ist die Reizleitung zwischen Auge, Gehirn und Auslösefinger der limitierende Faktor bei dynamischen Motiven. Man kann lediglich ANTIZIPIEREN, wie das Bild im Moment der Auslösung aussehen wird. Das gilt auch für spiegellose Kameras, denke ich. Die eingesetzte Technik beeinflusst das nicht.
 
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Was ich weiterhin von einer spiegellosen von Nikon erwarte (sollte sie mal kommen): Erschütterungsfreie, auch leise, Auslösung, insbesondere für Mikroskop-,Makro- und Telefotografie. Oder: automatische Fokussierung und Auslösung, wenn ein Objekt mit einer bestimmten Größe und/oder Farbigkeit im Bildfeld erscheint.

Die klassische Motivklingel

Weitere denkbare Anwendungen wären ein drehbarer /quadratischer Sensor für Hochformatfotografie oder ein neigbarer Sensor zur Schärfendehnung nach Scheimpflug. Potenzial für Entwicklungen dieser Art bietet nur das Mirrorlesskonzept.

Ein drehbarer Sensor, damit man die Kamera nicht mehr drehen muss??? Zuviel technischer Aufwand für zu wenig praktischen Nutzen.
Neigbarer Sensor??? Das bedeutet einen enormen technischen Aufwand für einen Nutzen, den überhaupt nur wenige verstehen und noch weniger nutzen. Oder soll man das bewerben mit "fantastische Tilt-Shift-Effekte jetzt direkt aus der Kamera" und damit die Anwender für eine tausende Euro schwere Ausgabe gewinnen, die bisher die kostenlosen einschlägigen Webseiten zur Erzeugen dieser billigen Effekthascherei nutzen? Wohl kaum vorstellbar.

Wenn an eine Spiegellose von Nikon solche Erwartungen herangetragen werden, ist doch das scheinbar inzwischen populäre Nikon-Bashing nach der Erscheinen der Kamera vorprogrammiert.

Ich fange langsam an, an der Zukunftsfähigkeit und Innovationskraft von Sony zu zweifeln, weil sie weder eine Motivklingel einbauen, noch die dreh-, kipp- oder klappbaren Sensoren einbauen und KEIN pinkfarbenes Gehäuse anbieten...

Sorry, aber das Niveau dieses Threads lotet scheinbar täglich neue Tiefpunkte aus...
 
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Mir fehlt ein wenig Verständnis... Du siehst schon VOR dem Auslösen, wie das fertige Bild wird?

Ja klar, das ist ja der Hauptvorteil eines EVF.
Ich habe immer die Meinung vertreten, dass der optische Sucher der gehobenen Spiegelreflexmodelle in Brillanz und Farben unerreicht ist (und vorerst bleibt). Das ist auch heute noch so.
ABER: Der elektronische Sucher hat ebenso Vorteile, die das optische Pendant einfach nicht bieten kann.

Grüße
Erhard
 
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Wobei ein quadratischer Sensor schon cool wäre. Mit einblendbaren Formatrahmen für 2:3, 4:5 etc. wäre das schon eine tolle Sache.


Viele Grüße,
Peter
 
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Da muss man bei FX schon bis ins Jahr 2008 zurückgreifen.
Was heißt zurückgreifen? Da muss ich selbst in diesem Thread nur ein paar Beiträge zurückgehen. Ist ja nicht so, als hätte ich jetzt irgendeinen ungeliebten Ladenhüter aus dem Hut gezaubert. Sie wird in diesem Forum immer noch bejubelt und in einem anderen ellenlangen Thread "begrinst".


Ich hatte übrigens auch lange Zeit eine...
 
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Was heißt zurückgreifen? Da muss ich selbst in diesem Thread nur ein paar Beiträge zurückgehen. Ist ja nicht so, als hätte ich jetzt irgendeinen ungeliebten Ladenhüter aus dem Hut gezaubert. Sie wird in diesem Forum immer noch bejubelt und in einem anderen ellenlangen Thread "begrinst".


Ich hatte übrigens auch lange Zeit eine...

Ja, es ist halt immer eine Frage der Sichtweise und wie man sich das Argument zurechtlegt. Unter den mittlerweilen doch zahlreichen aktuellen und eingestellten Nikon-FX-Modellen hatten und haben ALLE bis auf eben jene D700 100%-Sucherabdeckung...
 
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Betr. drehbarer Sensor:
Es gibt sinnvolle Anwendungen dafür. Zum Beispiel die K1 (keine Spiegellose) kann Sensor Shift. Pentax verwendet es auch für die Nachführung bei der Astro Fotografie zusammen mit dem eingebauten GPS Modul. Mit Pixel Shift kann die Auflösung erhöht werden usw... . Und nebenbei spielt er dann noch den Stabi für die Kamera.

Für echte Tilt oder Shift Anwendungen ist das aber nicht geeignet. Die Verstellwege wären in den meisten Fällen einfach zu gering. Ansonsten wenn man den Sensor (was der hinteren Bildstandarte entsprechen dürfte) tilten oder auch swingen würde, ändert sich die Perspektive. Besser man nimmt das Objektiv (die Objektivstandarte) und korrigiert die Perspektive separat. Letzteres geht mit einem TS Objektiv natürlich nicht.

Betr. Spiegellos
Bei spiegellosen Kameras habe ich zur Zeit immer ein Problem beim fotografieren mit Einstelllicht. Das dann der Sucher dunkel bis unbrauchbar wird mit der normalen Belichtungssimulation ist nicht das Problem. Wenn man die Belichtungssimulation ausschaltet ändert die Kamera in dem Modus dynamisch den schwarzpunkt nach (sprich sie macht es etwas heller oder dunkler). Ich kann dann z.B. nicht mehr auf einer Uhr richtig erkennen ob der schwarze Zeiger grau durch mein Licht geworden ist oder noch schwarz ist bzw. wie grau oder wie schwarz. Wenn ich ein paar Millimeter das Licht drehe regeln die Kameras sofort nach. Klar kann ich schnell ein Bild machen und es mir am Computer anschauen. Aber besser ist man kann es gleich sehen beim Einstellen.

Gruß Gerd
 
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Sagt wer?... :winkgrin:


Du hast meinen ursprünglichen Beitrag auf den kleinsten Nenner herunter gebrochen.

Du hast zwei Argumente genannt, auf eines der beiden bin ich eingegangen. Darf man jetzt nur noch antworten wenn man ALLE genannten Argumente einbezieht?

Ok kann ich machen: viele Leute "sehen" durchaus auch durch einen optischen Sucher, wie ein Motiv nach dem Belichten aussehen wird. Das nennt man fotografische Erfahrung.
Wenns dann um die Feinheiten geht kann man bei Raw-Fotografie mit dem Dynamikumfang moderner Kameras eh noch sehr weitreichend korrigieren - und das dann an einem kalibrierten Montor mit einem echten Raw-Histogramm.

Ein EVF kann schon Spaß machen, seh ich bei meiner A6000, die ich bei ganz normaler Alltagsfotografie auch ganz gerne einsetze - als Abwechslung zu den OVFs meiner Nikon DSLRs - ich vermisse ihn aber nicht.
 
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Was ich mir wünsche, nicht von Nikon, man könnte hier auch ganze Threads abwählen... und NEIN ich mach kein Ticket auf, das ist mir zu blöd.

Die Ressourcen von Restlebenszeit sind es nicht Wert und was bringt dieses Klaskugelwunschdenken und der Schalgabtausch Ichwillrechthaben... gar nichts!
Das Nutzen ist genauso vielschichtig wie die Ausstattungen und Möglichkeiten der heute zur Verfügung stehenden Werkzeuge.
Das ist ja hier wie bei Anne Will "Ich erklär die politische Lage" ;)) 29 Seiten ¿?

Bin dann mal weg...
 
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