Dir ist bewusst, dass der EK für den Fotohändler von Nikon aus der UVP berechnet wird?Zur UVP kauft das kaum einer. Das wird vermutlich vor dem ersten Liefertermin schon für was weniger vorbestellbar sein.
"Dezentrierung, Serienstreuung und Beschädigungen".
...sicher wird es aber schlechter sein, als die Kombi aus Z24-120 und Z100-400, sonst wäre die ja obsolet.
Bei den DSLR war die magische Grenze nach meiner Erinnerung irgendwo bei f/5.6?
Schön wärs.Außer von Krolop&Gerst gibt es da eh nicht viel Relevantes zu lesen und hören.
Welcher deutsche Fotografie Youtuber hat denn bis jetzt das Objektiv in Händen gehabt und mit Beispielfotos darüber Berichtet?Das ist natürlich Quatsch. Es gibt viele gute deutsche Fotografie Youtuber. Und auch wenn man z.B. den Wiesner nicht mag für seine Art, selbst er hat schon tolle Videos zu Objektiven gemacht aus dem realen Leben getestet (ohne Testcharts etc., sondern aus der Praxis wie Du sie auch immer forderst) und sagt auch, was ihm nicht gefällt selbst wenn er die Geräte nur leihweise vom Hersteller bekommen hat. Manchmal holt er sich zu diesem Zweck auch bekannte spezialisierte Fotografen zur Hilfe dazu. Ich schätze, bald gibt es einige Videos auf deutsch zu diesem Objektiv. Ist einfach zu verlockend diese Brennweiten-Range.
Ufff.....Ich habe meinen Schottland-Urlaub im letzten Jahr im wesentlichen mit meinem Tampon 35-150/2-2.8 bestritten. ....
Ich bin schon sehr gespannt darauf.Spencer Cox (photographylife) : "Ich beabsichtige, mir ein Exemplar der Nikon Z 28-400mm f/4-8 zu besorgen, sobald sie ausgeliefert wird, und Ihnen bis Mai einen vollständigen Test vorzulegen."
Man kauft sich eine Kamera. Gut, oft auch 2.Das Objektiv ist ja nur ein Puzzlestein in einem Sortiment, man muss ja nicht alles benötigen.
Letztlich soll es jeder halten, wie er will, nur halte ich persönlich FX + 20-fach-Zoom für eine wenig sinnhafte Kombination. Es kann kein Objektiv geben, das über den ganzen Bereich sehr gute Leistung bringt, und mit f/8 als Anfangsöffnung abseits vom Supertelebereich, wo man vielleicht sogar die paar cm mehr Schärfentiefe ganz gut findet, kann ich nicht viel anfangen - Abblenden auf 9 oder 11 ist da ja absehbar Pflicht, um ausreichend Qualität zu erhalten.
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In der Branche, die ich kenne, gibt es Unterschiede zwischen den Herstellern, aber nicht bei den Artikeln. Das mag hier anders sein. Hat denn jemand Insiderkenntnisse oder belastbare Zahlen? Sonst ist das hier reine Raterei.
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Mein Verkäufer bei Ladenkette X hat mir mal am Bildschirm gezeigt dass sie nach dem Rabatt den ich gekriegt habe am Body nix (0) mehr verdienen. Mit den Rasierklingen muss die Marge eingefahren werden.
Ein Beispiel von damals, man erkennt an der Ware wie lange das her ist:
Grundig Videorecorder (Video 2000), kauf 1 Stück zum EK von 1099.-(DM)
oder 20 Stück á 799.- (netto) und erhalte eine Urlaubsreise dazu (1 Woche Mittelmeerinsel).
Das war eine Art Abverkauf...
Der VK lag zunächst noch bei 1899.-
Dann ging es immer weiter, unser Laden hat dann immer wieder Angebote gemacht: 1499.- 1299.- usw.
Die letzten 5-6 Stück gingen dann für 949.- (brutto) weg.
Die üblichen Aufschläge (Marge) lagen je nach Artikel von ca. 15% bis teils über 40%
Das soll heissen, ohne "Insiderwissen", kann hier zwar geraten werden, aber das ist recht sinnfrei...
Fakt ist: Allein die Werbeausgaben der Discounter verschlingen einen erheblichen Teil des Umsatzes. Aktuell scheinen es bei der Saturn-Media-Holding 2% zu sein, wobei mir aus der Vergangenheit drastisch höhere Werte bekannt waren. 2% halte ich aber für plausibel und branchentypisch. Wenn man dann noch die Personal-, Raum- und Betriebskosten abzieht, ist klar, das kann mit dem Listen-Ek und reduzierten Preisen nicht funktionieren.
Letztlich geht das über Sonderkonditionen, Abnahmemengen, Zielvereinbarung, Werbekostenzuschüsse. Wenn sich also ein Verkäufer dahin stellt und - was gerade bei Saturn-Media für den Kunden offen einsehbar gehalten wird, am Computer mit individuellen Preisnachlässen jongliert und dem Kunden zeigt, wo er Minus macht, dann verarscht er den Kunden 1A. Da seht im Warenwirtschaftssystem eben nur der Listen-Einkaufspreis. Und der ist ungefähr so relevant wie der Listenpreis einer Luxusuhr. Die Marge wird parallel und im Nachgang erzielt, aber nicht an der Ladenkasse.
Kein Verkäufer im Laden, der noch alle Latten am Zaun hat, macht Einkaufskonditionen transparent. Es kommt selten mal vor, dass man mit Kunden offen drüber reden kann, aber nicht im Normalfall. Der Kunde nimmt ja auch nicht wahr, welche Ausgaben man mit der Marge gegenfinanziert.
Aber zurück zur Mini-Marge: Das geht doch garnicht. Auch die Märchen aus der Fotobranche glaube ich nicht. So von wegen "Am Filter mehr verdient als an der Kamera". Entweder, das Unternehmen verdient an Kundendienst oder geht pleite. Oder beides, siehe Computerbranche. Hier stimmt die Situation, dass der Händler am Druckerkabel mehr verdient als am Drucker. Weshalb ich keine Drucker verkaufe (habe ja noch IT-Handwerksbetrieb neben Pressebüro), weil mein Großhändler die teurer abgibt als der Bürodiscounter.
Bei Handys etc. ist es ebenfalls grenzwertig. Und wenn eine Firma wie Apple meint, den Händlern keine Marge mehr zu lassen, weil die Handyshops 2007-2010 nur vom Glanze des iPhones und wertigen Verträgen lebten, dann führt das zur Katastrophe. Ergebnis: Gravis als Systemhauskette ist pleite. Gravis war Jahrzehntelang der Eckpfeiler für den Absatz von Apple in Deutschland, als im normalen Handel nicht an Apple zu denken war. Zum Dank dafür werden sie in den Ruin getrieben.
Deshalb: Diese 1%-Marge-Theorie überlebt in der Praxis nicht.