Der 5000 Fotos von einer Hochzeit macht, ist sicher kein Profi, den sein Hauptgeschäft Hochzeiten sind.
Man man man, sorry dass ich auf das Off-Topic einsteige, aber wenn ich so etwas lese. Bei einer Ganztages Hochzeit kann man das durchaus schaffen.
Bin dann wohl kein Profi obwohl ich meinen Lebensunterhalt ausschließlich mit Fotografie bestreite.
Braucht er zur Auswahl im Schnitt 10 sec. pro Bild, hängt er 14 Stunden vorm Schirm.
Alles eine Frage der Routine, ich brauche nicht mal eine Sekunde pro Foto. Ich geh die so schnell durch dass wenn jemand daneben sitzt, der überhaupt nicht mehr mitkommt. Der Trick ist auf ein Entscheidendes Bilddetail zu achten, stimmt das nicht wird das Foto gar nicht erst weiter betrachtet oder Selektiert.
Verwertet er 10 % der gemachten Bilder und benötigt pro Bild dafür 5 Min. kommen nochmal gut 40 Stunden dazu.
Das macht sicher kein routinierter Hochzeitsfotograf.
Aber natürlich macht er das, wenn er dafür bezahlt wird. Man braucht aber keine 5 Minuten pro Bild denn dann wäre man Unbezahlbar für die meisten Leute. Wie lange man braucht hängt entscheidend von der Leistung der Hardware ab und natürlich muss man sich einen Effizienten Arbeitsfluss aneignen. Ein möglichst gutes Preset für die Batchverarbeitung zusammenstellen, diese möglichst genau an den Tag anpassen um dann pro Einzelnem Foto nicht mehr so viele Arbeitsschritte erledigen zu müssen.
Also bitte nicht Sicher sein wie andere etwas nicht machen, nur weil man es sich selbst nicht vorstellen kann.
Nebenbei, meine D700 hat 150.000 am Verschluss, die eines Kollegen ist nach 600.000 hops gegangen. Die D4 nähert sich nun ebenfalls den 150k an. Noch krasser sind die SB900, die haben je über 200k. Auslösungen drauf, benutze sie seit 2 Jahren aber kaum noch da QFlash.
Und auch im Pro Einsatz hat man Kameras gerne länger als 2-3 Jahre im Einsatz, die Dinger sind nicht geschenkt, man hat genug Ausgaben für Licht, Objektive und sonstiges Zubehör, mit einer neuer, höher Auflösenden Kamera wird zudem neue Computer Hardware notwendig um seine Bearbeitungszeiten halten zu können.
Und die D750 wird garantiert der Liebling von Pressefotografen, die mit den 36 Megapixel einer D800 nichts anfangen können, Finanziell stark unter Druck stehen und meist bedeutend mehr Fotos als Studiofotografen auf den Verschluss bringen.