Nikon 16-85mm oder 70-300mm...??


mango

Unterstützendes Mitglied
Hallo Forum,

ich habe mir Geld zusammengespart für eines der oben genannten Objektive. Auf lange Sicht werde ich schätzungsweise beiden erliegen, es interessiert mich jetzt Eure Meinung. (In der Suchfunktion hab ich so ein Thema nicht gefunden)

Im Moment fotografiere ich mit dem Nikkor 18-200 und dem 50mm/1,8D.

Meine Motive sind hauptsächlich Tiere, genauer Pferde, Hunde und Katzen. Raubvogelfotografie würde mich auch interessieren, dafür spricht das 70-300...

Landschafts-und Portraitaufnahmen möchte ich auch ausweiten, also doch besser das 16-85??

Welches ist aus eurer Sicht ein "Soforthabenmuss"-Objektiv? Ist eines davon technisch ein Hammer?

Ich bin noch ein Neuling und habe das Gefühl, dass ich es nicht so recht einschätzen kann... :-/ Das 18-200 jedenfalls ist mir inzwischen einfach zu platt...
 

PhysEd

Unterstützendes Mitglied
Ich würde an deiner Stelle das 70-300 nehmen, unten rum, kannst du ja für die Landschaften vorerst immernoch das 18-200 nehmen.
Für Raubvogelfotographie denke ich aber sind 300mm immernoch einiges zu kurz (kenne mich da aber nicht aus). Ausser du meinst natürlich bei Vorführungen den Vogel auf dem Arm des Falkners oder so zu fotographieren, dann dürften 300mm genug sein.

Ich habe beide Linsen nicht, lese aber nur Gutes über sie.

Gruss
Michi
 
Kommentar

o.stumpf

Sehr aktives Mitglied
Zuerst das 70-300, es erweitert das 18-200 immerhin nach oben, wenn die Kasse wieder gefüllt ist das 18-200 verkaufen und das 16-85 anschaffen.
 
Kommentar

# Christian #

Aktives und bekanntes NF-Mitglied
Das 18-200 jedenfalls ist mir inzwischen einfach zu platt...
Hallo,

was heißt für Dich in Verbindung mit diesem Objektiv "...zu platt..."?!?

Wie ich sah hast Du eine D200 - insofern: ich nutze das 16-85 an ebenso dieser und bin sehr zufrieden! Ich denke nur, sollte es bei Dir um Tieraufnahmen gehen und dann vielleicht noch in Verbindung mit Bewegung, sollte es etwas lichstärkeres sein...

Für den Bereich "immer-drauf" erfüllt dieses Objektiv bei mir seinen Zweck sehr gut. Landschaft ist auf jeden Fall möglich, Tiere... naja... muss man dann schon laufen und viiiiiiieeeel Licht haben, Porträt - hier auch eher eine Kompromisslösung...

Zum 70-300 kann ich nichts aus eigener Erfahrung beitragen - aber allein durch mein Mitlesen in diversen Beiträgen hier im Forum zu diesem Objektiv hat sich bei mir irgendwie festgesetzt, dass es sich auf jeden Fall um eine der besseren Lösungen handelt (eben unter Preis-/Leistungsgesichtspunkten).

Viele Grüße

Christian
 
Kommentar

mango

Unterstützendes Mitglied
mhm...das 70-200... nikon kann ich natürlich vergessen. sigma/tamron wäre grade noch so drin.

aber dann komme ich ja wieder nicht über die 200mm? oder macht das die Qualität wett?

*grübel*
 
Kommentar

# Christian #

Aktives und bekanntes NF-Mitglied
... schon mal über das 100-300/4 von Sigma nachgedacht... gebraucht auf jeden Fall erschwinglich und wohl auch eine der besseren Linsen...
 
Kommentar

mango

Unterstützendes Mitglied
@Christian:

Naja, ich hatte das 18-200 die letzten 2 jahre quasi immer drauf und dachte das ist DIE Lösung. Wenn ich aber Bilder hier anschaue, bzw. meine Bilder die ich mit dem 50mm gemacht habe, kommt es mir vor als würde ich mit dem 18-200...naja, nur so flache, ausdruckslose Bilder hinbekommen. Und wenn ich noch so mit der Blende spiele...
 
Kommentar

o.stumpf

Sehr aktives Mitglied
mhm...das 70-200... nikon kann ich natürlich vergessen. sigma/tamron wäre grade noch so drin.

aber dann komme ich ja wieder nicht über die 200mm? oder macht das die Qualität wett?

*grübel*
Für Vögel in der Natur sind 300mm zu kurz, im Zoo kommt man mit 200-300mmmm gut zurecht. Beim 70-200 bekommt man durch Blende 2,8 kürzere Verschlusszeiten und einen "ruhigeren" Hintergrund, mir wäre die Brenweite zu wenig.
 
Kommentar

JupiterCrash

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

ich hatte das 18-200 er an meiner D80 und habe es im Mai verkauft und mir in New York das 16-85er und der 70-300er VR gekauft und habe das Gefühl zum ersten Mal vernünftige Fotos hinzubekommen. Muss aber dazu sagen, dass ich fast nur das 16-85er nutze, da ich mehr im WW Bereich fotografiere.

Im Vergleich zum 18-200er werden deine Fotos strahlen.
 
Kommentar

Stefan 24

Sehr aktives Mitglied
70-200 oder 70 - 300
kann Mann / Frau hier gut vergleichen:


In den meisten Zoos kommt man mit 200mm ganz gut aus. Wildlife lieber viiieeel länger :)

Für ein 2,8er spricht auch die Möglichkeit bis auf 400mm zu kommen mit TK 1,4;1,7 oder 2,0
 
Kommentar

foxmulder

Auszeit
Raubvogelfotografie würde mich auch interessieren...
Falls du Greifvögel in freier Wildbahn knipsen möchtest ist es egal ob du 200 oder 300mm Endbrennweite hast, das ist max. die Hälfe von dem was man mindestens braucht. Interessant wird das so ungefähr ab 500mm plus Konverter. :frown1:

Gruß
Dirk
 
Kommentar

Actaion

Aktives und bekanntes NF-Mitglied
Das 70-300 soll ja ganz gut sein.
Für Pferde, Hunde, Katzen, würde ich event. das 70-200/2,8 von Sigma vorziehen, wegen der Lichtstärke, zugleich ist dieses auch ein super Portrait-Objektiv mit schönem Bokeh, dass sich gut mit dem 50/1,8 ergänzt.
Für Vögel hingegen sind 200mm natürlich sehr wenig. Man kann das 70-200 aber natürlich noch mit einem 2x-konverter verbinden, dann kommt man auf 400mm, muss aber Einbußen bei der Bildquali hinnehmen. Alternativ für die Vögel ein Extra-Obkektiv anschaffen, z.B für ca. 220€ gebraucht ein Sigma 400/5,6.

Das 16-85 stellt für Landschaft eine Verbesserung gegenüber dem 18-200 dar: Etwas mehr Weitwinkel, und geringere Verzeichnung insbesondere.
Für Portraits taugt es aber nicht besonders. Das Bokeh soll ja teils gruselig sein, und die Lichtstärke fehlt auch.

Unterm Strich würde ich Dir zuerst eine Erweiterung im Tele-Bereich raten. 70-300VR oder Sigma 70-200/2,8.
 
Kommentar

ppwill

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

das 18-200mm ist eigentlich ganz OK, wenn du es behalten willst und ein richtiges Tele suchts warum dann nicht z.B. ein Sigma 120-400mm OS, dann hast du oben herum richtig mehr Brennweite und für etwas Tele immer noch das 18-200mm so für immer drauf ist es doch ganz OK.

Den Unterschied von 200 auf 300mm brennweite ist nicht sehr viel und du schreibst das du gerne mehr im Telebereich machen willst.

Ich selbst nutze auf einer D300 das 16-85mm und 70-300mm und bin recht zufrieden, ich habe aber auch kein 18-200mm.
Wenn du dein 18-200mm behalten willst würde ich mir eher ein Teleobjektiv mit deutlich mehr als 300mm Brennweite zulegen und untenrum bringen dir die 2mm weniger brennweite auch nicht die Welt. Wenn du einen wirklichen Superweitwinkel brauchts kommst du um ein reines Superweitwinkelobjektiv kaum herum.

Gruss

Patrick
 
Kommentar

mango

Unterstützendes Mitglied
Vielen Dank bisher für die zahlreichen Antworten und Meinungen!

zu den beiden Objektiven kommen zu meiner Überlegung nun auch das 70-200 und das 100-300 dazu, wobei das 100-300 schon ein Mord-Riesen-Teil ist...

ok das mit den Greifvögeln... wenn dann eh in der Flugschau bzw. mit Tarnzelt an Plätzen wo ich weiß wo sie sind/landen. Aber dises Metier ist ganz neu für mich und muss auch (noch) nicht unbedingt sein.

Jedoch bin ich inzwischen davon überzeugt, dass das 18-200 und ich keine Zukunft miteinander haben werden :)
 
Kommentar

marcor2212

Unterstützendes Mitglied
verkauf das 18-200vr und hol dir das 70-300vr und für untenrum übergangsweise das 18-70. oder noch preiswerter das (bildtechnisch) auch nicht schlechtere 18-55 II. kannst du später ja jederzeit verkaufen (das 18-70 vielleicht etwas einfacher als das 18-55) und ein 16-85 nachrüsten, sobald du genügend zur seite gelegt hast.
 
Kommentar
Oben Unten
LiveZilla Live Chat Software