Information Nikkor Z 70-180mm f/2.8

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Bleibt die Frage, was es mit der Konvertertauglichkeit des "Nikon" 70-180 auf sich hat, weil das ursprüngliche Tamron ja nicht konvertertauglich sein soll. Ist diese Tauglichkeit konstruktionsbedingt und mußte schon deshalb etwas am Ursprungsmodell geändert werden oder ist es reiner Zufall, dass die Nikon TCs an diesem Nikon-Tamron halt funktionieren und andere TCs am originären Tamron eben nicht.
 
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Kannst Du, ohne sie direkt miteinander verglichen zu haben, ja grundsätzlich gar nicht beurteilen. Ich natürlich ebenfalls nicht, aber wenn ich die teilweise enthusiastischen Rezensionen des Nikon Z 70-200 überall sehe und lese mit teilweisen Aussagen, es wäre das beste Zoomobjektiv ever etc., dann kann ich mir nicht vorstellen, dass das 70-180 auch nur ansatzweise da rankommt in nahezu allen Belangen. Natürlich reicht auch dessen Qualität für den Hausgebrauch, aber man sollte die Kirche schon im Dorf lassen (5€ ins Phrasenschein). Es wird auch häufig geschrieben/gesagt, wenn man das 70-200 hat, benötigt man fast keine Festbrennweite innerhalb dessen Range. Auch wenn es natürlich lichtstärker ginge. Von daher, preislich ja, ist schon eine Hausnummer. Genauso wie Größe und Gewicht. Aber es gibt eben wohl nichts großartig besseres in dem Bereich. Man muß es halt bezahlen und schleppen wollen für die bestmögliche Qualität der Bilder.
 
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Da Tamron und Sony eng verbandelt sind, vermute ich mal, dass die Nicht-TC-Kompatibilität eine Bedingung von Sony war. So hat das Sony 70-200 für den deutlich höheren Preis, dann ein paar Alleinstellungsmerkmale. Selbst nutze ich keinen TC, da croppe ich lieber, oder nehme gleich eine längere Brennweite.
 
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Ich glaube schon, dass man beim Pixel-Peeping (deutliche) Unterschiede finden kann. Das hat für mich aber kaum Bedeutung.

Mein Bewertungsmaßstab ist da ein anderer. - Ich renne mit dem Tamron 70-180/2.8 los, ein anderer Fotograf hat bei der gleichen Location ein Z70-100/2.8, oder auch das 70-200GMII drauf. Später zeigt dann jeder Fotograf 20 -30 (bearbeitete) Aufnahmen - sieht man dann bei so einem Praxis-Experiment Unterschiede? Springen die Bilder gemacht mit dem 70-200 der Originalhersteller einen an, haben sie einen besseren Schärfeverlauf, mehr 3D-Pop? Sieht man sofort bei einem Blindtest, das ist Tamron und das Originalhersteller? Und doch nur das zählt für mich.

Bei den meisten Vergleichsbildern zwischen Tamron 70-180 und 135/1.8GM sieht man sofort einen Unterschied....
 
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so ist es.
Nach langem Zögern habe ich das Tamron gekauft. Das GMI 70-200 habe ich mittlerweile verkauft. Was nützt mir ein Objektiv, dass wegen Größe und Gewicht im Schrank bleibt.
 
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@HaDiDi Grundsätzlich völlig richtig. Steht sogar noch etwas prononcierter in den Büchern von Andreas Feininger (neben vielen anderen wichtigen Dingen) drin, die ich Herrn @Metalhead vergeblich zum Lesen empfohlen habe.

Allerdings darf - jedenfalls bei uns Amateuren (aber auch Profis sind davon nicht ganz frei) - noch etwas hinzukommen, nämlich das der Vorgang des Fotografierens Spaß macht. Es also nicht nur auf das Ergebnis ankommt. Hier kann auch ein schön designtes Objekt eine Rolle spielen, wie es sich anfasst, wie es ausschaut, ob man sein Equipment insgesamt mag. Dafür nimmt man dann vielleicht auch etwas mehr Gewicht und Preis in Kauf. Ist auch legitim. Deine Sichtweise natürlich auch, insbesondere wenn zuviel Gewicht oder Angst um die teure Ausrüstung den Spass verdirbt.
 
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enthusiastischen Rezensionen des Nikon Z 70-200 überall sehe und lese mit teilweisen Aussagen, es wäre das beste Zoomobjektiv ever etc., dann kann ich mir nicht vorstellen, dass das 70-180 auch nur ansatzweise da rankommt in nahezu allen Belangen.
So einfach ist das nun auch nicht: Von der Abbildungsqualität liegen die beiden nicht weit auseinander. Wenn man die MTF Performance der beiden Gläser vergleicht, ist der optische Qualitätsunterschied bei DX sehr klein, und bei FX auch nicht groß. Es sind andere Dinge, die den Unterschied machen: Für den professionellen Einsatz ist schon das Z70-200 VR S wegen seine Ausstattung und seiner Stabilität Endpunkt einer über 30-jährigen Entwicklung solcher Profiwerkzeuge, die in jeder Weise den Stand der Technik repräsentieren. Der Af ist - besonders für ein Zoom rasend schnell und extrem treffsicher.
Wie schnell und treffsicher der Af des Z 70-180 ist, werden demnächst die Tests zeigen. Freue mich schon auf den Test von Nasim Mansurov und seiner Crew und den darin sicher enthaltenen Vergleich mit dem Z 70-200 VR S, der über alle Fragen Auskunft geben wird. Niemand darf eigentlich behaupten, das Z70-180 sei schlecht, es ist halt eine wunderschön leichte Konstruktion, die für die allermeisten Anwendungen ausreicht.

Ich finde halt sehr schade, dass es keine wirksame VR hat, zumal das Fehlen einer Stativschelle eigentlich nahelegt, es immer freihändig anzuwenden, außerdem wäre es eigentlich mit VR ein sehr schönes und praktisches Objektiv für Z DX-Kameras.
 
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Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Für mich ist ein 70-180 2.8 unnütz, erst recht mit TC. Da würde ich doch lieber ein AF-P 70-300 mitnehmen.
Diese Brennweite hat mich noch nie interessiert. Ich wandere aber nicht durch die Berge und mach mit Offenblende und Tele Landschaftsbilder, was wohl ein Zweck eines solchen Objektives sein könnte, oder eben es reicht finanziell nicht für ein original Marken Objektiv.
Ansonsten reicht mir das VRI für meine paar Einsätze im Jahr. Bräuchte ich beruflich ein 70-200 2.8 im Dauereinsatz sieht die Welt anders aus.
Es gibt tolle 135er, von Tamron ein 35-135 2.0-2.8, wenn es denn ein Portraitzoom sein soll, dumm ist nur wenn man sich auf DSLM eingeschossen hat.
 
Natürlich gibt jeder nur auf seine eigenen Produkte Garantie. Wozu dann dein Hinweis, dass Nikon keine Garantie auf Tamron Objektive gibt?

Dann denk einfach mal nach. Wenn Du selbst nicht drauf kommst, hilft Dir vielleicht jemand, der besser denken kann, auf die Sprünge, sorry.
 
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Wie kommst Du darauf mir diese Bücher vergeblich empfohlen zu haben? Habe sie mir immerhin schonmal gekauft nach Deiner Empfehlung. Und sie laufen mir ja nicht weg. Muß nur noch Zeit und Muße dafür finden, damit anzufangen. Aber das werde ich, irgendwann. Ganz vergeblich war es also nicht. ;)
 
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Meine Aussage bezog sich ja auch eigentlich offensichtlich nicht rein auf die Abbildungsleistung, sondern auf das Gesamtpaket Nikon Z 70-200/2.8 S. Und trotz seiner Größe bescheinigen ihm einige Tester, es wäre auch haptisch ein Traum. Aber das ist natürlich Geschmacksache. Wie gesagt, ich möchte das bald erscheinende 70-180 gar nicht schlecht machen, aber manche Aussagen, es wäre fast genauso gut wie eben das 70-200 S für den fast halben Preis halte ich eben für nicht zutreffend. Dieselber Argumente die ich jetzt in diesem Fall vorbringe, wurden mir vor einiger Zeit auch vorgehalten als ich anzweifelte, wozu man das Z 50/1.2 benötigen würde, weil das Z 50/1.8 doch schon supergut wäre. Ist ne ähnliche Geschichte. Habe draus gelernt.
 
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Es ist ein original Markenobjektiv. Steht Nikon drauf und von Nikon bekommst Du auch die vierjährige Zusatzgarantie. Auch wenn hier ganz offensichtlich die ursprüngliche Rechnung (und vermutlich auch die Fertigung) durch Tamron erfolgt.
 
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Für Fuji gibt es ein 50 1.0 das teuer verkauft wird und man dann die Blütenbeispiele bei Offenblende bewundern darf. Diese Bokehsachen kann man auch deutlich günstiger erreichen, z.B. auch mit einem 2.8 Zoom und entsprechender Brennweite.
14-24, 24-70, 70-200 2.8 und man hat eigentlich alles was man braucht. Da hat sich eigentlich auch mit DSLM nichts geändert. Ein, zwei lichtstarke Festbrennweiten dazu und das Fotografenherz könnte zufrieden sein. Ist es aber nicht und wird es nie, irgendwas könnte man immer brauchen.
 
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Wenn ich das NIKKOR Z 70-180mm f/2.8 mit dem Tamron für Sony vergleiche-kann es sein, das Beide vom selben Lieferanten kommen?
 
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Nikon hat mal bei einem Investoren-Bericht erwähnt, dass es mittelfristig mit einem schrumpfenden Fotomarkt rechnet und deshalb seine Fertigungskapazitäten in Ayutthaya nicht erweitern wird. Ich gehe deshalb davon aus, dass das Z70-180 in einer Tamron-Fabrik für Nikon gefertigt wird.

Wobei mein Tamron 70-180 das "Made in Japan" Label trägt.
 
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So sagt man, da der IBIS bei langen Brennweiten weniger gut ausgleichen kann als bei kurzen. Das ist wohl einer der Gründe, warum die langen und oft auch schweren Teleobjektive, Zoom wie FB, immer noch mit einem optischen Stabi ausgestattet werden. Der ergänzt sich mit dem IBIS. Daß Nikon dem Z 70-180 keinen Stabi verpaßt hat und damit auf der Linie des Tamron 70-180 bleibt, mag wohl daran liegen, daß man den IBIS aufgrund von max. Brennweite und Gewicht des Objektivs für ausreichend erachtet. Ich werde es testen, sobald das Teil da ist.
 
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Beim 85er, das ja ebenfalls keinen VR hat, klappt es mit dem IBIS noch recht gut, 180mm könnten außerhalb des Wirkungsbereichs sein... ich bin gespannt auf Deinen Test.
 
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