Ich habe die Links überflogen. Die Artikel beziehen sich auf die 64-Bit-Version der CS5-Suite für den Mac. Explizit erwähnt ist Adobe After Effects CS5. Der Photoshop gehört zur Suite und könnte betroffen sein. Ausdrücklich erwähnt ist er nicht.
Die Beschränkung auf 64-Bit-Plugins kann sich nur auf die 64-Bit-Versionen der Adobe-Programme beziehen. 32-Bit-Versionen sollten weiterhin mit 32-Bit-Plugins kompatibel sein. Wären sie es nicht, dann wäre die Konsequenz, dass Anwender mit 32-Bit-Betriebssystemen gar keine Plugins verwenden könnten, weder 32-Bit, noch 64-Bit. Das erscheint mir unvorstellbar und technisch unnötig. Das traut sich nicht mal Adobe. Warum sollten sie auch?
Gerade beim Photoshop kann ich mir gut vorstellen, dass Adobe einen Wrapper baut, der 32-Bit-Plugins in den 64-Bit-Photoshop einbindet. Vielleicht nicht in der ersten Version von CS5, und vielleicht auch nicht für Windows und Mac gleichzeitig, aber machbar ist es zumindest unter Windows, und sinnvoll wäre es unabhängig vom Betriebssystem. Wenn Adobe es nicht tut, dann tut ein anderer. Es gibt unter Windows keinen technischen Grund, 32-Bit- Photoshop-Plugins aus dem 64-Bit-Photoshop dauerhaft auszuschließen.
Bei "Adobe After Effects" habe ich mehr Verständnis dafür, dass man aus Performancegründen und um den Releasetermin nicht nach hinten schieben zu müssen auf einen Wrapper verzichtet.
Ein ernsthafterer Grund zur Beschwerde ist für mich, dass der Downloadbutton für die CS5-Trial-Version unter Opera nicht funktioniert. Ich weine gleich.
