Adapterlösungen sind immer mit Geschwindigkeits- und Performance-Verlusten verbunden.
Laß mich raten: Deine Erfahrungen diesbezüglich beschränken sich auf den FT-1?
Ich habe von Sony 2 Adapter. Der erste adaptiert alle alten Stangen-AF-Optiken, wie z. B. mein
Sigma 300 F4 für Minolta AF-Bajonett aus den 90ern. Einschränkungen? Ja, der Kontrast-AF wird abgeschaltet, da der Adapter ein eigenes Phasen-AF-Modul einer SLT verbaut hat. Damit ist auch die Verteilung der AF Felder etwas schmal. Dürfte immer noch mehr sein, als bei einer Dynax früher. Ansonsten funktionieren die alten Optiekn famos.
Nun schraube ich mein Sigma AF-D 400 5.6 an die D5300. UPS, da spielt die Verteilung der AF-Felder ja gar keine Rolle mehr, denn die Kamera hat mit dem Objektiv gar keinen AF. Hm, wo ist denn da das Pfund mit dem man hausieren kann?
Tja bei Sony habe ich nicht nur keine Funktionseinschränkung, sondern sogar eine Funktionserweiterung denn der InBody Stabi funktioniert auch mit dem Adapter. Auf einmal ist das uralte 300er stabilisert.
Der zweite Adapter dient dem Anschluß der AF-S Pendants von Minolta/Sony, da gibt es überhaupt keinerlei Einschränkungen, die Kamera arbeitet damit, wie mit einem E-Bajonett Objektiv. Wie zuvor kommt allerdings auch hier noch die Stabilisierung hinzu.
Schraub mal ein AF-S an den FT1 ....
Bei Nikon muß ich inzwischen sehr genau aufpassen, welche Kamera zu welcher Optik paßt, bei Sony nicht, denn es paßt alles. Klar gibt es für Minolta / Sony insgesamt weniger Objektive. Der größere Investitionsschutz ist aktuell aber dort gegeben, denn ich fürchte, das die Nikon-Mirrorless nur einen Adapter alá FT1 bekommen wird, dann wäre Dein Einwand natürlich begründet