Zweieinhalb Wochen war ich im April 2025 in Indien unterwegs, und das nur zur Naturfotografie. Naturfotografie? In Indien? Echt jetzt?
Ja, es mag zwar das bevölkerungsreichste der Welt sein, aber dank einiger kluger Entscheidungen, vor allem unter Indira Gandhi, hat das Land heute über 100 Nationalparks und zahlreiche andere Schutzgebiete. Wie so oft bei mir, ging es auch bei dieser Reise insbesondere um Vögel. Andere spannende Tiere habe ich aber auch erlebt. Ich hoffe, ihr findet meinen Bericht, den ich wieder mal über etliche Tage strecken werde, interessant! (Meine Frau findet übrigens aus einer Reihe von Gründen Indien zu anstrengend, daher war ich dieses Mal alleine unterwegs, während sie sich mit Freundinnen in Bayern vergnügte.)
Der Start war holprig. Eigentlich wollte ich einen Mietwagen nehmen und damit vom Flughafen in Delhi nach Sattal fahren, einem kleinen Ort in den südlichen Ausläufern des Himalaya, der für seinen Vogelreichtum bekannt ist.
Der Vermieter wollte mir aber, anders als vom deutschen Vermittler zugesagt, partout kein Auto geben, da sie das Konzept des „Self-driving“ schon seit Corona aufgegeben hätten. Es blieb mir schließlich nichts anderes übrig, als einen (überraschenderweise nicht viel teureren) „Chaffeur Drive” zu nehmen.
Der arme Teufel, der von jetzt auf gleich auf eine viertägige Reise mit mir los musste, um mich herumzukutschieren, war nicht zu beneiden.