Naturfoto-Reisebericht Indien

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Er wollte sich zunächst von seiner besten Seite zeigen.

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Die andere Eisvogelart, die ich hier gesehen habe, war der putzig aussehende Haubenfischer.

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Dies hier ist ein Weibchen. Das Männchen hat auf der Brust etliche orange Flecken, die ein wenig deplaziert wirken.
 
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Auf dem Rückweg saß ein Graudrongo sehr dekorativ herum. Dieser Vogel ist in Südasien sehr verbreitet und sowohl im Flachland als auch in mittleren Höhen anzutreffen.

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Es gibt zahlreiche Drongoarten, von denen sich die meisten sehr ähnlich sehen. Einige von ihnen, so auch dieser, haben eine interessante „Jagdmethode“: Wenn sie bestimmte andere Vögel beim Fressen beobachten, imitieren sie deren Warnruf, um das entsprechende Tier auffliegen zu sehen und sich dann selber über das Fressen herzumachen.

Man sieht hieran wieder einmal: Fremdsprachen lernen lohnt sich. ;)
 
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Der nächste Morgen brachte einen ausgedehnten Spaziergang hinunter zu den eigentlichen Sattal bzw. Sat Tal. Der Name bedeutet „Sieben Seen“.

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Die Hangstraße entlang gab es wieder viel zu fotografieren.
 
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Dieser Vogel hat noch nicht einmal einen deutschen Namen: Auf Englisch Black-winged Cuckooshrike genannt (lateinisch: Lalage melaschistos), ist dieses Mitglied der Familie “Raupenfänger“ eigentlich nicht selten, hat aber offenbar noch nicht die Aufmerksamkeit deutscher Ornithologen erweckt.

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Seine Verwandtschaft mit den Kuckucken ist aber unübersehbar, wenn man den Schwanz betrachtet.
 
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Die Keilschwanz-Grüntaube ist nur eine unter einer ganzen Reihe von Grüntauben, die ich auf dieser Reise gesehen habe. In Deutschland sind sie nicht zu finden, aber in Asien und Afrika gibt es insgesamt über 30 Arten davon.

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Goldig ist der mit weniger als zehn Zentimetern winzige Tüpfelzwergspecht. Er bevorzugt Ameisen, frißt aber auch andere Insekten. Wie um zu beweisen, dass er wirklich ein Specht ist, klopfte der hier kräftig im Holz herum.

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Auf dem Weg zum See trafen wir auch auf einen weiteren Bartvogel, den unglaublich farbintensiven Blauwangen-Bartvogel. Mit seinen lauten Rufen und seiner Neigung, in Baumkronen zu sitzen, ist er oft eher zu hören als zu sehen.

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Nun aber ging es zum größten der Seen hinunter.

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Soviel für heute...
 
4 Kommentare
Kay
Kay kommentierte
Mir gefallen die Vögel; dennoch sind es so viele, daß ich sie mir nicht merken kann. Da lockern die Bilder von anderen Motiven gut auf - danke!
 
L
lokatz kommentierte
Kay
Danke für deinen Kommentar.

"So viele, dass ich sie mir nicht merken kann" - das geht mir genauso. Ich habe mittlerweile weltweit über 1.400 Vogelarten fotografiert, davon bei diesem Indientrip fast 200, so viele wie in keinem anderen Land. Ich verspreche, dass ich die nicht alle vorstellen werde. Nicht mal annähernd. ;)

Dem einen wird das einfach zu viel, dem anderen geht es vielleicht wie mir, dass er sich gerade an der Vielfalt und dem unglaublichen Einfallsreichtum der Natur erfreut. Wenn ich so etwas wie den oben gerade gezeigten Bartvogel sehe, klappt mir einfach nur die Kinnlade herunter.

Ich bin aber überhaupt nicht böse, wenn jemand die Vögel weitgehend ignoriert. Ich werde weiterhin versuchen, auch andere Eindrücke vom Land zu teilen. Und dann kommen im letzten Teil der Reise ja auch noch die Tiger...
 
Wölkchen
Wölkchen kommentierte
Kay

Kay, einfach nur die grandiosen Vogelbilder genießen -merken kann
ich mir auch nicht alle, das erwartet auch keiner.

Für mich ist der Reisebericht Genuss pur -herzlichen Dank an @lokatz für
das Zeigen der schönen Bilder.
 
Wölkchen
Wölkchen kommentierte
Direkt gegenüber dem See führt ein steiler Weg hinunter zum sogenannten „Sattal Studio“, ein hochtrabender Name für einen Ort, der lediglich aus ein paar über ein Rinnsal gesteckten Ästen besteht.

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Dennoch findet man im Internet viele Seiten und Videos, die diesen Ort preisen. Man setzt sich einfach in geringer Entfernung daneben, ohne jede Tarnung, was den Vögeln gar nichts auszumachen scheint. Während ich der einzige menschliche Besucher war, was selten zu sein scheint, kamen etliche tierische, darunter einige recht spektakuläre.
 
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