Masai Mara in the Green Season

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#118 Kurz darauf sind wir weggefahren und haben dem selbstsicheren jungen Prinzen den Weg freigemacht.

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Liebe Afrikafreunde

Das war’s. Es freut mich sehr, dass so viele Interessierte die Safari bis hierhin verfolgt haben.

Für die Thanks und Thumbs Up bedanke ich mich recht herzlich. :danke:



#121 Das letzte Bild zeigt eine Gepardin im Mara Triangle, eine sehr schöne Gegend an der Grenze zur Serengeti.

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Liebe Afrikafreunde

Das war’s. Es freut mich sehr, dass so viele Interessierte die Safari bis hierhin verfolgt haben.

Für die Thanks und Thumbs Up bedanke ich mich recht herzlich. :danke:

...

Der Dank gilt Dir, Herbert,
es war auch dieses Jahr wieder ein absoluter Hochgenuss, Deinen Bilder und Textausführungen zu folgen.
Gruß Axel
 
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Hallo Herbert,

vielen Dank für den sensationellen Bericht aus der Mara.
Ich beneide Dich um die Erlebnisse und freue mich sehr, dass Du sie mit uns teilst.
Auch nach 11 Afrikareisenden habe ich noch keine kämpfenden Löwen,
keine baumkletternde Geparden, keine Katzen auf dem Autodach erlebt.
Der ganze Bericht ist eine Aneinanderreihung von außergewöhnlichen Situationen
mit spektakulären Bildern.

Ich ziehe meinen Hut und verneige mich!
 
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Der ganze Bericht ist eine Aneinanderreihung von außergewöhnlichen Situationen mit spektakulären Bildern.

Das Gefühl werde ich auch nicht los. Du zeigst eine Abwechslung, die ihresgleichen sucht. Dazu meist bestes Licht, eine ansprechende technische Umsetzung und Natürlichkeit, die wirklich Lust auf mehr macht.
Insofern sehr schade, dass die Safari schon vorüber ist. ;)
 
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Hallo Herbert,

vielen Dank für den sensationellen Bericht aus der Mara.
Ich beneide Dich um die Erlebnisse und freue mich sehr, dass Du sie mit uns teilst.
Auch nach 11 Afrikareisenden habe ich noch keine kämpfenden Löwen,
keine baumkletternde Geparden, keine Katzen auf dem Autodach erlebt.
Der ganze Bericht ist eine Aneinanderreihung von außergewöhnlichen Situationen
mit spektakulären Bildern.

Ich ziehe meinen Hut und verneige mich!

Besten Dank Bernd

Wir hatten wirklich viel Glück, das steht außer Zweifel. Man kann dem Glück aber etwas nachhelfen. Das wichtigste ist Zeit. Wir waren zwei Wochen ausschließlich in der Masai Mara, nicht noch in Samburu oder im Amboseli. Durch den Transfer per Auto oder Flugzeug verliert man jeweils fast einen Tag.

Während den zwei Wochen hatten wir einzelne Tage, da lief einfach gar nichts und das Licht war auch noch schlecht. Wenn jemand genau dann für drei Tage dort war, hatte er Pech. Wenn man länger dort ist, wird die Chance für gute Situationen erhöht. Mit den 3 für 2 Aktionen war das auch finanziell möglich.

Geduld ist ein weiterer Erfolgsfaktor. Wir standen oft stundenlang an derselben Stelle und warteten, bis z.B. die Katzen erwachten. Am nächsten Tag haben wir sie wieder gesucht, damit sich eine Geschichte entwickelt. Solche Erlebnisse sind viel intensiver und erhöhen die Chance für gute Bilder. Nervöses Herumkurven im Park kann auch zu guten Einzelbildern führen, aber eben ohne Zusammenhang. Beim Warten und Beobachten lernt man auch sehr viel über das Verhalten der Tiere.

Das ist ein weiterer Faktor: für gute Wildlife Bilder muss man das Verhalten der Tiere studieren (Richard Despard Estes: The Behavior Guide to African Mammals). Nur wenn man die nächste Bewegung antizipiert, ist die Kamera richtig eingestellt und der Einzelfokuspunkt ist am richtigen Ort. Viele gute Situationen dauern eine Sekunde oder kürzer.

Es ist wie immer: üben, üben, üben…. Ja genau, darum sind wir bald wieder in Afrika :)

Dabei wird es für uns immer schwieriger, da die eigene Erwartungshaltung nach einer solchen Safari ansteigt.

Grüße, Herbert
 
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Das Gefühl werde ich auch nicht los. Du zeigst eine Abwechslung, die ihresgleichen sucht. Dazu meist bestes Licht, eine ansprechende technische Umsetzung und Natürlichkeit, die wirklich Lust auf mehr macht.
Insofern sehr schade, dass die Safari schon vorüber ist. ;)


Danke Daniel für das Feedback.

Klar habe ich noch viele Bilder, die sind aber nicht mehr außergewöhnlich. Darum ist diese Safari jetzt zu Ende und ich freue mich darauf, euch nach der nächsten Reise wieder zu berichten.

Grüße, Herbert
 
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Dein Bericht und deine Bilder sind der absolute Hammer!!!
Da sind Aufnahmen dabei, die sich mit den Werken großer Fotokünstler vergleichen lassen! Meine Hochachtung!
LG
Peter

(leider sind mir gleich zu Beginn meine Daumen ausgegangen)
 
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Hallo Herbert,

Du hast alles richtig gemacht.

Das wichtigste ist Zeit.

Es ist einfach eine Sache der Wahrscheinlichkeit.
Jehr mehr Zeit ich im Nationalpark oder bei einen bestimmten Tier verbringe,
desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, das etwas besonderes passiert.

Geduld ist ein weiterer Erfolgsfaktor.

Raubtiere können fürchterlich langweilig sein.
Die liegen herum und schlafen, schlafen, schlafen.
Es braucht sehr viel Geduld um einen spannenden Augenblick im Leben einer Katze einzufangen.
Etwas Glück gehöhrt natürlich auch mit dazu.


Es ist wie immer: üben, üben, üben…. Ja genau, darum sind wir bald wieder in Afrika :)

Es macht auch einen großen Unterschied, wenn man längere Zeit an einen Ort ist,
oder wiederholt einen Ort besucht.
Durch die Ortskenntnis ist man viel entspannter.
Auch das ist ein Efolgsfaktor für bessere Bilder.

Dabei wird es für uns immer schwieriger, da die eigene Erwartungshaltung nach einer solchen Safari ansteigt.

Das mit der Erwartungshaltung ist eine schwierige Sache.
Ich bin schon entäuscht worden, weil meine Erwartungshaltung zu groß war (z.B. Gabun).
Meine nächste Afrikareise wird voraussichtlich ebenfalls nach Kenia führen,
allerdings nicht in die Mara.
Ich erwarte ein paar schöne Bilder von Zebras und Giraffen.
Ich bin glücklich wenn mir jeden Tag ein gutes Bild gelingt.
Alles andere ist Bonus.

Ich wünsche Dir viel Zeit, viel Geduld und viel Glück für die nächste Afrikareise!
:hallo:
 
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Auch ich möchte mich ganz herzlich für diese fantastische Serie bedanken.

Bin begeistert mitgereist!

Du hast diese schönen Tiere einfach sensationell eingefangen!
 
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Sag mal: Wie habt ihr die Löwen fotografiert? Wart ihr das geschützt? In Südafrika wurde eine Frau ja getötet.

Dazu muss man wissen, um was es in Südafrika ging: Es handelte sich um eine Löwenfarm, in der Löwen in Gefangenschaft aufwachsen, um Tiere zu züchten, die zum Schluss in der Trophäenjagd teuer "verwertet" werden.

Die Gehege mit den Jungtieren darf man betreten und mit den Jungkatzen schmusen.

Durch die Großgehege mit den heranwachsenden Tieren darf man im Auto zu Beobachtungszwecken hindurchfahren. (Hier geschah das tödliche Ereignis).

Die ausgewachsenen männlichen Löwen werden regelrecht "verraten und verkauft". Die - halbzahmen - Tiere werden mit Futter direkt vor die Flinte eines Jägers gelockt, der viel Geld dafür bezahlt, das Tier aus nächster Näche abschießen und die Trophäe mit nehmen zu dürfen.

Die Gefahr, die sich im zweiten Stadium für die Besucher ergibt ist folgende:

Normalerweise sind Löwen scheu und meiden Menschen. Es gibt ein Video bei YouTube, wo ein ausgewachsener Löwe von Massai locker verscheucht wird. Die Löwen in dem südafrikanischen Löwenpark werden von Kindheit an an Menschen gewöhnt (Kuschelzoo) und von Menschen gefüttert. Sie verlieren ihre Scheu vor Menschen, nicht aber ihren Jagdinstinkt. Während in der freien Wildbahn ein Auto mit Menschen für einen Löwen uninteressant ist, bedeutet in einer solchen Löwenfarm die Ankunft eines Autos, dass es gleich etwas zu fressen gibt. Denn das Futter wird in Autos in den Großgehegen zu den Tieren gefahren.

Daher ist in diesen Löwenfarmen, wo Löwen unter besonderen Umständen gehalten und an Menschen gewöhnt werden, der Aufenthalt in einem Auto ohne geschlossene Fenster für Menschen gefährlich. Die Gefahr, die sich hier realisiert hat, wurde von Menschen (den Park-Inhabern) selbst auf grob fahrlässige Weise herbeigeführt.

In der Massai Mara oder anderen Nationalparks hat es meines Wissens noch nie Löwenattacken auf Fahrzeuge mit Safari-Gästen gegeben, weder durch Löwen, noch durch Leoparden. Allerdings sollten man strikt den Anweisungen der Guides folgen und die Autos keinesfalls verlassen, wenn Löwen in der Nähe sind oder sein können. Vor dem Frühstück unter der Akazie oder dem berühmten Sundowner muss sich der Guide immer sehr genau vergewissern, dass "die Luft rein" ist. Herbert hat zu Recht oben geschrieben, dass dies beim hohen Gras gar nicht so einfach ist. Ich habe es einmal erlebt, dass wir im North Luangwa ein Lunch an einem Hippo-Pool gemacht haben und nach dem Wiedereinsteigen und Losfahren plötzlich 50m weiter eine Löwin aus dem Busch aufgeschreckt wurde, die dort im Schatten gedöst hatte und zum Glück nicht hungrig war.

Es ist in der Massai Mara und allen übrigen Nationalparks vor diesem Hintergrund üblich und nach menschlichem Ermessen auch ungefährlich mit offenen Safari-Fahrzeugen zu fahren. Zum Teil besitzen die Safari-Fahrzeuge nicht einmal ein Dach. Die Autos, die Sunworld-Safaris verwendet, können aber komplett geschlossen werden. (Scheiben hoch, die zu öffnende Dachluke geschlossen).

Bei den 5 Cheetas die Herbert gezeigt hat, ist die Situation nicht so dramatisch wie bei Löwen und Leoparden, weil die Katzen weniger aggressiv und gefährlich sind. Dennoch ist, wie Herbert richtig ausgeführt hat, die Gewöhnung der Tiere an den Menschen und ihre Autos nicht unproblematisch, wie der Löwen-Fall in Südafrika zeigt.

Aber noch einmal: Man darf hier nicht verallgemeinern - der Lion-Park in Südafrika, wo der Unfall geschah, ist eine ziemlich perverse menschliche Einrichtung und kann mit den Verhältnissen in den Nationalparks nicht gleichgesetzt werden.

Mit einem guten Guide und einem guten Safari-Fahrzeug braucht man in den afrikanischen Nationalparks keine Angst vor den wilden Tieren haben und kann auch mit offenem Fenster und offenem Dach fahren. Leichtsinn - wie auf das Dach klettern, Gliedmaßen aus dem Fenster hängen lassen oder gar aussteigen (ausser, wenn der Guide dies erlaubt) - sollte man aber tunlichst unterlassen.
 
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Ich sage dann auch mal vielen Dank für diese klaren Erläuterungen!
Das sind dann schon mal ganz andere Einsichten, die man dann erhält!

Gruß
 
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Mit einem guten Guide und einem guten Safari-Fahrzeug braucht man in den afrikanischen Nationalparks keine Angst vor den wilden Tieren haben und kann auch mit offenem Fenster und offenem Dach fahren. Leichtsinn - wie auf das Dach klettern, Gliedmaßen aus dem Fenster hängen lassen oder gar aussteigen (ausser, wenn der Guide dies erlaubt) - sollte man aber tunlichst unterlassen.

Besten Dank Christian für die Erklärung.

Nachdem die Meldung der getöteten Frau um die Welt ging, habe ich mich informiert und kann deine Ausführungen 100%-ig bestätigen. Die Jungtiere werden den Löwenmüttern weggenommen und mit der Flasche aufgezogen, als Touristenattraktion.

Wenn man sich in den Nationalparks richtig verhält, kann eigentlich nichts passieren. Das größte Risiko sind Tiere, die überrascht werden, so wie in deinem Beispiel im North Luangwa.

Oft hatten wir unser Frühstück im Auto, da wir Tiere beobachteten und gewartet haben. Wenn wir den Tisch und die Stühle aufgestellt haben, hat sich Francis, unser Guide von Sunworld, nie hingesetzt. Er hat im Stehen gefrühstückt, die Umgebung beobachtet und damit den Platz abgesichert. Wir haben uns immer sicher gefühlt und es gab keine kritische Situation.

Hier die Regeln des Mara Triangle, ein Teil der Masai Mara.

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