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09. August 2024

Meike AF 1.4/85mm Z​

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Seit einigen Wochen stelle ich an dieser Stelle preiswerte Objektiv-Alternativen von Drittherstellern vor. Diesmal geht es um das Meike AF 1.4/85mm Vollformat-Objektiv, eine lichtstarke Variante der beliebten Portrait-Brennweite mit f 1.4 Anfangsöffnung und Z-Mount. Ausprobiert habe ich es an der neuen Nikon Z6lll, die ich gerade für ein Review (Bericht folgt demnächst!) zur Verfügung hatte.

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Das Objektiv ist, wie auch schon die vorher vorgestellten Brennweiten, ebenfalls sehr gut verarbeitet und die Haptik stimmt auch hier. Meike bleibt seiner Ausstattungslinie auch bei dieser Variante treu und hat auch diesem Objektiv eine ordentliche Abdichtung in Rot spendiert. Auch ein Blendenring, eine belegbare Funktionstaste und ein AF/MF-Umschalter außen am Objektiv sind vorhanden. Der STM-Autofokus funktioniert schnell und Leise.

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Das aus Compound-Material gefertigte Objektiv wiegt rund 730g und macht durch und durch einen stabilen Eindruck. Es ist aufgebaut in 8 Gruppen mit 13 Elementen (4 ED-Linsen, 2 mit hoher Brechung) und verfügt über 12 (!) Blendenlamellen, die für ein ordentliches Bokeh sorgen sollen. Auch hier sind die Linsen teilweise mit einer Spezialvergütung versehen, die Reflexionen und Flares verhindern soll. Die Naheinstellgrenze liegt bei 0,63 m. Wie bei den meisten Objektiven inzwischen üblich kann die Firmware über eine USB-C-Buchse aktualisiert werden.

Die Bilder​

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85mm; f/7.1; 1/20s; ISO 250

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85mm; f/2.0; 1/8000s; ISO 250

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85mm; f/7.1; 1/160s; ISO 250

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85mm; f/8.0; 1/800s; ISO 250. Auch mit komplexen Lichtverhältnissen kommt das Objektiv gut klar.

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85mm; f/8.0; 1/1000s; ISO 250

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85mm; f/1.4; 1/3200s; ISO 100. Das Bokeh fällt auf Grund der 12 Blendenlamellen sehr ruhig und harmonisch aus…

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…Ausschnitt gleiches Foto – auch der AF sitzt präzise auf den Augen!

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85mm; f/3.5; 1/400s; ISO 250. A.

Das Meike AF 1.4/85mm ist eine sehr brauchbare, lichtstarke Alternative für einen günstigen Preis (ca. 450 €). Natürlich ist das Objektiv nicht nur für Portraits ein guter Tipp, sondern es kann auch in anderen Bereichen zum Einsatz kommen. Die Abbildungsleistung und die Bildanmutung konnten mich durchaus überzeugen. Auch der Autofokus, einschließlich Augen-AF, trifft präzise. Freistellen ist eine Freude und die 12 Blendenlamellen sorgen für eine ansprechendes Bokeh.

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SilverFast 9 Scanner-Software​


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Heute mal wieder was für unsere Analog-Fans. Da ich noch hin und wieder analog fotografiere, stellt sich natürlich auch immer wieder die Frage der Weiterverarbeitung der Analog-Filme. Da bietet sich die „Hybrid-Methode“ an. Bei SW-Filmen entwickle ich selbst in meinen „Pop-Up-Labor“, Farbfilme lasse ich entwickeln. Die fertig entwickelten Filme wollen natürlich weiterverarbeitet werden, und dazu müssen sie digitalisiert werden. Dazu bieten sich zwei Verfahren an: Scannen oder die Negative mit der Digitalkamera kopieren. Hier mal was zum Thema Scannen.

Wer einen Scanner sein Eigen nennt, steht oft vor dem Problem, mit veralteter Hersteller-Software umgehen zu müssen. Veraltet deshalb, weil die Hersteller kaum noch aktuelle Software-Updates bereitstellen. In einigen Fällen war die Software maximal für Windows7 optimiert oder sogar noch älter. Dafür gibt es aber moderne Alternativen,. Eine ist die Firma LaserSoft Image aus Deutschland, deren aktuelle Scanner-Software-Version SilverFast 9 ich hier kurz vorstellen möchte. LaserSoft konfiguriert die Software jeweils direkt auf den angefragten Scanner und stellt dieses Paket dann zum Download bereit.

LaserSoft Image: „Mit der neuen SilverFast 9 ist es jetzt noch einfacher, ein digitales Bildarchiv der eigenen analogen Bilder zu erstellen. Eine Vielzahl neuer Funktionen, optimierte Bearbeitungsprozesse, eine verbesserte Benutzeroberfläche und neue Algorithmen, mit denen man bis zu 75% schneller scannen kann, sind nur ein Teil der zahlreichen Verbesserungen. Die Mischung aus neuen und bewährten Funktionen macht die neue SilverFast 9 zu der besten SilverFast-Version, die es je gab.“

Da ich noch einen älteren Epson V300 Photo besitze, für den es auch keine aktuelle Epson-Software mehr gibt, bot es sich an, SilverFast 9 einmal auszuprobieren.

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Nach der Installation meldet sich Silverfast mit einer umfangreichen Oberfläche. Den angeschlossenen und eingeschalteten Scanner erkennt das Programm automatisch. Man kann nun unter verschiedenen Scan-Modi wählen. In diesem Fall „Durchsicht“, und als Auflösung 4.800 dpi. Nach dem Einlegen des Filmstreifens macht man einen Vorschau-Scan, als zweiten Schritt wählt man das zu scannende Negativ aus.

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Die Oberfläche von SilverFast 9

Anschließend kann man das ausgewählte Negativ mit den Werkzeugen umfangreich bearbeiten oder korrigieren. Danach wird das entsprechende Negativ als entsprechend hoch aufgelöstes TIF abgespeichert. Im Falle meines Epsons standen mir 4.800 dpi (nativ) zur Verfügung, das ist für KB-Vorlagen auch die untere Grenze, wenn man die Negative noch mit guter Qualität vergrößern will!

Da man nun noch das Foto entwickeln muss, verwende ich für maskierte Farbnegative ein entsprechendes Entwicklungsprogramm, hier FilmLab. Natürlich bietet SilverFast mit der NegaFix-Funktion intern auch ein Entwicklungsmodul an. Da ich mit dieser Funktion aber noch nie gearbeitet habe, habe ich diesmal lieber ein mir bekanntes Entwicklungsprogramm eingesetzt.

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Nach dem Einlesen in FilmLab erscheint nun das Positiv. Nach den entsprechenden Korrekturen erhält man das Foto und kann dieses im gewünschten Format abspeichern.

Natürlich funktioniert das Ganze auch in SW. Bei diesem Prozess kann man die gescannten Negative sofort in ein Bildbearbeitungs-Programm wie z.B. Affinity-Photo, einlesen und bearbeiten.

Mehr Infos hier:

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David LaChapelle. Lost+Found​

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Lost + Found. Eine knallbunte Hommage an die Zeit, in der wir leben

TASCHEN bringt Lost + Found und Good News von David LaChapelle heraus. Der Verlag schreibt:

"Die Bücher bilden den vierten und fünften Teil seiner fünfbändigen Anthologie, die mit LaChapelle Land (1996) begann und kurz darauf mit Hotel LaChapelle (1999) und später mit Heaven to Hell (2006) fortgesetzt wurde.

Ein großer Teil der Werke entstand nach der Auszeit, die sich LaChapelle 2006 in einer von ihm gekauften ehemaligen Nudistenkolonie auf Hawaii nahm. Celebrities waren danach immer noch seine Peergroup und die In-Crowd der place to be, aber statt der Titelseiten von Interview, Vanity Fair, i-D oder Vogue rückten nach seiner künstlerischen Rekalibrierung nun Galerien und Museen in den Fokus. Es entstanden Werkgruppen wie Landscapes, in der er aus Pappe und Abfall gebaute Modelle von Industrieanlagen in leuchtende, acidfarbene Glitzerwelten verwandelte, Earth Laughs In Flowers, in der sich Handys, Zigarettenkippen und zerknüllte Plastikflaschen in altmeisterlichen Blumenstillleben verstecken, oder Gas, die gespenstisch illuminierte Tankstellen in gründunklen Dschungeln aufglühen lässt. Aber keine Angst, die Promidichte ist in Lost + Found überaus beeindruckend, und ja, Miley Cyrus ist nackt."

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Abbildung einer Buchseite.

In Lost + Found sind zu sehen:
Pamela Anderson, Julian Assange, Isabella Blow, David Bowie, Naomi Campbell, Hillary Clinton, Frances Bean Cobain, Miley Cyrus, Lana Del Rey, Lady Gaga, Sharon Gault, Daphne Guinness, Whitney Houston, Kris Jenner, Kendall Jenner, Bruce Jenner, Kylie Jenner, Dwayne Johnson, Khloe Kardashian, Kim Kardashian, Eartha Kitt, David LaChapelle, Amanda Lepore, Nicki Minaj, Katy Perry, Sergei Polunin, Keith Richards, Rihanna, Chris Rock, Amber Rose, Britney Spears, Uma Thurman, Andy Warhol, Kanye West, Pharrell Williams, Amy Winehouse und viele andere …

Die Arbeiten von David LaChapelle gehen über die reine Fotografie hinaus. LaChapelle kombiniert verschiede Abbildungstechniken zu neuen, individuellen Bildern. Auf den ersten Blick wirken die Bilder manchmal verwirrend und überladen, bilden aber damit genau den Zustand der Pop-Kultur ab. Seine Arbeiten haben die Popkultur in den letzten drei Jahrzehnten vielleicht nicht neu definiert, aber ganz sicher erweitert!

Der Künstler
David LaChapelle bekam noch in der Highschool von Andy Warhol seinen ersten professionellen Job angeboten: ein Shooting für die Zeitschrift Interview. Seitdem widmeten zahlreiche Galerien und Museen seiner Fotografie Ausstellungen, darunter die Tony Shafrazi Gallery und Deitch Projects in New York und die Barbican in London. Seine Bilder von Prominenz und zeitgenössischer Popkultur prangten auf den Titeln und Seiten unzähliger Zeitschriften wie der italienischen Vogue, der französischen Vogue, Vanity Fair, Rolling Stone und i-D. In den vergangenen Jahren hat LaChapelle sein Werk um Musikvideos, Livetheater und Dokumentarfilme erweitert.

Die Bände Lost + Found und Good News werden einzeln verkauft, das zweite Buch „Good News“ stelle ich nächste Woche vor!

David LaChapelle. Lost + Found
Hardcover, 24.6 x 31.4 cm, Englisch, 286 Seiten, Taschen Verlag
ISBN 978-3-8365-9964-1
Preis 40 €

Mehr Infos hier:

© Dieter Doeblin. Jedwede Art der Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung. Text: Dieter Doeblin, Hersteller/Veranstalter l Fotos: D. Doeblin, Meike, LaserSoft Image, Taschen
 
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