Komponenten und Merkmale der Bildkritik

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Die Bilder sagen mir ja was: Dass sie so fotografiert sind wie 1970.

Da sind wir wieder am Punkt:
Bitte kritisieren, aber nur wenn es gefällt.

Deshalb: Siehe meinen Beitrag #60.

Nee, wir sind am Punkt vorbei.
Du kannst das schon schreiben, von mir aus auch zu jedem SW-Foto, das irgendwo eingestellt wird.
Der Kommentar lässt nur vllt. außer Acht, dass keiner sein Bild aus Versehen in SW wandelt...?
Und es ist in etwa so sinn- und hilfreich, als würdest Du zu jedem Farbfoto dazuschreiben "lass es lieber durch Photomatix, Hipstamatic oder Snapseed laufen, das ist dann viel moderner"...

Solche Kommentare gehen einfach am Einzel-Bild vorbei und bringen niemanden weiter.
 
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..Hier soll und wird keine Zweiklassengesellschaft geschaffen; mir geht zu Deiner Anmerkung etwas die Begründung ab, warum das so sein kann/wird.

Das bezog sich auf den Beitrag von Sven. Ich glaube, sam hatte das verstanden, und entsprechend einen Post dahinter geschrieben. Da war ich ganz froh drüber, weil ich wahrscheinlich wieder eher "unpassendere" Worte gewählt hätte...!

..Es soll ein Kriterium geschaffen oder verbessert werden, das insbesondere und auch Anfängern hilft, ihre Fotografie zu verbessern oder auch durchaus Bildern die entsprechende Anerkennung zollt. Bildbewertung muss doch nicht immer heissen, tot machen und zerstören, sondern kann doch auch die Güte und Qualität eines Bildes hervorheben, mit anderen Worten als "toll, klasse, einmalig, sehenswert und so weiter".

Das möchte ich auch gerne unterstützen, aber manchmal habe ich so meine Zweifel, ob die edle Absicht überhaupt umsetzbar ist.
 
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In anderen Foren hab ich mich auch schon mal der Bildkritik gestellt. Was dabei raus kam war zum Teil haarsträubend, denn plötzlich fühlten sich Forenten berufen, ihrer "Kompetenz" (ich setz das sehr bewusst in Gänsefüßchen) Ausdruck zu verleihen, die zum Bildinhalt absolut keinen Zugang hatten und glaubten, nun mit Hinweisen auf technische Aspekte ihrer plötzlich erlangten Wichtigkeit Ausdruck verleihen zu müssen. Jeglicher Versuch, dies sachlich als dem Foto nicht angemessen zurückzuweisen, erzeugte in der Regel den wohlfeilen Vorwurf, mimosenhaft und nicht Kritikfähig zu sein.
Wer mich kennt weiß, dass dies Nonsens ist, denn ich kann zwar gut austeilen, bin aber auch der letzte, der eigene Unzulänglichkeiten und Fehler nicht eingestehen kann. Am Ende kam dann so etwas wie eine "Don Quichote" Situation heraus, wo sich die Pro und Kontra Fraktionen gegenseitig auf die Omme gehauen haben.

In diesem Sinne erachte ich das Bestreben, Regularien zu finden, die bestimmte Enticklungen in Bahnen lenken (oder in Grenzen halten) durchaus als sinnvoll. Wirklich zielführendes ist mir aber, ehrlich gesagt, dazu bisher auch noch nicht eingefallen.

...ich denk weiter drüber nach!
 
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Ja, Werner, und genau das können wir mit einem Fragenschema zur Bildbewertung zumindest in den Punkten relativieren, die sich objetiv beurteilen lassen.

Ein Beispiel, ohne Namen zu nenen: Ich habe hier schon technisch vermurkste Bilder gesehen, die bis über den grünen Klee gelobt wurden, weil das Mitglied hier einen Namen und eine Lobby hat. Unschärfe wird dann mit künstlerischer Gestaltungsfreiheit entschuldigt, unpassende Motivplatzierung mit der Vermeidung von Mittigkeit des Motivs und fehlende Durchzeichnung und Kontraste mit einer vermeintlich beabsichtigten High Key Wirkung. Dabei war das Bild einfach nur Schrott!

In anderen Foren hab ich mich auch schon mal der Bildkritik gestellt. Was dabei raus kam war zum Teil haarsträubend
 
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Ein Beispiel, ohne Namen zu nenen: Ich habe hier schon technisch vermurkste Bilder gesehen, die bis über den grünen Klee gelobt wurden, weil das Mitglied hier einen Namen und eine Lobby hat. Unschärfe wird dann mit künstlerischer Gestaltungsfreiheit entschuldigt, unpassende Motivplatzierung mit der Vermeidung von Mittigkeit des Motivs und fehlende Durchzeichnung und Kontraste mit einer vermeintlich beabsichtigten High Key Wirkung. Dabei war das Bild einfach nur Schrott!

Ich habe aber auch schon Klassebilder gesehen, die auf Pixelebene von den Peepern zerfetzt wurden, weil bei der 100% Bildschirmansicht der Wolframfaden in der Glühbirne einer Straßenlaterne keine Zeichnung mehr hatte.

Legst Du zu viel Gewicht auf technische Details, dann werden gute Bilder zerredet. Lässt man sie völlig außen vor, dann wird alles "Kunst" was misslungen ist.

Aus dem Dilemma kommst Du nicht raus.
 
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Na ja, nicht rauskommen, will ich jetzt nicht unterstützen. Aber es ist in der Tat schwierig, einen Mittelweg zu finden.

Aber auch das spricht wieder für eine kleine Hilfestellung zur Bildbewertung. Den gesamten technischen Krempel kannst Du mit "Ja/Nein-Fragen" abhandeln.

Gib ihm noch ein Kommentarfeld, um auf spezielle Fotografenanmerkungen (mein Bild ist bewusst unscharf, weil ich damit einen künstlerischen Aspekt erfüllen wollte) einzugehen und fettich!

Die Themen Bildgestaltung, Bildaussage - wobei nicht jedes Bild in meinen Augen immer weltrettende Aussagen beinhalten muss - und dergleichen sind zweifellos nicht mit einfachen Listen abzuhandeln.

Legst Du zu viel Gewicht auf technische Details, dann werden gute Bilder zerredet. Lässt man sie völlig außen vor, dann wird alles "Kunst" was misslungen ist.

Aus dem Dilemma kommst Du nicht raus.
 
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Ein Beispiel, ohne Namen zu nenen: Ich habe hier schon technisch vermurkste Bilder gesehen, die bis über den grünen Klee gelobt wurden, weil das Mitglied hier einen Namen und eine Lobby hat. Unschärfe wird dann mit künstlerischer Gestaltungsfreiheit entschuldigt, unpassende Motivplatzierung mit der Vermeidung von Mittigkeit des Motivs und fehlende Durchzeichnung und Kontraste mit einer vermeintlich beabsichtigten High Key Wirkung. Dabei war das Bild einfach nur Schrott!

von klassischen kriterien ausgehend, findet man ev. keinen zugang zu manchem bild.

ein interessantes thema, das hier schön diskutiert wird.

inhaltlich kann ich wenig beitragen denn ich finde es schwierig, richtlinien festzulegen, da bilder doch aus sehr verschiedenen blickrichtungen entstehen. was für den einen user passt, kann für den nächsten schon völlig daneben sein.

ich mag bildkritik sehr, vorausgesetzt sie wird nicht beleidigend vorgetragen. mir persönlich ist das allerdings nur ein mal in den jahren hier im forum passiert. soooo schlimm sind wir also gar nicht.
 
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ich mag bildkritik sehr, vorausgesetzt sie wird nicht beleidigend vorgetragen. mir persönlich ist das allerdings nur ein mal in den jahren hier im forum passiert. soooo schlimm sind wir also gar nicht.

Margot, ich finde es auch imme rwieder spannend, Bildkritik zu lesen, oder besser, was sich der Betrachter denkt. Und ich kann sogar persönliche Angriffe ganz gut ab - mache die Bilder ja für mich bzw. meine Kunden und nicht für dieses Forum. Die Angriffe kommen hier auch deshalb, da ich hier keine "buddies" füttere. Da bin ich bei Klaus.
Allerdings kann ich es nicht tolerieren, wenn meine Models (bin Menschenfotograf) persönlich angegriffen werden (gelegentlich lesen die sogar mit). Das ist ein Grund weshalb ich i. d. R. von einer Präsentation absehe.
Das ist schade, denn ich denke einige könnten Anregungen mitnehmen und ich teile mein Wissen gern.

Ist auch für mich ein komplexes Thema.
 
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Machen wir Nägel mit Köpfen:

Ich komme nach Hause, mache mich langsam ans Kochen, nehme ein Bier ... wiederum schweinewarm bei uns und genehmige mir ein Bier. Ich stelle es irgendwo ab, und bemerke erst beim zweiten Blick, dass da Johnny liegt ...

picture.php

Nun, zwischendurch verfolge ich die Diskussion hier. Und denke darüber nach. Und bis jetzt hat niemand hier recht oder unrecht (mich eingeschlossen).

Da ich beruflich auch viel mit Kommunikation und Fremd- und Selbstwahrnehmung zu tun habe, grabe ich mal in der Fachkiste.

1. Meine Intuition
Nehmen wir Johnny und das Bier. Ich fand es eine äusserst witzige Kombination. Ich machte mir Fantasien darüber und ich entschied mich, dies zu teilen im Forum. Meine Intuition war, einfach den Moment festzuhalten. Ich schaute beim Fotografieren knapp auf Belichtung und Schärfe. Fertig. Und das es s/w werden würde, das war mir ohnehin klar. Aber das sind eigentlich Details. Ich wollte die Situation mit andern teilen, aus purer Freude, überhaupt nicht interessiert betreffend Fragen, wie hätte man es noch anders machen können, der Beschnitt stimmt nicht usw.....ein lächelndes Gesichtchen hätte mir genügt, wenn überhaupt.
Also stelle ich es ins Bilderforum ein. Nicht in die Diskussion, stelle meinerseits keine Fragen dazu und freue mich, wenn es Menschen betrachten und aktiv oder passiv auch Freude daran haben.


2. Mein Gegenüber, die "Öffentlichkeit"
Wenn das jemand sieht an einem "schlechten Tag", dann kann er schreiben "you made my day". Oder er kann sich sehr frustriert über mein Bild äussern. Und - was technisch, Bildgestalterisch, Schärfe betrifft, ja kann man.
Aber ich habe nicht mehr erwartet als eben, Freude zu bereiten und eine alltägliche Situation einzufangen. Und ich habe als Poster keine Ambition mit diesem Bild berühmt zu werden und Millionen damit zu verdienen.
So könnte mich also die rein technische Bewertung durchaus treffen. Treffen täte es mich, wenn ich mir als Fotograf nicht im Klaren bin, warum ich dieses Bild in die Öffentlichkeit setze.


3. Objektivierbarkeit
Wie schon unter Punkt zwei erwähnt, ist es durchaus richtig, dass auch dieses Bild den fotografischen objektivierbaren Maximen nicht Stand hält. Keineswegs und richtig. Als "Festhalter" dieser Szene muss ich mir das bewusst werden. Und so stelle ich es auch nicht in das Forum "Diskussion" sondern einfach ins Bilderforum.
Hätte ich ernsthaft Interesse daran, dass Bild nach fotografischen Gesichtspunkten bewerten zu lassen, dann hätte ich es nicht veröffentlicht. Aber, und das wiederum ist der Vorteil wenn man sich einigermassen kennt, wird toleriert und anerkannt. Aber, ich sollte nie beleidigt sein, wenn sich jemand getraut zu sagen, Sam, das nächste Mal etwas schärfer oder die Bildgestaltung gefällt mir nicht ... Im übrigen gilt das für jede Veröffentlichung irgendwo im Netz ...

Fazit:
Es gibt wohl wenige objektivierter Kriterien in der Fotografie, weil sie dauernd hin und her pendelt zwischen "festhalten von Ereignissen", "dokumentieren von Abläufen" und "künstlerischem Ausdruck", was die drei Arten auch immer heissen mögen. Beethoven sparte nicht mit Kritik seinen Schülern gegenüber. Aber er soll auch stets zu ihnen gesagt haben, dass ein falscher Einzelton verkraftbar wird, solange man das ganze Werk verstanden hat und in seiner Absicht wiedergeben kann.

So kann man schon Merkmale aufstellen, Strukturen erstellen für Bildkritik. Ganz entscheidend - und das fängt beim Fotografen an - ist es, dass wenn ich ein Bild veröffentliche, ich mir sehr bewusst bin, warum ich das tue. Entsprechend dem kann ich auch mit Kritik umgehen, sofern sie sich denn auch auf das Bild konzentriert....

Ach ja, im Übrigen: Ein Bild auf mittlerweile vier Seiten Diskussion tut doch gut, oder ... :D:hehe:

In diesem Sinne: ich finde es spannend und ich finde den Anstoss von Dir Klaus goldrichtig ...:up:
 
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Allerdings kann ich es nicht tolerieren, wenn meine Models (bin Menschenfotograf) persönlich angegriffen werden (gelegentlich lesen die sogar mit). Das ist ein Grund weshalb ich i. d. R. von einer Präsentation absehe.

das kann ich absolut nachvollziehen und ich habe in diesem bereich der fotografie auch schon bemerkungen gelesen, die weit unter der gürtellinie lagen.
 
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Machen wir Nägel mit Köpfen:

Ich komme nach Hause, mache mich langsam ans Kochen, nehme ein Bier ... wiederum schweinewarm bei uns und genehmige mir ein Bier. Ich stelle es irgendwo ab, und bemerke erst beim zweiten Blick, dass da Johnny liegt ...

Klasse Idee, sam!

Ich hab auch noch so ein Lieblingsschlechtesbild, dass sich vielleicht als Beispiel eignet. Wie wärs mit Kritik in strukturierter Form?

picture.php
 
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Es muss Kunst sein, die bewusste Haltung der Kamera knapp außerhalb der Senkrechten, die Verlagerung der Schärfenebene aus dem Bild heraus, die außermittige Platzierung des Modells sowie die gezielte Lichtführung auf der gegenüberliegenden Bildseite zeugen vom immensen technischen Aufwand und der langwierigen Vorbereitung dieser Szene. Es ist gelungen, dafür Sorge zu tragen, daß nicht der Ansatz einer gestellten Situation sichtbar wird. Die Wahl des Modells tut ein übriges!
 
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Sven, jeh in Dir! …


Da tun sich Abgründe auf … :hehe:


Werner, ich halte es mit [MENTION=18787]gin_able[/MENTION] ihr Signatur
und nehme auch härtere Anwürfe sportlich.


Nichtsdestotrotz denke ich seit über 30 Jahren
berufsbedingt immer wieder über das Wesen
von Kritik nach – allein schon, um mich und
mein Urteil selbst zu hinterfragen und ggf. neu
zu justieren.

Und eines ist mir im Laufe der Jahre immer
klarer geworden – Erfahrung, Du darfst es gern
auch Weltwissen nennen, ist unabdingbar für
jedes qualifizierte Urteil.

Im Bereich der Literatur spricht man von belesen;
ich bin in einem speziellen Musik-Genre "behört"
und "besehen" bin ich obendrein aufgrund meiner
diversen Interessen auch noch. Und ich lerne jeden
Tag, auch hier, freudig dazu …


Um mal auf ein anderes, dem Vernehmen nach Dir
wohlvertrautes Themenfeld zu wechseln:

Als ich vor vielen Jahren begann, mich mit Weinen
zu beschäftigen, da war ich völlig ahnungslos und
hatte genau ein einziges Bewertungskriterium (für
mich): "Schmeckt, schmeckt nicht …"

Ein bißchen arg dürftig, oder? Also erschloß ich mir
systematisch die Welt des Weins und sammelte
Erfahrungen ("Teuer angetrunken"). Heute kann ich
blind Rebsorten, Stilistiken und Anbaugebiete mit
einiger Sicherheit benennen, was die Qualität und
Relevanz meines Urteils unzweifelhaft steigert.

Statt des rein subjektiven "Schmeckt mir nicht …",
das hermetisch und anderen nicht zugänglich ist,
kann ich heute für andere nachprüfbar feststellen:
"Schmeckt nicht, weil … Tannine nicht sauber
eingebunden, zu holzbetont usw. …"

Erst solche objektiven Kriterien ermöglichen eine
Diskussion, die dem Thema gerecht wird. Jedoch
bedarf es dazu (auch) einer gemeinsamen Sprache
und Erfahrung. Wenn ich Dir die Nase eines Weines
als "der Duft frischer Eukalyptuszweige" beschreibe,
dann wird es Dir nur dienlich sein, wenn Du bereits
einmal diesen Duft gerochen, also erfahren hast.

Fehlt Dir diese Erfahrung und finde ich keine andere
Beschreibung, die Deiner Erfahrungswelt entspricht
(was in diesem Fall nahezu unmöglich sein dürfte),
dann werden wir uns zumindest über diesen Aspekt
des Weines nicht sachgerecht austauschen können.


Nun, mit Bild-Kritik ist es ganz genauso …

Mit der hier gern gepflegten Plümchen- und Hunde-
Fotografie habe ich nun wahrlich nichts am Hut,
aber ich bin sehr wohl in der Lage, gestalterische
Qualität zu erkennen, zu analysieren und in Worte
zu fassen. Unabhängig von meinen Vorlieben …


Dies halte ich übrigens für einen wichtigen Aspekt
guter Kritik: Man muß sich die Fähigkeit bewahren,
Neuem und Unbekannten gegenüber offen zu sein,
empathisch seinem Sujet begegnen und dabei die
eigenen Vorlieben und auch Vor-Urteile möglichst
weit nach hinten stellen, am besten: ausblenden.
Da wir aber Menschen sind, deren Tagesform ja
durchaus schwankend ist, gelingt dies mal besser,
mal schlechter – was man deshalb tunlichst vorab,
also vor dem Verfassen einer Kritik berücksichtigen
sollte.


Prosit, Werner!



 
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Netter Versuch, Werner...!

Darf ich Euch bitten, Betroffene fühlen sich bitte angesprochen, beim Thema dieses Threads zu bleiben und die Energie für Bildbesprechungen für zukünftig eintreffende Ereignisse zu bewahren?

Vielen Dank!
 
Kommentar
Netter Versuch, Werner...!

So ganz unernst war das garnicht gemeint, Klaus.

In einem anderen Forum hat es heftige Pro und Kontas gegeben, wobei am Ende die Frage im Raum stand, ob das Foto, dass offensichtlich gegen alle geltenden Regeln verstößt, trotzdem gezeigt werden sollte.
Viele waren dabei der Ansicht, dass ein aus der Hüfte heraus, unscharf und schief geschossenens Foto nicht nur trotz, sondern sogar wegen seiner Unvollkommenheit eine besondere Wirkung entfalten kann, weil durch diese "Mängel" auch die Situation desjenigen spürbar wird, der uner extremem Zeitdruck etwas festhalten wollte.
 
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