Kamera an Rand ihrer Moeglichkeiten gebracht?

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påtur

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Hei

Der Titel umschreibt es ja schon, aber hier mal mein Problem im genauen Ablauf.

Heute Abend wollte ich einige Langzeitbelichtungen machen. Dazu fur ich ans Meer um den Sonnenuntergang zu fotografieren.

Also Kamera auf Stativ und erst einmal einen Verlaufsfilter vor gesetzt. Laut Belichtungssteuerung sollte ich eine Belichtungszeit von 1/80sec haben.

Nun setzte ich zwei ND Filter davor. Einmal 3,0 und einmal 1,8. Zusammen also 4,8. Laut Tabelle sollte ich nun 13 min belichten. Da es aber in die Daemmerung ging und das Licht schwaecher wurde legte ich nochmal vom Gefuehl her 5min extra drauf.

Somit war die Belichtungszeit 18min.

Heraus kahm folgendes.

_DSC2155 by Mark Helfthewes, auf Flickr

Kurz die Werte. Nikon d7100. F8, Iso 100, Belichtungszeit 1083sec

Der untere Teil ist ja, abgesehen von der Unschaerfe, das Problem ist in der Loesung, von der Belichtung her i.o. Mier ist aber ein Raetsel weshalb der obere Teil nur schwarz ist.
Liegt es am Sensor?

Hier noch ein Bild wie der Abendhimmel aussah.

_DSC2154 by Mark Helfthewes, auf Flickr

Gruss Mark
 
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Nun,Für was hast Du gleich nochmal den Verlaufsfilter vorgesetzt?

Das waere nun einfach diesen als Uebeltaeter auszumachen. Aber.

Den Verlausfilter habe ich vorgeschaltet um eine ausgewogene Belichtung im ganzen Bild zu haben.
Er dunkelte also die zu hellen Stellen im Bild ab. Auch benutze ich den Wert der Belichtungszeitmessung erst nach vorschalten des Verlaufsfilter.

Von daher sollte das Bild komplett ausbelichtet sein.

Gruss
 
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Hi!
Den Verlaufsfilter habe ich vorgeschaltet um eine ausgewogene Belichtung im ganzen Bild zu haben.
Er dunkelte also die zu hellen Stellen im Bild ab.
Wenn du dir das Bild ohne alles anschaust, siehst du, dass der nasse Sandstrand in der unteren Bildhälfte viel heller ist als der wolkige Himmel.
Ein üblicher Verlaufsfilter hat im oberen Bilddrittel die Abdunkelung, dein "zu heller" Bereich ist aber in der Bildmitte. Also?
 
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Ich nutze zwar selten Filter, aber einer Belichtungsmessung mit vorgesetzem Verlaufsfilter würde ich nicht in jedem Fall trauen.
 
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Hallo Mark,

die schwarze Fläche entspricht ja recht genau dem Verlauf der Wolken auf dem ersten Bild. Ich denke Du hast den Himmel schlicht unterbelichtet, weil Du in der Dämmerung fotografiert hast. Innerhalb von 18 Minuten, kann der Himmel auch um viele Blenden dunkeler werden und das was die hellen Stellen im Bild ausmacht, ist nur das restliche reflektierte Licht, das ja auch viel dunkeler ist, als in der Aufnahme mit kurzer Belichtungszeit. Wenn die Sonne einmal weg ist, dann reichen wohl auch keine 18 Minuten mehr, um bei einen ohnehin schon dunkelen Nachthimmel 16 Blenden ND-Filter auszugleichen, die ja nochmal die ca. 65000 fache Menge an Licht schlicken.

Du kannst ja mal spaßeshalber den Nachhimmel mit Deinen beiden ND Filtern fotografieren und schauen was für Belichtungszeiten Du brauchst, damit Du da irgendwas erkennst. Du wirst Dich wundern :D

VG
 
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Hei


So nun war ich heute um 15 Uhr nochmal raus um zu testen. Also gleicher Kameraaufbau und den Verlaufsfilter von 0,9 auf 0.3 Reduziert.

Als Ergebnis. Alles gut auch bei einer gleichen Belichtungszeit. Koennt ich jetz zufrieden sein und sagen, ja es lag am Verlaufsfilter.

Nun kommt allerdings das aber. Nach einigen Fotos, wobei ich dabei sagen muss das so ein Foto ja im Endergebnis schnell 40min gebraucht, tratt das Problem wieder auf. Mitlerweile habe ich da eine weitere Moeglichkeit ins Auge gefasst. Das werd ich nun mal die naechsten Tage testen, um es besser einzugrenzen.

Ich bedanke mich erst einmal fuer die Antworten.

Gruss
 
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Was ich mal lernen musste. Die heutigen Sensoren können mit Unterbelichtung gut umgehen. Nicht aber wenn gefiltert wurde. Farbstich und Unterbelichtung = Unkorrigierbar.


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 
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Was ich mal lernen musste. Die heutigen Sensoren können mit Unterbelichtung gut umgehen. Nicht aber wenn gefiltert wurde. Farbstich und Unterbelichtung = Unkorrigierbar.


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Hei

Ja ich weiss. Die Filterfotografie ist nicht ganz einfach. Nur habe ich mir da was in den Kopf gesetzt und das verfolge ich bis es so ist wie ich es haben moechte.

Anfaenlich ist viel Schund entstanden. Mitlerweile bessert es sich von mal zu mal. Es gebraucht halt einiges an Uebung und viel Zeit.

Belichtungszeiten von 20min, blockiert meine Kamera dann erst einmal 40min. Da muss man sich schon vorher sehr viele Gedanken machen, das alles stimmig wird. Lichtverhaeltnis, Belichtungszeit, Lichtdichtigkeit, Wetter beobachten und auf laengere Zeit einschaetzen und Glueck haben das nicht Jemand baden moechte.;)
Wenn sich nun Jemand fragt. Warum macht der arme Kerl das denn. Ganz einfach.
Es befriedigt meinen Jagttrieb.

Wenn alles passt kann es so aussehen.

Am Strand by Mark Helfthewes, auf Flickr

Die Belichtungszeit lag hier bei etwas ueber 18min.

Gruss Mark
 
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.

Belichtungszeiten von 20min, blockiert meine Kamera dann erst einmal 40min.
Mach doch mal ein paar Versuche ob Du den Dunkelbildabzug überhaupt brauchst, dann sind es nur noch 20min.

20min finde ich auch lang. Ihr habt doch viel Wind. Da reichen vielleicht auch 5-10 Minuten.
 
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Mach doch mal ein paar Versuche ob Du den Dunkelbildabzug überhaupt brauchst, dann sind es nur noch 20min.

20min finde ich auch lang. Ihr habt doch viel Wind. Da reichen vielleicht auch 5-10 Minuten.


Hei Frank

Ist eine Moeglichkeit. Dann sind es nur noch zwanzig Minuten. Hatte ich auch schon getestet. Hatte mich allerdings nicht so sehr ueberzeugt.

Auch mit deine zweiten Antwort hast du natuerlich recht. Gestern hatte es perfekte Wetterbidingungen. Weisse Wolken, Sonne, Wind blies kraeftig und kahm aus nordost.
Also haetten auch 5, oder 10min gereicht.

Was stachelt mich aber an dennoch weiter zu gehen und die Belichtungszeit immer mehr auszudehnen. Einfach die zwei Antworten. Ich hab die entsprechende Ausruestung mitlerweile und den Drang heraus zu finden welch ein Ergebnis dabei heraus kommt und ob man das Ergebnis verbessern kann.

Gruss Mark
 
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ist das am linken Rand Dreck auf dem Sensor oder kam da der Mond ? *g

gruß
Wolfgang
 
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Flecken: Das ist nicht nur am linken Bildrand.
Mir fällt auf, daß bei diesen extremen Belichtungszeiten das eigentliche Motiv (z.B. der Strand oder die Felsen) unscharf wird. Vermutlich steht die Kamera noch nicht richtig stabil. Das Wolkenspiel gefällt mir sehr gut und ich verstehe den Reiz an der Geschichte. Aber offensichtlich komplizierter als erahnt. Weitere Ergebnisse interessieren mich.
 
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Ist eine Moeglichkeit. Dann sind es nur noch zwanzig Minuten. Hatte ich auch schon getestet. Hatte mich allerdings nicht so sehr ueberzeugt.
Wenn man Hotpixel hat sieht man sie auch deutlich.
Ich meine nicht dass der Dunkelbildabzug in diesem Fall sinnvoll ist.
Auch mit deine zweiten Antwort hast du natuerlich recht. Gestern hatte es perfekte Wetterbidingungen. Weisse Wolken, Sonne, Wind blies kraeftig und kahm aus nordost.
Also haetten auch 5, oder 10min gereicht..
Eines steht aber auch fest:
MEHR als die eingebauten 30s lohnt sich auf alle Fälle. Das ärgert mich schon ziemlich, dass nicht wenigstens 2min ootB möglich sind.
 
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Mir fällt auf, daß bei diesen extremen Belichtungszeiten das eigentliche Motiv (z.B. der Strand oder die Felsen) unscharf wird. Vermutlich steht die Kamera noch nicht richtig stabil.

Ist mir auch aufgefallen.
Wind, Sand, Wasser, Kugelkopf.
Vielleicht entsteht eine ganz schleichende Microbewegung in den 20min.
 
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Flecken: Das ist nicht nur am linken Bildrand.
Mir fällt auf, daß bei diesen extremen Belichtungszeiten das eigentliche Motiv (z.B. der Strand oder die Felsen) unscharf wird. Vermutlich steht die Kamera noch nicht richtig stabil. Das Wolkenspiel gefällt mir sehr gut und ich verstehe den Reiz an der Geschichte. Aber offensichtlich komplizierter als erahnt. Weitere Ergebnisse interessieren mich.

Ich hab ja auch nicht geschrieben das das Bild perfekt ist. Sensordreck ist leider scheinbar ein Problem an meiner Kamera. Den Kampf hab ich aber mitlerweile aufgegeben. Ich sehs als Markenzeichen.:rolleyes:
Zur Zeit bin ich in der Firma an basteln um einen effektiven stabilen, aber auch leichten Windschutz hin zu bekommen.

Ohne den wird es bei so lange Belichtungszeiten wohl nicht gehen.

Gruss
 
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Ist mir auch aufgefallen.
Wind, Sand, Wasser, Kugelkopf.
Vielleicht entsteht eine ganz schleichende Microbewegung in den 20min.

Wie gesagt. Es war gestern recht windig. Ich hatte zwar die Kamera in Windschatten sehr niedrig ueber den Boden aufgebaut, da der Wind aber immer wieder in Boen kahm wird es wohl zu Bewegungen an der Kamera gekommen sein, ebenfalls natuerlich an den Strauch.

Gruss Mark
 
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