Jordanien - Alte Steine am Toten Meer


Kiboko

NF-F Premium Mitglied
Jordanien - Vorwort

Im Jahr 2000 fuhr Kiboko durch das Heilige Land.
Ein Reiseveranstalter warb für eine Tagestour in die sagenumwobene Felsenstadt Petra.
Da war die Neugier von Kiboko geweckt, auch wenn die Zeit für einen Tagesausflug damals nicht reichte.
Eine Eisenbahnfotoreise durch Jordanien, Syrien und die Türkei wurde wegen bleihaltiger Luft in Syrien abgesagt.
Für Fotoreisen nach Jordanien gab es zu wenig Mitreisende.
Im Oktober 2019 hat es endlich geklappt.
Eine Gruppe Fotobegeisterte geht über den Jordan und besucht das Land der vielen alten Steine am Toten Meer.


Reiseverlauf
Startpunkt ist Amman.
Dann geht die Reise über Jerash, den römischen Gerasa, Malaba und Bethania an das Tote Meer.
Vom Naturreservat Dana geht es endlich für mehrere Tage in die nabatäische Felsenstadt Petra.
Dann werden wir in die Wüste geschickt und verbringen zwei Tage in einem Beduinencamp im Wadi Rum.
In Aqaba endet die Reise.
  • Tag1: Amman - Gerasa - Amman
  • Tag 2: Amman - Totes Meer
  • Tag 3: Totes Meer - Dana
  • Tag 4: Dana - Petra
  • Tag 5: Petra
  • Tag 6: Petra - Wadi Rum
  • Tag 7: Wadi Rum
  • Tag 8: Wadi Rum - Aqaba
  • Tag 9: Ende
Anreise
Eine rasende Weißwurst der vierten Generation bringt Kiboko komplikationsfrei und pünktlich - die 19 Minuten Verspätung sind vernachlässigbar - zum Flughafen Frankfurt. Weitere ICE bereichern das Bild.

ICE im Flughafenbahnhof n Frankfurt

Bild 1: ICE der vierten Generation 812 029 und 812 012 in Frankfurt Flughafen​

Chaos in Frankfurt
Die Schalter, an denen Royal Jordanian die Fluggäste abfertigen soll, sind noch verweist.
Keinerlei Hinweise deuten darauf hin, dass Kiboko hier nach Jordanien fliegen könnte.
Möglicherweise ist Kiboko einfach zu früh.
Kiboko überbrückt mit einer überteuerten Currywurst die Wartezeit und versucht sich auf Jordanien einzustimmen.
Mit bayerischen Weißbier trinkt sich Kiboko noch etwas Mut an.
Dann geht es wieder zum Schalterbereich in Terminal zwei.
Tatsächlich sind hier zwei Schalter besetzt.
Davor wartet halb Jordanien in einer Menschentraube aus der zwei unendlich lange Schlangen herausragen.
Die Schlangen reichen bis in den Schalterbereich auf der gegenüberliegenden Seite.
Kiboko stellt sich brav an.
Nach 15 Minuten Warten ist Kiboko exakt 0mm vorangekommen.
In zwei Stunden beginnt das Boarding.
Kiboko kann den ersten Schritt nach vorne gehen.
Nach einer weiteren halben Stunde ist Kiboko am Schlangenanfang angekommen.
Jetzt geht das Geschiebe in der Menschentraube los.
Jeder gegen Jeden!
Bloß keine Position verlieren.
Für jeden vordrängelnden Jordanier steht eine achtköpfige Großfamilie.
Die Schalter kommen so langsam in Sichtweite.
Die Koffer der Jordanier haben die Größe eines Kleiderschrankes.
Beim Heben auf die Waage reißen die Griffe ab.
Abgesplitterte Plastikteile sausen über den Boden.
Das kleine Problem mit den schweren Gepäckstücken wird jordanisch gelöst.
Es folgen wilde Diskussionen mit dem Schalterpersonal.
Die Zeit verrinnt.
Als einer der letzten Reisenden kommt Kiboko an die Reihe.
Das handgepäcktaugliche Miniköfferchen wird auf das Transportband gelegt.
Die Waage zeigt jetzt satte 53,8kg an, weil ein jordanischer Koffer mit auf dem Transportband liegt.
Die Dame am Schalter lächelt.
Zehn Sekunden später hält Kiboko die Bordkarte in der Hand.
Das Boarding sollte gleich beginnen.
Im Nilpferdgalopp geht es durch Pass- und Sicherheitskontrolle.
Kiboko ist im voll besetzten Flieger.
Ob es das Köfferchen auch schafft?

Flugzeug der Royal Jordanian

Bild 2: Boarding, A320 der Royal Jordanian in Frankfurt​

Flug in die Nacht
Erstaunlicherweise hebt der Flieger fast pünktlich ab.
Die Aussicht auf eine geschlossene Wolkendecke macht müde.
Die kulinarischen Köstlichkeiten sind nicht der Brüller.
Abwechslung bringt nur das Wackeln der Maschine beim Durchfliegen einiger Schlechtwettergebiete.
Erst in der Nacht klart es auf.
Ein paar Lichter über der Türkei und Zypern sind zu sehen.
Dann wird über Haifa das Heilige Land erreicht.

Lichter im Dunkel

Bild 3: Lichter von Haifa​

Die Gegend ist erstaunlich dicht besiedelt.
Lichter sind überall.
Das Lichtermeer von Amman überstrahlt alles.

Noch mehr Lichter im Dunkeln

Bild 4: Landeanflug über dem nächtlichen Amman​

Ankunft in Amman
Für die Einreise verlangen die Jordanier 30 Jordanische Dinar Visagebühren.
Davor gibt es eine Bank. Her kann für einen extrem guten Kurs - für die Bank - Geld getauscht werden.
Kiboko ist noch unentschlossen.
Aber da wird er schon von einer anderen Reiseteilnehmerin eingefangen.
Es gibt ein Gruppenvisum.
Das ist kostenlos.
Ein Schleuser sammelt die Pässe ein und kümmert sich um die Formalitäten.
Die Gruppe wird an der Paßkontrolle vorbeigeschleust.
Am Gepäckkarussel kommt dann das böse Erwachen.
Aber das Gepäck einiger Mitreisenden fehlt noch.
Einige Mitreisende haben Glück und können nach erfolglosen Sprengstofftest Ihr Gepäck abholen.
Aber drei Mitreisende gehen leer aus.
Vierzig Koffer sind in Frankfurt geblieben und sollen schon morgen nachgeliefert werden.
Glücklicherweise ist Kibokos Köfferchen mitgekommen.

Ankunft in Amman
Mit dem Bus geht es durch das nächtliche Amman.
An einer Hauptstraße liegt das Art Hotel.
Um den künstlerischen Ansprüchen gerecht zu werden,
veranstalten die Autos, Busse und LKW zu ehren von Kiboko ein Hupkonzert.

Nächtlier Straßenverkehr in Amman

Bild 5: Nächtliches Verkehrschaos in Amman​

Die Autos geben Zugabe um Zugabe.
Dann saust auch noch ein gelbes Unterseeboot durch das Zimmer.

Gelbes U-Boot

Bild 6: Yellow Submarine im Hotelzimmer​

Erst in den frühen Morgenstunden wird es etwas ruhiger.
Kiboko fallen die Augen zu, die wenig später weit aufgerissen sind.
Der Muezzin singt den Aufsteh-Song.
Dabei hat er eine Performance, gegen die Heavy-Metall-Bands Leisetreter sind.
 
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Kiboko

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Jordanien Tag 1-1: Amman Zitadelle
Auch wenn der Muezzin anderer Meinung ist, beginnt der Fototag erst um 08:30 Uhr.
Ein kleiner Bus quält sich mit Hupe, quitschenden Keilriemen und heulenden Motor den 760m hohen Jebel Qala hinauf.
Der Hügel wird bereits seit der Bronzezeit für Befestigungsanlagen genutzt.
Heute zieren die Reste der Zitadelle und viele alte Steine unterschiedlichster Epochen den Hügel.

Ausblicke
Die Zitadelle bietet einen netten Ausblick auf Amman.
Der Blick reicht auf ein Häusermeer bis zu den benachbarten Hügeln.
Die Häuser stehen dicht gedrängt. Es bleibt kaum Platz für Grün und Freiflächen.
Vor 100 Jahren hatte Amman so ca. 10.000 Einwohner.
Heute sind es rund zwei Millionen.

Beigefarbenes Häusermeer

Bild 7: Blick von der Zitadelle auf den Jebel Amman​

Von der Zitdadelle ist auch das römische Theater zu sehen.
Das steht zwar als nächster Programmpunkt auf dem Reiseplan.
Wir werden es aber zu gunsten des Theaters von Gerasa von der Liste streichen.
Der Blick von der Zidalle muss genügen.

Theater aus der Römerzeit

Bild 8: Blick von der Zitadelle auf das römische Theater​

Herkulestempel
Herausragend sind die Reste des Herkulestempel.
Es ist ein antiker Monumentalbau für den Halbgott Herkules.
Er wurde in der Amtszeit von Marcus Arelius in der Zeit von 162-180nC errichtet.
Es war bestimmt eine Herkulesaufgabe die riesigen Säulen den Berg hinaufzubefördern und dort aufzurichten.
Immerhin haben dreieinhalb Säulen die Jahrtausende überlebt.
Einige Bruchstücke liegen noch verstreut in der Landschaft.
Zwischen den in Busstärke durchmarschierenden Touristengruppen gelingt ein Bild auf die imposanten Säulen.

abgebrochene Säulen und ein großes Tor

Bild 9: Die überreste des Herkulestempels​

Ein paar aufgerichtete Säulenreste bilden den Rahmen für die Relikte des Herkulestempels.
Die Säulen werden ständig von Touristen umlagert.
Es ist quasi unmöglich den Tempel ohne Menschen zu fotografieren.
Die Touristin zwischen den Säulen gibt einen Eindruck über die größe des Tempels.
Zwei weitere Touristen im Vordergrund hat Kiboko weggestempelt.

Säulentor

Bild 10: Die Touristin als Maß für den Herkulestempel​

Touristen sind überall.
Kiboko wechselt die Motive von alte Steine auf junge Damen.
Zwei Jordanierinnen posen am Herkulestempel.

Zwei Jordanische Touristinnen

Bild 11: Jordanierinnen am Herkulestempel​

Hier entsteht gerade ein Musikvideo.
Während eine japanische Sängerin gestenreich aber lautlos vor dem Herkulestempel performt,
wird sie von einem Kamerateam und Fotografen digitalisiert.
Kiboko schließt sich spontan dem Rudelshooting an.

Sängerin im grünen Kleid

Bild 12: Japanische Sängerin performt vor dem Herkulestempel​
 

ZHR

Aktives NF Mitglied
Super Vortrag, Kiboko. Interessant und humorvoll geschrieben.
Vorallem die Schilderung des Eincheckens in Frankfurt liess Spannung aufkommen.
Mit Gruss,,
Guido
 

Kiboko

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Jordanien Tag 1-3: Amman Zitadelle

Auf dem Jebel Qala steht auch ein neues Gebäude.
Es ist das Archäologische Museum.
Eine Treppe führt ins Museum.

Treppe

Bild 19: Treppe ins Museum​

Archäologisches Museum

Das Museum hat viele alte Stücke an das Jordanische Nationalmuseum abgeben müssen.
Aber die Glasvitrinen sind immer noch gut gefüllt mit Figuren, Schüsseln, Gläser und Fragmenten.
Etwas besonderes ist dieser zweiköpfige Figur.
Sie wurde in Ain Ghazal nahe Amman gefunden.
Ain Ghazal war eine neolithische Siedlung von ca. 7250 bis 5000vC.
Doppelkopf

Bild 20: Fast 10.000 Jahre alte Figur aus Ain Ghazal​


Diese Figur ist dagegen fast funkelnagelneu.
Leider hat sich Kiboko nicht gemerkt von wann und wo dieser Kopf stammt.
Kopf

Bild 21: Antiker Kopf​

Olala Kohlebecken

Es ist auch die Nachbildung eines Kohlebeckens aus dem 8. Jahrhundert ausgestellt.
Die Kohlebecken dienten als Ofen.
Damit wurde unter einem Tisch mit heißen Kohlen eingeheizt.
Da so ein Kohlebecken aus Bronze auf hohe Temperatur kommt,
sind die dekorativen Figuren unbekleidet und zeigen heiße Aktionen.
An den Ecken sind sehr freizügige Damen montiert.
Zwei haben ein Vögelchen auf den Arm.
Diese hier droht mit dem Nudelholz.
Oder ist es gar ein Ersatzfreudenspender und ein Töpfchen voll Gleitcreme?

Bronzefigur mit Nudelholz

Bild 22: Eckfigur mit Nudelholz am Kohlebecken​

An den Seiten zeigen Reliefs Figuren in eindeutigen Posen.
Die Dame braucht jedenfalls kein Nudelholz als Freudenspender.
Andere Motive zeigen üppige Damen und einen flotten Dreier.
Relief

Bild 23: Relief mit eindeutiger Zweisamkeit​

Kiboko hatte nicht gedacht, das der Besuch eines Archäologischen Museums in Jordanien so aufregend sein kann.
 

Kiboko

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Jordanien Tag 1-4: King Abdullah Moschee

In Jordanien ist der Islam Staatsreligion.
98 Prozent der Einwohner sind Muslime.
Es besteht Religionsfreiheit und eine Toleranz gegenüber anderen Religionen.
Es ist Ungläubigen erlaubt die imposante King Abdullah Moscheen zu besuchen, solange dort keine Gebete stattfinden.
Die Moschee wurde von 1982 - 1986 erbaut und zu ehren des ersten Transjordanischen Königs benannt.
Moschee mit zwei Minaretten

Bild 24: King Abdullah Moschee​

Die religiöse Toleranz zeigt sich auch durch die Nähe der Gotteshäuser.
Auf der anderen Straßenseite steht eine Griechisch-Orthodoxe Kathedrale.
Wenn die Besucher, Frauen und Männer, für einen Moscheebesuch keine angemessene Kleidung tragen,
können sich sich im Eingangsbereich mit Souvenirladen einen Kaftan ausleihen.
Säulengang mit Kirche im Hintergrund

Bild 25: Kaftanträger im Säulengang mit Blick auf die Kirche​

Bitte Schuhe ausziehen!

Nachdem Kiboko sich dem Schuhwerk entledigt hat, darf er die Moschee betreten.
Damit Ihr weiterlesen dürft, solltet Ihr jetzt auch die Schuhe ausziehen.

Innenansicht der King Abdullah Moschee

Der Gebetsraum ist achteckig mit einer imposanten, riesigen Kuppel.
Hauptlichtquelle in ein dreistöckiger Leuchter.
Spärliches Licht dringt durch einen Ring bunter Fenster in der Kuppel und wenige Fenster in den Wänden ein.
Der dicke rot-schwarze Teppich hat Linien, die nach Mekka ausgerichtet sind.
Innenansicht der Moschee

Bild 26: Innenansicht King Abdullah Moschee​

Das Fischaugenobjektiv ermöglicht eine Rundumansicht.
Aus dem Zentrum der Moschee fotografiert Kiboko in die Kuppel.
Leider hat Kiboko nicht aufgepasst. Ein Arm und der Nilpferdbauch sind mit im Bild.
Daher wurde das Bild am Boden etwas geschwärzt.
Rundumansicht

Bild 27: Rundumansicht mit Fischauge​

So sieht die Kuppel mit einem Weitwinkelobjektiv aus.
Innenansicht der Kuppel

Bild 28: Die Kuppel der King Abdullah Moschee​

Innenansicht mit einheimischen und auswärtigen Besuchern.
Innenansicht der Moschee

Bild 29: Der dominante Kronleuchter schwebt über dem Gebetsraum​

Ein paar Detailansichten aus der Moschee.
Die Erleuchtung kommt mit Energiesparlampen.
Zwei Lampen

Bild 30: Der große Kronleuchter wird mit Energiesparlampen erleuchtet​

Die Wände sind durch Mosaikeinlagen geschmückt.
Mosaik

Bild 31: Die Wände sind durch Mosaiken verziert​

In einem Gebetshaus darf das heilige Buch nicht fehlen.
Auf kleinen Tischen liegt der Koran bereit.
Koran auf Tischchen

Bild 32: Der Koran im edlem Design​

Bald beginnt das Mittagsgebet.
Die Gläubigen eilen zum Gebet.
Kiboko verlässt die Moschee, um die Gläubigen nicht zu stören.

Säulengang mit Gläubigen

Bild 33: Gläubiger im Säulengang​

Die Säulengänge rund um das Gebetshaus bieten zahlreiche Fotomotive mit Schattenspielen.

Säulengang mit Schattenspiel

Bild 34: Säulengang in der King Abdullah Moschee​

Wer seine Schuhe vergessen hat: Jetzt ist die letzte Gelegenheit sie wieder anzuziehen.
Sonst müsst Ihr in Strümpfen nach Gerasa.
 

Kiboko

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Jordanien Tag 1-5: Antikes Gerasa

Am Nachmittag fährt Kiboko ins Antike Gerasa, dem heutigen Jerash.
Es ist eine römische Stadt deren Blütezeit schon fast 2000 Jahre zurückliegt.
Kriege, Erdbeben und verlagerte Handelswege haben zum Niedergang der Stadt geführt.
Das Erdbeben von 749 hat mit umwerfenden Erfolg viele Gebäude zerstört.
Etwa 1000 Säulen haben die Zeit überdauert oder wurden aus dem herumliegenden Puzzelteilen wieder aufgerichtet.
Es ist eine der besterhaltenen Römischen Provinzstädte.

Hadriansbogen

Kiboko beginnt den Stadtrundgang am Hadriansbogen.
Es ist ein imposantes Tor mit einer Höhe von 21m und einer Breite von 25m.
Im Jahr 130 besuchte der römische Kaiser Hadrian Gerasa.
Es gab aber keinen Triumphbogen für den Kaiser.
Daher wurde im Winter 129/130 der Hadriansbogen erbaut.
Die Zeit triumphiert über den Triumphbogen.
Es blieben nur noch klägliche Reste.
Von 2003 bis 2008 wurde der Bogen wieder errichtet.
Trotz moderner Maschinen und die Verwendung vieler vorhandener Steine wurden dafür 5 Jahre benötigt.


Torbogen mit drei Bögen aus beigem Sandstein

Bild 35: Restaurierter Hadriansbogen in Gerasa​

Südtor

Kiboko schlendert entlang der Reste des ehemaligen Hippodroms.
Das nächste markante Gebäude ist das Südtor.
Hier ist die Stadtgrenze.
Das Kassenhäuschen verlangt Eintritt.


Stadtor mit drei Bögen und Kassenhäuschen

Bild 36: Das Südtor bildet die Stadtgrenze​

Forum

Wenig später steht Kiboko auf dem Forum.
Es ist ein ovaler Platz, der rundherum mit Säulen eingefasst ist.
Eine einsame Säule markiert den Mittelpunkt des Platzes.
Das Forum ist mit großen, antiken und unebenen Steinen gepflastert.
Die Steine werden von tausenden von Touristen malträtiert.
Ob hier heute mehr Betrieb ist, als in der Antike war?


Säulengefasster ovalter Platz mit zentraler Säule

Bild 37: Das Forum von Gerasa mit Blick in den Carco Maximus​

Der stetige Touristenstrom erlauben keine Fotos ohne Menschen.
Kiboko hat auf dem Forum eine Gruppe Jordanierinnen verewigt.
Einige Säulen haben Seitenversatz und die obere Steinreihe sieht auch nicht gerade vertrauenerweckend aus.
Beim nächsten Erdbeben wird bestimmt wieder alles umfallen.

Damengruppe auf dem Forum

Bild 38: Säulenreihe am Forum mit Artemistempel im Hintergrund


12 Säulen im Detail

Bild 39: Zwölf Säulen am Forum​

Zum Zeus? Zum Jupiter?

Über dem Forum thront der Jupitertempel.
Andere Quellen nennen ihn auch Zeustempel.
Der Jupitertempel wurde auf dem Fundament des Zeustempels errichtet.
Vielleicht wurde er auch in Laufe der Zeit umgewidmet.
Drei von 38 Säulen und bis zu 10m hohe Mauern haben die Zeit überstanden.
Weitere mächtige Säulen konnten wieder aufgerichtet werden
und bieten einen Eindruck von einem antiken Sakralbau.

Säulen und Mauern aus Sandstein bilden den Jupitertempel

Bild 40: Jupitertempel am Hang über dem Forum​

Vom Jupitertempel schweift der Blick herunter über das Forum in die Hauptstraße Cardo Maximus.
Ständig laufen Touristen zwischen den Säulen durch.
Sie machen Selfies oder stehen einfach nur dumm rum.
Nach längeren Warten sind ein paar Touristen gerade hinter einer Säule verschwunden
und es bietet sich eine Lücke, die Kiboko gnadenlos ausnutzt.

Forum hinter 4 großen Säulen

Bild 41: Die Säulen des Jupitertempels mit Blick auf das Forum und den Cardo​

Rund um den Jupitertempel liegen noch viele Säulenreste und große Quader.
Sie verdecken die dahinterliegenden Mülltonnen und ein Baumateriallager.
Nochmal ein Blick auf das Forum und den 800m langen Cardo Maximus.
Sehr gut ist die ungewöhnliche, ovale Baumform des Forums zu sehen.

Forum mit Säulenresten im Vordergrund

Bild 42: Blick auf das Ovale Forum und den Cardo Maximus​
 

Kiboko

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Jordanien Tag 1-6: Gerasa Südtheater

Vom Jupitertempel ist es nur ein kurzer Weg zum nächsten markanten Gebäude.

Alles nur Theater

Das Südtheater ist sehr gut erhalten.
Der Blick geht nach Norden auf die Bühnenkulisse.
Das Theater hat ca. 3500 Sitzplätze auf 32 Reihen und damit deutlich mehr als Elphie, die neue Musikbox in Hamburg.
In einigen Sitzreihen sind noch die eingravierten Sitznummern zu erkennen.


Blick auf die Bühne des Theaters

Bild 43: Blick aus halber Höhe auf die Bühne im Südtheater​

Die gut erhaltene Bühnenkulisse aus der Nähe betrachtet.


Klassische Bühnenkulisse

Bild 44: Die Bühnenkulisse mit drei Zugängen​

Paukenschlag und Dudelsack

Zur Bespaßung der Touristen sind zwei Musiker aktiv.
Ein Musiker haut ordentlich auf die Pauke.
Der Zweite begleitet ihn auf dem Dudelsack.
Sobald eine größere Touristengruppe in das Theater strömt,
demonstrieren die beiden die beindruckende Akustik des antiken Theaters.

Dudeldudel Bumbumbum

Anschliessend werden Spenden gesammelt.
Über den Tag verteilt kommt da bestimmt ein nettes Sümmchen zusammen.


Jordanischer Musiker mit Pauke

Bild 45: Paukenschläge im Südtheater​

Die Fotogruppe ist schon richtung Artemistempel weitergezogen.
Kiboko schlendert hinterher.

Theodorskriche
Am Wegesrand stehen wieder Ansammlungen von Säulen und alten Steinen.
Sie gehören zu einer dreischiffigen Basilika, der Theodorskirche.
Die Kirche wurde 493-496 erbaut.
Dabei wurden viele der Säulen und Steinblöcke aus römischer Zeit wiederverwendet.
Im Hintergrund ist das moderne Jerash zu sehen.


Säulen und Mauern einer ehemaligen Kirche

Bild 46: Säulenreihen der Theodorskirche​

Die Theodorskirche aus einer anderen Perspektive.
Zwischen den Säulen ist der Hadriansbogen zu erkennen.


Säulen im Abendlicht

Bild 47: Säulenwald der Theodorskirche​

Artemistempel

Der größte Tempel der Stadt ist Artemis gewidmet.
Artemis ist die Jagd- und Fruchtbarkeitsgöttin.
Sie ist die Tocher von Zeus und Schutzgöttin von Gerasa.


Eine Treppe führt zum Tempel mit seinen 11 Säulen

Bild 48: Aufgang zum Artemistempel​

Von den 32 mächigen Säulen des Artemistempels stehen noch 11 Säulen.
Kiboko sitzt zwischen den Säulen und blickt nach oben.


Blick nach oben zwischen den Säulen

Bild 49: Die Säulen aus der Froschperspektive​
 

Kiboko

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Jordanien Tag 1-7: Gerasa Cardo Maximus

Hinter dem Artemistempel sind die Reste mehrerer byzantinischer Kirchen zu sehen.
Von weitem sieht es nicht so spektakulär aus.
Viel mehr als eine Mauer ist nicht zu sehen.

Kirche St. Cosmas und Damianus
Die Mauer gehört zur 533 errichteten Kirche St. Cosmas und Damianus.
Der erste Blick über die Mauer zeigt eine leere Kirche mit abgebrochenen Säulen.


Blick in die Reste einer Kirche

Bild 50: Viel ist von St Cosmas und Damianus nicht mehr übrig.​

Markant ist das Mosaik auf dem Fußboden.
Es zeigt viele Bildnisse von Tieren und Menschen, Inschriften und Symbole.
Darunter sind auch ähnliche Symbole, die ein größenwahnsinniger Gefreiter für seine Zwecke wiederverwendet hat.


Mosaik mit Tierbildern und Symbolen

Bild 51: Mosaik in der Kriche St. Cosmas und Damianus​

Nordtheater
Auf dem Weg zum Cardo Maximus liegt das Zweittheater von Gerasa.
Kiboko schlüpft durch den Hintereingang in das Nordtheater und schaut in die Runde.
Das Nordtheater ist deutlich kleiner als das Südtheater.
Leider liegt es bereits weitgehend im Schatten.
Kiboko hält sich hier nicht lange auf.


Blick von Oben in das Nordtheater

Bild 52: Schattiges Nordtheater​

Cardo Maximus
Im späten Abendlicht erreicht Kiboko die repräsentative Hauptstraße von Gerasa, den Cardo Maximus.
Die Straße ist rund 800m lang und von 500 Säulen in unterschiedlichen Längen und Verfallsgraden flankiert.
Große, bucklige Steine mit stark abgerundeten Kanten bilden den Fahrbahnbelag.
Hier sind schon vor 2000 Jahren Eselwagen entlanggeholpert.
Am rechten Bildrand sind Überreste vom Portikus der Kathedrale zu sehen.


Säulenreihe am Straßenrand

Bild 53: Säulenreihen mit dem Portikus der Kathedrale​

Inzwischen haben fast alle Touristen Gerasa verlassen.
Es sind gerade noch so viele da, dass sie als Maßstab für die Bauten willkommen sind.
Der Blick geht durch den Nordtetrapylon zum im Jahre 115 erbauten Nordtor.


Blick durch einen Tor auf ein zweiteres Tor

Bild 54: Cardo Maximus mit Nordtetrapylon und Nordtor​

Das weiche Abendlicht lässt den Sandstein golden Leuchten.
Die Touristenmassen sind weg.
Die Händler haben ihre Verkaufsstände abgebaut.
Fotozeit in Gerasa.


Säulen flankieren den mit großen Steinen gepflastert Cardo

Bild 55: Der Cardo Maximus ist eine Säulenallee​

Auf einigen Säulen stehen Kameras.
Die machen einen wenig antiken Eindruck und verschandeln das Bild.
Der Cardo Maximus hat eine maximaler Überwachung.
Hier kann kein Tourist unbemerkt eine Säule mitnehmen.


Blick in den Cardo Maximus

Bild 56: Überwachungskameras auf den Säulen​

Kiboko ist jetzt wieder am ovalen Forum angekommen und schaut zurück.
Die Reisegruppe ist nicht mehr zu sehen.
Kiboko flitzt mit platten Füßen zurück zum Bus.
 

Kiboko

NF-F Premium Mitglied
Vielen Dank für Eure netten Kommentare.
Die Hochladegeschwindigkeit ist langsam, da ich nebenbei auch noch die Bilder bearbeite.
Der Vorsprung ist da leider nicht so groß.


Jordanien Tag 1-8: Amman bei Nacht

Der Bus bringt die Reisegruppe mit Kiboko zurück nach Amman.
Die Fahrt zieht sich.
Bei der Ankunft ist es bereits dunkel.
Die Blaue Stunde haben wir verpasst.

Herkulestempel im Dunkeln

Der Herkulestempel wird angestrahlt.
Das Gelände ist verschlossen.
Kiboko knipst über den Zaun.
Immerhin sind jetzt keine Touristenmassen im Bild.

Angestrahlte Säulen des Herkulestempels

Bild 57: Herkulestempel ohne Touristen.​

Vom Zitadellenhügel bietet sich auch bei Nacht ein Blick auf das Häusermeer.
Der Wind spielt etwas mit der gigantischen Fahne.
Aber zur vollen Entfaltung hat er immer noch nicht genügend Puste.

Häuser und Fahne bei Nacht

Bild 58: Das nächtliche Amman​

Kein Ladenschlussgesetz

In Amman gibt es kein Ladenschlussgesetz.
Jeder darf seinen Laden nach Belieben öffnen.
Abends werden die Jordanier munter und gehen einkaufen.
Die Läden bieten alle erdenkliche Waren.
Beim Klamottenladen gehen die Schaufenster über zwei Etagen.

Damenbekleidung in Schaufenster über zwei Etagen

Bild 59: Beleuchtete Schaufenster über zwei Etagen​

Abends kann Kiboko schön in die beleuchteten Läden fotografieren.
Hier gibt es viele Kleider in bunten Farben.

Bunte Kleider im Klamottenladen

Bild 60: Blick in einen Klamottenladen​

Hashem's Restaurant

Unser abendliches Ziel ist Haschem's Restaurant.
Das Restaurant ist gut besucht.
Es gibt keine freien Plätze.
Wir haben nicht reserviert.
Das ist aber kein Problem in Jordanien.
Die Gäste, die fast aufgegessen haben,
werden an zwei Tischen zum Gehen aufgefordert.
Die Ecken der Plastiktischdecke werden kunstvoll zusammengefasst.
So entsteht ein Beutel mit allem was auf dem Tisch stand.
In Sekundenbruchteilen sind so die Tische abgeräumt.
Zwei Tische werden zu einer Tafel zusammengestellt.
Dann gibt es eine neue Tischdecke aus durchsichtiger Plastikfolie.
Sehr schnell kommen Tellerchen mit Felafel, Humus, Zwiebeln, Salat und scharfer Soße.
Das Fladenbrot wird verteilt und in Streifen gerissen.
Damit kann Kiboko, mehr oder weniger geschickt, Humus und Soße aufnehmen.
Besteck oder gar einen Teller gibt es hier nicht.

Festtafel mit Humus, Felaffel und Fladenbrot

Bild 61: Dokumentationsbild der Festtafel​

Für 32 Dinar ist die ganze Reisegruppe und ein Nilpferd satt geworden.
Der Wirt ist schon etwas unruhig und drängelt zum Aufbruch.
Noch beim Aufstehen wird mit der Plastiktischdecke die Festtafel aufgehoben.
Leider streikt Kibokos Kamera wegen eines Speicherkartenfehlers, um die Show in Bildern festzuhalten.
Kiboko geht zurück zu Hotel.
Auf der Straße pulsiert das Leben.

Drei Jordanierinnen auf dem Fußweg

Bild 62: Nächtliche Einkaufstour​

Vor dem Hotel haben sich die Autos wieder zum Hupkonzert versammelt.
Mit beeindruckender Ausdauer tröten sie Kiboko in den Schlaf.
 

Kiboko

NF-F Premium Mitglied
:)
Vielen Dank für Eure netten Kommentare und die vielen Likes

Wieder eine hochinteressante, abwechslungsreiche Reisereportage aus Deiner unvergleichlichen Feder. Ich bin gespannt, was Du uns noch zeigen wirst und nehme Dein Thema schonmal in unsere Highlights auf :thumbsup:
Vielen Dank für die Vorschusslorbeeren.
Es werden vermutlich über 400 Bilder werden.


Ein Land, das nicht unbedingt auf meine Reiseliste steht ... toll gezeigt!!
Auf meiner Reiseliste steht es jetzt auch nicht mehr.
Die Reise war schon OK. Es waren auch sehr nette Mitreisende dabei.
Mich haben mehr die Touristenmassen abgeschreckt.
Vielleicht bin ich auch nur verwöhnt durch andere Reiseziele (z.B. Mauretanien, Tschad)
Bei Jordanien hat Kiboko jetzt einen Haken dran.

Super für diejenigen die gehen müssen
Wir durften dann auch schnell wieder gehen.
Das scheint deren Geschäftsmodell zu sein.

Weiter geht die Reise mit dem 2. Tag.


Jordanien Tag 2-1: Madaba Georgskirche

Auch der zweite Tag beginnt erst um 08:30 Uhr.
Die Fotogruppe entert den Bus.
Eine Stunde später sind wir in Madaba.
Die Sonne steht hoch.
Das Licht ist hart.

Madaba

Madaba ist eine alte römische Stadt mit einer Blütezeit im 5. und 6. Jahrhundert.
Sie verblühte nach dem Einmarsch der Perser, die Übernahme durch muslimische Araber und dem Erdbeben von 749.
Madaba wurde aufgelassen.
Forschungsreisende aus dem 19 Jahrhundert berichten von Kolonnaden, Tempeln und Stadtmauerresten.
Die Stadt muss also vor zweihundert Jahren ähnlich wie Gerasa ausgesehen haben.
Um 1880 siedelten sich hier Christen an, die andernorts vertrieben wurden.
Anders als in Jerash (Gerasa) sind die Menschen in die Ruinen eingezogen und haben die Stadt neu aufgebaut.
Dabei wurden die herumliegenden Steine wiederverwendet.
Vieles wurde zerstört und überbaut. Einige Mosaike wurden wiederentdeckt und restauriert.
Malaba ist heute als Mosaikstadt bekannt.
Heute leben rund 30.000 Menschen in Malaba.

St. Georgskirche

Die griechisch-ortohodoxe Georgskriche wurde auf den Fundamenten einer byzantinischen Kirche neu errichtet.


Kirchenportal zwischen Nadelbäumen

Bild 63: Portal der Georgskirche​

Die Kirchenbesucher zwängen sich in die Kirche.
Es wird gedrängelt und geschubst.
Ziel ist eine abgesperrte Freifläche.

Brennende Kerzen in einer griechisch-orthodoxen Kirche

Bild 64: Besucheransturm in der Georgskirche​

Palästinamosaik

Die Besucher umzingeln den abgesperrten Bereich.
Es ist kaum ein Durchkommen.
Kiboko hat sich bis nach vorn durchgemogelt.
Hier ist jetzt ein ca. 15,5m x 6m großes Mosaik.
Es bestand aus 2,3 Megapixeln aus bunten Natursteinen.
Bei der Größe ist das schon etwas pixelig.
Das Mosaik zeigt eine Karte von Palästina.
Für ein umfassendes Foto steht Kiboko zu dicht.
Wenn Kiboko einen Schritt zurück geht, steht jemand davor.
Kiboko geht auf die gegenüberliegende Seite.
Jetzt steht Palästina kopf.

Mensten hinter der Absperrung am Mosaik mit der Palästinakarte

Bild 65: Palästina steht Kopf​

Damit Ihr Euch von dem Mosaik ein besseres Bild machen könnt, habe ich hier ein Dokumentationsbild eingefügt.
In einem angrenzenden Gebäude hängen große Karten.
Unser Reiseleiter Mohammed erklärt uns die Karte.
Das Mosaik zeigt Palästina von Jordanien (links) bis zum Nildelta (rechts)
und vom Mittelmeer (unten) bis nach Philadelphia, dem heutigen Amman (oben).
Im zentralen Bereich ist das Tote Meer mit dem Jordan dargestellt.
Texte sind in Griechischen Buchstaben.


Karte mit dem Mosaik

Bild 66: Palästinamosaik auf einer Karte​

DSGVO im 6. Jahrhundert

Gehen wir zurück zum originalen Mosaik und schauen uns die Details an.
Auf dem Toten Meer fahren zwei Holzboote.
Die Bootsfahrer sind unkenntlich.
Die Körper sind verpixelt.
Damit wurde bereits im 6. Jahrhundert die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) angewendet!
Vermutlich wurden aber eher die Personen aus der Karte entfernt,
um Mosaik und Kirche vor muslimischen Bilderstürmern zu schützen.

Mosaik mit Boot und verpixelten Bootsfahrern

Bild 67: DSGVO konforme Bootsfahrer auf dem Toten Meer​

Weitere Details zeigen Jerusalem als römische Stadt.
Damals hatte Jerusalem eine Stadtmauer, die Hauptstraße Cardo Maximus und die Nea-Kirche.

Jerusalem im Mosaik

Bild 68: Jerusalem im 6. Jahrhundert​

Ein weiteres Detail zeigt die Stadt Jericho.
Darüber befindet sich der Jordan mit Fischen.
Jerichow und der Jordan mit Fischen

Bild 69: Jericho und Jordan mit Fische​

Moderne Mosaiken

Die Georgskirche ist mit vielen modernen Mosaiken mit biblischen Motiven geschmückt.

Modernes Mosaik zeigt Jesus vor der Auferstehung

Bild 70: Jesus vor der Auferstehung


Modernes Mosaik zeigt die Apostel

Bild 71: Apostel - das Bild zeigt nur einen Ausschnitt vom Mosaik​

Das folgende Mosaikbild hängt an einer Säule.
Es zeigt den Trick, wie heilige Männer über das Wasser laufen können.
Indem sie ein Surfbrett mit Schlangenantrieb verwenden.


Modernes Mosaik zeigt einen Heiligen auf einem Surfbrett mit Schlangenantrieb

Bild 72: Surfer auf Surfbrett mit Schlangenantrieb​
 

Kay

NF-F Platin Mitglied
Lieber Kiboko,

da, wo Du Dich herumgetrieben hast, kenne ich mich - nicht zum ersten mal - nicht aus.

Alte Steine sind auch nichts für mich.
Allerdings hat mich bei den von mir besuchten Buddel-Stätten meist mehr gestört,
dass man nicht unterscheiden konnte, was nun wirklich alt und was Nachbau war ( obwohl - ist das eigentlich wichtig ??? ).

" Nur nebenbei " - der Reisebericht ist - wie stets - gar köstlich zu lesen !(y)
 
Zuletzt bearbeitet:

bassheiner

Sehr aktives Mitglied
Moin Bernd,
falls ich irgendwo ein 'Like‘ vergessen habe, lag’s sicher nur daran, dass ich
von Deinem Bericht und den Bildern so gefesselt war.

Gruß
Heiner
 
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