Frage iPhone statt DSLR im Urlaub

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Anzeigen



Ganz einfach, Axel:

Indem man die Bildadresse (URL) hier
insertimage.gif
einfügt.


28429279se.jpg




28441972aa.jpg



 
Kommentar
kogaku.nippon;2555910 Die S/W Fotos von Ansel Adams mögen nach wie vor innerhalb einer gewissen Gemeinde von Fans hochangesehen sein und als wunderschön empfunden werden. Zeigt man sie aber zB Jugendlichen an der Grafischen in Wien die Fotografie als Lehrfach haben schrieb:
Warum wundert mich das nicht? In einer der letzten "Spiegel"-Ausgaben war ähnliches über Germanistikstudenten zu lesen. Die Reihe läßt sich sicher für viele Berufsfelder fortsetzen.

Das spricht muMn aber nicht dafür, dass Adams und Co obsolet geworden wären.

Darüber hinaus ist es natürlich legitim, das neueste Werkueg zu verwenden. Das haben Michelangelo und Bernini auch schon so gemacht. Warum also heute nicht auch die Möglichkeiten eines iPhone nutzen??

Und letztlich entscheidet der eigene Qualitätsanspruch an die Arbeit welches Werkzeug das angemessene ist. Und selbst unter Berücksichtigung ökonomischer Zwänge, heißt das nicht, dass man heute gezwungen sei, "Schrott" abliefern zu müssen. Auch wenn es vielleicht gerade bei Fotografie besonders schwer ist.

Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass man sehr wohl die eigenen Qualitätsansprüche als Maßstab hernehmen sollte. Vor ein paar Jahren waren wir mit unserer kleinen Firma noch Gebäudereiniger, hatten knapp 35000 Wettbewerber, mussten billig arbeiten und konnten unsere eigenen Ansprüche an die Qualität der Arbeit nicht verwirklichen. Heute machen wir mikrobielle Feinreinigung, haben vielleicht noch 100 Wettbewerber und arbeiten in ganz Deutschland.

Man muss sich nicht unbedingt am Massengeschmack orientieren, das machen eh schon die meisten. Man muss sich dann auch nicht wundern, wenn man nur Grenzkostenpreise (Stockfotos ... - auch diese Liste ließe sich verlängern) erzielt.

Nichts für ungut ...

Bernhard
 
Kommentar
Es geht um die These, dass nicht interessiert, womit ein gutes Foto gemacht wurde.
Es geht nicht um die These, ob es einen Fotoforenten interessiert, womit ein gutes Foto gemacht wurde.

Also bitte, Klaus ... nur weil Du Dich neuerdings so gewählt ausdrückst, musst Du Menschen wie mich nicht gleich abwerten :D

Man vergesse nicht: Der eigentlich Sinn dieses Threads ist Provokation und Werbung fürs neue IPhone 7 Plus. Und die Sprache des Volkes ist eine ganz neue Werbestrategie.



Du verwechselst nur leider selbst öfter die Sprache des Volkes mit der Sprache der Gosse - oder sind das wirklich alles unbedachte Ausrutscher?

Abgesehen davon: Die Rolle als Friedensstifter steht dir, ich musste mir nur dreimal die Augen reiben. ;)
 
Kommentar
Ich habe mal gewogen, wie schwer meine Df mit meinem Nikkor AiS 28mm f/1:2.8 (vergleichbar dem Bildwinkel eines Smartphones) ist, und komme auf 1200 Gramm.

Mit dem ebenfalls reisetauglichen Voigtländer Ultron 40mm f/1:2.0 komme ich auf nur 1160 Gramm.

In diesem Gewicht ist aber eine Leder-Fotohalbtasche schon enthalten.

Ist das zu schwer für einen Fotospaziergang in New York?

Gruß
Hans



Das iPhone hat AF, eine Panoramafunktion und passt in die Hosentasche. Bilder einfach ins Internet stellen kann es außerdem.

Deine Kamera bietet dafür eine schönere Bildqualität, die befriedigendere/ bewusstere Fotografiererfahrung und evtl mehr Bearbeitungsreserven (wenn du in RAW fotografierst).

Was davon ist wem im Forum wichtiger - darum dreht sich doch die ganze Diskussion hier.
 
Kommentar
Du verwechselst nur leider selbst öfter die Sprache des Volkes mit der Sprache der Gosse - oder sind das wirklich alles unbedachte Ausrutscher?

Abgesehen davon: Die Rolle als Friedensstifter steht dir, ich musste mir nur dreimal die Augen reiben. ;)

Ich löse häufiger Entsetzen aus, das bin ich gewohnt. Man muss eben ein Gefühl dafür haben, wann man sich besser benehmen sollte :D

Ach so:

https://m.youtube.com/watch?v=dPw7RBlxvJI
 
Kommentar
Mit iPhone kann man auch im raw fotografieren. Wiederholt äußert sich jemand, ohne Kentnisse vorzuweisen, das macht diesen Thread leider etwas ansteigend.
 
Kommentar
Ihr unterstellt, dass man mit einem iPhone keine qualitativ wertigen Abzüge oder ausgedruckten Bilder hin kriegt.
Damit ist nur das anfertigen und verbreiten von Knipsbildchen möglich.
Da liegt Ihr meiner Meinung nach falsch.
_______________________________________________________

Wir wissen alle, dass gute Bilder nicht vom Gerödel abhängen das verwendet wird.

Natürlich hat das iPhone 7 kein Tele und natürlich kriegt man keine Blendensterne hin.

Und trotzdem lässt sich damit trefflich ernsthaft fotografieren.
_________________________________________________________

Ich habe mich an einem Projekt beteiligt bei dem man nur mit dem Smartfon und einer App die keine Nachbearbeitung zuliess fotografiert hat. Die App hatte dann noch die Eigenheit, dass nach 3-4 Bildern eine längere Wartepause erzwungen wurde. Alle Beteiligten schilderten die erzwungene Verlangsamung als Bereicherung. Die Resultate waren spannend und kamen auch bei Aussenstehenden gut an.

Seit ein paar Jahren versende ich A5 Karten von mit dem Smartfon gemachten Bildern. Die Qualität der Drucke ist hervorragend. Die Bilder unterziehe ich bewusst keiner Nachbearbeitung.

gruss
Habe ich so nicht gesagt/gemeint: Abzüge bis A5 >o.k., Fotos am PC >o.k, aber am großen Ultra-TV oder Abzüge A3 sieht man schon Unterschiede! Das habe ich sagen wollen;)
 
Kommentar
Mit iPhone kann man auch im raw fotografieren.

Ja, allerdings war ich doch erstaunt, dass die RAWs selbst bei Tageslicht-Aufnahmen ziemlich stark rauschen. Wenn ich das mal mit ner APS-C vergleiche dann sehen 7s+ -Aufnahmen mit ISO20 ungefähr so aus, wie Aufnahmen mit meiner D5300 bei ISO 4000 (was mich zu dem Schluß verleitet, dass hier auch beim iPhone etwas mit der ISO gemogelt wird, APS-C-ISO 4000 müsste theoretisch ungefähr mit iPhone ISO80-100 vergleichbar sein).
In der Praxis spielt das keine Rolle, aber rein aus Qualitätsgründen müssen sich Kamerahersteller derzeit sicher nicht vor den aktuellen iPhones fürchten, da spielen andere Aspekte sicher eine größere Rolle.
 
Kommentar
Im SWR1 Radio kommt gerade ein interessantes Programm über das Thema Fotografie, was ich bis jetzt daraus entnommen habe, totgesagte leben länger.
Es gab einen Beitrag über Fotokurse von Leuten die über Smartphone knipsen zur richtigen Fotografie gekommen sind, und sie alle verbinden das mit einer Dslr.
Vielleicht sind wir schon so übersättigt von unserem Werkzeug dass wir es nicht mehr zu schätzen wissen, möglicherweise haben die Neueinsteiger uns etwas voraus.
Ich hab auch schon mit dem Smartphone fotografiert und weiß dass es Mist ist.

Gesendet von meinem SM-G388F mit Tapatalk
 
Kommentar
Ja, allerdings war ich doch erstaunt, dass die RAWs selbst bei Tageslicht-Aufnahmen ziemlich stark rauschen. Wenn ich das mal mit ner APS-C vergleiche dann sehen 7s+ -Aufnahmen mit ISO20 ungefähr so aus, wie Aufnahmen mit meiner D5300 bei ISO 4000 (was mich zu dem Schluß verleitet, dass hier auch beim iPhone etwas mit der ISO gemogelt wird, APS-C-ISO 4000 müsste theoretisch ungefähr mit iPhone ISO80-100 vergleichbar sein).
In der Praxis spielt das keine Rolle, aber rein aus Qualitätsgründen müssen sich Kamerahersteller derzeit sicher nicht vor den aktuellen iPhones fürchten, da spielen andere Aspekte sicher eine größere Rolle.

Stimmt! Der kleinere Sensor rauscht schneller.
Dieser Argumentation nach dürfte aber auch keiner hier MFT, APS-C oder Kleinbild nutzen, sondern müsste ausschließlich mit Mittelformat rumrennen. Tun hier aber die wenigsten/niemand.

Doppelmoral.
 
Kommentar
Was ich ich loswerden will:
Wenn ich bewusst losziehe um zu fotografieren (Hobby) nehme ich auch meine DSLR, keine Frage. Mich stören aber einige Nutzer, die die DSLR auf teufel komm raus als DAS Mittel der Wahl zum fotografieren sehen und das fotografieren mit Smartphones niedermachen. Jeder nutzt die Technik, die für ihn passend scheint und die er braucht.

Und damit wären wir wieder bei der Frage, wann Nikon eine spiegellose bringt oder ob sie nach der GoPro-Fotografie und der Smartphone-fotografie auch diesen Trend verschlafen werden ;-)
 
Kommentar
Kurzum, eigentlich gibt es kaum noch reale, fassbare Gründe eine schwere teure DSLR mitzuschleppen.

Grundsätzlich ja, aber ein i- oder Smartphone wäre mir eine zu starke Einschränkung. Beim Thema Brennweite geht es los und mit Displaynutzung in praller Sonne endet es.

PS: Ungeachtet dessen liebe ich AL-Aufnahmen mit meinem Smartphone in BW und das mit ISO-Werten bis 3200. :up:
 
Kommentar
In diesem Thread wird bislang übersehen, dass es nicht nur die Alternative Smartphone oder DSLR gibt, sondern dass für Leute, die gern mit einer kleinen, leichten Kamera Urlaub machen möchten, u. a. die Nikon 1 Kameras existieren.

Ich habe selbstverständlich immer mein IPhone im Urlaub dabei, aber zum Fotografieren nehme ich immer eine richtige Kamera. Und wenn ich mal nicht meine Df umhängen möchte, dann stecke ich meine Nikon 1J5 in eine Seitentasche meiner Shorts.

Und meiner Erfahrung nach hat das IPhone auch gegen die kleine Nikon keine Chance.

Gruß
Hans
 
Kommentar
Es ist halt die Frage, was der Einzelne sich unter Urlaub und Fotografie so vorstellt. Fürs Familienalbum bzw. -fotobuch genügt die Qualität eines mittelprächtigen Smartphones. Höhere Ansprüche erfüllt bereits eine ordentliche Kompakte.
 
Kommentar
Das Telefon habe ich immer dabei, wenn ich nicht grad auf dem Klo sitze. Das liegt daran, dass es für mich beruflich wichtig ist und weil ich nach 8 Stunden Arbeit eben nicht frei habe und abschalten kann/mag.
Der Fotoapparat Ist nicht immer da und wenn er nur im Auto liegt. Ich habe viele Fotoapparate, auch diverse Kleinere. Alle sind weitaus besser, als mein IPhone. Dennoch entstehen auch Fotos mit dem Iphone, die mir später gefallen.

Das Telefon ist sehr lichtschwach, sehr Gegen-, oder gar Streiflicht empfindlich. Der Dynamikumfang liegt gefühlt bei 20% der Leistung, die meine "schlechteste" Kamera hat.
Ich muss mich also einschränken, wenn ich mit dem Telefon knipse. Aber schönes Licht, schöne Schatten und somit dann auch lohnenswerte Motive findet man mit dem IPhone auch und wenn man es richtig handhabt, entstehen dann Fotos, die ebenso gut sind, wie die, die mit einem echten Fotoapparat gemacht werden.

Man ist halt eingeschränkt. Aber diese Einschränkung ist eben auch eine Herausforderung. Das reizt mich auch, das zwingt zum Nachdenken und zum sauberen Arbeiten.

Ob man mehr braucht, als ein IPhone, ist eben individuell unterschiedlich und von der Situation abhängig. Was nicht zu übersehen ist, ist die Tatsache, dass die Kameras in den Telefonen immer besser und somit immer brauchbarer werden.

Meine persönliche Meinung sag ich dann auch noch: Ich brauche mehr, als ein IPhone und ich würde nicht auf die Idee kommen, nach New York zu kommen und nur mit dem Telefon zu fotografieren. Insbesondere dann nicht, wenn ich ne "Echte" dabei hätte.
 
Kommentar
Stimmt! Der kleinere Sensor rauscht schneller.
Dieser Argumentation nach dürfte aber auch keiner hier MFT, APS-C oder Kleinbild nutzen, sondern müsste ausschließlich mit Mittelformat rumrennen. Tun hier aber die wenigsten/niemand.

Doppelmoral.

Nein, das sehe ich nicht so.
Wenn Mittelformat erschwinglicher und nicht mit anderen Nachteilen (noch größere und noch teurere Optiken, noch mehr Gewicht,...) verbunden wäre, dann würden ganz sicher hier schon rein aus Qualitätsgrunden viel mehr Fotografen Mittelformat nutzen.

Und so muß jeder den für sich am besten geeigneten Kompromiss finden. In meinem Fall ist das ganz bewusst APS-C und nicht KB, auch wenn ich technisch gesehen mit KB vielleicht noch etwas mehr rausholen könnte.

Das es gute iPhone-Bilder gibt wird doch hier gar nicht bestritten. Auch die meisten von Wolfgang eingestellten Bilder sind doch als gute Urlaubserinnerung mehr als brauchbar.
Speziell bei Smartphones wie dem iPhone erkenne ich aber nicht so wirklich den Sinn, hier mit RAW-Dateien zu arbeiten. Zum einen verarbeitet die Kamera-Automatik die Bilder doch eh recht brauchbar, zum anderen gehen ja gerade die großen Vorteile der Smartphone-Fotografie (schnelle unkomplizierte Fotografie, sofort teilbar) wieder verloren, wenn man da dann mit RAW-Nachberarbeitung anfängt.


Jeder nutzt die Technik, die für ihn passend scheint und die er braucht.

Absolut richtig, und etwas anderes habe ich auch nie behauptet.

viele Grüße

Peter
 
Kommentar
Ein Aspekt wurde hier bislang völlig unterschlagen, der mich bei der i-phone-Knipserei immer mehr begeistert: das Ding hat einen echt geilen Spiegelschlag. Ich finde das Geräusch hat - im Vergleich zum i-phone 4 - um Welten an Qualität gewonnen. Also zumindest in diesem Punkt ist doch eine DSLR inzwischen wirklich überflüssig. Eine ordentliche Bokeh-App und spätestens mit dem i-phone 8 kann man den ganzen DSLR-Krempel endgültig knicken. Muss man sich doch nur mal vorstellen: so'n unförmiger DSLR-Klumpen am Selfie-Stick - lächerlich, oder? Macht man sich ja zum ewiggestrigen Deppen, wenn das einer sieht.
R.
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten