Frage iPhone statt DSLR im Urlaub

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kogaku.nippon

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Als Fotograf älteren Semesters, immerhin werde ich heuer bereits 50, erlaube ich mir nicht ohne Stolz zu behaupten ich wäre altmodisch. Nicht, dass ich heute noch mit einer Linhof 4x5 Inch Plattenkamera herumlaufe und Stabblitze verwende, nein, so schlimm ist es nicht, aber ich hatte immerhin bis 2005 die Digitalfotografie strikt abgelehnt und bis dahin mit einer Horseman und einer Nikon F5 fotografiert.

Hätte mir aber noch vor einem Jahr jemand erzählt, dass ich im Februar 2017 nach New York City fliegen werde und bei diesem Urlaub ausschließlich mit meinem neuen iPhone 7 plus fotografieren würde, und zwar auch in der Nacht, ich hätte ihn sicher ausgelacht und als komplett verrückt hingestellt.

Ich will hier aber gar keine Lanze für das ach so tolle iPhone brechen und euch dazu animieren wie ich 10kg Fotogepäck sinnlos rund um den Globus zu schleppen nur um es dann wieder ungeöffnet nach Hause mitzunehmen. Was ich aber doch erwähnen möchte ist die absolut unfassbare Leichtigkeit mit der man mit so einem modernen Handy perfekte Panos erstellen kann.

Wie oft hatte ich bereits zu Analogzeiten versucht mit Weitwinkeloptiken vom Stativ Fotos für Panoramen aufzunehmen und anschließend am Computer mittels der verschiedensten Programme zusammen zu schustern, wie oft habe ich mich grün und blau über die wahrlich beschissenen Ergebnisse geärgert.... und nun im Jahre 2017 bedarf es überhaupt keiner Kenntnisse der Fotografie mehr und man hat mit nur einem Klick Panoramen die besser kaum sein könnten.

Untertags wage ich zu behaupten sind sie von jenen aus einer D810 nicht zu unterscheiden und in der Nacht... na, ja, Internet Bildchen sind ja meist max. 1200 Pixel lange Seite groß, auch da passt die Qualität.

Kurzum, eigentlich gibt es kaum noch reale, fassbare Gründe eine schwere teure DSLR mitzuschleppen. Und das von mir, DEM "ich mach niemals Kompromisse bei der Ausrüstung und bin immer mit dem Besten teuersten Equipment unterwegs Meister!"

Euer

Wolfgang​
 
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Mmh, älteres Semester ist man erst dann wirklich,
wenn die Zahl der Semester jene der Lebensjahre
übersteigt … :cool:

Nach dem iPhone-Knipsen lerne nun Bildeinstellen!


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Kurzum, eigentlich gibt es kaum noch reale, fassbare Gründe eine schwere teure DSLR mitzuschleppen.

Natürlich gibt es 1.000 Gründe, angefangen mit dem einen oder anderen Objektiv an, die sich so überaus schlecht ans Iphone flanschen lassen... aber die Diskussion ist doch durch.

Perfekt ist im Übrigen die Kombi, Smartphone plus DSLR oder welche Kamera auch immer, alles hat je nach Situation seine Berechtigung. Und Norbert hat recht, zeigt Bilder, Nachtpanos wären interessant. Sans Ear grüßt
 
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Salopper Kommentar:
Es ist nix Neues, dass man für eine "kleine Webgröße" keinen "großen" Sensor braucht, besonders bei Tageslicht...

Und ja, auch ich habe mit den Topmodellen von Apple und Samsung "experimentiert", aber um die Qualität zu erhalten, die ich für Prints brauche, reicht es bei weitem nicht...
 
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Ich bin noch älter als Du. Am Wochende habe ich ein I-Phone7 Bild meines Sohnes auf meinem Pixma-pro in A4 ausgedruckt. Verdammt gut. Da ist man schon am grübeln ob man im Urlaub das Gewicht einer DSLR nebst Objektiven noch schleppen will.
 
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Man muss ja keine große DSLR mit schweren Objektiven in den Urlaub mitschleppen.

Für "unbeschwertes" Reisen kann ich zum Beispiel meine Nikon Coolpix A mitnehmen, oder, wenn ich noch mehrere kleine leichte Wechselobjektive dabei haben möchte, meine Nikon 1 J5.

Das IPhone habe ich ja zusätzlich immer dabei, z.B. um meinen Verwandten und Bekannten schnell per WhatsApp ein Bildchen mit Urlaubsgrüßen zu senden, damit sie sehen, wo ich gerade bin.

Gruß
Hans
 
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Als Fotograf älteren Semesters, immerhin werde ich heuer bereits 50, erlaube ich mir nicht ohne Stolz zu behaupten ich wäre altmodisch. ...​


Du Jungspund könntest mein Sohn sein, aber ernsthaft : Im Urlaub bringt es Freude, ein klein wenig mehr als nötig an Fotokrams mitzunehmen.

Es geht nicht nur darum, zu zeigen, ich war auch in ... , sondern auch ( oder überhaupt ) um die Freude hinter einer guten Kamera !​
 
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deshalb cancelled Nikon die DL Kameras,
Die 3 Leute die heute noch eine Kompakt Kamera kaufen sterben sicher bald aus...
cg
 
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Ich selbst habe die letzten Jahre fast ausschliesslich mit einem iPhone fotografiert und an der Wand hängt ein LeinwandPrint von ca 1,0m *70cm aus Dänemark, fotografiert mit dem 6s. Die Qualität ist schlicht unglaublich und man sieht die Sensorgrößen-Diskussion mit anderen Augen Ein Smartphone ist inzwischen fototechnisch wirklich sehr leistungsfähig, verführt aber in meinen Augen zum flüchtigen Knipsen.
Mit einer DLSR hat man so unfassbar mehr Möglichkeiten und geiler ist es sowieso.:D
Jetzt ist mit meiner neuen D500 wieder die Freude am fotografieren zurückgekehrt und das Handy ist nur noch die "Notfallkamera" - dafür ist es dann aber perfekt geeignet.
 
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Hallo Wolfgang,

vor vielleicht 25 Jahren habe ich mal ein Buch gelesen mit dem Titel "Fünf Gründe, warum es die Welt nicht geben kann". Das Buch ist - sagen wir mal - nur mäßig zu empfehlen. Darin enthalten ist aber ein Satz, der mich mein halbes Leben begleitet ... und ein Stück weit auch geleitet hat. Sinngemäß lautet er: "In allen Kulturen und allen Regionen dieser Welt war man vom Zeitpunkt, an dem der Mensch aufrecht gehen konnte bis zum heutigen Tag jederzeit der Meinung, dass man zwar noch nicht alle Geheimnisse der Welt gelöst hat, aber zumindest so nahe dran ist, dass nicht mehr so viel nachkommen wird ... und mithin kann man sich also hier und heute nach reiflicher Überlegung legitimerweise als Krone der Schöpfung bezeichnen. Und meist musste man nur ein paar tausend Kilometer fahren oder ein paar Jahrzehnte warten um zu sehen, dass man komplett falsch lag mit dieser Einstellung und Einschätzung".

Ich bin mir relativ sicher, dass das, was sich in den Kulturen im großen abspielt, genau so in jedem einzelnen Menschen im kleinen Maßstab wiederholt. Und ich frage mich was wäre, wenn - im kleinen wie im großen - die Menschen mehr Fragen stellen, als finale Weisheiten von sich geben würden, die für die betroffenen selbst nur ein vorübergehendes Spiegelbild ihrer aktuellen, subjektiven Lebenswirklichkeit sind. Mit den Möglichkeiten der Selbstdarstellung in den diversen Internet-Blogs und persönlichen Webseiten haben wir hier einen Fundus von Zeitkapseln, mit denen Heerscharen künftige Psychologen noch Jahrhunderte lang Archeo-Psychogramme erstellen können.

und nun im Jahre 2017 bedarf es überhaupt keiner Kenntnisse der Fotografie mehr ....
und was genau ist daran erstrebenswert ... keine Kenntnisse haben zu müssen? Hast Du mal die Freude erlebt, wenn man ein Panorama (mit viel und mühsam gewonnenen Kenntnissen) in der Natur erstellt, in einem EBV ausgearbeitet und dann selbst 60 * 250 cm breit ausgedruckt, auf DiBond aufgezogen und an die Wand gehängt hat?

Und jetzt kommst Du mit einem Handy und sagst, wir haben es alle nicht verstanden :cool:.

Ciao
HaPe
 
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Was ich aber doch erwähnen möchte ist die absolut unfassbare Leichtigkeit mit der man mit so einem modernen Handy perfekte Panos erstellen kann....... und nun im Jahre 2017 bedarf es überhaupt keiner Kenntnisse der Fotografie mehr und man hat mit nur einem Klick Panoramen die besser kaum sein könnten.

Als Fotograf, der mit Panoramen seinen Lebensunterhalt bestreitet, kann ich Dir sagen, dass Du einer Täuschung unterliegst ("Ausgabegröße") und/oder Dir nicht bewusst ist, was hochwertige Panoramen (in versch. Lichtsituationen und Motivwelten) ausmachen...
 
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Untertags wage ich zu behaupten sind sie von jenen aus einer D810 nicht zu unterscheiden und in der Nacht... na, ja, Internet Bildchen sind ja meist max. 1200 Pixel lange Seite groß, auch da passt die Qualität.

Kurzum, eigentlich gibt es kaum noch reale, fassbare Gründe eine schwere teure DSLR mitzuschleppen. Und das von mir, DEM "ich mach niemals Kompromisse bei der Ausrüstung und bin immer mit dem Besten teuersten Equipment unterwegs Meister!"

Euer

Wolfgang[/LEFT]

Sorry aber ich glaube dann hast du wirklich noch nie ein Pano einer D800/810 sind wir mal Konservativ aus 24 Aufnahmen zusammengesetzt gesehen!:fahne::fahne:
 
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Ich weiss nicht ob mir ein Telefon reichen würde, aber eine kleine kompakte Kamera die ich immer mitnehmen kann, ist meine nächste Anschaffung. Nicht wegen der Bildqualität, nicht wegen den Möglichkeiten, sondern weil sie so klein sind. Letztes Jahr auf einem 4 Tagetrip nach Dresden nur mein 28er Nikon 1,8 und mein 50er Nikon 1,8 mitgenommen. Vermisst habe ich nichts, ich hätte das 50er zuhause lassen sollen, 95% der Bilder sind mit dem 28er entstanden. Es war so herrlich nicht Berge von Zeug mit sich rumzuschleppen, meine geliebte Compagnon little messenger Tasche und das war's. Bei mir wird es wohl eine Fuji X100 werden, umgerechnet 35mm. Beim nächsten Städtetrip werde ich dann nur noch die mitnehmen. Wenig Ballast und man fällt nicht auf, das macht vieles einfacher.

grüße,
Jürgen
 
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Ich bin ja auch auf Reisen meist mit meiner Df und großen Objektiven unterwegs.

Aber selbst wenn ich nur die J5 dabei habe, ist neben mindestens 2 Objektiven auch immer ein kleines Stativ mit im Fototäschchen sowie ein Grauverlaufsfilter, ein Polfilter und ein Neutraldichtefilter - der Letztere, damit ich auch Langzeitaufnahmen - z.B. von Wasserfällen - machen kann.

Das ist mir mit meinem Smartphone nicht möglich.

Oftmals zeigen mir Bekannte auch voller Stolz, was sie mit ihrem Smartphone für "grandiose" Fotos gemacht haben. Aber bei näherer Betrachtung finde ich die Fotos meistens gar nicht so gut - was die Smartphone-Knipser aber nicht sehen. Sie sind mit dem, was sie gemacht haben, voll und ganz zufrieden und ich lasse sie dann auch in ihrem Glauben.

Soll doch jeder nach seiner Facon glücklich werden...

Gruß
Hans
 
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[MENTION=111251]kogaku.nippon[/MENTION]

eine ziemlich gewagte Aussage die Du da machst.

So kann nur jemand denken und argumentieren der noch nie versucht hat kreativ zu fotografieren. Wer seither mit seiner Spiegelreflex oder auch Kompakten, egal ob analog oder digital, einfach nur reingehalten hat ohne darüber nachzudenken was die Kameratechnik (meistens Programmautomatik) macht und wie die Wirkung des Bildes am Ende sein wird, der braucht in der tat keine "schwere" Kameraausrüstung und darf gerne mit einem Spartphone knipsen und zufrieden sein. Fürs schnelle Knipsen reicht es wirklich. Mit den allermeisten Kompaktkameras kann ein aktuelles Smartphon (und nicht nur die mit dem Fallobst ;)) unbestritten mithalten. Alle anderen, denen eben ein solches unkreatives Knipsen nicht reicht verwenden eben eine hochwertige DSLR. Wenn Du die unzähligen Bilder hier im Forum genauer betrachten und dich damit beschäftigen würdest, dürften Dir sehr schnell die nicht unerheblichen Unterschiede auffallen.

Letztendlich darf jeder selbst entscheiden womit er seine Bilder macht. Ich für meinen Teil trage gerne meine Kilos durch die Gegend und würde niemals einen Urlaub nur mit dem Handy fotografieren. Und dies obwohl mir mein Chef auch ein iPhone spendiert hat und trotz meines "hohen Alters" von inzwischen auch in den 50er :D


[MENTION=23442]seamaster[/MENTION]
ich esse auch gerne mal ein Nutellabrötchen. Gibt Kraft zum schleppen :D
 
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In der letzten Zeit stelle ich fest,
dass manche Personen, die ich fotografieren möchte, sich gerne zeigen und mit einer Aufnahme (oder mehreren) besser mitgehen,
wenn ich eine "richtige" Kamera in der Hand habe.

Und ich habe im letzen Urlaub festgestellt das wenn du mit einer "fetten D-SLR" (dabei ist "fett" relativ, das liegt wohl am Batteriegriff den ich immer drunter habe) an einem Touristen Hot-Spot aufkreuzt dich immer wieder Leute ansprechen ob du mal bitte ein Bild von ihnen machen könntest mit ihrer Kamera.
 
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