kogaku.nippon;2555910 Die S/W Fotos von Ansel Adams mögen nach wie vor innerhalb einer gewissen Gemeinde von Fans hochangesehen sein und als wunderschön empfunden werden. Zeigt man sie aber zB Jugendlichen an der Grafischen in Wien die Fotografie als Lehrfach haben schrieb:Warum wundert mich das nicht? In einer der letzten "Spiegel"-Ausgaben war ähnliches über Germanistikstudenten zu lesen. Die Reihe läßt sich sicher für viele Berufsfelder fortsetzen.
Das spricht muMn aber nicht dafür, dass Adams und Co obsolet geworden wären.
Darüber hinaus ist es natürlich legitim, das neueste Werkueg zu verwenden. Das haben Michelangelo und Bernini auch schon so gemacht. Warum also heute nicht auch die Möglichkeiten eines iPhone nutzen??
Und letztlich entscheidet der eigene Qualitätsanspruch an die Arbeit welches Werkzeug das angemessene ist. Und selbst unter Berücksichtigung ökonomischer Zwänge, heißt das nicht, dass man heute gezwungen sei, "Schrott" abliefern zu müssen. Auch wenn es vielleicht gerade bei Fotografie besonders schwer ist.
Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass man sehr wohl die eigenen Qualitätsansprüche als Maßstab hernehmen sollte. Vor ein paar Jahren waren wir mit unserer kleinen Firma noch Gebäudereiniger, hatten knapp 35000 Wettbewerber, mussten billig arbeiten und konnten unsere eigenen Ansprüche an die Qualität der Arbeit nicht verwirklichen. Heute machen wir mikrobielle Feinreinigung, haben vielleicht noch 100 Wettbewerber und arbeiten in ganz Deutschland.
Man muss sich nicht unbedingt am Massengeschmack orientieren, das machen eh schon die meisten. Man muss sich dann auch nicht wundern, wenn man nur Grenzkostenpreise (Stockfotos ... - auch diese Liste ließe sich verlängern) erzielt.
Nichts für ungut ...
Bernhard
Es geht um die These, dass nicht interessiert, womit ein gutes Foto gemacht wurde.
Es geht nicht um die These, ob es einen Fotoforenten interessiert, womit ein gutes Foto gemacht wurde.
Also bitte, Klaus ... nur weil Du Dich neuerdings so gewählt ausdrückst, musst Du Menschen wie mich nicht gleich abwerten
Man vergesse nicht: Der eigentlich Sinn dieses Threads ist Provokation und Werbung fürs neue IPhone 7 Plus. Und die Sprache des Volkes ist eine ganz neue Werbestrategie.
Ich habe mal gewogen, wie schwer meine Df mit meinem Nikkor AiS 28mm f/1:2.8 (vergleichbar dem Bildwinkel eines Smartphones) ist, und komme auf 1200 Gramm.
Mit dem ebenfalls reisetauglichen Voigtländer Ultron 40mm f/1:2.0 komme ich auf nur 1160 Gramm.
In diesem Gewicht ist aber eine Leder-Fotohalbtasche schon enthalten.
Ist das zu schwer für einen Fotospaziergang in New York?
Gruß
Hans
Du verwechselst nur leider selbst öfter die Sprache des Volkes mit der Sprache der Gosse - oder sind das wirklich alles unbedachte Ausrutscher?
Abgesehen davon: Die Rolle als Friedensstifter steht dir, ich musste mir nur dreimal die Augen reiben.
Ganz einfach, Axel:
Indem man die Bildadresse (URL) hiereinfügt.
Habe ich so nicht gesagt/gemeint: Abzüge bis A5 >o.k., Fotos am PC >o.k, aber am großen Ultra-TV oder Abzüge A3 sieht man schon Unterschiede! Das habe ich sagen wollenIhr unterstellt, dass man mit einem iPhone keine qualitativ wertigen Abzüge oder ausgedruckten Bilder hin kriegt.
Damit ist nur das anfertigen und verbreiten von Knipsbildchen möglich.
Da liegt Ihr meiner Meinung nach falsch.
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Wir wissen alle, dass gute Bilder nicht vom Gerödel abhängen das verwendet wird.
Natürlich hat das iPhone 7 kein Tele und natürlich kriegt man keine Blendensterne hin.
Und trotzdem lässt sich damit trefflich ernsthaft fotografieren.
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Ich habe mich an einem Projekt beteiligt bei dem man nur mit dem Smartfon und einer App die keine Nachbearbeitung zuliess fotografiert hat. Die App hatte dann noch die Eigenheit, dass nach 3-4 Bildern eine längere Wartepause erzwungen wurde. Alle Beteiligten schilderten die erzwungene Verlangsamung als Bereicherung. Die Resultate waren spannend und kamen auch bei Aussenstehenden gut an.
Seit ein paar Jahren versende ich A5 Karten von mit dem Smartfon gemachten Bildern. Die Qualität der Drucke ist hervorragend. Die Bilder unterziehe ich bewusst keiner Nachbearbeitung.
gruss
Mit iPhone kann man auch im raw fotografieren.
Ja, allerdings war ich doch erstaunt, dass die RAWs selbst bei Tageslicht-Aufnahmen ziemlich stark rauschen. Wenn ich das mal mit ner APS-C vergleiche dann sehen 7s+ -Aufnahmen mit ISO20 ungefähr so aus, wie Aufnahmen mit meiner D5300 bei ISO 4000 (was mich zu dem Schluß verleitet, dass hier auch beim iPhone etwas mit der ISO gemogelt wird, APS-C-ISO 4000 müsste theoretisch ungefähr mit iPhone ISO80-100 vergleichbar sein).
In der Praxis spielt das keine Rolle, aber rein aus Qualitätsgründen müssen sich Kamerahersteller derzeit sicher nicht vor den aktuellen iPhones fürchten, da spielen andere Aspekte sicher eine größere Rolle.
Kurzum, eigentlich gibt es kaum noch reale, fassbare Gründe eine schwere teure DSLR mitzuschleppen.
Stimmt! Der kleinere Sensor rauscht schneller.
Dieser Argumentation nach dürfte aber auch keiner hier MFT, APS-C oder Kleinbild nutzen, sondern müsste ausschließlich mit Mittelformat rumrennen. Tun hier aber die wenigsten/niemand.
Doppelmoral.
Jeder nutzt die Technik, die für ihn passend scheint und die er braucht.
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