Frage iPhone statt DSLR im Urlaub

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Du verwechselst nur leider selbst öfter die Sprache des Volkes mit der Sprache der Gosse - oder sind das wirklich alles unbedachte Ausrutscher?

Abgesehen davon: Die Rolle als Friedensstifter steht dir, ich musste mir nur dreimal die Augen reiben.
 
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Das iPhone hat AF, eine Panoramafunktion und passt in die Hosentasche. Bilder einfach ins Internet stellen kann es außerdem.

Deine Kamera bietet dafür eine schönere Bildqualität, die befriedigendere/ bewusstere Fotografiererfahrung und evtl mehr Bearbeitungsreserven (wenn du in RAW fotografierst).

Was davon ist wem im Forum wichtiger - darum dreht sich doch die ganze Diskussion hier.
 
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Ich löse häufiger Entsetzen aus, das bin ich gewohnt. Man muss eben ein Gefühl dafür haben, wann man sich besser benehmen sollte

Ach so:

https://m.youtube.com/watch?v=dPw7RBlxvJI
 
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Mit iPhone kann man auch im raw fotografieren. Wiederholt äußert sich jemand, ohne Kentnisse vorzuweisen, das macht diesen Thread leider etwas ansteigend.
 
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Habe ich so nicht gesagt/gemeint: Abzüge bis A5 >o.k., Fotos am PC >o.k, aber am großen Ultra-TV oder Abzüge A3 sieht man schon Unterschiede! Das habe ich sagen wollen
 
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Mit iPhone kann man auch im raw fotografieren.

Ja, allerdings war ich doch erstaunt, dass die RAWs selbst bei Tageslicht-Aufnahmen ziemlich stark rauschen. Wenn ich das mal mit ner APS-C vergleiche dann sehen 7s+ -Aufnahmen mit ISO20 ungefähr so aus, wie Aufnahmen mit meiner D5300 bei ISO 4000 (was mich zu dem Schluß verleitet, dass hier auch beim iPhone etwas mit der ISO gemogelt wird, APS-C-ISO 4000 müsste theoretisch ungefähr mit iPhone ISO80-100 vergleichbar sein).
In der Praxis spielt das keine Rolle, aber rein aus Qualitätsgründen müssen sich Kamerahersteller derzeit sicher nicht vor den aktuellen iPhones fürchten, da spielen andere Aspekte sicher eine größere Rolle.
 
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Im SWR1 Radio kommt gerade ein interessantes Programm über das Thema Fotografie, was ich bis jetzt daraus entnommen habe, totgesagte leben länger.
Es gab einen Beitrag über Fotokurse von Leuten die über Smartphone knipsen zur richtigen Fotografie gekommen sind, und sie alle verbinden das mit einer Dslr.
Vielleicht sind wir schon so übersättigt von unserem Werkzeug dass wir es nicht mehr zu schätzen wissen, möglicherweise haben die Neueinsteiger uns etwas voraus.
Ich hab auch schon mit dem Smartphone fotografiert und weiß dass es Mist ist.

Gesendet von meinem SM-G388F mit Tapatalk
 
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Stimmt! Der kleinere Sensor rauscht schneller.
Dieser Argumentation nach dürfte aber auch keiner hier MFT, APS-C oder Kleinbild nutzen, sondern müsste ausschließlich mit Mittelformat rumrennen. Tun hier aber die wenigsten/niemand.

Doppelmoral.
 
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Was ich ich loswerden will:
Wenn ich bewusst losziehe um zu fotografieren (Hobby) nehme ich auch meine DSLR, keine Frage. Mich stören aber einige Nutzer, die die DSLR auf teufel komm raus als DAS Mittel der Wahl zum fotografieren sehen und das fotografieren mit Smartphones niedermachen. Jeder nutzt die Technik, die für ihn passend scheint und die er braucht.

Und damit wären wir wieder bei der Frage, wann Nikon eine spiegellose bringt oder ob sie nach der GoPro-Fotografie und der Smartphone-fotografie auch diesen Trend verschlafen werden ;-)
 
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Kurzum, eigentlich gibt es kaum noch reale, fassbare Gründe eine schwere teure DSLR mitzuschleppen.

Grundsätzlich ja, aber ein i- oder Smartphone wäre mir eine zu starke Einschränkung. Beim Thema Brennweite geht es los und mit Displaynutzung in praller Sonne endet es.

PS: Ungeachtet dessen liebe ich AL-Aufnahmen mit meinem Smartphone in BW und das mit ISO-Werten bis 3200. :up:
 
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In diesem Thread wird bislang übersehen, dass es nicht nur die Alternative Smartphone oder DSLR gibt, sondern dass für Leute, die gern mit einer kleinen, leichten Kamera Urlaub machen möchten, u. a. die Nikon 1 Kameras existieren.

Ich habe selbstverständlich immer mein IPhone im Urlaub dabei, aber zum Fotografieren nehme ich immer eine richtige Kamera. Und wenn ich mal nicht meine Df umhängen möchte, dann stecke ich meine Nikon 1J5 in eine Seitentasche meiner Shorts.

Und meiner Erfahrung nach hat das IPhone auch gegen die kleine Nikon keine Chance.

Gruß
Hans
 
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Es ist halt die Frage, was der Einzelne sich unter Urlaub und Fotografie so vorstellt. Fürs Familienalbum bzw. -fotobuch genügt die Qualität eines mittelprächtigen Smartphones. Höhere Ansprüche erfüllt bereits eine ordentliche Kompakte.
 
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Das Telefon habe ich immer dabei, wenn ich nicht grad auf dem Klo sitze. Das liegt daran, dass es für mich beruflich wichtig ist und weil ich nach 8 Stunden Arbeit eben nicht frei habe und abschalten kann/mag.
Der Fotoapparat Ist nicht immer da und wenn er nur im Auto liegt. Ich habe viele Fotoapparate, auch diverse Kleinere. Alle sind weitaus besser, als mein IPhone. Dennoch entstehen auch Fotos mit dem Iphone, die mir später gefallen.

Das Telefon ist sehr lichtschwach, sehr Gegen-, oder gar Streiflicht empfindlich. Der Dynamikumfang liegt gefühlt bei 20% der Leistung, die meine "schlechteste" Kamera hat.
Ich muss mich also einschränken, wenn ich mit dem Telefon knipse. Aber schönes Licht, schöne Schatten und somit dann auch lohnenswerte Motive findet man mit dem IPhone auch und wenn man es richtig handhabt, entstehen dann Fotos, die ebenso gut sind, wie die, die mit einem echten Fotoapparat gemacht werden.

Man ist halt eingeschränkt. Aber diese Einschränkung ist eben auch eine Herausforderung. Das reizt mich auch, das zwingt zum Nachdenken und zum sauberen Arbeiten.

Ob man mehr braucht, als ein IPhone, ist eben individuell unterschiedlich und von der Situation abhängig. Was nicht zu übersehen ist, ist die Tatsache, dass die Kameras in den Telefonen immer besser und somit immer brauchbarer werden.

Meine persönliche Meinung sag ich dann auch noch: Ich brauche mehr, als ein IPhone und ich würde nicht auf die Idee kommen, nach New York zu kommen und nur mit dem Telefon zu fotografieren. Insbesondere dann nicht, wenn ich ne "Echte" dabei hätte.
 
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Nein, das sehe ich nicht so.
Wenn Mittelformat erschwinglicher und nicht mit anderen Nachteilen (noch größere und noch teurere Optiken, noch mehr Gewicht,...) verbunden wäre, dann würden ganz sicher hier schon rein aus Qualitätsgrunden viel mehr Fotografen Mittelformat nutzen.

Und so muß jeder den für sich am besten geeigneten Kompromiss finden. In meinem Fall ist das ganz bewusst APS-C und nicht KB, auch wenn ich technisch gesehen mit KB vielleicht noch etwas mehr rausholen könnte.

Das es gute iPhone-Bilder gibt wird doch hier gar nicht bestritten. Auch die meisten von Wolfgang eingestellten Bilder sind doch als gute Urlaubserinnerung mehr als brauchbar.
Speziell bei Smartphones wie dem iPhone erkenne ich aber nicht so wirklich den Sinn, hier mit RAW-Dateien zu arbeiten. Zum einen verarbeitet die Kamera-Automatik die Bilder doch eh recht brauchbar, zum anderen gehen ja gerade die großen Vorteile der Smartphone-Fotografie (schnelle unkomplizierte Fotografie, sofort teilbar) wieder verloren, wenn man da dann mit RAW-Nachberarbeitung anfängt.


Jeder nutzt die Technik, die für ihn passend scheint und die er braucht.

Absolut richtig, und etwas anderes habe ich auch nie behauptet.

viele Grüße

Peter
 
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Ein Aspekt wurde hier bislang völlig unterschlagen, der mich bei der i-phone-Knipserei immer mehr begeistert: das Ding hat einen echt geilen Spiegelschlag. Ich finde das Geräusch hat - im Vergleich zum i-phone 4 - um Welten an Qualität gewonnen. Also zumindest in diesem Punkt ist doch eine DSLR inzwischen wirklich überflüssig. Eine ordentliche Bokeh-App und spätestens mit dem i-phone 8 kann man den ganzen DSLR-Krempel endgültig knicken. Muss man sich doch nur mal vorstellen: so'n unförmiger DSLR-Klumpen am Selfie-Stick - lächerlich, oder? Macht man sich ja zum ewiggestrigen Deppen, wenn das einer sieht.
R.
 
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