Impressionen Jordanien

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
ThisIsJustMe schrieb:
Muss auch mal in meinen Fotos kramen... Warst Du denn mit Quteish & Sons in Wadi Rum? Vielleicht sogar bei Mohammed, der bei der Linkskurve über die Schienen weg rechts im Tal wohnt?

Jo, mit denen war ich auch im Wadi. An die Namen kann ich mich leider nicht mehr erinnern, aber wenn ich mich richtig erinnere, sind wir mitten in der Nacht mit dem Jeep noch zu einem Mohammed in einem anderen Lager gefahren, weil dort Beduinen-Party war.

Irgendwo habe ich bestimmt auch noch Fotos, leider nur mit der Olympus-Kompaktknipse.

Viele Grüße,

Oliver
 
Kommentar
Anzeigen
In den wenigen städtischen Reportagebildern sah ich nur eine, vermutlich einheimische Frau.
Nehmen die Frauen am Öffentlichem Leben teil? Sind sie sichtbar?
 
Kommentar
haraclicki schrieb:
In den wenigen städtischen Reportagebildern sah ich nur eine, vermutlich einheimische Frau.
Nehmen die Frauen am Öffentlichem Leben teil? Sind sie sichtbar?

Nun, die Rolle der Frau in Jordanien darzulegen würde für mich ziemlich dünnes Eis bedeuten, da man in zwei Wochen sicherlich nicht ausreichend hinter die Kulissen schauen kann.
Dennoch kann ich meine Eindrücke gerne schildern.
Jordanien ist sicherlich nicht das Niederbayern des Orients, sprich, es ist nicht so orthodox wie z.B. Saudi Arabien. Es gibt z.B. problemlos Alkohol zu kaufen, die einheimischen Frauen laufen seltenst verschleiert herum und selbst die Kopftücher scheinen eher ein Modeaccessoir zu sein. Dennoch ist Jordanien ein islamischer Staat, in welchem also auch islamische Traditionen gelten. Z.B stehen der Frau zwar alle Bildungsmöglichkeiten offen, dennoch ist sie traditionell eher der Familie verbunden. Traditionell ist es für den Araber nämlich eine Schande, wenn der Mann nicht ausreichend Geld verdient, um die Familie zu ernähren. Dennoch scheinen diese Traditionen vielerorts aufzubrechen und so sieht man durchaus Frauen im öffentlichen Leben und das gar nicht so selten, allerdings natürlich nicht so häufig wie in Europa. Gerade junge Jordanierinnen zeigen durchaus ihre Reize, schminken sich und gehen in Diskos und Clubs (zumindest in Amman), allerdings sah ich dennoch niemals Miniröcke. Meine Einsichten in das Familienleben beschränken sich auch nur auf eine christliche Familie, in der aber alle drei Töchter Berufen nachgingen. Allerdings folgen die Christen gewiß auch nicht den islamischen Traditionen.
Ich vermute einfach mal, dass diese Dinge auch stark vom Bildungsstand der Menschen und ihrer traditionellen Verbundenheit abhängig ist.

Grueße
Andreas
 
Kommentar
Hallo Andreas,


Danke für diesen sehr schönen und informativen Bericht.
Ich schliesse mich an: steht schon lange auf der Liste.

Tolle Fotos :up:

Der Schnubbel
 
Kommentar
Hallo Andreas,

vielen Dank fuer Deinen ausfuerlichen Beitrag und die tollen Bilder. Dein Reisebericht liesst sich wie aus einem Neckermann-Katalog und ist mir, ganz ehrlich gesagt, ein bisschen einseitig. Bitte verstehe mich nicht falsch, ich moechte Dir in keinster Weise zu nahe treten und zweifele auch nicht daran, dass Du Deinen Urlaub wie beschrieben erlebt hast.
Es ist nur so, dass Gastfreundschaft mit Freundschaft, wie wir sie kennen, nicht das Geringste zu tun hat und spaetestens dann endet, wenn die eigenen Toechter eine Rolle spielen.
Ich selbst war zwar noch nie in Jordanien, habe aber andere Laender dieser Region bereist und kann mir ums verrecken nicht vorstellen, dass es dort so wesentlich anders sein soll.
Ich meine, deren Freund warst Du - als Unglaeubiger - jedenfalls nie und wirst es auch nie werden.
(Sorry, bin im Ausland. Auf meiner Tastatur fehlen leider einige Buchstaben und Satzzeichen.)
Gastreundschaft hat in einigen Laendern einen so extrem hohen Stellenwert, dass es durchaus vorstellbar ist, das ein Moerder in der Familie des Opfers - das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen - am besten und sichersten aufgehoben ist, solange er denn deren Gastreundschaft geniesst. Endet diese, zoegert der eben noch freundliche Gastgeber keine Sekunde diesen abzumurksen, genau wie die eigenen Toechter oder andere Familienmitglieder, wenn es denn um die so genannte eigene Ehre geht.
Wir alle kennen solche Berichte nicht nur aus dem Fernsehen, Aehnliches ist auch schon in Deutschland geschehen.
Mir sind solche Leute suspekt und ich sehe sie lieber von Hinten als von Vorn.
 
Kommentar
FrankyG schrieb:
Hallo Andreas,

vielen Dank fuer Deinen ausfuerlichen Beitrag und die tollen Bilder. Dein Reisebericht liesst sich wie aus einem Neckermann-Katalog und ist mir, ganz ehrlich gesagt, ein bisschen einseitig. Bitte verstehe mich nicht falsch, ich moechte Dir in keinster Weise zu nahe treten und zweifele auch nicht daran, dass Du Deinen Urlaub wie beschrieben erlebt hast.

Nunja, ich habe doch kein Problem mit kritischen Stimmen, und in manchen Dingen gebe ich Dir Recht, allerdings kann ich nur das wiedergeben, was ich erlebte. Zwei Wochen genügen zum einen nicht, um alle gesellschaftlichen Tiefen zu ergründen und ich würde mich auch auf verdammt dünnes Eise begeben, da allzuviel zu orakeln. Die Art, wie ich reise gibt mir sicherlich mehr Möglichkeiten in die Hand, Land und Leute kennenzulernen, als den Cluburlauber, aber dennoch maß ich mir kein absolutes Urteil zu. Zum anderen war es auch ein Kurzbericht, der einige Sehenswürdigkeiten und Begebenheiten abdecken sollte, um andere zu informieren und Interesse zu wecken. Die Möglichkeit besteht natürlich, das der Bericht zu einseitig ist, doch ich habe auch versucht der Tatsache Rechnung zu tragen, dass wir in einem Fotoforum sind.

Es ist nur so, dass Gastfreundschaft mit Freundschaft, wie wir sie kennen, nicht das Geringste zu tun hat und spaetestens dann endet, wenn die eigenen Toechter eine Rolle spielen.

Gastfreundschaft hat natürlich nichts mit wahrer Freundschaft zu tun, was ja schon der Name impliziert. Wobei ich da mal anmerken muß, dass mir eine ehrliche Gastfreundschaft dort durchaus lieber ist als die manchmal oberflächliche Freundschaft, wie wir sie kennen. Letztlich ist ja niemand verpflichtet, gastfreundlich zu sein. Ich empfand das Interesse an meiner Person immer ehrlich und hatte nie das Gefühl, dass man einfach nur genervt einer beliebigen Tradition fröhnt.
Da ich nie der Begehrlichkeit Ausdruck verlieh, den Töchtern näher zu kommen, kann ich zu diesem Thema nicht so viel sagen.

Ich selbst war zwar noch nie in Jordanien, habe aber andere Laender dieser Region bereist und kann mir ums verrecken nicht vorstellen, dass es dort so wesentlich anders sein soll.

Hm, das wäre etwa so, als würde man als Araber Deutsche, Franzosen und Italiener in einen Topf werfen. Grosser Fehler! Während die einen Länder z.B. die Sharia als juristisch bindend sehen, tun es andere nicht. Allein das ändert schon mächtig die Sichtweisen des Strafrechtes und damit die gesellschaftlichen Gegebenheiten. Würde man die Länder des Orients nicht differenzierter betrachten, macht man wirklich einen großen Fehler. Und ich gebe zu bedenken, das auch die Türkei ein islamischer Staat ist und lediglich auf Grund seiner Nähe zu Europa und seiner miltärischen und wirtschaftlichen BEdeutung von den Medien positiver betrachtet wird.

Ich meine, deren Freund warst Du - als Unglaeubiger - jedenfalls nie und wirst es auch nie werden.

Ich werde Freundlichkeit und Freundschaft nicht verwechseln. Dennoch stehe ich nach wie vor in Kontakt mit einigen Jordaniern, sowohl christlicher als auch muslimischer Religion. Auch Emailkontakt ist keine Freundschaft, aber dennoch sollte man in Betracht ziehen, dass auch ein Muslim zwischenmenschliche Werte höher schätzt, als die religiöse Zugehörigkeit. Ich finde es auch etwas überheblich, uns Europäer da meschlich einen höheren Stellenwert beizumessen. Was berechtigt uns dazu? Die Geschichte sicher nicht.


Gastreundschaft hat in einigen Laendern einen so extrem hohen Stellenwert, dass es durchaus vorstellbar ist, das ein Moerder in der Familie des Opfers - das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen - am besten und sichersten aufgehoben ist, solange er denn deren Gastreundschaft geniesst. Endet diese, zoegert der eben noch freundliche Gastgeber keine Sekunde diesen abzumurksen, genau wie die eigenen Toechter oder andere Familienmitglieder, wenn es denn um die so genannte eigene Ehre geht.
Wir alle kennen solche Berichte nicht nur aus dem Fernsehen, Aehnliches ist auch schon in Deutschland geschehen.

Soweit ich weiß, hat auch die jordanische Justiz mit eben diesen Problemen zu kämpfen, wahrscheinlich wird sie sogar von juristischen Personen der jordanischen Justiz gedeckt. Selbst in Jordanien sollen sich Frauen in "Schutzhaft" befinden, die von "Ehrentaten" der Ehemänner oder Brüder bedroht sind, anstatt eben jene zu verhaften. Diese Dinge sind existent, gar keine Frage. Auch scheint mir gerade das Eherecht noch etwas traditionell behaftet. Wenngleich die Rechtssituation rein juristisch, also auf dem Papier mitunter durchaus modern ist, scheint auch in Jordanien die Umsetzung noch nicht sonderlich konsequent.
Nur was sagt uns das? Wollen wir deshalb alle Muslime oder Jordanier in einen Topf werfen? Möchten wir keine Unterschiede in Bildung und Gesinnung machen? Sollten denn wiklich alle Werte nur aus religiöser Tradion heras geschehen? Wenn wir mal das Familienrecht in Deutschland 50 Jahre zurückdrehen, dann wird dem heutigen Bürger auch anders zumute. Jordanien ist nun mal ein Schwellenland und wird mit vielen Problemen noch zu kämpfen haben. Ich halte es für sehr gefährlich, über die Menschen zu urteilen, ohne sich über die Hintergründe und die Entwicklung zu informieren, wozu wir alle ja manchmal tendieren. Entwicklung braucht Zeit und gerade Jordanien ist ein relativ junges Land. Und im Vergleich zu Saudi Arabien oder Syrien hat sich da in den letzten 50 Jahren eine deutliche Entwicklung vollzogen. Es gibt überall Licht und Schattenseiten, hier genauso wie dort. Man wird aber niemanden ändern können, den man nicht versteht. Und ich denke, mein vielleicht eher zu positiver Bericht ist dann halt mal ein Kontrast zu den Medienberichten, die ja stets dazu neigen, die Länder des Orients in einen Topf der Rückständigkeit zu werfen.

Grüße
Andreas
 
Kommentar
FrankyG schrieb:
Ich selbst war zwar noch nie in Jordanien, habe aber andere Laender dieser Region bereist und kann mir ums verrecken nicht vorstellen, dass es dort so wesentlich anders sein soll.

Super Franky, ein qualifiziertes Statement! :platsch:

Habe ebenfalls eine Reihe von Ländern des nahen Ostens und Nordafrikas - einschließlich Jordaniens - bereist und kann Andreas Sichtweise bestätigen: es ist nicht nur ein tolles Land (kulturgeschichtlich & landschaftlich), sondern auch ich habe die Freundlichkeit der Menschen - gerade auch zu Nachbarländern wie z.B. Israel/Palästina oder Ägypten - als ganz außergewöhnlich groß empfunden.

FrankyG schrieb:
Es ist nur so, dass Gastfreundschaft mit Freundschaft, wie wir sie kennen, nicht das Geringste zu tun hat und spaetestens dann endet, wenn die eigenen Toechter eine Rolle spielen. (...) Ich meine, deren Freund warst Du - als Unglaeubiger - jedenfalls nie und wirst es auch nie werden.

Außer Dir, Franky, hat hier im Thread niemand von "Freundschaft" gesprochen! Wie kommst Du zu solchen Assoziationen? :gruebel:

FrankyG schrieb:
Mir sind solche Leute suspekt und ich sehe sie lieber von Hinten als von Vorn.

Einmal alle Vorurteile ablassen und sich dafür dann auch noch selbst auf die Schulter klopfen - solche Leute sind mir auch suspekt! :down:

Klaus
 
Kommentar
Das eine oder andere Statement aus den letzten Beiträgen zu komplexen gesellschaftlichen, religiösen, soziostrukturellen Bereichen eines uns nicht eben nahen Landes scheint mir nicht einmal das sprichwörtliche Stammtischniveau zu erreichen (nichts gegen Stammtische!). Da fällt mir nur ein: hättest Du geschwiegen, ich hätte Dich für einen Philosophen gehalten!

Gruß
Suermel
 
Kommentar
Suermel schrieb:
Das eine oder andere Statement aus den letzten Beiträgen zu komplexen gesellschaftlichen, religiösen, soziostrukturellen Bereichen eines uns nicht eben nahen Landes scheint mir nicht einmal das sprichwörtliche Stammtischniveau zu erreichen (nichts gegen Stammtische!). Da fällt mir nur ein: hättest Du geschwiegen, ich hätte Dich für einen Philosophen gehalten!

Gruß
Suermel

Hast recht, mir war die Galle übergekocht... :fahne:
 
Kommentar
FrankyG schrieb:
mein Beitrag war bewusst etwas provokant gehalten und ich habe auch mit entsprechenden Reaktionen gerechnet. Schade nur, dass Ihr nicht verstanden habt, worum es hier eigentlich ging.

1. Ich bezweifle, daß Du beurteilen kannst, was ich verstanden habe und was nicht.

2. Für mein Gefühl gehört diese Diskussion nicht in dieses Forum.

3. Dein neuer Beitrag bestätigt meine Einschätzung aus meinem alten Beitrag.

Gruß
Suermel
 
Kommentar
Um weiter politische Diskussionen zu vermeiden, habe ich nach kurzem Gedankenaustausch mit der Moderation vereinbart, meine Antwort zu löschen. Ich denke, wir besinnen uns doch mal wieder aufs Fotografieren, das können wir wohl doch besser. :D

Grüße
Andreas
 
Kommentar
@knv: Habe ebenfalls gerade Deine Bilder bestaunt. Da ich im Frühling ebenfalls Jordanien besucht habe, kann ich Deine Eindrücke nur bestätigen. Da ich mir aber noch etwas mehr Zeit liess zum reisen, bin ich auch noch in Syrien gewesen. Ein ebenfalls fantastisches Reiseland, das meiner Meinung nach sogar noch etwas purer, authentischer ist als Jordanien. Gerade weil Syrien noch nicht zu Ländern wie Jordanien aufgeschlossen hat, ist der "orientalische Zauber" in diesem Land noch stärker zu spüren... Anyway, wunderbare Photos von diesem Stückchen Erde!

Gruss
Philipp
 
  • Like
Reaktionen: knv
Kommentar
fränken schrieb:
@knv: Habe ebenfalls gerade Deine Bilder bestaunt. Da ich im Frühling ebenfalls Jordanien besucht habe, kann ich Deine Eindrücke nur bestätigen. Da ich mir aber noch etwas mehr Zeit liess zum reisen, bin ich auch noch in Syrien gewesen. Ein ebenfalls fantastisches Reiseland, das meiner Meinung nach sogar noch etwas purer, authentischer ist als Jordanien. Gerade weil Syrien noch nicht zu Ländern wie Jordanien aufgeschlossen hat, ist der "orientalische Zauber" in diesem Land noch stärker zu spüren... Anyway, wunderbare Photos von diesem Stückchen Erde!

Gruss
Philipp

Na das glaube ich Dir gerne. Syrien sowie Libanon wurde mir auch von den Jordaniern wärmstens empfohlen. Naja, da werde ich wohl nächstes Jahr mal darüber nachdenken :D
Wie hast Du das eigentlich mit dem Visum gemacht? Ein Multi Entry Visum aus Deutschland besorgt oder konntest Du das auch in Jordanien holen?

Grüße
Andreas
 
Kommentar
Ich habe schon in der Schweiz ein Visum beantragt. Dachte das wird kompliziert, aber das hiesige Konsulat hat das innert einer Woche bearbeitet und mir zurückgeschickt - absolut problemlos. Man kann aber auch beim Grenzübertritt von Jordanien zu Syrien ein Visum beantragen. Das wäre aber wahrscheinlich etwas komplizierter gewesen, denn der ganze Grenzübertrittprozess war nicht gerade einfach (musst dann eine Strecke durch Niemandsland zurücklegen und Dich beim Grenzposten melden, der dann Deine Papiere ausführlich prüft. Zudem spricht man in Syrien kaum English, eher Französisch). Ich habe einige Photos auf meinen flickr-Account geladen (weitere folgen). Kannst ja mal anschauen: http://www.flickr.com/photos/martimcfly/ (Achtung: Photos sind qualitativ meilenweit von Deinen entfernt!)

Gruss
Philipp
 
  • Like
Reaktionen: knv
Kommentar
Hallo Andreas,ich kann nur eine Zahl aussprechen und es ist die Eins.Dieser von dir verfasste Bericht, ist einmalig und dazu die Bildinformationen,mehr kann man nicht erwarten.
Von der Arbeit,die du dir mit dieser Darstellung gemacht hast ,ganz zu schweigen.
Gruss Ekke
 
  • Like
Reaktionen: knv
Kommentar
fränken schrieb:
Ich habe schon in der Schweiz ein Visum beantragt. Dachte das wird kompliziert, aber das hiesige Konsulat hat das innert einer Woche bearbeitet und mir zurückgeschickt - absolut problemlos. Man kann aber auch beim Grenzübertritt von Jordanien zu Syrien ein Visum beantragen. Das wäre aber wahrscheinlich etwas komplizierter gewesen, denn der ganze Grenzübertrittprozess war nicht gerade einfach (musst dann eine Strecke durch Niemandsland zurücklegen und Dich beim Grenzposten melden, der dann Deine Papiere ausführlich prüft. Zudem spricht man in Syrien kaum English, eher Französisch). Ich habe einige Photos auf meinen flickr-Account geladen (weitere folgen). Kannst ja mal anschauen: http://www.flickr.com/photos/martimcfly/ (Achtung: Photos sind qualitativ meilenweit von Deinen entfernt!)

Gruss
Philipp

Ja wie, das sind doch klasse Bilder, :up: vor allem sind da all die syrischen Orte drauf, die ich mir fürs nächste Mal auf die Fahne geschrieben habe. Aleppo, Bosra und natürlich Krak de Chevalier.
Klasse auch die Nachtansicht von Khazne al-Firaun. Und wo zur Hölle hast Du in Wadi Rum den Baum entdeckt? Den einzigsten, den ich sichtete war der, wo die klönenden Kamele drunter liegen. Lad ruhig mal noch paar von Syrien rauf, da kann ich im Winter schon Urlaubsvorbereitungen treffen. Vielen Dank schon mal.

Grüße
Andreas
 
Kommentar
Ekke Kaplan schrieb:
Hallo Andreas,ich kann nur eine Zahl aussprechen und es ist die Eins.Dieser von dir verfasste Bericht, ist einmalig und dazu die Bildinformationen,mehr kann man nicht erwarten.
Von der Arbeit,die du dir mit dieser Darstellung gemacht hast ,ganz zu schweigen.
Gruss Ekke

Ich danke Dir vielmals für Deine Worte. Das motiviert doch, solche Reportagen zu erstellen. Aber nachdem einige aus dem Forum ausgesprochen wertvolle Tipps vor Reiseantritt gegeben haben, war ich das dem Forum doch irgendwo auch schuldig.

Grüße
Andreas
 
Kommentar
knv schrieb:
Und wo zur Hölle hast Du in Wadi Rum den Baum entdeckt? Den einzigsten, den ich sichtete war der, wo die klönenden Kamele drunter liegen.

Na da war doch eingangs vom Wadi Rum so eine kleine Ortschaft mit einem typischen Touristenrestaurant (gleich daneben waren zwei ausrangierte Güterwaggons auf einem kurzen Stück Gleis). Nachdem man durch die Ortschaft durchfuhr, war da doch so ein "Schlauch" von Felsformationen. Danach ging's "scharf rechts" und man war an einem Beduinenzelt und einer Felsvorsprung, der mit alten Schriftzeichen versehen war. Gleich an diesem Eck stand einsam dieser Baum. Was man im Bild zum Glück gerade nicht mehr sieht war eine kleine "Baustelltoilette", die umgekippt in der Landschaft stand... :eek: .

Ich werde in en nächsten Tagen noch weitere Bilder hochladen... danke...

Gruss
Philipp
 
  • Like
Reaktionen: knv
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten