Heute war ich auf dem Kölner Friedhof und hab die Gräber von
Holger Czukay und
Jaki Liebezeit besucht (und fotografiert).
Holger und Jaki habe ich 1979 in Köln kennengelernt.
Bie Holger war ich mal zu Hause in seinem Home-Studio und durfte ihn bei der Arbeit beobachten.
Später war ich auch mal im legendären CAN-Studio in Weilerswist zu Besuch.
Mit Jaki Liebezeit hatte ich mal die Ehre eine Session zu spielen. Das war ca. 1981 ich war gerade 18.
Wir saßen vor einer Kneipe und er war mit 2 anderen Musikern gerade dabei zu einer spontanen Session in einem Club aufzubrechen.
Ich hatte meine Gitarre dabei und er hat mich gefragt, ob ich Bock hätte mitzuspielen.
15 Minuten später stand ich mit zitternden Knien neben ihm auf der Bühne und wusste nicht, was ich machen sollte.
Ich fragte ihn, was ich spielen soll und er hat lächelnd geantwortet: "Mach einfach, lass es einfach laufen".
Das war die größte Erfahrung, die ich jemals machen durfte.
An dem Abend hab ich gelernt zu improvisieren und loszulassen und ich kann behaupten,
mit einem der besten Drummer gespielt zu haben.
Danke Jaki.
CAN: Eine der deutschen Bands, die man kennen sollte.
"Die Grabfigur des Grabmals für Selma Halban-Kurz, ein Werk des Bildhauers Fritz Wotruba, löste 1934 eine Auseinandersetzung um die halbnackte liegende Statue aus."
Auch interessant: " Ihre Erscheinung auf der Bühne und ihr Spiel waren reizvoll und wurden mit Begeisterung aufgenommen. Sie konnte das Publikum mit ihren langen Trillern außer sich bringen. Die Leute brachten sogar Stoppuhren mit, um die Länge ihrer Triller sekundengenau messen zu können. In einer Aufnahme aus dem Jahr 1907 von Wilhelm Tauberts Der Vogel im Walde dauert der Triller 24 Sekunden."