Mitmachthema Ich stand am Grab von...

Kaiser Maximilian I., kahlgeschoren und entzahnt liegt er in der St.-Georgs-Kathedrale in der Burg zu Wiener Neustadt, seit Jahrhunderten die Theresianische Militärakademie MilAk.

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5 Kommentare
Sans Ear
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E
Eleonore1 kommentierte
Wenn ich dieses Photo richtig betrachte, zeigt es das Grab eines Rittmeisters Ernst Rassow, der am 19.08.1943 gefallen ist. Nicht das Grab des in Deinem Link beschriebenen Ernst Rassow, der wohl, wie dort aufgezeigt, Anfang Januar 1945 von Russen als verurteilter Kriegsverbrecher erschossen und am 04.06.1999 durch den Generalstaatsanwalt der Russischen Föderation rehabilitiert wurde (gem. Deinem wiki-link).
 
frankolas
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Wir haben in unserer dekadenten Gesellschaft ein sehr hysterisches Hintergrundrauschen, was sich auch in allgemein zugänglichen Foren niederschlägt. Tja nun, lass sie schwatzen.
 
Wuxi
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Bullshit

Ich lass mir doch hier keinen Alt- oder Jungnazi vorsetzen.
Da kann man schon mal genau hinsehen.

Hiermit erledigt, der Rittmeister war vermutlich anständiger Soldat.
 
Sans Ear
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Wir haben in unserer dekadenten Gesellschaft ein sehr hysterisches Hintergrundrauschen, was sich auch in allgemein zugänglichen Foren niederschlägt. Tja nun, lass sie schwatzen.

Was genau war hysterisch?
 
Grabmal von Seyid Yahya Bakuvi, 15. Jahrhundert
Das Grabmal von Seyid Yahya Bakuvi ist auch als „Derwischgrab“ bekannt. Seyid Yahya Bakuvi war Hofwissenschaftler am Palast von Schirwanschah Khalilullah I. Etwa 30 seiner Werke mit sufistisch-mystischem Charakter sind bis heute erhalten.

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In der südlichen Turmkapelle der Stiftskirche vom Stift Kremsmünster befindet sich das berühmte Grab von Gunther, Sohn Tassilos III. Das Gunthergrab, ein Kenotaph aus weißer Nagelfluh, wird von einer Deckplatte mit der Figur des toten Gunther gekrönt und befindet sich im Läuthaus der Stiftskirche. Die Deckplatte stammt aus der Zeit vor 1304 und stellt Gunther, den sagenhaften Sohn des Bayernherzogs Tassilo III. dar, der der Gründungslegende des Kremsmünsterer Stifts zufolge in den Wäldern an der Krems bei der Jagd von einem wilden Eber tödlich verwundet wurde. Zu Füßen des auf einem Kissen ruhenden und in romanisches Röhrengewand gehüllten Gunthers ruhen der Eber, mit einer Lanze im Leib, und der Jagdhund Gunthers, der ihn aufgespürt haben soll.

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Kaplan August Paterno (1935–2007), Kaplan, Autor, österreichischer Fernsehkaplan, Gründer des Europahauses in Pulkau, Ehrenbürger der Gemeinde

Für das ORF-Fernsehen gestaltete Paterno die Sendungen „Christ in der Zeit" und „Fragen des Christen", die zu den erfolgreichsten Reihen des Religions-TV in Österreich zählten. Kaplan Paterno wurde oft fälschlich als „Pater Paterno“ tituliert. Wer als Kind der 70er mit FS1/2 aufwuchs, der kam um den Fernsehprediger nicht herum.

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Tumbagrab des Volkhard und der Elisabeth von Auersperg in der Pfarrkirche Purgstall an der Erlauf
Die Verstorbenen sind als Vollplastiken in Lebensgröße, einander gegenüberliegend, aus weißem Marmor auf dem mächtigen Tumbagrab dargestellt. An der linken Seite der Frau ist auch noch ein kleines Wickelkind zu sehen. Der Tod des ersten seiner vier Kinder (1587) war für Volkhard von Auersperg der Anlass, noch zu Lebzeiten für sich, seine Frau und seine Kinder dieses Grabmal errichten zu lassen, wie den an der Längsseite der Tumba angebrachten Inschriftentafeln zu entnehmen ist.

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Wir standen am Strand von Beechey Island, im Hintergrund liegt viel größere Insel Devon Island. Alles scheint hier nur noch aus kargem Schotter zu bestehen: die arktische Wüste par excellence, knochentrocken, so gut wie keine Vegetation. Hier hat die Franklin Expedition 1845 ihren ersten Winter verbracht, vier Gräber zeugen davon, bevor die ganze Expedition dann verschwunden ist...GR22_Beechy-Frankl_D781763.JPG
Ihre Lage an der Nordwest Passage zwischen dem Lancastersund und dem Wellington Channel machte sie offenbar für Sir John Franklin geeignet, hier mit seinen Schiffen Erebus und Terror 1845–46 zu überwintern. Seine Expedition errichtete hier ein Winterlager, das unter anderem aus einem Lagerhaus und einer kleinen Schmiede bestand, und begrub hier auch drei Mannschaftsmitglieder:
John Torrington, leitender Schiffsheizer, 20 Jahre alt
William Braine, Royal Marine, 32 Jahre alt
John Hartnell, Matrose, 25 Jahre alt
Der kanadische Wissenschaftler Owen Beattie gelangte durch die bei der Exhumierung festgestellten hohen Bleiwerte der Männer zu der Theorie, dass schadhafte Verlötungen der mitgeführten Konservendosen zu einer schleichenden Bleivergiftung der gesamten Expedition geführt haben dürften.

Später kam noch eines dazu:
Grab des Seemanns Thomas Morgan, der zur Mannschaft der Investigator unter dem Kommando von Robert McClure gehört hatte. McClure suchte von 1850 bis 1854 von der Beringstraße her nach der Franklin-Expedition, musste sein Schiff an der Nordküste der Banksinsel aufgeben und erreichte mit seinen Leuten zu Fuß die Beechey-Insel, wo Morgan am 22. Mai 1854 (vermutlich an Skorbut) verstarb.
 
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Gruft des ungarischen Nationalhelden Franz II. Rákóczi im Elisabethdom (Dóm svätej Alžbety) in Košice

Franz II. Rákoczi war einer der wichtigsten Anführer der Anti-Habsburg-Aufstände und eines der Symbole für den Kampf der Ungarn um ihre eigene Identität, die sich von der Habsburg-Herrschaft unterschied. Seine Aufstände waren nicht erfolgreich, daher musste er das Königreich Ungarn verlassen. Er starb im Exil in der Türkei. 1906 wurden die sterblichen Überreste dieses ungarischen Helden und seiner Gefährten in sein Heimatland überführt. Die ungarische Regierung entschied, dass die würdigste letzte Ruhestätte für sie die St.-Elisabeth-Kathedrale sein sollte, und sie wurden zusammen mit seiner Mutter Helena Zrínsky, seinem Sohn Joseph, seinem Adjutanten Berczényi, General Eszterházy und dem Hofmeister Šibrik in einer speziellen Krypta beigesetzt.

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Borso d'Este, Ferrara, 1413–1471
Der erste Herzog von Ferrara, ein Beispiel für einen liberalen Renaissancefürsten, war der Förderer und Gönner der Kartause und setzte sich für deren Bau ein. Es war sein Wunsch, dort mit einem feierlichen Grabmal auf dem Cimitero Monumentale della Certosa beigesetzt zu werden. Vor dem Abriss (1815) befand sich das Grabmal ursprünglich in der Ecke zwischen der Kirche und dem Ersten Kreuzgang; heute befindet es sich in der zentralen Exedra des Ersten Kreuzgangs selbst.

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