Danke Erhard und Norbert: die Kleine hat uns wieder voll im Griff. Heute gibt's sicher weitere Bilder.
Ich möchte mal die Gelegenheit benutzen, das Tier näher vor zu stellen. Ich habe natürlich alles auch zuerst recherchieren müssen, sie waren mir zwar nicht unbekannt, aber detailliert hatte ich keine Kenntnisse.
Beginnen wir mit der Klassifizierung:
Überordnung: Laurasiatheria
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Kleinbären (Procyonidae)
Gattung: Nasenbären (Nasua)
Art: Südamerikanischer Nasenbär (Nasua nasua)
Die Schwanzlänge ist fast gleich gross wie die Körpermasse (also von Nasenspitze bis zum Rumpf). Sie wiegen zwischen 3.5 bis 6 kg. Sie sind ausgesprochen gute Schwimmer und Kletterer. Sie haben ein extrem starkes Gebiss, was wir jetzt schon merken. Das ist ein Grund, warum man mit dicken Stiefeln in die Gehege soll.
Die Nasenbären leben in Gruppen bis zu 20 Tieren und sind Tag aktiv. Sie leben fast in ganz Südamerika bis zu einer Höhe von 2'500 Meter über mehr. Die Nasenbären sind Allesfresser, also von pflanzlicher Nahrung bis hin zu Kleintiere und Aas.
Natürliche Feinde haben sie. So zum Beispiel Greifvögel, Riesenschlangen oder auch Grosskatzen.
Die Nasenbären sind im Bestand nicht gefährdet. Sie werden in Zoos gerne in Gruppen gehalten und auch gezüchtet.
Uns ist sehr bewusst, dass Nasenbären keine Haustier sind. Erstens sind Nasenbären nicht domestiziert und sie privat zu halten wäre auch bewilligungspflichtig und viel, viel zu aufwendig, wenn man es richtig und artgerecht machen will. So wird dann Suri in eine Gruppe von Weibchen eingegliedert und wird zusammen mit ihren Gleichgesinnten ein Zooleben führen.
So süss die Kleine ist, so auch zärtlich und verschmust sie ist, das wird sich im Verlaufe der Zeit noch ändern. Aber wir geniessen die Zeit mir ihr und freuen uns dann einen Beitrag an ihr Grosswerden geleistet zu haben. Eine spannende Erfahrung ist es allemal und Seelenbalsam ebenfalls ...
