Ich bin mit der Schärfe der D300 nicht ganz zufrieden

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Ich denke auch, dass es ausreichend scharf ist. Vielleicht liegt es auch daran, dass ihr die Bilder der D200 aus Zeiten mit besserem Licht zum Vergleich heranzieht ? :nixweiss:
 
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Ich musste nur meine Standard Schärfung in Bibble um 30% hochdrehen ansonsten ist alles wie bei der D200.

So war es bei mir vom Wechsel D70 zur D200, jetzt Schärfe ich wieder etwas gemässigter. Allerdings bin ich mit der D300 auch wieder von Bibble nach CNX gewechselt, da mir Bibble in einigen Bildern unschöne Artefakte hineinzauberte.

Beim Vergleich des AF-S VR 70-200/2,8 konnte ich auch deutlich mehr Deatails in den Bildern der D300 entdecken. Siehe auch den Rauschvergleich der beiden Kameras von mir: http://www.naturfotografie-dederichs.de/ISO_Vergleich.html
 
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Das verstehe ich jetzt nicht? Welcher Konverter?

Bei der D200 habe ich den Raw-Shooter verwendet und seit der D300 konvertiere ich mit CaptureNX. Möglicherweise liegt es auch an diesem Wechsel.
Ich habe vom Raw-Shooter sehr viel gehalten (besonders was die Wiedergabe von Zeichnung in hellen Bildbereichen angeht) aber leider kann er die D300 Dateien nicht mehr verwerten...so musste ich umsteigen.
Geschärft wir bei mir im Konverter überhaupt nicht, sondern erst am Schluss der EBV in PS.

Gruß
Heiko
 
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Man muss sich bei einer neuen Kamera auch erstmal an eine etwas andere EBV gewöhnen.

Das verstehe ich nicht, bzw. sehe den Zusammenhang nicht so klar. Klar gibt es unterschiedliche Sensoren, aber was "bearbeitet" wird sind Bildinformationen, die hochgradig von dem Bildinhalt abhängig ist. Eine Gegenlichtaufnahme hat einen anderen "Workflow" als eine Nachtaufnahme - im Prinzip egal mit welcher Kamera es geschossen wurde. Ich verwende noch immer alle meine Nikon D-SLR Bodies (13). Wenn ich mir für jeden einen eigenen Workflow zurechtlegen würde, käme ich zu allem, nur nicht mehr zum fotografieren. :)

Der gemeinsame Nenner ist die NEF-Ausgangsdatei. Ist diese vorhanden, ist es mir im Prinzip gleichwertig von welcher Kamera sie kommt.

Schritte:
  1. Alle Kameras werden mehr oder weniger auf default Werte gelassen. Was stelle ich ein? Zeit, Speicherart (NEF oder NEF/JPEG), sequentielle Bildnummern, der Rest bleibt einmal so, wie er ist. Ein Softwaretool für die Bilder aller Gehäuse - CNX. Alle Bilder die mehr Korrektur (zBsp mit Photoshop) benötigen würden, kommen in die Tonne.
  2. Weißabgleich. Wenn ein eindeutiger referenzierbarer Punkt im Bild vorkommt, verwende ich den, ansonsten kann ich mich bei Naturaufnahmen meist erinnern, welche Lichtsituation draussen war. Falls die Erinnerung streikt, sieht man sich ein paar Bilder aus dieser Szene an, meistens sind eh mehrere vorhanden. Sonne, Bewölkt, Schatten, Morgenlicht, Abendlicht - diese angewendet sieht in den meisten Fällen besser aus als es die Automatik macht und geht ganz schnell.
  3. Wenn notwendig - Belichtungskorrektur. Bei hochkontrastigen Aufnahmen, oder Gegenlichtaufnahmen kann hier etwas angepasst werden.
  4. Ist ein Bild abgesoffen, kann D-Lighting noch relativ viel herausholen, ansonsten kommt es nicht zur Anwendung. Statt Rauschunterdrückung kann zum Glätten der rauschigen Flächen USM verwendet werden - ist aus meiner Sicht die schönere Variante.
  5. Schärfen - In CNX schärfe ich zwischen 5 bis 10 (Intensität), ganz selten auch bis 20. Den Regler für Radius und Schwelle greife ich nicht an.
  6. Kontrast und Tonwertkurve - Abhängig von den Lichtverhältnissen bei der Aufnahme, kann die Histogrammkurve oben und unten beschnitten werden. Falls die Aufnahme sehr kontrastarm ist, kann eine leichte Modifikation der Tonwertkurve viel helfen - solange man nicht übertreibt :)
  7. Bildausschnitt festlegen - Seit ich in CNX die Funktion entdeckt habe, wie das Hohen/Seiten Verhältnis eingestellt werden kann, geht das noch schneller. Standardmäßig schneide ich die Bilder in 16:10 aus, damit kann leicht ein 1920x1200 Bild angefertigt werden - das ist jene Auflösung die ich auf den meisten Monitoren habe. Mit dem Resizing Tool wird der Auschnitt auf die 1920x1200 runtergerechnet. Ist der Ausschnitt von der Auflösung kleiner, wird nicht hochgerechnet - das geht dann halt nicht.
  8. Save as JPEG - in bester Qualität.

Das ist eigentlich der gesamte Workflow für Bilder die für die Bildschirmbetrachtung angefertigt werden. Für (die wenigen) Ausdrucke gibt es nur kleine Abweichungen (No Resizing, etwas mehr USM).

Schaut recht aufwendig aus - ist es aber nicht. Mit etwas Übung und der Geläufigkeit der Verwendung immer eines Tools geht das im Schnitt in unter einer Minute pro Bild. Damit bleibt mehr Zeit für anderes über.


Oops, ist ein langer Post geworden - Sorry,
Andy
 
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Mit etwas Übung und der Geläufigkeit der Verwendung immer eines Tools geht das im Schnitt in unter einer Minute pro Bild.

Mit Rawshooter Premium geht es mit Übung oft in weniger als 10 Sekunden pro Bild. Ich bin da mit den Einstellungen bei unkritischen Bildern längst fertig, bevor CNX das Bild überhaupt fertig geladen hat, geschweige denn z.B. auf 100% gezoomt, um die Schärfe zu beurteilen.

CNX liefert in vielen Fällen die besten Ergebnisse, aber die Performance ist im Vergleich einfach grausam. Schnellere Hardware ändert das auch nicht wirklich, denn die Konkurrenten werden ja dadurch mitbeschleunigt.

Maik
 
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Mit Rawshooter Premium geht es mit Übung oft in weniger als 10 Sekunden pro Bild. Maik

Wow - 10 Sekunden?
Die von mir beschriebenen Schritte sind im Prinzip manuelle Tätigkeiten und Einstellungen, die ich nicht automatisieren will.

Ich sehe schon, ich muß schneller mit der Maus werden - :confused::);)

LG, Andy

PS: CNX öffnet die Bilder in unter einer Sekunde, nach 4-5 Sekunden erlaubt es die ersten Modifikationen. Das einzige was ein paar Sekunden dauert ist D-Lighting und damit verbunden der Speichervorgang.
 
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Wow - 10 Sekunden?
Die von mir beschriebenen Schritte sind im Prinzip manuelle Tätigkeiten und Einstellungen, die ich nicht automatisieren will.

Gleichfalls.

Ich habe als Jpeg-Einstellung in der Kamera immer die Schärfung hoch gedreht, damit ich am Kameradisplay leichter beurteilen kann, ob die Schärfe sitzt. Damit muß ich aber in CNX immer als erstes mal die Schärfung auf "keine" setzen, dann die Rauschunterdrückung ausschalten und dann mit der Belichtungskorrektur anfangen. Bis ich überhaupt da angekommen bin, sind 20 Sekunden um. Mindestens.

In Rawshooter wechsle ich durch Dreh am Mausrad zum nächsten Bild, das sich in <1s aufbaut, in der Zoomstufe wie das vorige Bild. Schon während des Aufbaus kann ich Regler drehen, und alle Regler sind direkt im Zugriff. Da muß ich nichts auf- und zuklappen, und die Jpeg-Schärfung wird ohnehin ignoriert.

Und so kommt es, daß ich da mit den Reglern fertig bin, bevor ich in CNX überhaupt richtig angefangen habe. Dann noch Insert drücken, damit das Bild in die Konvertier-Queue kommt, und Mausrad drehen zum nächsten Bild, fertig. (Die Einstellungen werden in einer Mini-Datei im Unterverzeichnis .RWSettings des jeweiligen Bildordners abgelegt.)

So bearbeite ich die große Masse meiner Bilder. Nur für ganz kritische benutze ich CNX, und dort benötige ich dann meist Entrauschung und/oder D-Lighting, und das ist einfach eine Qual. Bei solch kritischen Bildern kommt bei CNX allerdings eben oft das bessere Ergebnis heraus. Bei unkritischen Bildern nicht unbedingt - da komme ich manchmal mit CNX gar nicht an den Look von Rawshooter heran (wobei ich da auch nicht das Standardkameraprofil verwende).

Maik
 
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Das verstehe ich nicht, bzw. sehe den Zusammenhang nicht so klar. Klar gibt es unterschiedliche Sensoren, aber was "bearbeitet" wird sind Bildinformationen, die hochgradig von dem Bildinhalt abhängig ist.

Mit "anderer EBV" habe ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Ich meinte eher wenn es um die Intensität bestimmter EBV-Schritte geht. Bei den D70 RAWs brauche ich z.B. viel weniger nachschärfen als bei den D200 Daten.
Meine Reihenfolge und Art der Bearbeitungsschritte bleiben gleich, aber die Intensität wie ich bestimmte Regler einstelle kann bei der einen Kamera anders sein, als bei der anderen. Zumindest war das bisher bei D70, D200 und D300 so. Mehr DSLR kenne ich nicht.

Bei mir sieht das folgendermaßen aus:
Im Konverter --> Weißabgleich, Highlights bzw. D-Lighting, dann abspeichern in TIFF unkomprimiert.

In PS --> öffnen des TIFFs, Ausschnitt, Staub stempeln, Tonwertkorrektur, Farbkorrekturen, evt. den mit Neat entrauschten Hintergrund über Ebenenmaske einfügen, zum Schluss dann erst partielles Schärfen mit dem Protokollpinsel und abspeichern in TIFF unkomprimiert. Aus diesem TIFF wird dann ein jpeg für die Ausbelichtung gemacht oder weiter verkleinert, nachgeschärft und so für die Bildschirmbetrachtung optimiert.

Ich vermisse den Regler "Highlights" im Raw-Shooter sehr, da er mir oft noch ein großes Maß ein Zeichnung in hellen Bildbereichen gegeben hat, wenn ich ihn ganz runtergeregelt habe. Wie ich dasin CaptureNX erreichen kann, ist mir noch nicht ganz klar, da ich erst seit ein paar Wochen damit arbeite. Das D-Lighting kommt auf jeden Fall nicht ansatzweise an die Ergebnisse vom Raw-Shooter ran. Wenn da also jemand einen Vorschlag hat: Her damit...

Gruß
Heiko
 
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Das geht aber nur so schnell wenn man in der Kamera Active DLighting und Rauschunterdrückung abschaltet.

PS: CNX öffnet die Bilder in unter einer Sekunde, nach 4-5 Sekunden erlaubt es die ersten Modifikationen. Das einzige was ein paar Sekunden dauert ist D-Lighting und damit verbunden der Speichervorgang.
 
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Statt Rauschunterdrückung kann zum Glätten der rauschigen Flächen USM verwendet werden - ist aus meiner Sicht die schönere Variante.


USM fuer die Rausch-UNTERdrueckung?
Nach meiner bisherigen Erfahrung kann man damit nur das Rauschen verstaerken ...

Was stellst Du denn dafuer ein?!?

:-O
 
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Das D-Lighting kommt auf jeden Fall nicht ansatzweise an die Ergebnisse vom Raw-Shooter ran. Wenn da also jemand einen Vorschlag hat: Her damit...

Ich komme im Rawshooter manchmal sogar noch zu besseren Ergebnissen mit folgender Methode, die allerdings länger dauert, aber dafür auch in CNX funktioniert:
1. Belichtungskorrektur runter drehen, bis die Zeichnung in den Lichtern kommt
2. Mittels Tonwertkurve die Mitten wieder hoch holen, oben aber wieder an die lineare Kurve angleichen, so etwa:
nff_helgoland_tonwertkurve.png

3. Feineinstellungen je nach Motiv

Irgendwo in dem Helgoland-Thread hab ich das schon mal beschrieben.

Maik
 
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Servus:D,

muss dir leider sagen,
ich finde das Foto überschärft.

Das war zuviel des guten.
Ich fotografiere ausschließlich in RAW, da kann man solche "Sachen" wieder korrigieren.
 
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Der RawShooter war schon eine nette Software, gerade nachdem die ColorEngine mit verbesserter Farbwiedergabe dazu kam.
Aber was die Auflösung anging, fand ich ihn (RÜCKWIRKEND ! betrachtet) nicht soooo dolle.
Die eigentliche Technologie wurde ja von ADOBE übernommen und in Lightroom eingepflanzt. Das Programm fand ich von den Farben und von der Auflödung her schon richtig gut - leider zu störanfallig...:frown1:

Capture NX ist was Schnelligkeit angeht sicherlich der Horror. Und wenn man sich mal die Speicherauslastung nach dem Laden eines einzigen Fotos mit 12MP anguckt (immerhin ca. 870 MB!! :eek: ), dann kann man schon mal Läuse kriegen.
Ich bin auch gerade am Überlegen, wir u.a. wegen dieser Geschichte einen neuen Rechner zuzulegen. Aber das ist ein anderes Thema.:D

Ich denke, um optimale Ergebnisse zu erzielen, bleibt aber nur das RAW Format und ein dazugehöriger NIKON-Konverter
 
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