Monatelange Vorfreude auf das erste Agilityturnier wieder im Freien.
Akkus geladen, Karten geleert, Notebook vorbereitet.
Objektive geputzt, Kamera gesäubert - von meiner Seite alles vorbereitet;
Um 05:45 Tagwache, Abfahrt 06:45.
Um 07:45 der erste Gang über den Agility Platz auf der Suche nach der richtigen Stelle an dem Hunde zulaufen/springen und die Sonne im Rücken ist.
Um 08:00 Platz gefunden. Tasche abgestellt, Kamera drauf, ab um Kaffee zu holen.
Um 08:05 mit dem Kaffee am Platz. Kopfhörer rein, Foo Fighters leise aufgedreht - es kann los gehen.
10 sekunden später - das erste mal am Objektiv von 70 auf 200mm gedreht - da hört man was. Leise, aber doch. Klingt sandig. Schei$$e. Zurück auf 135 - weiter auf 200. Man hört es noch immer. Die Stimmung fällt rapide. Von aussen sieht man nichts. Ein paar Grashalme sind drauf.
Die ersten zehn Starter springen vorbei ohne dass ein Foto gemacht wird.
Irgendwann dann doch die ersten Fotos. Das Licht sticht extrem, der Ausschuss ist hoch, das Objektiv knarrt noch immer. Es macht keinen Spaß...
Drei Stunden später:
Gefühlte 100 Kaffee (und 2 Stunden schlaf im Gras) später sieht die Welt dann doch etwas freundlicher aus. Es macht zumindest wieder Spass. Der Ausschuss ist dennoch jenseits von gut und böse (und das bei f5-f9). Von den ersten ~100 Bildern die ich bis jetzt angesehen habe werden 90 aussortiert.
Diese Beiden sind noch von den besseren 10:
Ausser einem richtig richtig starken Sonnebrand an Armen, Gesicht und Kopf bleibt nicht viel von diesem Tag. Ausser dem
Sigma das vielleicht serviciert werden muss natürlich...aber das sehe ich mir dann morgen in Ruhe an
Schönen Abend noch...