Hallo & jede Menge Fragen bezüglich D700

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Hallo Nameda,

ich kann eigentlich Christoph nur bei seiner Objektivempfehlung unterstützen. Ich hab eigentlich alle meine Objektive (bis auf das 50er und das 24-70) gebraucht gekauft und bisher noch keine Probleme damit gehabt.

Wenn ich auf Streifzüge durch den Zoo bin, hab ich eigentlich immer das 70-300 auf der Kamera und das 28-80/3.3-5.6 (ca. 50,- EUR (ehrlich)) in der Tasche. Mit diesen Objektiven hatte ich eigentlich bisher noch keine Einschränkungen in der Bildqualität. Für den normalen Einsatz dann das 35-70/2.8 und das 20/2.8 in der Tasche sollte die meisten Anforderungen abdecken. Wenn du Makro machst, noch ein altes 105/2.8 dazu und du bist fertig

Budgetmäßig wär das zum Gehäuse also

20/2.8 (ca. 250-300,- EUR, optional 15-30mm Sigma ca. 200-250,- EUR)
35-70/2.8 (ca. 200-300,- EUR)
70-300/4.5-5.6VR (ca. 400,- EUR)
105/2.8Micro (ca. 300 EUR).

Insgesamt also rund 1200-1400,- EUR

Michael
 
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.. so ähnlich wie michis habe ich es auch gemacht 70-300 neu, das 85 1:1.8 gebraucht 100.-, mein Sigma Makro 200 gebraucht, das Tamron neu (bitte nur die alte Version DI gebraucht kaufen, ich hatte eins von den letzten ladenneuen bekommen), dann hatte ich noch ein paar alte Festbrennweiten, von denen das Sigma 24 1:2.8 durchaus ein Tipp ist. Das 50er Nikkor 1:1.8 bekommst Du neu für ca. 130.- . Also alles zusammen auch für rund 1400..-.

Gruß
Gerhard
 
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... Die D700 ist als Langzeitanschaffung gedacht, das heißt ich gehöre nicht zu denen die sich alle Zeiten eine neue Kamera leisten können. Deswegen steige ich auch gleich mit einem höherwertigen Model ein ...

"Langzeitanschaffung" das war einmal! Auch mit einer guten digitalen Spiegelreflex wird es Dir ergehen wie z. B. mit einem PC. Wenn Du aus dem Laden raus bist, ist sie schon veraltet und nur noch die Hälfte wert. Noch rasanter als die Anschaffungspreise fallen die Zeitwerte. An diesen Gedanken mußt Du Dich einfach gewöhnen!

Für die hauptsächlichen von Dir genannten Anwendungsbebiete - Natur und Makro - spricht in der Tat einiges für einen DX-Sensor. Du bekommst im Vergleich zum Vollformat (FX) immer das 1,5-fache an Brennweite spendiert und bei gleicher Bildgröße dazu gratis einen Zugewinn an der im Makrobereich so raren Tiefenschärfe. Bei Portraits bringt der DX-Sensor vielleicht einen geringen "Lang-Nasen-Effekt" und bei Architektur zwingt er schon zur Anschaffung sehr kurzer Brennweiten. Wenn Du aber ohnehin nicht auf einen Objektivpark aus der Kleinbildzeit zurückgreifen mußt/kannst, läßt sich das durch die Anschaffung der passenden objektive ausgleichen.

Mit einer D300 bist Du aus meiner Sicht daher sehr gut bedient. Das neue Modell D3X und die atuelle Marktoffensive bei der D700 werden bis Weihnachten und im Januar noch gut Bewegung in die Preise bringen. Beobachte den Markt und schlge dann zu!
 
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In Sachen Zeitwert stimme ich Dir zu, aber eine "Langzeitanschaffung" kann eine D300 oder eine D700 trotzdem sein. Die Aufnahmechips und die Elektronik drumherum haben einen Stand erreicht, der die physikalischen Möglichkeiten sehr gut ausschöpft. Der Bayer-Sensor und der Spiegelreflexsucher sind zwar schon oft totgesagt worden, aber weder der Foveon-Sensor noch der elektronische Sucher sind bisher in die Gänge gekommen, und Fujis Super-CCD-Chiptechnik dümpelt auch nur noch vor sich hin.

Künftige DSLR werden noch leistungsfähigere Mikrocontroller haben, der JPEG-Output direkt aus der Kamera wird noch besser werden, die Video-Optionen werden sich verbessern, aber all dies sind keine k.o.-Kriterien, wegen denen man eine D300 oder D700 als Elektronikmüll entsorgen müsste.

Viel wichtiger sind weitere Innovationen in der Bilddaten-Verarbeitung und -Archivierung auf dem PC. Was es aktuell an RAW-Konvertern, Bildverarbeitungsprogrammen, Bildarchiven, Farbmanagement-Lösungen und Druckoptionen gibt, ist immer noch viel zu leistungsschwach, zu kompliziert, zu teuer. Die DSLRs sind momentan das mit Abstand stärkste Glied in der Bildverarbeitungskette. Sind eben made in Japan

Grüßle
Uwe
 
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Hallo Nameda,

hier noch ein paar Antworten auf Deine Fragen:

Und brauche ich diesen Handgriff MB-D10 eigentlich?

Nicht wirklich. Es sei denn, Du wolltest unbedingt einen Hochformatgriff haben oder tatsächlich die maximale Bildfrequenz nutzen.

Wie lange kann ich ohne photographieren ohne daß mich der Akku im Stich läßt? Und welchen Akku empfehlt ihr mir?

Sehr lange. Hängt natürlich von Deinen Fotografiergewohnheiten ab. Ich fotografiere sehr viel mit alten Objektiven ohne Autofokus und verwende den eingebauten Blitz nur selten, den Live View nie. Da brauche ich mir über Strom keine Gedanken zu machen: selbst bei Reportagen von Veranstaltungen, wo ich den ganzen Tag lang ein Bild nach dem anderen aufnehme, reicht ein Akku locker. Objektive mit AF-S und VR ziehen mehr Strom. Kauf Dir einen Ersatzakku und gut isses. Ich verwende den orginalen EN-EL3e, der mit der Kamera mitkam + einen Ersatzakku von Hähnel. Das Preis-Leistungsverhältnis ist bei beiden gleich, denn der Hähnel kostet zwar weniger, hat aber auch eine geringere Speicherkapazität, wie ich bald feststellen musste. Ich werde mir nur noch das Orginal kaufen, falls ich je wieder Ersatz brauchen sollte.

Tipp: den Akku nach dem Auspacken einmal gründlich laden (die ganze Nacht am Stromnetz), und dann ein paarmal leerfotografieren und jeweils wieder lange laden. Beim ersten Einsatz werden die Dinger noch recht schnell leer, aber nach jedem Ladevorgang werden sie besser.

Und welche Speicherchips empfehlt ihr mir ich habe den Sandisk extrem 3 oder 4 gesehen oder den Sandisk Ducati. Hab aber natürlich keine Ahnung welche da wirklich was taugen.

Ducati baut tolle Motorräder, aber als Speicherchips tun es die weniger teuren SanDisk-Typen vollauf. Ich verwende meist SanDisk Ultra II mit 1 oder 2 GB, die ich von meiner D200 her schon hatte, oder für größere Reportagen seit neuestem eine SanDisk Extreme III mit 16 GB.

Grüßle
Uwe
 
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Hallo,
als Speichermedium verwende ich ebenfalls Sandisk CF-Card Extreme III im Bereich 2-4 Gbyte! Ich für mich denke, dass eine höhere Speicherkapazität nicht wirklich Sinn macht, da die Gefahr das mal eine Karte ihren Geist auf gibt, immer besteht.
Im Januar bin ich für drei Wochen in Afrika, und werde mir für diesen Aufenthalt dort noch einige 2-4Gbyte Karten im Bereich Ultra II kaufen. Die reichen für den normalen fotografischen Einsatz aus. Da ich gute 17 Tage Outdoor sein werde, ist es für mich die praktikabelste Lösung. Oder hat einer eine bessere Idee? Ich glaube auf Grund der vielen neuen Eindrücke dort wird man ein "bischen mehr" Speichermedium als üblich brauchen. Nichts wäre schlimmer als wenn es dann daran scheitern sollte. Kennt jemand ein Ladegerät EN-EL 3, für den Einsatz in einem PKW? Ebenso eines auch zum Aufladen der Eneloops, so etwas fehlt mir noch!
Ansonsten bin ich soweit auf dem laufendem und ich denke mit D700, D300, 14-24, 24-70 und 70-200 mit TK 1,7 einem Einbein von Manfrotto gut aufgestellt. Mein Sigma 100-300/4 bleibt zu Haus, weil es wird zu schwer werden, muß alles im Rucksack tragen.


schönen Tag noch,


breakwater01
 
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einen Raw Konverter werde ich allerdings wohl brauchen, darüber habe ich hier im Forum schon gelesen.

eigentlich nicht, wenn du CS2 verwendest hast du bereits einen sehr guten

viel erfolg, egal ob mit der D300 (die ich für deine zwecke für die bessere anschaffung halte) oder D700.

EDIT: den MB D10 halte ich für die beste erfindung seit dem rad. es ist für mich absolut unmöglich ohne ihn zu fotografieren und ja man braucht den unbedingt (wenn man einmal seine vorteile genossen hat)

viele gruesse
steve
 
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Hallo,
Bereich 2-4 Gbyte! Ich für mich denke, dass eine höhere Speicherkapazität nicht wirklich Sinn macht, da die Gefahr das mal eine Karte ihren Geist auf gibt, immer besteht.

ist zwar off topic, aber eine höhere speicherkapazität macht durchaus sinn. ich fotografiere beispielsweise bei jobs (also wo ich geld dafür kriege) grundsätzlich in RAW und JPEG_fine. da kommt man mit 4GB schnell an die grenzen. da sind 8GB praktischer (ich verwende zwei 8GB und eine 4GB). zum sichern verwende ich immer einen imagetank. auf diese weise kann kaum was schief gehen...

gruesse
steve
 
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Als Bildverarbeitungsprogramm habe ich Photoshop Adobe CS2 mit Adobe Bridge.
...
einen Raw Konverter werde ich allerdings wohl brauchen, darüber habe ich hier im Forum schon gelesen.

CS2 kann nicht mit den NEFs der D300 oder der D700, also ist da in der Tat ein Update oder ein zusätzlicher Konverter fällig.

Gruß
Dirk
 
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ja natürlich, aber das update gibt es kostenlos und dann funktioniert es auch mit CS2 problemlos...

Für die D300 oder die D700 braucht man Camera Raw 4.3.1 bzw. 4.6. Beide laufen meines Wissens nach nicht mit CS2, sondern erst ab CS3. Und das Update von CS2 auf CS3 gibt's gewiß nicht kostenlos, oder? Oder meinst du die Umweglösung über DNG?

Gruß
Dirk
 
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Also Größe und Gewicht von der D300 und D700 dürften die Kaufentscheidung keinesfalls beeinträchtigen. Doch der Wunsch nach Nachtaufnahmen, Architektur und Portraitaufnahme (allerdings sind da 70 mm etwas zu kurz) sprechen eindeutig für die D700 und dem Nikkor 24-70 mm. Wenn dann das Macro 105 mm hinzukommt, dann hast du auch noch eine gute Portraitbrennweite. Um vielleicht doch sowohl Geld als auch Gewicht zu sparen, kannst du noch an das Zoom 70-300 mm denken.
Das 18-200 mm Zoom ist zwar vom Brennweitenbereich toll, aber für die D700 absolut ungeeignet. Ich habe zufällig Vergleichsaufnahmen von der D300 + 18-200 und D700 + 24-70, welche ich dir gerne per Email zusenden könnte. Gib mir deine Emailadresse dazu per PN bekannt.

Ich möchte nichts gegen die DX-Kameras sagen, denn es gibt sehr sachliche Argumente dafür, doch die FX-Dinger spielen doch in einer anderen Liga, mit den Nachteilen: hohes Gewicht und teuer. Doch mit den hohen, nutzbaren ISO-Einstellungen der D700/D3 schafft man Bilder, welche einfach früher nicht möglich waren.

Wie weit man von einer sehr langfristigen Investion sprechen kann, liegt eher in den Sternen. Ich hätte jedenfalls Anfang 2006 nicht gedacht, dass die D200 mit dem 18-200 schon in der Fototasche schlummert, während die D700 mit 14-24, 24-70, 105 mm Macro und 70-300 mit mir durch die Lande zieht.

Gruß
HaMac
 
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Ich hatte Anfangs ja mit diesem 18-200er DX Nikkor geliebäugelt, bis ich hier bei euch gelesen habe, das die DX Objektive leider mit der D700 net funktionieren.

Also DX-Objektive funktionieren durchaus an der D700, nur machen sie (mir zumindest) keinen Spaß, da zum einen nur 5MP übrigbleiben und zum anderen im Sucher ein "Tunnelblick" entsteht, da das Licht ja nur in einem kleineren "Kreis" durchgelassen wird. Bei der D3 mag das durch die Abdunkelung des inaktiven Sucherbereichs noch gehen, an der D700 hat mich das aber tierisch genervt...

Michael
 
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Hallo,

der RAW-Konverter "funktioniert" mit CS2, man muss halt erst konvertieren, dann bearbeiten, geht schon.

Zwar sind die Gehäuse von D300 und 700 ähnlich schwer, jedoch ist der Objektivpark der D700 deutlich schwerer zu schleppen als für die 300. Einerseits haben die DX-Objektive einen kleineren Bildkreis und damit geringeren Durchmesser, andererseits wirken sie ja mit der 1,5fachen Brennweite.

Für mich hört sich die Anwendung des Frederstellers sinnvollerweise nach D90 oder D300 und nicht nach D700 an.

Grüße
sven
 
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Vielleicht könntest du noch dein Fotohandy mit in den Vergleich aufnehmen?

Gruß
Dirk

Es war ja kein Vergleichstest, sondern es wurden zur selben Zeit die gleichen Objekte fotografiert und ich hätte nicht damit gerechnet, dass der Unterschied so groß sei. Im Normalfall sieht man ja keine vergleichbaren Bilder und ist mit den eigenen zufrieden. Ein Vergleich mit einem Fotohandy wäre womöglich für Nikon negativ!

Gruß
HaMac
 
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...ich hätte nicht damit gerechnet, dass der Unterschied so groß sei.

Und ich wäre überrascht wenn der Vergleich zwischen einem Superzoom an einer DX-Kamera mit hoher Pixeldichte und einer 'Edelscherbe' an einer FX-Kamera mit Riesenpixeln nicht zu Gunsten letzterer Kombination ausfallen würde.
Aber diese Diskussion ist für die TE auch nicht wirklich hilfreich, es ärgert mich immer nur wenn auf Grund dubioser 'Fakten' Argumentationsketten aufgebaut werden die dann bei kritischer Betrachtung auf mehr als tönernen Füßen stehen.

Gruß
Dirk
 
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Vor allem ist es Unsinn, sich eine D700 anzuschaffen und dann ein DX-Objektiv dazu. Die DX-Kompatibilität der D700 ist interessant für Leute, die DX haben und sich nun eine D700 anschaffen wollen, aber nicht für Neueinsteiger ohne DX-Altlast.

Grüßle
Uwe
 
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