[MENTION=68593]nikcook[/MENTION]
http://www.nikon-fotografie.de/cms/2...rvice-periode/
Das Risiko 2017 eventuell ohne funktionierende D3 dazustehen und 1000€ abreiben zu müssen, war mir kürzlich zu hoch. Da nehme ich lieber etwas Geld in die Hand und investiere in eine D4.
Danke für den in diesem Fall wichtigen Hinweis! Aber meine Lesart besagt, es ist nur die
D3 betroffen. Vom Ende des Supports für die
D3S ist da keine Rede...Zumindest wenn man die Meldung wortwörtlich liest und mit der veröffentlichten Liste des NPS-Supports (
http://nps.nikon.de/pdf_downloads/NPS_unterstuetzte_Produkte_DE.pdf) vergleicht: Die D700 beispielsweise - für die der
vollständige Support eingestellt wird - befindet sich nicht mehr auf der Support-Liste. Die D3X hingegen schon...
[MENTION=23399]SuperA[/MENTION]
Das Risiko wäre bei einem Kaufpreis der D3S um die 1.200-1.500 Euro überschaubar, zudem - wie oben schon geschrieben - scheinbar "nur" die D3 betroffen ist. Aber das lässt sich klären. Ein Anruf beim NPS am Montag und eine Auskunft aus erster Hand verschaffen diesbezügliche Klarheit (Einstellung des vollständigen Supports nur für die D3, oder auch für die D3S?)
[MENTION=26894]Tom.S[/MENTION] + [MENTION=2259]jazzmasterphoto[/MENTION]
Es wird dabei ein entscheidender Punkt vergessen: Beim Betrieb einer D750 mit Festbrennweite, ergeben sich zwangsläufig Nachteile hinsichtlich der in einigen Fällen zusätzlich benötigten Brennweite. Die D750 ermöglicht mit einer FB zwar wunderbare Aufnahmen, aber eine Zweitkamera mit Telezoom für überraschende Situationen, ist sicherlich nicht von Nachteil und ermöglicht einiges an Flexibilität. Und dabei hilft eine zweite FX mit einem 70-200 | 2.8 in Low-Light entscheidend weiter...
Ich war in den letzten 1,5 Jahren bei einigen Demos dabei, die völlig eskaliert sind. Gewalt zwischen einigen Demonstranten und Polizei, etc...Da geht es aus Sicht des Fotografierenden teilweise rasend schnell, zudem man auch schauen muss, selbst keinen Schaden zu nehmen. Meine Erfahrungen mit der Canon 7D in solchen Situationen zeigen, dass 7 B/s in einigen Fällen eben nicht ausreichen.
Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, dass man sich bei einem derartigen Shooting, nicht nur auf ein Motiv fixiert und dieses beobachtet/fotografiert. Um es salopp auszudrücken: "Die Party findet an mehreren Locations gleichzeitig statt". Mit Sit & Wait ist es hierbei leider nicht getan - und wenn dazu noch Steine und Molotow-Cocktails fliegen, schon mal gar nicht...
[MENTION=2259]jazzmasterphoto[/MENTION]
Ja, derzeit publizierte Pressefotos sind vielfach öde. Plakativ, regungslos, steril...Eben Politik ohne menschlichem Antlitz. Ohne Ausdruck von Freude, Traurigkeit, Enttäuschung, Wut, etc. Und da irgendwo dazwischen spielen sich menschliche Regungen ab. Der heutige "Standard" besteht aber aus Fotos, die von den Agenturen an Medien vertickert werden und die meine Generation NICHT mehr sehen will.
Es steuern nicht viele Medien auf den Ruin zu und suchen verzweifelt nach Lösungen, weil die Menschen die Inhalte mögen. Das Gegenteil ist der Fall: Es wollen immer weniger Menschen diesen Standardmist sehen. Wo hast Du - bei der Vielzahl der existierenden Veröffentlichungen - zuletzt mal ein richtig "menschliches/emotionales Bild" von einem Politiker gesehen? Nicht, dass es sie nicht gäbe, aber sie werden nicht veröffentlicht/gekauft. All die Profifotografen (Presse & Agentur) in meinem Umfeld beklagen, sie können fast nur noch technisch hervorragende aber aussagetechnisch neutrale Fotos verkaufen...
Die Menschen wollen diese Art des chronistischen Journalismus nicht mehr. Sie wissen in aller Regel wie die abgebildeten Personen aussehen. Diese Art der Abbildung ist obsolet geworden. Wenn sich Menschen für etwas interessieren sollen, dann für eine Geschichte. Eine Geschichte, die durch entsprechende Bilder, Texte geschrieben wird. Die sterilen "Presseagentur-Fotos" kann und will keiner mehr aus meinem Umfeld sehen.
Bitte nicht missverstehen, ich bin ein sehr bescheidener Mensch und maße mir keinesfalls an, die Welt verändern zu wollen, oder zu können. Und fotografisch schon mal gar nicht. Ich habe mir sehr hohe Ziele gesetzt und daran muss ich ständig arbeiten, auch wenn diese noch in weiter Entfernung erscheinen. Die für viele Medien lebensbedrohliche Krise zeigt allerdings offensichtlich, dass es ein "weiter so" nicht mehr geben kann - außer man nimmt das wirtschaftliche Krepieren in Kauf.
Das ist aber ein ganz anderes Thema und hat wenig mit Kameraberatung zu tun...
