Ralf, Erik, vielen, vielen Dank.
Ich melde mich morgen mit einer längeren Response - ich muß zeitig raus ....
LG, Andy
- Wie sie eine Szene aus dem Blickwinkel eines S/W Fotos vor dem Aufnehmen betrachten. Was ist wichtig und relevant? Was ist irrelevant? Auf was wird das Augenmerk gelegt? Wann und wo beginnt die Transformation des farbigen Sehens zum gedachten fertigen S/W Bild? etc ...
- Woran sie die Unterschiede zwischen einem aufgenommenen S/W Bild und einem nachträglich konvertierten farbigen Bild zu S/W festmachen?
- verwendet ihr noch die alten Farbfilter?
...man muss schon in S/W sehen um die S/W aufnahme glaubhaft und wirkungsvoll umsetzen zu können.
Oder doch:
S/W Fotografie ist die aus einzelnen Tönen gespielte Musik,
Color ist Musik, die aus Akkorden besteht, oder so ähnlich.....
Hinzu kommt ein psychologischer Aspekt. Die älteren von uns sind mit S/W (allegemein, mit silberbasiertem Film) aufgewachsen und haben von jeher ein gewisses Gefühl für die Realität im Vergleich zu deren Abbild in S/W. Aus dieser Zeit (so sagen die Gelehrten) kommt auch die Abneigung gegen digitales Rauschen und eine gewisse Sympathie für Filmkorn.
Gruß
Knut
Dem möchte ich (Jhrg. 67) widersprechen. Ich habe in meinem ganzen Leben einen S/W Film (meinen allerersten 1978) verschossen und dabei festgestellt, das ich nicht S/W sehen kann.
Wenn ich hier manches S/W Bild ansehe, merke ich, das ich das Motiv Lebtag nicht gesehen hätte
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