"Dreifuss": ein Projekt mit einer dreibeinigen Katze ...

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Es ist so schön, dass es Leonies Auge besser geht - zeigt es doch, dass ihr alles richtig macht.

Und auch für Ginger habt ihr offensichtlich eine für sie optimale Lösung gefunden.

Eure Tiere haben großes Glück, bei euch leben zu dürfen und das freut mich sehr für sie :)
 
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Es ist so schön, dass es Leonies Auge besser geht - zeigt es doch, dass ihr alles richtig macht.

Und auch für Ginger habt ihr offensichtlich eine für sie optimale Lösung gefunden.

Eure Tiere haben großes Glück, bei euch leben zu dürfen und das freut mich sehr für sie :)

Danke Rosi....:)
Zum ersten Mal war ich heute versucht zu sagen, dass Leonie über dem Berg ist .... :)
Aber an die grosse Glocke hängen möchte ich es doch noch nicht ....:)
 
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Die Zeit rennt und ich hinten nach ... Ich komme mir vor wie ein Windhund bei einem Rennen ...:)

Nun sitze ich Liegestuhl im Zimmer bei Leonie. Die Kamera neben dran. Ginger ist bereits im Nachtlager, Leonie hat sich etwas verkrochen, ich warte bis sie Hunger hat und zum Fressnapf geht ...

Ihr Zustand ist unverändert, oder wenigstens das, was wir wahrnehmen. Langsam, so haben wir den Eindruck, gewöhnt sie sich an uns ... Aber es wird dauern ...

In diesem Sinne Euch allen einen schönen Abend ...:)
 
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Ich hoffe, es ist okay, wenn ich nachfrage, Sam?
Wie geht es Leonie?

Oh, immer und jederzeit Rosi, darfst Du nachfragen ... Und ich bedanke mich sehr dafür ... :)

Diese Woche hatten wir wenig Zeit für Leonie. Das Auge ist wesentlich besser. Leider ist das Gesichtsfell halt noch verklebt, aber das ist nur eine Sache von schön aussehen.

Ansonsten isst sie fleissig, karchelt aber immer noch wenn sie sich aufregt. Ansonsten rennt sie aber nicht mehr gleich weg wenn wir ins Zimmer kommen, das ist doch schon mal ein kleiner Schritt ...

Ich hoffe ich komme am Wochenende dazu etwas bei ihr zu sein ... :)
 
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Es braucht halt alles seine Zeit, Sam. Sowohl die Genesung als auch das Vertrautmachen.
Aber der Anfang für beides ist ja gemacht :up:
 
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So, ein Zwischenstand mit einem katastrophal schlechtem Bild ...:)

Leonie geht es gegen Aussen recht gut. Sie isst regelmässig, die Verdauung ist soweit unauffällig. Das Auge ist wesentlich besser, das was man auf dem Foto sieht, ist halt verkrusteter Schleim. Aber nach wie vor können wir sie nicht anfassen und nach wie vor ist eine Distanz vorhanden.

Wir stehen, wie schon oft erwähnt betreffend Verhalten, Zutrauen usw. immer noch sehr am Anfang. Dennoch haben wir das Gefühl, dass sie sich nicht unwohl fühlt. Sie ruht, schläft wandert etwas im Zimmer herum, verkriecht sich aber immer noch, wenn wir kommen. Zwar nicht mehr hinter eine Kiste, aber dennoch ...

Ginger, unsere alte Hausente, tragen wir nach wie vor jeden Abend in das warme Nachtlager und lassen sie - je nach Wetter - am Morgen früher oder später wieder ins Freie. In der Natur wäre sie vermutlich schon lange erfroren oder eben auch ertrunken, weil ihre Fettdrüsen nicht mehr richtig funktionieren, mit der die Wasservögel ihr Gefieder einfetten.

Das wäre ein Zwischenstand mit einem hundelausigen Foto, aber ich dachte mir, besser als nichts. Irgendwann wird sie dann zutraulicher werden, so dass ich dann einmal ein schönes Porträt machen kann ...

In diesem Sinne: Ich orientiere gerne weiter über unsere tierischen Projekte ... :)


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Ein Bild, dass so eine tolle Besserung des Auges von Leonie zeigt, kann weder katastrophal schlecht noch hundelausig (was für ein Begriff, habe ich noch nie gehört ;)) sein :)

Ich freue mich für Leonie und euch!!!
 
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Ein Bild, dass so eine tolle Besserung des Auges von Leonie zeigt, kann weder katastrophal schlecht noch hundelausig (was für ein Begriff, habe ich noch nie gehört ;)) sein :)

Ich freue mich für Leonie und euch!!!

Danke Rosi ...:)

"Hundelausig" ist so ein richtiger schweizerischer Mundartausdruck für "in die Tonne" ... :D

Im Ernst: irgendwann würde ich schon gerne auch ein technisch gutes Bild von Leonie machen. Aber der gesundheitliche Fortschritt ist mir/uns immer noch wesentlich wichtiger. Darum drängen wir uns - nicht nur aus Zeitgründen - ihr nicht auf. Leonie signalisiert uns schon, wenn sie bereit ist ...

Man darf nicht vergessen, dass sie vermutlich gegen acht lange Jahre draussen lebte, zurück gezogen, zwischendurch gefüttert, aber auf sich alleine gestellt. Das braucht Zeit. Und wir haben weiter den Eindruck, dass es ihr komplett fremd ist, nicht mehr für das Futter besorgt zu sein, sich nicht mehr verteidigen zu müssen, nicht mehr permanent auf der Hut zu sein. Auch wenn sie sich immer noch zurück zieht, wenn wir ins Zimmer kommen, passiert diese längst nicht mehr mit dieser Hektik und Panik wie zu Beginn. Wir sprechen immer mit ihr, knien nieder, betrachten sie und bieten uns an ...

Nach und nach wird sie uns akzeptieren. Es ist nicht unser Ziel, eine Schosskatze aus ihr zu machen. Wir haben aber auch eine verwilderte Katze, welche bei uns im Keller ihre Jungen geworfen hat. Nach vier Jahren geht sie mittlerweile jeden Morgen zu meiner Frau ins Bett, schmust mit ihr und lässt sich sogar tragen ... Zu Beginn hat sie uns gebissen, angefaucht, versteckte sich ...

Somit sind wir sehr zuversichtlich ... :)
 
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Ich denke auch, Sam, dass ihr zuversichtlich sein könnt.

Den Weg zum Ziel wird zwar Leonie vorgeben (sie ist schließlich eine Katze ;)), aber da ihr ja schon Erfahrung im Umgang mit verwilderten Katzen habt, ist euch dies sicherlich sehr bewusst. Es ist ja oft die menschliche Ungeduld, die es zu Rückschlägen kommen lässt, aber ich bin sicher, dass ihr Leonie alle Zeit, die sie braucht, geben werdet.

Und irgendwann wirst du uns dann auch ein Superfoto von ihr zeigen können :)
 
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Hallo Sam,

wenn Du magst, kannst Du aktuelles Bildmaterial gerne mailen man (Frau) wartet darauf, gibt es auch einen aktuellen Arztbericht?


Liebe Grüsse

U & U
 
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Hallo Sam,

ich bin sehr froh, dass es Leonie offenbar besser geht. Sie kämpft sich zurück ins Leben. ;)

Wenn man bedenkt, was diese Katze so alles erlebt haben mag, finde ich es ganz erstaunlich, dass Leonie sich nach so kurzer Zeit schon so sehr öffnet (es sind gerade mal knapp 3 Wochen, oder?).

Ich habe wenig Erfahrungen mit Katzen, dafür aber mit Hunden und habe schon oft erlebt, dass es Monate dauern kann, bis misshandelte- und- oder verletzte Hunde sich wieder den Menschen zuwenden und ganz allmählich Vertrauen bekommen.
Das ist ein langer Prozess und geht nur in Minischrittchen.

Bei Katzen stelle ich mir das noch sehr viel ausgeprägter vor, ein Hund bindet sich viel schneller an Menschen.

Ich bin sehr froh, dass ihr alle (Deine Familie und Du) euch so toll um Leonie kümmert und ich bin überzeugt, dass es noch viele schöne Erlebnisse mit Leonie geben wird. :)

Auch dem Entchen Ginger wünsche ich alles Gute und hoffe, dass bald warmes Wetter für die Ente kommen wird ;)
 
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Hallo Sam,

wenn Du magst, kannst Du aktuelles Bildmaterial gerne mailen man (Frau) wartet darauf, gibt es auch einen aktuellen Arztbericht?


Liebe Grüsse

U & U

Danke für deine Worte, Gudrun. :)
In der Tat erlebe ich das auch so. Katzen brauchen wesentlich länger, um Vertrauen zu gewinnen.

Danke sehr für das Angebot [MENTION=19298]killer-tammy[/MENTION] . Einen weiteren Arztbericht gibt es nicht. Unser Tierarzt schaut ab und an vorbei (Hausbesuch), aber er ist soweit zufrieden mit der Genesung. Für weiterführende Untersuchungen müssten wir sie noch einmal einfangen und sedieren, und von dem rät er ab. Was uns klar ist, ist dass der "Schnupfen" vermutlich einen chronischen Status hat und wohl so schnell nicht weggeht. Unser Tierarzt meint, je geringer der Stress, um so besser auch für die Genesung.

Was die Bilder betrifft: wie gesagt, mehr habe ich nicht. Und in erster Linie beschränke ich mich auf die "halbgesottenen Fotos", um möglichst wenig Stress zu verursachen ... Es wird die Zeit schon kommen, wo mir das dann noch gelingt ...:)

Danke sehr für die Unterstützung, ich weiss das sehr zu schätzen :):up::up::up:
 
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Ich finde die Fortschritte für den Zeitraum von drei Wochen auch enorm. Trotzdem weckt der Anblick noch immer Beschützerinstinkte, ich mag mir gar nicht vorstellen, was das arme Tier durchmachen musste. Unser aller Optimismus war aber berechtigt, sie ist wohl "über dem Berg" und auf einem guten Weg.

Das Zutrauen kann sehr lange dauern und zeigt sich oft auch nur in wenigen Gesten.

Unser Mariechen wurde im Alter von 4 Wochen (vom Tierarzt bestätigt) auf einem Baum ausgesetzt und musste dort zwei Nächte verbringen, bis wir sie orten, zuordnen und sichern konnten. Heute ist sie 7 Jahre alt und hat immer noch ihre ängstlichen Momente. Besonders bei Fremden oder Veränderungen, da reicht schon eine Umstellung einer Pflanze im Zimmer. Da hilft nur Geduld und Liebe.

Beachtenswert, das mit Leonie wieder eine unschuldige Seele gerettet wurde. Gibt es eine schönere Aufgabe?


Gruß
Uwe
 
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Danke Gudrun und Uwe ...

Hier wäre sie. Das Auge ist sehr gut - im Verhältnis, natürlich zu Beginn. Sie meidet jetzt langsam das Nassfutter mit dem Antibiotikum drin, vermutlich auch ein Zeichen, dass sie es nicht mehr braucht ...

Was das Verhalten betrifft: ja Uwe, da sind ganz kleine Schritt notwendig und viel, viel Geduld. Ich habe jetzt begonnen, wenn ich bei mir im Büro oben sitze, den Eingang zum Büro schliesse und dafür die Türe zu Leonies Zimmer. Sie beginnt jetzt auch zu Miauen. Wir haben auch das Gefühl, dass sie hinaus gehen will. Nun das wir zur Zeit sicher nicht zu, weil sie sehr schnell wieder in einem erbärmlichen Zustand wäre.

Wir haben ihr das erklärt, und wir müssen noch daran arbeiten, bis sie es versteht ... :)


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Ginger geht es ebenfalls besser. Sie ist zwar fast blind, aber sie geniesst es sichtlich, wenn sie sich in der Nacht in der Wärme erholen kann.

Um so mehr freut sie sich, wenn sie dann am Morgen begrüsst wird von Dolce und Vita. Insbesondere Vita, unser ehemaliges Sorgenkind begrüsst sie herzlich, schmust mit ihr. Und dann gibt es noch Menschen die sagen, Tiere hätten keine Gefühle ...

So habe ich nun die Szene von Vita - im Vordergrund und Ginger liegend hinten, etwas romantisch gestaltet ... :D


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