Drei Generationen in Finale

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2013 waren wir wieder am Rocca di Corno, jetzt mit der D700, aber leider bei etwas trübem Wetter.


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Der Überhang im mittleren Abschnitt ist die Schlüsselstelle.


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Sohnemann schoss diese Fotos von einem erhöhten Standpunkt seitlich der Route, dabei musste auch ein Selfie sein.
Im Hintergrund sieht man das Meer.


 
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A propos Meer im Hintergrund: Dass man nach einem Klettertag noch im Wasser entspannen kann macht Finale als Urlaubsdestination natürlich noch attraktiver.

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Käpt'n Munk, damals noch ein ganz junger Hund und recht frisch bei uns, auf großer Fahrt.​
 
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Auch wenn die Vielfalt der Felsen in Finale gefühlt endlos ist, bilden sich nach vielen Aufenthalten über Jahrzehnte gewisse Vorlieben heraus. Das ist auch etwas, was ich an diesem Sport schätze: die Wiederholbarkeit. Nach vielen Jahren kehrt man wieder zurück und klettert eine Route, die man vor 30 Jahren schon kletterte, nochmals. In jungen Jahren ist das oft ein erhebendes Erlebnis: Man hat trainiert und ist besser geworden. Griffe und Tritte sind gefühlt gewachsen, die Wand ist nicht mehr so steil und lang wie sie mal war. Jetzt, wo bei meinem Alter die 6 vorne steht, ist es andersrum. Aber so ist es nun mal im Leben.

Eine Wand, die wir immer gerne aufsuchen, ist der Monte Sordo. Auch, weil sich in unmittelbarer Nachbarschaft noch weitere, teils völlig andere, Wände erstrecken. Mein Lieblingssektor dort nennt sich "Lo specchio", der Spiegel. An kalten sonnigen Tagen ist es hier traumhaft. Man ist vom anstrengenden Anmarsch aus dem Dörfchen Perti Alta aufgewärmt und am Fels angekommen wird die Sonne von der konkaven Wand eingefangen.

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Die Route "Free Nelson Mandela", 6c, war früher viel leichter.....
Töchterchen beim Abseilen


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Beim Rückweg hat man einen schönen Blick auf die Kirche Nostra Signora di Loreto mit ihren fünf Glockentürmen
und das ihr zu Füßen liegende Finalborgo (Fotos von 2008 mit der D100)


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Dann müssen wir zwei Regentage aussitzen. Beim Camping mit kleinen Kindern ist das immer etwas herausfordernd. Allerdings nur für die Erwachsenen .... Die Kleinen ziehen ihre Regenoveralls an und spielen draußen, das Wetter ist ihnen völlig egal. Am zweiten Tag entscheiden wir uns für einen Besuch des Aquariums von Genua. Es ist, nach dem von Valencia, das zweitgrößte Europas.

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Bei den Korallenfischen könnte ich stundenlang verweilen.


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Aber auch die Quallen faszinieren.

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2 Kommentare
P
promike kommentierte
Die orangen Fahnenbarsche sind in Natur noch viel beeindruckender. :cool:
Meist sind es ganze "Teppiche" die vor dem Riff schweben und sich mit den Wellen bewegen. Diese Anblicke geniesse ich immer beim Austauchen am Riff. Mit Aquarien und Fotos durch die Scheibe hab ich so meine Probleme ;)

Aber sehr schöne Reportage
(y)
 
Lydian
Lydian kommentierte
Diese Probleme kann ich gut nachvollziehen. Aber was macht man bei einem Campingurlaub mit Kindern bei mehrtägigem Dauerregen nicht alles .....
 
Gleich neben dem Aquarium liegt das Piratenschiff "Neptune" vor Anker. Es wurde für Polańskis Film "Pirates" (1986) gebaut und sollte ein authentisches spanisches Linienschiff* aus der Zeit um 1700 darstellen.

*Diese Bezeichnung bezieht sich nicht auf einen (damals eh noch nicht vorhandenen) Linienverkehr, sondern darauf, dass diese Kriegsschiffe im Gefecht hintereinander in Kiellinie segelten.

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Insgesamt arbeiteten 2.000 Menschen zwei Jahre lang daran, die Baukosten betrugen 8,2 Millionen Dollar.



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Der 70-Kanonen-Dreidecker hat eine Länge von 63 m und 16,4 m Breite.


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Das Schiff ist seetüchtig und war im Film mit voller Besegelung zu sehen. Nach den Dreharbeiten hat die produzierende Gesellschaft beschlossen, die "Neptune" zu einem Museum zu machen.​
 
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Ganz in der Nähe des Monte Sordo liegt die "Parete Dimenticata". In dieser Wand gibt es eine Besonderheit, die "Grotta dell'Edera". Sie liegt in der Wand versteckt, von außen kaum sichtbar. Man steigt durch eine enge Kluft im Fels aufwärts (teilweise versichert mit Seilen) und kommt an einem kleinen Loch an. Kletterer müssen zuerst ihren Rucksack hochwuchten, erst dann kam man durch das Loch aufsteigen. Man befindet sich in einer annähernd runden, oben offenen Grotte. Und kann rundum klettern. Beim ersten Besuch hatte ich kein adäquates Weitwinkel für die D100.

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Die Grotte hat ein großes Fenster nach Südwesten, durch das am Nachmittag die Sonne herein scheint.
"Per uscire dalle tenebre", 6c+



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"Lubna", 7b


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"Remember me as a friend", 6a+, die bEva und Töchterchen in Aktion


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"Potopa" 6b

 
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Ein paar Jahre später gelingen mit D700 und dem AF-D 2,8/20-35 schon bessere Fotos.


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Vom Boden der Grote senkrecht nach oben fotografiert: Oben gibt es eine große und eine kleine Öffnung, rechts sieht man das seitliche Fenster.



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Als hätte jemand mit einem Bohrer mit vier Meter Durchmesser ein Loch gebohrt: Zur kleinen Öffnung zieht die Route "Bombolo", 6a+.
Oben liegt ein großer Block quer über der Öffnung.


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Töchterchen kurz vor dem Ausstieg dieser Route.



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Die bEva im Nachstieg (2010, D100)



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"Remember me as a friend", 6a+
Töchterchen bzw. Sohnemann in Aktion
 
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Die Bilder sind der absolute Hammer Gruss Wolfgang
 
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Heide 2
Heide 2 kommentierte
Dafür muß man geboren sein... ohne Flügel nie.:rolleyes:
 
Lydian
Lydian kommentierte
Da kann geholfen werden. Seit etwa der Jahrtausendwende erfreuen sich „Basejumps“ einer gewissen Beliebtheit. Manche erklettern mit den speziellen Fallschirmen hohe alpine Wände und nutzen die Schirme als Ersatz für eine Seilsicherung. Wenn man stürzt, muss man nur von der Wand wegfliegen und die Leine ziehen….

 
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Heide 2
Heide 2 kommentierte

Neee, das ist ja noch schlimmer... schon beim zusehen kralle ich mich ins Couchkissen.
Danke für's zeigen, zusehen reicht völlig!
 
Die Südwand des Rocca di Perti, mehrere hundert Meter breit und bis zu 120 Meter hoch, ist schon ein Klettergebiet für sich. Verteilt auf 15 Sektoren findet man allein hier über 400 Routen. Vor Jahren erschien ein Kletterführer, der sich nur diesem Fels widmete.


Perti.jpg


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"Notturno di Chopin", 5c


Nachteilig ist die ständige Geräuschkulisse durch die nahe Autobahn.

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Fotografiert aus der Wand, sieht man hier die Auf- bzw. Abfahrt "Finale Ligure" der A10/E80.


 
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Die Küstenautobahn in Ligurien hat mich bei meinem Aufenthalt dort 2011 auch fasziniert. Entweder man fährt auf einer Brücke oder in einem Tunnel.
 
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Lydian
Lydian kommentierte
Unsere Kinder mochten die Strecke da sie so abwechslungsreich ist. Die Fahrt durch die Poebene davor ist jedoch ziemlich ätzend.
 
Den "Settore centrale" suchen wir immer gerne auf. Hat man den anstrengenden und teilweise mit Seilen versicherten Zustieg geschafft, belohnt eine schön strukturierte und geradezu farbenprächtige Wand (Fotos aus 2013 bzw. 2024)


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Der zentrale Sektor auf einen Blick (verlinkt aus dem Netz, auf den Fotos sieht man die Routen 22 bis 27):

PertiCentrale_edited.jpg



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Der Nachwuchs vergnügt sich am Wandfuß.

 
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Nochmal zur Entstehung von Kalkfelsen. In #32 hatte ich dazu etwas ausgeführt. Meist wird an Riffkalk geklettert, also an Fels, der vor vielen Millionen Jahren im Meer entstand. Kalkstein entsteht aber auch sehr viel schneller: Wir kennen alle die Tropfsteine, Stalagmiten, Stalagtiten, Sinterterrassen und ähnliche Formationen. Sie bestehen aus Sinter. Kalkstein ist porös, es dringt also Wasser ein und wieder aus. Wo das Wasser beständig austritt, entsteht durch mineralische Ablagerung Sinter. Dieses Gestein ist nicht wie die Riffkalke Millionen von Jahre alt, sondern nur einige Tausend.

Geklettert wird an Sinterfahnen. An einer Kalksteinwand ablaufendes Wasser, das nicht an einer Kante abtropfen kann, fließt nach unten. Durch Ablagerungen bilden sich zunächst wulstartige Streifen, die im Lauf der Jahrtausende langsam wachsen, sowohl in die Breite als auch in die Tiefe (also von der Wand weg). Schließlich entstehen die annähernd senkrecht zur Wand langsam wachsenden Sinterfahnen, die durch schwankende mineralische Beimengungen oft farblich markant sind sowie manchmal gebändert erscheinen. Sie bilden oft wellenartig „gefaltete“ Strukturen. Die Breite einer Sinterfahne liegt in den meisten Fällen zwischen 5 und 20 Zentimetern, kann aber auch über einen Meter betragen.

Auf Sardinien erkletterte ich vor vielen Jahren (es gibt davon nur Dias) eine Sinterfahne, die etwa einen Meter von der Wand weg stand. Wenn man mit der Hand darauf schlug, gab es einen wunderschönen tiefen Glockenton .....
Da Sinterfahnen eine deutlich geringere Dichte als Riffkalk aufweisen und daher weniger stabil sind, werden Sicherungshaken immer in die Wand daneben gesetzt.


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Unter Kletterern bekannt sind die riesigen Sinterstrukturen an den Wänden der griechischen Insel Kalymnos. Oder die Wände von Seynes/Südfrankreich. Aber auch in Finale gibt es etliche Felsen, wo man an diesen faszinierenden Strukturen Klettern kann.
Hier die Route "Per uscire dalle tenebre" 6c+ in der Grotta dell'Edera.
 
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Das Klettern an Sinterfahnen bringt immer eins mit sich: Es ist steil, mehr oder weniger überhängend. Somit sind die Klettereien recht schwer.

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Hier eine der leichteren Route, "Sacrilegio", 6b+, Rocca di Perti, Sektor Scimmiodromo


Meist sieht es aber eher so aus:

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"Tant", 7a+, Rocca di Perti, Sektor Scimmiodromo​
 
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Auch direkt über dem Meer kann man klettern - wenn es der Wellengang zulässt. Am Capo Noli hat der Fels eine ganz eigene Struktur. Mit Kindern und Hunden ist das Terrain völlig ungeeignet, muss man doch erst gesichert an die Einstiege queren oder sich von oben abseilen. Außerdem ist die nahe Via Aurelia auch nicht so prickelnd.

Es gibt dort eine 500 Meter lange Kletterroute - immer knapp über dem Wasser queren. Ein Freund hat sie mir empfohlen: "Steff, die musst du machen!" Ich: "Aber es regnet." Er: "Macht nix. Nass wirst eh."

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Wir waren dort nur einmal klettern, als die bEva und meinereiner ohne Kinder und Hunde da waren.
Hier die Querung zum Einstieg der Kletterroute.


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Ansonsten haben wir nur Kolleg:innen fotografiert während wir badeten.
 
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Ich lasse es jetzt mal gut sein mit Felsen. Ich denke, weitere wären für Nichtkletterer wenig interessant. Hier ein letztes:


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Das Valle Aquila zeigt die Dichte an Kletterwänden.
Bezeichnet sind nur die großen Wände, die kleineren dazwischen, die auch 20-30 Routen bieten, fallen da gar nicht auf.
Im Vordergrund klettert Töchterchen am Bric Scimarco, einer weiteren großen und komplexen Wand.


Ich werde mich in den nächsten Beiträgen der wunderschönen Altstadt von Finalborgo widmen.


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Sohnemann und Munk, damals beide noch ziemlich jung.
 
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Wölkchen
Wölkchen kommentierte
@Lydian
Ich denke, weitere wären für Nichtkletterer wenig interessant. Hier ein letztes:
Interessant sind die Bilder schon -mein Blutdruck steigt, und mein Kreislauf
kommt auf Touren. :)

Der Reisebericht, mit Deinen Bildern, gefällt mir sehr, sehr gut.
 
Finalborgo ist der sehenswerteste Teil von Finale Ligure. Kein Wunder, dass der Ort zum erlauchten Kreis "I borghi più belli d´Italia" gehört. Der ältere Teil von Borgo, wie die vielen Kletterer und Mountainbiker es meist nennen, ist von einer komplett erhaltenen mittelalterlichen Ringmauer umgeben.

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Innerhalb dieser Mauern ist der Ort komplett autofrei. Vier Stadttore bilden den einzigen Zugang zur Altstadt. Im Norden bilden die Ausläufer der Colle del Becchignolo einen natürlichen Schutz, darüber thront das Kastell San Giovanni.


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Die Festung wurde im 17. Jahrhundert unter spanischer Herrschaft ausgebaut und steht auf den Grundmauern eines steinernen Wehrturmes. Hinter der Stadtmauer erstreckt sich ein unübersichtliches Gassenlabyrinth mit teils kopfsteingepflasterten Plätzen und (ehemals) prächtigen Renaissance-Häusern.

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Beim Befahren des Felsenwanderweges Rodalben habe ich öfter Kletterer gesehen und war jedes Mal beeindruckt. Seid ihr dort auch ab und an unterwegs? Ist ja vor eurer Haustür.
 
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Lydian
Lydian kommentierte
Direkt bei Rodalben weniger, die Felsen sind eher niederig und gehören einer Felsstufe ("Rehbergstufe") an, die zum Klettern nicht so gut geeignet ist wie die jüngere "Trifelsstufe". An den bekannten Bruderfelsen bei Rodalben wird z.B. gar nicht geklettert. Einzig am Saufelsen (der heißt wirklich so) waren wir mal. Überwiegend liegen unsere heimischen Kletterfelsen weiter östlich im Raum Annweiler bzw. Dahn. Vor unserer Haustür (1,5 km Luftlinie) liegen die Geiersteine, an denen mein Avatarbild entstanden ist.
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Mehr als 10mal waren wir in Finale. Mit dem Zelt, meist in Ferienwohnungen, auch mit dem Camper. Letzteres ist eigentlich nicht so doll, denn in Finale geht es eng zu. Sehr schmale und oft steile Straßen. Das ideale Auto dafür scheint mit ein Fiat Panda oder ähnliches. Auch die Parksituation an den Felsen (genauer: an den Ausgangspunkten zu den Felsen, denn oft läuft man noch eine halbe Stunde steil bergan) ist oft schwierig, so dass wir, wenn wir mit dem Camper da sind, entweder Fahrgemeinschaften mit anderen Kletterern bilden oder auch mal weitere Strecken laufen.

Einmal hatten wir eine Ferienwohnung in Borgo direkt an der Stadtmauer.


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Blick aus dem Fenster


Zu dieser Zeit fand innerhalb der Stadtmauern ein Kletter-Festival statt.


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Mehrere Boulderwände waren auf den Plätzen aufgebaut, es gab Attraktionen für Kinder und Live-Musik.


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